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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Mose 47:6-28. Er erklärt, wie Josef während der Hungersnot das Land Ägypten für den Pharao erwirbt und ein neues Steuersystem etabliert. Gleichzeitig wird Jakobs Familie in Goschen versorgt und gesegnet. Kramp betont, dass Gott sich nicht nur geistig, sondern auch materiell um uns kümmert und selbst in schwierigen Zeiten ein Segen durch uns wirken kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 56.

[0:41] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sind dir so dankbar, dass du die tiefsten Wünsche unseres Herzens kennst und sie zu unserem Besten erfüllen möchtest. Wir danken dir auch, dass du jetzt durch dein Wort erneut zu uns sprechen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:02] Wir sind in 1. Mose 47. Eine Abgesandtschaft der Familie Jakobs steht vor dem Pharao, und Josef hat sie dort vor dem König Ägyptens eingeführt. Wir lesen in Vers 6 die Rede des Pharao zu Josef: "Das ganze Land Ägypten steht dir offen. Lass deinen Vater und deine Brüder am besten Ort des Landes wohnen. Im Land Goschen sollen sie wohnen, und wenn du weißt, dass unter ihnen tüchtige Leute sind, so setze sie zu Aufsehern über meine Herden."

[1:40] Gott ist gut. Wenn er unser Leben in die Hand nimmt, dann sorgt er für uns, nicht nur geistig, sondern auch materiell.

[1:50] Josef brachte seinen Vater Jakob herein und stellte ihn dem Pharao vor. Und Jakob segnete den Pharao. Und der Pharao fragte Jakob: "Wie alt bist du?" Jakob sprach zum Pharao: "Die ganze Zeit meiner Fremdlingschaft beträgt 130 Jahre. Wenig und böse sind meine Lebensjahre gewesen, und sie erreichen nicht die Zahl der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft." Und Jakob segnete den Pharao und ging hinweg vom Angesicht des Pharao.

[2:26] Jakobs Leben war voller Brüche, zum Teil voller Enttäuschungen, auch mit viel Streit und negativen Dingen.

[2:36] Trotz alledem war Gott so mit ihm, dass er auch in dieser Situation noch ein Segen für den Pharao, für den König des mächtigsten Reiches, gewesen ist.

[2:48] Vielleicht denken wir, unser Leben war mühsam und anstrengend, und wir ahnen gar nicht, wie groß der Segen ist, den wir für andere momentan schon sind.

[3:01] Und Josef ließ seinem Vater und seinen Brüdern Wohnsitze an und gab ihnen Grundbesitz im Land Ägypten, im besten Teil des Landes, im Gebiet von Ramses, wie der Pharao befohlen hatte.

[3:13] Und Josef versorgte seinen Vater und seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters mit Brot nach der Zahl der Kinder.

[3:21] Es gab aber im ganzen Land kein Brot, denn die Hungersnot war sehr schwer, und das Land Ägypten war erschöpft wegen der Hungersnot, ebenso das Land Kanaan.

[3:31] Josef brachte alles Geld zusammen, das im Land Ägypten und dem Land Kanaan gefunden wurde, für das Getreide, das man kaufen musste.

[3:39] Und Josef brachte das Geld in das Haus des Pharao. Da nun das Geld im Land Ägypten und in Kanaan ausgegangen war,

[3:46] kamen alle Ägypter zu Josef und sprachen: "Gib uns Brot! Warum sollen wir vor deinen Augen sterben, weil kein Geld mehr da ist?"

[3:54] Josef sprach: "Bringt euer Vieh her, so will ich euch Brot geben als Entgelt für Vieh, wenn es kein Geld mehr gibt."

[4:02] Da brachten sie ihr Vieh zu Josef, und Josef gab ihnen Brot um Pferde, Schafe, Rinder und Esel und versorgte sie so in jenem Jahr mit Brot um den Preis ihres ganzen Viehs. Als nun jenes Jahr verflossen war,

[4:14] kamen sie zu ihm im nächsten Jahr und sprachen: "Wir wollen unserem Herrn nicht verhehlen, dass, weil das Geld ausgegangen ist und das Vieh unserem Herrn gehört, nunmehr nichts mehr übrig bleibt vor unserem Herrn als unser Leib und unser Feld. Warum sollen wir umkommen vor deinen Augen, wir und unser Feld? Kaufe uns um Brot samt unserem Feld, dass wir uns und unser Feld dem Pharao dienstbar seien. Gib uns Samen, dass wir leben und nicht sterben und dass das Land nicht zur Wüste wird."

[4:44] So kaufte Josef alles Ackerland der Ägypter für den Pharao auf.

[4:48] Denn die Ägypter verkauften jeder sein Feld, weil die Hungersnot schwer auf ihnen lastete.

[4:54] Und so wurde das Land zum Eigentum des Pharao. Das Volk aber ließ er in die verschiedenen Städte bringen, von einem Ende Ägyptens bis zum anderen.

[5:03] Nur die Äcker der Priester kaufte er nicht, denn die Priester bezogen ein festes Einkommen vom Pharao und ernährten sich von ihrem festen Einkommen, das ihnen der Pharao gab. Darum brauchten sie ihre Äcker nicht zu verkaufen.

[5:17] Und Josef sprach zum Volk: "Ich habe euch heute samt eurem Land für den Pharao gekauft. Hier ist Samen für euch."

[5:29] Seht, das Land ist interessant: Im Zuge dieser Krise wird das gesamte Land Ägypten zu einem Volk von Knechten. Ägypten wird so zum Sinnbild, zum Symbol der Knechtschaft. Das wird dann für das nächste Buch der Bibel noch ganz wichtig werden.

[5:53] "Aber vom Ertrag habt ihr dem Pharao den Fünften zu geben, und vier Teile sollen euch zur Verfügung stehen,

[6:00] zum Besäen der Felder und zum Unterhalt für euch selbst und euer Gesinde und zur Nahrung für eure Kinder." Da sprachen sie: "Du hast uns das Leben erhalten. Wenn wir Gnade finden vor den Augen unseres Herrn, so wollen wir Knechte des Pharao sein."

[6:14] Da machte Josef dies zum Gesetz für das Ackerland Ägyptens bis zum heutigen Tag, dass dem Pharao der Fünfte gehört. Nur die Äcker der Priester wurden nicht Eigentum des Pharao.

[6:23] Unter diesen Bedingungen ist es ganz interessant, dass Gott von uns nur den Zehnten möchte und nicht den Fünften, wie das hier gefordert wurde.

[6:30] Und Israel wohnte im Land Ägypten, im Land Goschen, und nahm es in Besitz, und sie wurden fruchtbar und mehrten sich sehr.

[6:41] Jakob lebte noch 17 Jahre im Land Ägypten, und die Tage Jakobs, die Jahre seines Lebens, betrugen 147 Jahre. Jakob war bereit zu sterben, aber Gott gab ihm noch 17 Jahre, die er erleben durfte.

[6:57] Gott ist gut. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass, wenn wir unser Leben in deine Hand legen, dass du dich um uns kümmerst und uns das Beste gibst, das es auf dieser Welt überhaupt zu erhalten gibt. Dass du dich nicht nur geistig, sondern auch materiell um uns kümmerst und dass du für uns da bist. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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