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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Kapitel 1. Mose 45:11-46:11. Er spricht über Josefs Wiedervereinigung mit seinen Brüdern und die Einladung an Jakob, nach Ägypten zu ziehen. Die Predigt ermutigt dazu, Gottes unglaublichen Verheißungen zu vertrauen und bereit zu sein, Altes für die bessere Führung Gottes aufzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde! Willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 54. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Dank sagen, dass in deinem Wort auf jeder Seite Elemente des Evangeliums klar sichtbar werden. So möchten wir dich bitten, dass du auch jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:58] Wir sind gerade in 1. Mose 45. Josef hat sich seinen Brüdern zu erkennen gegeben und lädt sie jetzt ein, mit ihrer gesamten Habe und ihrem Vater dauerhaft nach Ägypten zu kommen. Vers 11: "Ich will dich dort mit Nahrung versorgen, denn es sind noch fünf Jahre Hungersnot, damit du nicht verarmst, du und dein Haus und alles, was dir gehört. Und siehe, eure Augen sehen es und die Augen meines Bruders Benjamin, dass mein Mund es ist, der zu euch redet. Darum verkündet meinem Vater all meine Herrlichkeit in Ägypten und alles, was ihr gesehen habt, und bringt meinen Vater schnell her." Und er fiel seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte, und Benjamin weinte auch an seinem Hals.

[1:54] Wie schön zu sehen, dass Gott alles zum Guten führt. Und auch wenn wir manchmal nicht immer gleich sehen, was Gottes Plan ist, können wir doch in der Geschichte von Josef erkennen, dass es sich lohnt, ihm zu vertrauen, dass er auch die tiefsten emotionalen Bedürfnisse unseres Herzens stillen kann. Und er küsste alle seine Brüder und umarmte sie unter Tränen, und danach redeten seine Brüder mit ihm.

[2:19] Als man nun im Haus des Pharao die Nachricht vernahm: "Josefs Brüder sind gekommen!", da gefiel es dem Pharao und seinen Knechten gut. Und der Pharao sprach zu Josef: "Sage deinen Brüdern: Tut das! Beladet eure Tiere und macht euch auf den Weg, zieht in das Land Kanaan und nehmt euren Vater und eure Familien und kommt zu mir! So will ich euch das Beste des Landes Ägypten geben, und ihr sollt das Beste des Landes essen. Und du ordne dies an: Ihr sollt so handeln, nehmt euch Wagen mit aus dem Land Ägypten für eure Kinder und Frauen und bringt euren Vater mit und kommt! Und euer Hausrat darf euch nicht reuen, denn das Beste des ganzen Landes Ägypten soll euch gehören."

[3:06] Diese gute Nachricht, dass Josef lebt und dass es einen Platz für sie in Ägypten gibt, beinhaltet auch eine wichtige Entscheidung, nämlich die alte Heimat aufzugeben und all das, was man dort angesammelt hat. Aber das war kein wirkliches Opfer, denn in Ägypten würde es ihnen viel besser gehen. Wenn Gott uns die gute Nachricht gibt, dann bittet er uns dann auch, Dinge aufzugeben. Und das soll uns dann nicht reuen, sondern wir dürfen wissen, dass wir bei Gott bestens versorgt sind.

[3:40] Da machten es die Söhne Israels so, und Josef gab ihnen Wagen nach dem Befehl des Pharao. Auch gab er ihnen Verpflegung auf den Weg. Und er schenkte ihnen allen Festgewänder, jedem Einzelnen. Benjamin aber schenkte er 300 Silberlinge und fünf Festgewänder.

[3:59] Josef möchte wirklich wissen, ob seine Brüder sich geändert haben. Und seinem Vater sandte er Folgendes: zehn Esel, beladen mit dem Besten Ägyptens, und zehn Eselinnen, die Korn, Brot und Speise trugen für seinen Vater auf den Weg.

[4:17] Damit entließ er seine Brüder, und sie gingen. Und er sprach zu ihnen: "Streitet nicht auf dem Weg!" Josef kannte seine Brüder, und es ist ganz wichtig, dass wir auch lernen, nicht zu streiten. Auch wenn wir noch so tolle Wahrheiten empfangen haben, das Evangelium verstanden haben, kann es doch schnell passieren, dass wir untereinander schnell in Streit geraten, und das sollten wir vermeiden.

[4:41] So reisten sie von Ägypten hinauf und kamen in das Land Kanaan zu ihrem Vater Jakob. Und sie berichteten ihm und sprachen: "Josef lebt noch! Und ist Herrscher über das ganze Land Ägypten!" Aber sein Herz blieb kalt, denn er glaubte ihnen nicht.

[4:54] Es gibt manchmal Nachrichten, die sind so gut, dass wir es gar nicht für möglich halten. Viele Verheißungen in der Bibel sind so fantastisch, dass viele Menschen sie gar nicht für möglich halten, gar nicht glauben, dass das auf sie zutrifft.

[5:08] Da sagten sie ihm alle Worte, die Josef zu ihnen geredet hatte. Und als er die Wagen sah, die Josef gesandt hatte, um ihn abzuholen, da wurde der Geist ihres Vaters Jakob lebendig. Und Israel sprach: "Für mich ist es genug, dass mein Sohn Josef noch lebt! Ich will hingehen und ihn sehen, bevor ich sterbe."

[5:29] Und Israel brach auf mit allem, was er hatte. Und als er nach Beerscheba kam, brachte er dort dem Gott seines Vaters Isaak ein Opfer dar. Und Gott sprach zu Israel in einem Nachtgesicht: "Jakob, Jakob!" Er sprach: "Hier bin ich." Das erinnert ein bisschen an die Geschichte in 1. Mose 22 mit Abraham und Isaak. Da sprach er: "Ich bin der starke Gott, der Gott deines Vaters. Fürchte dich nicht, nach Ägypten abzuziehen."

[6:03] Für Isaak war es ein Akt des Glaubens, in der Hungersnot nicht nach Ägypten zu ziehen. Für Jakob war es ein Akt des Glaubens, jetzt auf das Wort Gottes hin nach Ägypten zu ziehen in einer Hungersnot. Die Umstände mögen manchmal die gleichen sein, und trotzdem hat Gott verschiedene Dinge mit uns vor, je nachdem, wie die konkrete Situation ist. Und wir müssen Gottes Wort persönlich auf uns anwenden und nicht einfach nur schauen, was andere in einer selben Situation gemacht haben.

[6:33] "Ich will mit dir hinab nach Ägypten ziehen, und ich führe dich gewiss auch wieder hinauf, und Josef soll dir die Augen zudrücken."

[6:41] Gott macht sehr deutlich hier durch sein eigenes Wort, dass er Jakob begleiten wird nach Ägypten.

[6:45] Da machte sich Jakob von Beerscheba auf, und die Söhne Israels führten ihren Vater Jakob samt ihren Kindern und Frauen auf den Wagen, wie der Pharao gesandt hatte, um ihn hinzuführen. Sie nahmen auch ihr Vieh und ihre Habe, die sie im Land Kanaan erworben hatten, und kamen nach Ägypten, Jakob und all sein Same mit ihm, seine Söhne und Enkel, seine Töchter und Enkelinnen, in allen seinen Samen brachte er mit sich nach Ägypten.

[7:11] Dies aber sind die Namen der Söhne Israel, die nach Ägypten kamen, Jakob und seine Söhne: Der erstgeborene Sohn Jakobs, Ruben: Henoch, Pallu, Hezron und Karmi. Die Söhne Simeons: Jemuel, Jamin, Ohad, Jachin, Zohar und Schaul, der Sohn der Kanaaniterin.

[7:35] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, manchmal ist die gute Nachricht so unglaublich, dass wir sie fast gar nicht glauben können. Schenk uns doch an diesem Tag heute ein offenes Herz, dass wir die gute Nachricht, die du uns schenken möchtest, für wahr halten, annehmen und danach leben. Das bitten wir im Namen Jesu.


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