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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Mose 43. Er spricht über Jakobs anfängliches Zögern, Benjamin nach Ägypten zu senden, und Judas mutige Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die Erzählung zeigt, wie Jakob sich schließlich ganz auf Gottes Gnade verlässt und wie die Brüder Josefs unerwartete Gastfreundschaft erleben, während sich alte Prophezeiungen erfüllen. Eine ermutigende Botschaft, Gott auch in unsicheren Zeiten zu vertrauen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 51.

[0:38] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du triffst uns, damit wir erkennen, was in unserem Herzen ist. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt zu unseren Herzen sprichst durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:58] Wir sind in 1. Mose 43. Jakob zögert noch, seine Söhne erneut nach Ägypten zu senden, weil er seinen jüngsten Sohn Benjamin nicht mitschicken möchte.

[1:10] Juda spricht zu ihm in Vers 4: "Wenn du nun unseren Bruder mit uns sendest, so wollen wir hinabziehen und dir Speise kaufen. Wenn du ihn aber nicht gehen lässt, so ziehen wir nicht hinab. Denn der Mann hat zu uns gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, wenn euer Bruder nicht bei euch ist." Da sprach Israel: "Warum habt ihr mir das zuleidegetan, dem Mann zu verraten, dass ihr noch einen Bruder habt?"

[1:37] Wie oft denken wir, dass andere schuld sind an der misslichen Situation, die wir gerade erleben? Und wir sehen gar nicht, dass Gott bereits Wege hat, von denen wir nichts ahnen.

[1:48] Sie sprachen: "Der Mann forschte so genau nach uns und unserer Verwandtschaft und sprach: Lebt der Vater noch? Habt ihr noch einen Bruder? Da gaben wir ihm Auskunft, wie es sich verhält. Konnten wir denn wissen, was er sagen würde: Bringt euren Bruder herab?"

[2:02] Und Juda sprach zu seinem Vater Israel: "Gib mir den Knaben mit, so wollen wir uns auf den Weg machen, damit wir leben und nicht sterben, wir und du und unsere Kinder. Ich will für ihn bürgen. Von meiner Hand sollst du ihn fordern. Wenn ich ihn dir nicht wiederbringe und ihn vor dein Angesicht stelle, so will ich die Schuld tragen vor dir mein ganzes Leben lang."

[2:25] Ruben hatte angeboten, dass Jakob die Söhne von Ruben töten könnte, sollte Benjamin etwas zustoßen.

[2:35] Aber Juda hat die Verantwortung nicht auf andere abgewälzt. Er selbst war bereit, Verantwortung zu übernehmen. In unserer Zeit braucht es mehr Menschen, die wieder bereit sind, diese Verantwortung persönlich auf die eigenen Schultern zu nehmen.

[3:02] "Wenn wir nicht gezögert hätten, so wären wir gewiss jetzt schon zweimal zurückgekehrt." Da sprach Israel zu ihnen: "Wenn es denn doch sein muss, dann macht es so: Nehmt in eure Säcke von den berühmtesten Erzeugnissen des Landes und bringt dem Mann als Geschenk ein wenig Balsam, ein wenig Honig, Tragant und Ladanum, Pistazien und Mandeln. Nehmt auch den doppelten Betrag Geld mit euch und erstattet das zurückerhaltene Geld, das oben in euren Säcken war, wieder; vielleicht war es ein Versehen. Und nehmt euren Bruder mit. Macht euch auf und kehrt zu dem Mann zurück. Und Gott, der Allmächtige, gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann, dass er euch euren anderen Bruder wieder mitgibt und Benjamin. Ich aber, wenn ich doch der Kinder beraubt sein soll, so sei ich ihrer beraubt."

[3:56] Jakob Israel kommt hier erneut in seinem Leben zu dem Punkt, dass er sich ganz in die Hände Gottes gibt und sich abhängig macht davon, dass Gott Gnade und Barmherzigkeit schenken wird. Manche Dinge können wir nicht kontrollieren, so gern wir es wollen. Wir müssen uns davon abhängig machen, dass Gott helfen wird.

[4:20] Dann nahmen die Männer dieses Geschenk und doppelt so viel Geld mit sich und auch Benjamin. Und sie machten sich auf und reisten ab nach Ägypten und traten vor Josef. Als nun Josef den Benjamin bei ihnen sah, sprach er mit seinem Verwalter: "Führe die Männer ins Haus hinein, schlachte und bereitet zu, denn sie sollen mit mir zu Mittag essen."

[4:38] Der Mann tat, wie ihm Josef gesagt hatte, und führte die Männer in das Haus Josefs. Da fürchteten sich die Männer, weil sie in das Haus Josefs geführt wurden, und sprachen: "Man führt uns hinein wegen des Geldes, welches das erste Mal wieder in unsere Säcke gekommen ist, und es über uns herfallen und uns zu bewältigen und zu Sklaven zu machen samt unseren Eseln."

[5:00] Geht es nicht uns auch oft so, dass wenn wir Dinge nicht einordnen können, wir schnell das Schlimmste vermuten und schwarzsehen?

[5:06] Darum wandten sie sich an den Mann, der über das Haus Josefs gesetzt war, und redeten vor der Haustür mit ihm und sie sprachen: "Bitte, mein Herr, wir sind schon einmal hier gewesen, um Speise zu kaufen. Und es geschah, als wir in die Herberge kamen und unsere Säcke öffneten, siehe, da lag das Geld von jedem oben in seinem Sack, unser Geld nach seinem vollen Gewicht. Nun haben wir es wieder mit uns gebracht und anderes Geld dazu, um Speise zu kaufen. Wir wissen nicht, wer unser Geld in unsere Säcke gelegt hat."

[5:33] Er sprach mit ihnen: "Friede sei mit euch, fürchtet euch nicht! Euer Gott und der Gott eures Vaters hat euch einen Schatz in euren Säcken gegeben. Euer Geld ist mir zugekommen." Und er brachte Simeon zu ihnen heraus.

[5:48] Und der Mann führte die Männer in das Haus Josefs und gab ihnen Wasser, dass sie ihre Füße waschen konnten, und gab ihren Eseln Futter.

[5:59] Erinnert uns an ähnliche Geschichten, zum Beispiel in 1. Mose 18.

[6:05] Sie aber machten das Geschenk bereit, bis Josef zur Mittagszeit kam, denn sie hatten gehört, dass sie dort essen sollten. Als nun Josef nach Hause kam, nahmen sie das Geschenk, das in ihren Händen war, ins Haus und beugten sich vor ihm zur Erde nieder.

[6:20] Die Traum-Prophezeiung erfüllt sich erneut.

[6:25] Und er fragte nach ihrem Wohlergehen und sprach: "Geht es auch eurem alten Vater gut, von dem ihr erzähltest? Lebt er noch?"

[6:35] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen so oft Negatives und machen uns Sorgen für die Zukunft, wenn du doch tausend Wege hast, von denen wir nichts wissen. Hilf uns, dir ganz zu vertrauen, unser Leben ganz in deiner Hand zu legen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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