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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in die biblische Geschichte der Sintflut aus 1. Mose 7:5-8:10 ein. Er beleuchtet Noahs Gehorsam, Gottes gerechtes Gericht über die Erde und seine fürsorgliche Bewahrung Noahs und seiner Familie in der Arche. Das Video ermutigt dazu, im Glauben geduldig zu sein, da Gott auch inmitten größter Katastrophen an seine Gläubigen denkt und für sie sorgt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] [Musik] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit 1. Mose Kapitel 7 und 8. Lasst uns gemeinsam zu Beginn beten.

[0:41] Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass du retten kannst und retten willst, und wenn es nur eine Person ist oder eine Familie. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute zu uns sprichst durch dein Wort, im Namen Jesu. Amen.

[0:56] Wir sind in 1. Mose Kapitel 7 und dort Vers 5, mitten in der Geschichte um die Sintflut: „Und Noah tat alles ganz, wie es ihm geboten hatte.“ Kann man das auch von dir heute sagen, von mir, dass wir alles genau das tun, was Gott uns geboten hat?

[1:12] Und Noah war 600 Jahre alt, als die Wasser der Sintflut auf die Erde kamen. Da ging Noah samt seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne in die Arche vor dem Wasser der Sintflut. Noah hat 120 Jahre lang gepredigt. Nicht viele Menschen sind am Ende mitgekommen, aber er hat seine ganze Familie gerettet. Würde es sich nicht auch lohnen, dass wir so leben und mit Gott wandeln, dass unsere ganze Familie gerettet wird? Lasst uns dafür beten.

[1:40] Von dem reinen Vieh und von dem Vieh, das nicht rein war, und von den Vögeln und von allem, was auf dem Erdboden kriecht, gingen Männchen und Weibchen paarweise zu Noah in die Arche, wie Gott es dem Noah geboten hatte. Und es geschah nach den sieben Tagen, dass die Wasser der Sintflut auf die Erde kamen. Sieben Tage haben sie in der Arche gewartet, und es geschah scheinbar nichts.

[2:01] Der Glaube wurde getestet. So geschieht es auch oft bei uns in unserem Leben. Im 600. Lebensjahr Noahs, am 17. Tag des zweiten Monats, an diesem Tag brachen alle Quellen der großen Tiefe auf, und die Fenster des Himmels öffneten sich, und es regnete auf der Erde 40 Tage und 40 Nächte lang.

[2:23] An eben diesem Tag war Noah in die Arche gegangen, mit Sem, Ham und Jafet, seinen Söhnen, und mit seiner Frau und den drei Frauen seiner Söhne. Sie und alle Wildtiere nach ihrer Art und alles Vieh nach seiner Art und alles Gewürm, das auf der Erde kriecht, nach seiner Art, auch alle Vögel nach ihrer Art, jeder gefiederte Vogel. Das klingt so ein bisschen wie im Schöpfungsbericht: „nach ihrer Art“. Gott wollte die Schöpfung, die er gemacht hat, ja nicht völlig zerstören, er wollte sie letztlich bewahren.

[2:52] Und sie gingen zu Noah in die Arche, je zwei und zwei von allem Fleisch, das Lebensodem in sich hatte. Die gingen hinein, Männchen und Weibchen von Fleisch kamen herbei, wie Gott es ihm geboten hatte. Und der Herr schloss hinter ihm zu.

[3:08] Und die Sintflut war 40 Tage auf der Erde, und die Wasser schwollen an und hoben die Arche hoch, sodass sie über der Erde schwebte. Und die Wasser wurden so gewaltig und nahmen so sehr zu auf der Erde, dass die Arche auf den Wassern dahin fuhr. Ja, die Wasser nahmen so sehr überhand auf der Erde, dass alle hohen Berge unter dem ganzen Himmel bedeckt wurden. Die Wasser stiegen noch 15 Ellen höher, nachdem die Berge schon bedeckt waren.

[3:35] Das war ein gigantisches Gericht Gottes. Die gesamte Erde stand unter Wasser. Da ging alles Fleisch zugrunde, das sich regte auf der Erde: Vögel, Vieh und wilde Tiere und alles, was wimmelte auf der Erde, samt allen Menschen. Und es starb alles, was Lebensodem hatte auf dem trockenen Land. Er vertilgte alles Bestehende auf dem Erdboden, von Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm und zu den Vögeln des Himmels, und alles wurde von der Erde vertilgt. Nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war. Und die Wasser blieben hoch über der Erde 150 Tage lang.

[4:11] Da gedachte Gott an Noah und alle Tiere und alles Vieh, das bei ihm in der Arche war, und Gott ließ einen Wind über die Erde wehen, so dass die Wasser fielen. Gott denkt an uns.

[4:24] Inmitten der größten Katastrophe, wenn buchstäblich die Welt zugrunde geht, denkt Gott an dich und an mich. Wenn wir im Glauben und mit ihm leben, dann kümmert er sich um uns, mitten in der Sintflut, wenn es sein muss.

[4:42] Und die Quellen der Tiefe wurden verschlossen, samt den Fenstern des Himmels, und dem Regen vom Himmel wurde Einhalt geboten. Und die Wasser über der Erde nahmen mehr und mehr ab, so dass sie sich vermindert hatten nach 150 Tagen. Und die Arche ließ sich auf dem Gebirge Ararat nieder, am 17. Tag des siebten Monats. Also schon fünf Monate waren vergangen.

[5:02] Und die Wasser nahmen immer weiter ab bis zum zehnten Monat. Am ersten Tag des zehnten Monats konnte man die Spitzen der Berge sehen. Und es geschah nach Verlauf von 40 Tagen, dass Noah das Fenster an der Arche öffnete, das er gemacht hatte. Und er sandte den Raben aus, der flog hin und her, bis das Wasser auf der Erde vertrocknet war.

[5:23] Danach sandte er die Taube aus, um zu sehen, ob die Wasser sich abgelaufen hätten auf der Fläche des Erdbodens. Aber die Taube fand keinen Ort, wo ihr Fuß ruhen konnte. Da kehrte sie zu ihm in die Arche zurück, denn es war noch Wasser auf der ganzen Erdoberfläche. Da streckte er seine Hand aus und griff sie und nahm sie wieder zu sich in die Arche.

[5:44] Und er wartete noch weitere sieben Tage. Da sandte er die Taube wieder von der Arche aus. Das Problem war nicht schnell gelöst.

[5:52] Selbst Noah musste Geduld aufbringen, immer und immer wieder schauen und immer und immer wieder gucken. Auch in unserem Leben lösen sich die Probleme nicht immer gleich sofort. Wir brauchen Geduld. Wir dürfen wissen: Gott denkt an uns und sorgt für uns. Lasst uns doch gemeinsam beten.

[6:09] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du an uns denkst und danke, dass du uns beschützen kannst, selbst wenn die gesamte Welt zugrunde geht. Herr, wir glauben, dass auch bald in dieser Zeit noch eine große Krise kommen wird, und wir glauben, dass du uns beschützen kannst. Schenke uns heute an diesem Tag Beweise dafür, im Namen Jesu. Amen.


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