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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Erzählung von Noahs Auszug aus der Arche und dem Bund, den Gott mit der Menschheit schließt. Er erklärt die Bedeutung von Noahs Brandopfer als Vorausblick auf Jesus Christus und die tiefere Symbolik des Regenbogens. Der Regenbogen wird als ewiges Zeichen von Gottes Gnade und seiner Zusage, die Erde nie wieder durch eine Sintflut zu zerstören, interpretiert.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit Seite 9. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass du retten kannst, dass du an uns denkst, auch in der größten Krise. Sprich doch heute durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:53] Wir sind gerade in der Geschichte der Sintflut in 1. Mose 8, Vers 11. Noah hatte gerade erneut die Taube ausgesandt, und das heißt hier: "Und die Taube kam zur Abendzeit wieder zu ihm, und siehe, sie hatte ein frisches Ölblatt in ihrem Schnabel. Da erkannte Noah, dass das Wasser sich verlaufen hatte auf der Erde. Und nachdem er noch weitere sieben Tage gewartet hatte, sandte er die Taube wieder aus. Da kam sie nicht mehr zu ihm zurück. Und das geschah im 601. Jahr, am ersten Tag des ersten Monats, da waren die Wasser von der Erde weggetrocknet. Und Noah entfernte das Dach von der Arche und schaute, und siehe, die Fläche des Erdbodens war trocken. Und im zweiten Monat, am 27. Tag des Monats, war die Erde ganz trocken geworden. Da redete Gott zu Noah und sprach: Geh aus der Arche, du und deine Frau und deine Söhne und die Frauen deiner Söhne mit dir. Alle Tiere, die bei dir sind, von allem Fleisch, Vögel, Vieh und alles Gewürm, was auf der Erde kriecht, sollen mit dir hinausgehen und sich regen auf der Erde und sollen fruchtbar sein und sich mehren auf der Erde. So ging Noah hinaus samt seinen Söhnen und seiner Frau und den Frauen seiner Söhne. Alle Tiere, alles Gewürm und alle Vögel, alles, was sich regt auf der Erde, nach seinen Gattungen, das verließ die Arche."

[2:22] Noah aber baute dem Herrn einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. Das Erste, was er tat, war, dass er Gott dankte für diese großartige Errettung. Denn Noah hatte nicht überlebt, einfach weil die Arche stabil genug war. Es war ein Wunder Gottes, und Noah wusste das. Und das Allererste, das Allerwichtigste war ihm, deutlich zu machen, dass er Gott die Rettung seines Lebens und die Rettung seiner ganzen Familie verdankte. Und der Herr roch den lieblichen Geruch und der Herr sprach in seinem Herzen: "Ich will künftig den Erdboden nicht mehr verfluchen um des Menschen willen, obwohl das Trachten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an. Auch will ich künftig nicht mehr alles Lebendige schlagen, wie ich es getan habe. Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht."

[3:28] Dieser liebliche Geruch ist interessant. Dieses Opfer war ja ein Hinweis auf den kommenden Erlöser, wie wir schon in 1. Mose 3 gesehen haben. Und wenn ihr noch etwas weiter schauen wollt, könnt ihr in Epheser 5 sehen, wie sich diese Geschichte widerspiegelt im Leben und vor allem im Tod von Jesus Christus. Noah schaute im Glauben voraus auf den Erlöser, der für ihn sterben würde. Ihm allein verdankte er seine Rettung.

[4:00] Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: "Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllt die Erde." Das klingt so ein bisschen wie bei der Schöpfung. Kein Wunder, es war ja eine Erlösung, eine Rettung. Und wenn Gott rettet, dann ist das immer wie eine neue Schöpfung. Es gibt übrigens Bibelstellen, die davon sprechen, dass die Erlösung eine neue Schöpfung ist. Ihr werdet da zum Beispiel in 2. Korinther 4 und 5 ganz fündig. "Furcht und Schrecken für euch soll über alle Tiere der Erde kommen, über alle Vögel des Himmels, über alles, was sich regt auf dem Erdboden und über alle Fische im Meer. In eurer Hand sind sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen. Wie das grüne Kraut habe ich alles gegeben. Nur dürft ihr das Fleisch nicht essen, während sein Leben, sein Blut noch in ihm ist." Ganz interessanter Hinweis, den wir auch heute noch beachten sollen. "Jeder jedoch, der eignes Blut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden, denn nach dem Bild Gottes hat er den Menschen gemacht." Das menschliche Leben ist enorm wertvoll, und so sollten wir es auch betrachten, auch in unserem Leben, in unserem Alltag, darüber nachdenken, wie wertvoll ein jedes menschliche Leben ist. "Ihr aber seid fruchtbar und mehret euch und breitet euch aus auf der Erde, dass ihr jetzt zahlreich werdet darauf."

[5:30] Und Gott redete zu Noah und seinen Söhnen mit ihm und sprach: "Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit eurem Samen, der nach euch kommt, auch mit allen lebendigen Wesen bei euch, mit Vögeln, Vieh und allen Tieren der Erde bei euch, mit allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es seien auf der Erde. Und ich will meinen Bund mit euch aufrichten, dass künftig nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sintflut ausgerottet wird und dass auch keine Sintflut mehr kommen soll, um die Erde zu verderben." Und Gott sprach: "Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich festsetze auf ewige Zeiten hin zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen, die bei euch sind. Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde."

[6:13] Wenn du das nächste Mal einen Regenbogen siehst, dann erinnere dich daran, dass Gott einen Bund gemacht hat mit der Menschheit. Einen Bund, der besagt, dass er auf uns aufpassen möchte. Einen Bund, der besagt, dass bei ihm Gericht und Erlösung eine Einheit sind. Ein Bund, der uns deutlich macht, was eigentlich alles in Gottes Gnade vorhanden ist. Denn so wie das Licht sich durch den Regen trotzdem in die Spektralfarben plötzlich aufspaltet und wir sehen, was im Licht eigentlich alles vorhanden ist, so sehen wir auch in dem Gerichtswirken Gottes, wie groß eigentlich seine Gnade ist.

[6:59] Lasst uns das nächste Mal über Gottes Bund nachdenken, wenn wir so einen Regenbogen sehen. Und lasst uns jetzt gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir wirklich von Herzen danken, dass deine Gnade und dein Bund so wunderbar sind und dass du immer wieder neu mit uns anfängst und uns quasi neu schaffst, wenn du uns erlöst. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen im Namen Jesu. Amen.


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