In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Mose 6:4-7:4 und die Geschichte Noahs. Er spricht über die weitreichende Bosheit der Menschheit vor der Sintflut und Gottes tiefe Trauer darüber, die im Kontrast zu Noahs Gerechtigkeit und seinem Wandel mit Gott steht. Die Sendung betont Gottes präzise Anweisungen zur Rettung und seinen Wunsch, einen Bund mit den Menschen zu schließen, und ermutigt dazu, auch in schwierigen Zeiten untadelig und gerecht vor Gott zu leben.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Mose 6:4-7:4
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, BibelstudiumPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:31] [Musik] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Seite 7. Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir mit dir gehen dürfen und mit dir wandeln können. Wir bitten dich, dass du uns auch heute inspirierst durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:51] Wir sind in 1. Mose 6 und dort Vers 4: „In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde und auch später noch, solange die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen Kinder gebar, das sind die Helden, die von jeher berühmte Männer gewesen sind. Als aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse war. Da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen.“
[1:24] Die Menschen damals waren berühmt, aber trotzdem böse. Ruhm bedeutet nicht gleichzeitig ein guter Charakter. Wir streben manchmal danach, dass andere Leute uns kennen, aber sollten wir nicht eher danach streben, dass wir in Gottes Augen gut sind?
[1:39] „Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, von Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.“ Gott sollte niemals über uns sagen, dass er es bereut, dass es ihn traurig stimmt, wenn er unser Leben sieht, dass er weinen muss, wenn er unsere Taten sieht.
[2:02] „Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn. Dies ist die Geschichte Noahs: Noah ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen. Noah wandelte mit Gott.“
[2:13] Hier war jemand inmitten einer finsteren Zeit, einer bösen Gesellschaft, der untadelig war. Nicht, weil er sich selbst so gut anstrengte, sondern weil er täglich mit Gott ging. Egal wie finster es in deinem Leben um dich herum ist, egal wie merkwürdig die Umstände sind oder wie böse die Menschen sind, mit denen du zu tun hast: Wenn du mit Gott gehst, kannst auch du untadelig und gerecht sein, weil du Gnade finden kannst, so wie Noah.
[2:43] „Noah hatte drei Söhne gezeugt: Sem, Ham und Jafet. Und die Erde war verderbt vor Gott, und die Erde war erfüllt mit Frevel. Und Gott sah die Erde an, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf der Erde.“
[2:55] „Da sprach Gott zu Noah: Das Ende alles Fleisches ist bei mir beschlossen; denn die Erde ist durch sie mit Frevel erfüllt, und siehe, ich will sie samt der Erde vertilgen. Mache dir eine Arche aus Tannenholz. In Räume sollst du die Arche teeren und sie innen und außen mit Pech überziehen. Und so sollst du sie machen: 300 Ellen lang soll die Arche sein, 50 Ellen breit, 30 Ellen hoch. Eine Lichtöffnung sollst du für die Arche machen, eine Elle hoch, ganz oben an der Arche sollst du sie ringsherum herstellen. Und den Eingang der Arche sollst du an ihre Seite setzen. Du sollst dir ein unterstes, zweites und drittes Stockwerk machen.“
[3:35] „Denn siehe, ich will die Wasserflut über die Erde bringen, um alles Fleisch, das Lebensodem in sich hat, zu vertilgen unter dem ganzen Himmel. Alles, was auf der Erde ist, soll umkommen.“
[3:48] Gott sorgt für Rettung und er gibt ganz präzise Anweisungen. Wenn Gott rettet, dann nicht so ungefähr: „Versuch mal hier“, sondern Gott gibt uns präzise Hinweisungen. Also, den Folgenden werden wir
[3:59] „Gerettet, aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir.“
[4:08] „Und von allem, was lebt, von allem Fleisch sollst du zwei in die Arche führen, dass sie mit dir am Leben bleiben, und zwar sollen es Männchen und ein Weibchen sein. Von jeder Art der Vögel und von jeder Art des Viehs und von allem Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Von allem sollen je zwei von jeder Art zu dir kommen, damit sie am Leben bleiben.“
[4:30] Gott wollte einen Bund mit Noah machen. Gott möchte auch einen Bund mit dir machen. Er möchte uns retten, damit wir uns mit ihm verbinden, so wie Noah mit ihm ging durch den Alltag.
[4:46] „Du aber nimm dir von jeglicher Nahrung, die gegessen werden kann, und sammle sie bei dir an, dass sie dir und ihnen zur Speise diene.“
[4:55] Wenn du wissen willst, welche Speise man eigentlich essen kann, dann lohnt es sich noch mal nachzuschlagen: 1. Mose Kapitel 1 und 2 und 3 und dann auch in 3. Mose 11. Da steht noch einiges Interessantes. Und Noah machte es so: Er machte alles genauso, wie es ihm Gott geboten hatte.
[5:14] „Und der Herr sprach zu Noah: Geh in die Arche, du und dein ganzes Haus; denn dich allein habe ich vor mir gerecht erfunden in diesem Geschlecht. So viele Menschen, so viele berühmte Menschen, auch so viele große und starke Menschen, aber so wenig Gerechte.“
[5:29] So ist es oft auch heute. „Nimm von allem reinen Vieh je sieben und sieben mit dir, das Männchen und sein Weibchen. Von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen. Auch von den Vögeln des Himmels je sieben und sieben, Männchen und Weibchen, um auf dem ganzen Erdboden Nachkommen am Leben zu erhalten; denn es sind nur noch sieben Tage, dann will ich es regnen lassen auf der Erde 40 Tage und 40 Nächte lang, und ich will alles Bestehen, das ich gemacht habe, vom Erdboden vertilgen.“
[6:00] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir leben auch in finsteren Zeiten mit vielen bösen Menschen. Manche sind berühmt, aber nur wenige wirklich gerecht in deinen Augen. Lass uns heute so mit dir wandeln, dass wir deine Gnade erleben und untadelig und gerecht vor dir sein können, so wie Noah damals. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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