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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp den letzten Versen des Buches 1. Mose (Kapitel 50, Verse 18-26). Er beleuchtet Josefs Vergebung gegenüber seinen Brüdern und seine prophetischen Worte über Israels Zukunft. Das Video reflektiert über Gottes Souveränität, die selbst Böses zum Guten wenden kann, und fasst die zentralen Botschaften des gesamten Buches Genesis zusammen, von der Schöpfung bis zum Erlösungsplan.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 60.

[0:38] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass deine Vergebung dauerhaft gültig ist und dass auch wenn wir in unserem Herzen daran zweifeln, sie doch immer für uns zur Verfügung steht. Dazu möchten wir dich von Herzen bitten, dass du jetzt durch dein Wort hinsprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:05] Wir sind in 1. Mose 50, und nach dem Tod von Jakob haben dessen Söhne Angst, dass Josef sich vielleicht doch noch rächen könnte, und senden eine erneute Botschaft der Entschuldigung an Josef. Wir lesen in Vers 18:

[1:28] „Dann gingen seine Brüder selbst hin und fielen vor ihm nieder und sprachen: „Siehe, wir sind deine Knechte.“ Sie hatten immer noch das Gefühl, dass vielleicht etwas zwischen ihnen sein könnte, dass die Vergebung, die Josef ihnen gewährt hätte, vielleicht nicht vollständig gewesen ist. Vielleicht geschieht es auch in unserem Leben, dass wir glauben, dass Jesus uns vielleicht nicht vollständig vergeben haben könnte. Aber Josef sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht!"

[2:01] „Bin ich denn an Gottes Stelle? Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun, aber Gott gedachte es gut zu machen, um es so hinauszuführen, wie es jetzt zutage liegt, um ein zahlreiches Volk am Leben zu erhalten. So fürchtet euch nicht! Ich will euch und eure Kinder versorgen.“ Und er tröstete sie und redete freundlich mit ihnen.

[2:23] Auch wenn wir Böses getan haben, ist Gott in der Lage, wenn wir bereuen, wenn wir bekennen, uns deutlich zu machen, dass er der Herr über alles ist und dass er alles in einer Hand hält und noch Gutes bewirken kann, dort, wo wir nur noch zerbrochene, zerbrochene Taten und Absichten sehen.

[2:44] Und so wie Josef hier freundlich mit den Brüdern gesprochen hat, so möchte auch Jesus freundlich mit mir und mit dir reden und uns Mut machen.

[2:56] Und Josef blieb in Ägypten, er und das Haus seines Vaters. Und Josef lebte 110 Jahre, und Josef sah die Kinder Efraims bis in das dritte Glied. Auch die Kinder Machirs, des Sohnes Manasses, saßen noch auf Josefs Knien. Und Josef sprach zu seinen Brüdern: „Ich sterbe, aber Gott wird euch gewiss heimsuchen und euch aus diesem Land hinaufführen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat.“

[3:24] Im Laufe der Geschichte von Josef haben wir gesehen, dass die Weissagung, die er in Träumen zum Beispiel empfangen hat und die er auch gedeutet hat, dass sie alle eingetroffen sind. In der Geschichte von Josef sehen wir, wie glaubwürdig und vertrauenswürdig die Prophetie ist. Und das Buch endet hier auch mit einer Prophezeiung. Und die Leser von 1. Mose sollten von Anfang an davon ausgehen, dass so wie sich die anderen Prophezeiungen im Leben von Josef erfüllt haben, so auch diese Prophezeiung sich sicher erfüllen würde. Gott würde sein Volk aus Ägypten führen.

[4:06] Und Josef nahm einen Eid von den Söhnen Israels und sprach: „Gewisslich wird Gott euch heimsuchen, und ihr sollt dann meine Gebeine von hier hinaufbringen.“ Und Josef starb 110 Jahre alt, und man balsamierte ihn ein und legte ihn in einen Sarg in Ägypten.

[4:27] Hier endet das Erste Buch Mose. Was für ein gewaltiges Buch!

[4:33] Es beginnt mit der Schöpfung der Welt: „Im Anfang schuf Gott…“ und es endet mit einem Sarg in der Fremdlingschaft in Ägypten. Es beginnt mit der Schöpfung, mit dem Leben. Es endet hier mit dem Tod und macht damit deutlich, dass die Geschichte, hier begonnen worden ist, wo das Fundament für den Erlösungsplan gelegt und ist, dass diese Geschichte hier noch nicht vorbei ist.

[5:02] Wir haben in den letzten knapp zwei Monaten einiges gelernt über dieses fantastische Buch. Und vielleicht lohnt es sich, ein bisschen Revue passieren zu lassen, was uns alles an Gedanken gekommen ist.

[5:14] Dieses Buch, das über 2300 Jahre Menschheitsgeschichte skizziert, kümmert sich vor allem um einzelne Menschen, um ihren Glauben, um die Herausforderungen ihres Glaubenslebens im Alltag, ihre Beziehung zu Gott. Und das zeigt uns, dass der Gott, der die Jahrhunderte und Jahrtausende überschaut, an meinem Leben und an deinem Leben lebendiges Interesse hat. Lasst uns gemeinsam ihm dafür danken.

[5:43] Lieber Vater im Himmel, du bist der Herr der Geschichte und doch hast du ein Interesse an mir und an jedem Einzelnen, der jetzt zuschaut. Danke, dass du nicht nur die Weltgeschichte kennst, sondern die Geschichte eines jeden von uns und dass du nicht nur der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bist, sondern auch mein Gott und der Gott von jedem, der dich im Herzen annimmt. Wir danken dafür und loben und preisen deinen Namen. Im Namen Jesu.


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