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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video von Christopher Kramp, Teil der Serie „Gott auf (m)einer Seite“, behandelt 1. Timotheus 3:7-4:16. Es werden die Qualifikationen für Gemeindeleiter, Diakone und Frauen im Dienst beleuchtet, wobei ihr Charakter und ihr Zeugnis im Vordergrund stehen. Der Sprecher warnt zudem vor Irrlehren wie erzwungenem Zölibat und Speisevorschriften und betont die biblische Freiheit. Abschließend ermutigt er dazu, sich auf Gottes Wort zu konzentrieren, menschliche Theorien abzulehnen und als Vorbild im Glauben zu dienen, insbesondere für die Jugend.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite heute mit Seite 1254. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns lieb hast und dass du für uns da bist und dass du deine Gemeinde führst und leitest und dass du das Ende schon siehst und uns mit vielen Verheißungen Mut machst, dass, wenn wir an dir festhalten, alles einmal gut ausgehen wird.

[1:07] Herr, wir möchten dich bitten, auch ganz besonders für diejenigen, die Verantwortung tragen in unserem Staat, so wie Paulus es sagt, dass wir für sie beten wollen, dass wir ein stilles und ruhiges Leben führen können, dass wir nicht behindert werden in der Verbreitung deines Wortes.

[1:28] Und Herr, wir wissen, dass die Endzeit viele Schwierigkeiten bringen wird. Umso mehr bitten wir dich, dass du jetzt, wo immer es noch möglich ist, Türen öffnest und Angriffe verhinderst, dass deinem Wort Raum gegeben wird zu deiner Ehre.

[1:46] Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir besser verstehen, welche vielen praktischen Anweisungen du uns in deinem Wort auch gegeben hast, damit die Gemeinde florieren kann, dass es ihr gut geht.

[2:03] Wir bitten dich, dass du uns Weisheit schenkst, das richtig zu verstehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:12] Wir sind in 1. Timotheus Kapitel 3. Paulus gibt die Qualifikationen an, nach denen ein Leiter einer Gemeinde ausgewählt werden soll.

[2:23] Wir lesen weiter in Vers 7: "Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen außerhalb der Gemeinde, damit er nicht in üble Nachrede und in die Fallstricke des Teufels gerät."

[2:37] Es ist also wichtig, dass ein Gemeindeleiter auch in einem gewissen Maße die Gemeinde nach außen vertritt und deswegen auch, soweit es sich dann um ehrbare Menschen handelt, außerhalb auch bei ihnen in gutem Ansehen steht.

[2:53] Gleicherweise sollen auch die Diakone ehrbar sein, nicht doppeltzüngig, nicht vielem Weingenuss ergeben, nicht nach unehrlichem Gewinn strebend. Sie sollen das Geheimnis des Glaubens in einem reinen Gewissen bewahren und diese sollen zuerst erprobt werden, dann sollen sie dienen, wenn sie untadelig sind.

[3:21] Paulus spricht nicht nur über die Leiter der Gemeinde, er spricht auch über die Diener, die Diakone. Wir wissen aus der Apostelgeschichte, aus Apostelgeschichte 6, dass diese insbesondere eingesetzt worden sind, um auch für die sozialen und karitativen Bedürfnisse innerhalb der Gemeinde und natürlich auch über die Gemeinde hinaus zu sorgen.

[3:40] Und wir sehen ja, dass auch für die Wahl eines Diakons wichtige biblische Kriterien angelegt werden sollen. Vor allem auch sollen sie zunächst einmal erprobt werden. Es gibt eine Zeit, in der getestet werden soll, ob jemand wirklich auch das Amt eines Diakons biblisch ausführt.

[3:58] Frauen sollen ebenfalls ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern, treu in allem. Die Diakone sollen jeder Mann einer Frau sein, ihren Kindern und ihrem Haus gut vorstehen.

[4:09] Denn wenn sie ihren Dienst gut versehen, erwerben sie sich selbst eine gute Stufe und viel Freimütigkeit im Glauben in Christus Jesus.

[4:20] Wir sehen hier, dass für den diakonischen Dienst nicht nur Männer in Frage kommen, sondern natürlich auch Frauen, und deswegen werden diese hier in Vers 11 auch erwähnt.

[4:31] "Dies schreibe ich dir in der Hoffnung, recht bald zu dir zu kommen, damit du aber, falls ich mein Kommen verzögern sollte, was bei Paulus immer wieder eingetroffen, immer wieder mal vorgekommen ist, weil Paulus nicht immer das tun konnte, was er sich vorgenommen hat.

[4:46] Die Briefe geben ja viel Zeugnis davon, dass er oft Pläne gehabt hat, die er so nicht umsetzen konnte aus verschiedenen Gründen.

[4:55] Damit du, falls sich mein Kommen verzögern sollte, weißt, wie man wandeln soll im Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Grundfeste und der Pfeiler der Wahrheit.

[5:08] Gemeinde ist nicht einfach nur ein organisierter Haufen von Menschen. Gottes Gemeinde, sagt Paulus, ist die Grundfeste und der Pfeiler der Wahrheit.

[5:17] Mit anderen Worten, Gottes Gemeinde ist dazu da, die Wahrheit zu stützen, damit die Wahrheit nicht ins Wanken gerät.

[5:24] Gibt es die Gemeinde, und deswegen ist es wichtig, auch zu wissen, wie die Gemeinde organisiert werden soll und nach welchen Prinzipien sie operieren und funktionieren soll.

[5:34] Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

[5:51] Jesus ist Gott, und er wurde Mensch. Das ist das Geheimnis der Gottesfurcht, wie Paulus es hier nennt.

[6:01] Er ist im Fleisch offenbar geworden, in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

[6:09] Er hat zwar zuvor Jesus auch als den Menschen Jesus Christus richtig identifiziert, der als der eine Mittler für uns vor Gott eintritt. Er ist aber auch Gott, geoffenbart im Fleisch.

[6:22] Er ist im Geist gerechtfertigt worden, gesehen von den Engeln. Das Wort "Engeln" kann ja auch die Boten bedeuten, also könnte es sich auch auf die Apostel beziehen, die ihn gesehen haben, die gesehen haben, dass er tatsächlich von den Toten auferstanden ist.

[6:35] Und seine Botschaft ist von diesen Aposteln zu den Heiden getragen worden, wobei Paulus ja einen ganz wesentlichen Anteil gehabt hat.

[6:42] Und so ist die Botschaft von Jesus, von dem Gott, der Mensch geworden ist, in der Welt geglaubt worden, und er selbst ist in Herrlichkeit aufgenommen, wo er jetzt als Gott und Mensch, als unser Mittler, für uns eintritt.

[6:56] Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.

[7:13] Paulus hat immer wieder auch auf die Gefahren der Zukunft hingewiesen. Er hat die Ältesten von Ephesus darauf hingewiesen, dass falsche Lehren aufstehen würden in ihrer eigenen Mitte und die Jünger abziehen würden zu Irrlehren.

[7:28] Hier sagt er, dass der Heilige Geist durch den Geist der Weissagung ganz ausdrücklich davor warnt, dass in der Zukunft viele sich irreführenden Lehren zuwenden würden.

[7:44] Was sind das für Irrlehren, die dort aufkommen würden? Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen.

[7:55] Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird, denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet.

[8:06] Zunächst einmal geht es also um Menschen, die verbieten zu heiraten. Das heißt, die Lehre vom Zölibat, wie sie auch heute noch in der römisch-katholischen Kirche geglaubt und gepredigt wird, ist eine gefährliche Lehre.

[8:22] Wer anderen Menschen verbietet, aus religiösen Gründen zu heiraten, der schafft eine Quelle von Unreinheit und von Sünde.

[8:30] Wenn ein Mensch sich freiwillig entscheidet, nicht oder nicht mehr zu heiraten, wie Paulus es für sich dann auch entschieden hat, der tut das in der Kraft Gottes aufgrund seiner eigenen Entscheidung.

[8:41] Wer aber denkt, er muss so etwas tun, um eine bestimmte religiöse Pflicht zu erfüllen, der folgt wissentlich oder unwissentlich einer Lehre von Dämonen.

[8:55] Dieser Abschnitt hat auch ab und zu schon für Verwirrung gesorgt. Einige Leute haben sich gefragt, ob Paulus hier die Speisegebote des Alten Testamentes aus 3. Mose 11 und 5. Mose 14 abgeschafft hat.

[9:07] Aber das hat er nicht getan, denn 3. Mose 11 und 5. Mose 14 definieren, was eine Speise ist. Paulus spricht da hier nur von Speisen, er spricht nicht von Lebewesen.

[9:19] Krokodile sind auch mit 1. Timotheus 4 verboten zu essen, denn es handelt sich ja nicht um Speisen.

[9:25] Paulus spricht hier nur von Speisen, und was eine ist, wird ja durch Gottes Wort definiert. Er sagt, es wird geheiligt durch das Wort Gottes.

[9:35] Etwas, was nach dem Wort Gottes gar keine Speise ist, kann auch mit diesem Vers nicht gegessen werden.

[9:45] Insofern sagt uns also 3. Mose 11, was eine Speise ist und was nach biblischer Definition überhaupt gar kein Essen ist.

[9:52] Kamelfleisch und Schweinefleisch und Hasenfleisch sind kein Essen, genauso wie Eisenerz und wie Krokodile kein Essen sind.

[10:03] Was Paulus hier anspricht, ist, dass es Menschen geben wird, die verbieten, dass man Dinge essen darf, von denen Gott gesagt hat, dass sie gegessen werden dürfen.

[10:19] Und das ist etwas ganz anderes, und das bedeutet nämlich, dass Menschen dann mit menschlichen Regeln geknechtet werden, wo das Wort Gottes ihnen mehr Freiraum gibt.

[10:33] Wenn zum Beispiel auch Fasten als religiöse Pflicht aufgezwungen wird, dann ist doch das eine Lehre von Dämonen.

[10:40] Wer fastet, der soll selbst entscheiden, wann und wie viel und wo. Keinem Menschen kann als religiöse Pflicht verboten werden, etwas zu essen, von dem Gott in seinem Wort gesagt hat, dass es gegessen werden darf.

[10:55] Wir sehen hier, dass also Dinge angesprochen werden, die später in der Kirchengeschichte, dann vor allem im Mittelalter, auch sehr prominent geworden sind, vor denen Paulus hier im 1. Timotheus schon rechtzeitig warnt.

[11:08] "Wenn du dies den Brüdern vor Augen stellst, wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, der sich nährt mit den Worten des Glaubens und der guten Lehre, der du nachgefolgt bist."

[11:17] "Die unheiligen Altweiberlegenden aber weise ab. Dagegen übe dich in der Gottesfurcht, denn die leibliche Übung nützt wenig. Die Gottesfurcht aber ist für alles nützlich, da sie die Verheißung für dieses und für das zukünftige Leben hat."

[11:34] Paulus war nicht gegen körperliche Ertüchtigung. Natürlich ist körperliche Ertüchtigung wichtig für unser Gesundheitswohl, gesundheitliches Wohlbefinden.

[11:44] Aber Paulus sagt, es ist noch viel wichtiger als unsere körperliche Ertüchtigung, dass wir geistlich wissen, was Wahrheit ist, dass wir uns von Legenden, von Fabeln, von menschlichen Theorien, von Märchen, von Fabeln, von Verschwörungstheorien fernhalten und uns allein dem offenbarten Wort Gottes widmen.

[12:13] "Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, denn dafür arbeiten wir auch und werden geschmäht, weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen."

[12:27] "Dies sollst du gebieten und lehren."

[12:29] Paulus sagt, du sollst nicht irgendetwas lehren, sondern das hier. Du sollst lehren, dass Gott die Menschen retten möchte.

[12:34] Du sollst das Evangelium predigen, du sollst das klare, unverfälschte Wort Gottes predigen. Das ist die Aufgabe, die wir heute haben.

[12:44] Lasst uns nicht den Fokus verlieren, indem wir menschliche Theorien und politische Vorstellungen, Dinge, die mit der Bibel nichts oder kaum etwas zu tun haben, in den Vordergrund drücken.

[12:56] Lasst uns an dem Wort Gottes selbst festhalten, Jesus folgen und die Botschaft, die Jesus gepredigt hat, die die Apostel gepredigt haben, die die Propheten gepredigt haben und die Patriarchen, diese Botschaft heute mit Liebe und mit Gottes Vollmacht, die er uns schenken möchte, verkündigen.

[13:14] "Niemand verachte dich wegen deiner Jugend, sondern sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit."

[13:25] Gott wartet nicht erst, bis wir ein bestimmtes Alter erreicht haben, damit wir irgendetwas für ihn tun können. Auch wenn wir schon sehr jung sind, können wir für ihn mächtig wirken.

[13:35] Wichtig ist, sagt Paulus, gerade dann, wenn du jugendlich bist, sei ein Vorbild. Betone nicht, dass du ein Jugendlicher bist und dass du einfach alles anders machen möchtest und dass du erstmal ein bisschen rebellisch sein möchtest und dass die Gemeinde das mal akzeptieren soll.

[13:48] Sondern sei ein Vorbild. Die Jugendlichen, die die Gemeinde am meisten gesegnet haben, die haben den größten Impact gehabt für das Wort Gottes und für das Werk Gottes. Es waren die Jugendlichen, die sich als Motor gesehen haben, die Gemeinde voranzubringen, ihr zu helfen und ein Vorbild zu sein für die älteren Geschwister.

[14:08] "Bis ich komme, sei bedacht auf das Vorlesen, das Ermahnen und das Lehren."

[14:13] "Vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir, die dir verliehen wurde durch Weissagung und unter Handauflegung der Ältestenschaft."

[14:20] Gott hat uns Gaben gegeben. Wir sollen diese nicht vernachlässigen. Wir sollen darauf achten, dass in der Gemeinde das Wort Gottes gelesen wird, dass es studiert wird, dass es Hauskreise gibt, dass im Gottesdienst man gemeinsam über Gottes Wort nachdenkt und dass all das auch in den Familien geschieht.

[14:39] "Dies soll deine Sorge sein, darin sollst du leben, damit deine Fortschritte in allen Dingen offenbar werden."

[14:48] "Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre. Bleibe beständig dabei, denn wenn du dies tust, wirst du sowohl dich selbst retten als auch die, welche auf dich hören."

[14:59] Lieber Freund, liebe Freundin, lass uns genau das für uns heute in Anspruch nehmen, dass wir auf uns selbst achten und auf die Lehre, dass wir darauf achten, dass wir bei Jesus bleiben und dass wir auch darauf achten, dass wir das glauben, was uns in der Bibel wirklich klar offenbart wird.

[15:17] Denn wenn wir dabei bleiben, und zwar beständig bleiben, nicht nur heute, sondern auch morgen und übermorgen, wenn wir unseren Fokus darauf richten, die geoffenbarten Wahrheiten nicht zu verlassen und vor allem Jesus nicht zu verlassen, weil Jesus ja diese Wahrheiten offenbart hat, dann werden wir nicht nur selbst gerettet werden, sondern wir werden vielen Menschen der Wegweiser zum Himmel werden.

[15:40] Ist das dein Wunsch? Dann lass uns gemeinsam beten.

[15:44] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns durch dein Wort erneut ermahnt hast, nicht menschlichen Theorien die größte Aufmerksamkeit zu widmen, sondern deinem Wort.

[15:56] Gib, dass wir diese beiden Dinge tun: dass wir auf uns selbst achten, dass wir unser eigenes Herz erforschen, dass wir nicht höher von uns denken, als es von anderen, dass wir darauf achten, dass wir nicht von dir abweichen und dass wir darauf achten, in der Lehre zu bleiben, die du uns gegeben hast, damit wir selbst gerettet werden und andere zu dir führen, damit auch sie gerettet werden durch deine Gnade.

[16:23] Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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