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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Timotheus 5:24-6:19. Er spricht über die Bedeutung der Sündenbekenntnis für das Gericht und die Notwendigkeit, sich von Irrlehren fernzuhalten. Der Vortrag betont die Wichtigkeit von Genügsamkeit und warnt vor der Geldgier, während er zur Konzentration auf geistliche Werte und das ewige Leben ermutigt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik]
Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit 1. Timotheus 5:24-6:19. Lasst uns gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, danke, dass du für uns sorgst, danke, dass du weißt, was am besten für uns ist, dass du uns auch auf die Dinge aufmerksam machst, die wir übersehen hätten. Danke, dass du unser Lehrer bist. Danke, dass du persönlich zu mir sprichst und dass wir jetzt auch über dein Wort nachdenken können, es besser verstehen dürfen, weil du es uns erklärst. Und hab Dank dafür von ganzem Herzen, im Namen Jesu. Amen. Wir sind in Timotheus Kapitel 5. Paulus gibt einige persönliche Ratschläge an Timotheus, wie er sich in der Gemeinde verhalten soll, wie er mit den Witwen umgehen soll, wie man sich gegenüber den Ältesten verhalten soll. Gibt auch Ratschläge bezüglich des Gesundheitszustandes des Timotheus. Und wir lesen weiter in Timotheus Kapitel 5 ab Vers 24: Die Sünden mancher Menschen sind allen offenbar und kommen vorher ins Gericht, manchen aber folgen sie auch nach.

[1:40] Das ist ein sehr interessanter und wichtiger Vers. Wenn wir gesündigt haben und wir diese Sünde bekannt haben, wenn wir sie nicht versteckt haben vor Gott und sie Jesus bekennen, der am Kreuz von Golgatha dafür gestorben ist, wenn wir sie durch den Glauben übertragen dürfen auf das himmlische Heiligtum, dann kommen diese Sünden in das Gericht. Wenn das Gericht tagt, oder seit jetzt das Gericht tagt seit 1844, wie wir im Buch Daniel gelernt haben. Seit dieser Zeit kommen diese Sünden ins Gericht, werden ausgetilgt, sodass, wenn Jesus wiederkommt, alle diese Sünden vergeben und getilgt sind. Aber wer das nicht tut, wer die Sünden bei sich behält, dessen Sünden kommen dann auch noch im Gericht auf, aber dann ist es zu spät. Wenn wir unsere Sünden nicht bekennen, nicht auf Jesus übertragen, dann werden wir mit unseren Sünden konfrontiert werden zu einem Zeitpunkt, wo es keine Gnadenzeit mehr gibt. Deswegen ist es wichtig, dass wir heute, da wir seine Stimme hören, wie die Bibel sagt, dass wir heute die Sünden, die der Heilige Geist uns gezeigt hat, dass wir sie am Fuß des Kreuzes niederlegen, glauben, dass Jesus sich mit ihnen identifiziert hat und er im himmlischen Heiligtum durch seinen Mittlerdienst dafür sorgen wird, dass sie auch im Gericht ausgetilgt werden. Das ist die wunderbare Botschaft, die wir in der Bibel finden, die Adventbotschaft, die uns auf die Wiederkunft vorbereitet und die hier in Timotheus 5, Vers 24 so ganz klar angesprochen wird.

[3:53] Gleicherweise sind auch die guten Werke allen offenbar, und die, mit welchen es sich anders verhält, können auch nicht verborgen bleiben. Wir wissen, dass Gott gesagt hat, dass das Gericht, das er halten wird, alles ans Tageslicht bringen wird, das Gute und das Schlechte. Alle Werke kommen ins Gericht, alles, was wir getan, gesagt, gedacht, geplant haben. Das Gericht wird alles offenbaren. Deswegen lasst uns heute unser gesamtes Leben, unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, unsere Worte, unsere Taten, unseren Charakter, alles das in Jesu Hand geben, der uns reinwaschen kann und verändern kann und vorbereiten kann auf den Himmel.

[4:43] Diejenigen, die als Knechte unter dem Joch sind, sollen ihre eigenen Herren aller Ehre wert halten, damit nicht der Name Gottes und die Lehre verlästert werden. Es sollte deutlich werden, dass das Christentum keine Lehre der Rebellion ist. Paulus hat immer wieder deutlich gemacht, dass die Sklaven, die es gab, ihre Aufgaben erfüllen sollten, als würden sie sie für Jesus tun. Paulus hat an keiner Stelle die Idee, dass Menschen ihre Persönlichkeit aufgeben sollen, dass sie einfach wie Tiere gehalten werden sollen. Paulus war natürlich wie alle anderen biblischen Schreiber auch davon überzeugt, dass vor Gott alle Menschen gleich sind und dass von der Schöpfung her alle den gleichen Wert haben. Aber Paulus wusste auch, dass es vielleicht nicht sinnvoll ist, zu diesem Zeitpunkt die Gesellschaftsordnung gewaltsam umzustürzen, sondern vielmehr in dem Stand, in dem man ist, ein Zeugnis für die umwandelnde Kraft Jesu zu sein, weil nichts kann die Gesellschaft so sehr verändern wie ein lebendiges Zeugnis des Evangeliums.

[5:53] Die aber, welche gläubige Herren haben, sollen diese darum nicht geringschätzen, weil sie Brüder sind, sondern ihnen umso lieber dienen, weil es Gläubige und Geliebte sind, die darauf bedacht sind, Gutes zu tun. Dies sollst du lehren und dazu ermahnen.

[6:08] Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht, so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen, unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung. Von solchen halte dich fern!

[6:43] Es fällt schon auf, wie oft Paulus in seinen Briefen vor der Irrlehre und den Irrlehrern warnt, wie oft er seine Mitarbeiter dazu ermutigt, sich gar nicht erst in all diese Streitgespräche zu begeben. Auch wir müssen nicht jede Debatte führen mit jedem Fanatiker. Wenn offenbar und klar ist, dass dem Wort Gottes deutlich widersprochen wird, dann kann man sich auch so manches Streitgespräch ersparen, um auch die eigenen Kräfte zu schonen. Er sagt: „Von solchen halte dich fern!“ Wir wollen die gesunden Worte Gottes hören, die Worte, die Gott uns gegeben hat in seinem Wort, ohne Verdrehung, ohne Verfälschung, ohne Zweifel an diesen Worten.

[7:33] Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.

[7:49] Paulus zeigt, dass ein echter Christ nicht danach streben wird, sich besonders reich zu werden, besonders viel anzuhäufen, besonders große Position zu haben. Er sagt, ein gläubiger Christ, der versteht, woher wir kommen und wohin wir gehen, dass wir mit nichts gekommen sind und dass wir in das Grab mit nichts gehen, dass wir bei Jesus, wenn wir bei der Wiederkunft Jesu in den Himmel aufgenommen werden, dass wir dort reiche Schätze haben werden. Aber hier auf dieser Erde wollen wir mit dem zufrieden sein, was wir haben. Zufriedenheit und Genügsamkeit sind Dinge, die für mich persönlich und für uns alle Dinge sind, die so wichtig sind, die wir brauchen und wo wir uns erinnern sollten, dass es wichtig ist, Gott dankbar zu sein für das, was wir haben.

[8:37] Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.

[9:04] Wenn wir geldgierig sind, wenn unser materieller Gewinn die höchste Priorität in unserem Leben ist, dann wird daraus nur Böses entstehen, und zwar sehr viel Böses. Und wir werden Menschen in den... wir werden uns selbst, Menschen, wir werden uns selbst in den Untergang stürzen und andere womöglich noch mitreißen. Wir werden vom Glauben abirren und uns damit die größten Schmerzen zu bereiten. Lasst uns eine klare Entscheidung fällen, darauf zu vertrauen, dass Gott für uns sorgen wird und dass wir zwar fleißig sein wollen, dass wir arbeitssam sein wollen, dass wir unsere Aufgaben erledigen sollen, so wie es Paulus ja auch ganz deutlich geschrieben hat. Aber dass wir nicht geldgierig sind, dass wir nicht versuchen wollen, uns selbst zu bereichern und das zur Priorität in unserem Leben zu machen. Die Priorität sollte immer sein: für Jesus und mit Jesus zu leben.

[9:58] Du aber, oh Mensch Gottes, fliehe diese Dinge! Jage aber nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut. Das sind die Dinge, die auch ich in meinem Leben haben möchte, die Dinge, wonach es sich lohnt, wirklich zu streben. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! Ergreife das ewige Leben, zu dem du auch berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.

[10:23] Paulus erwähnt immer und immer wieder in seinen Briefen, dass der Glaube ein Kampf ist. „Kämpfe den guten Kampf!“ Das ewige Leben dürfen wir ergreifen. Wir sind dazu berufen. Wir haben es bekannt und deswegen dürfen wir es nicht festhalten, nicht loslassen.

[10:41] Ich gebiete dir vor Gott, der alles lebendig macht, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, dass du das Gebot unbefleckt und untadelig bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus.

[11:01] Paulus sagt also: Sei gehorsam, bleibe bei dem Wort Gottes, beachte die Gebote Gottes, bleibe bei ihnen, dass du bei der Wiederkunft Jesu untadelig und unbefleckt bist.

[11:14] Welche zu seiner Zeit zeigen wird, der glückselige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.

[11:36] Gott allein hat Unsterblichkeit in sich, und deswegen ist es eine fatale, satanische Irrlehre, wenn Menschen glauben, dass der Mensch in sich unsterblich sei. Gott kann uns Unsterblichkeit verleihen. Das wird er tun bei der Wiederkunft. Er wird uns einen unverweslichen Körper geben. Aber auch im Himmel sind wir bezüglich unseres Lebens immer abhängig von Gott. Wir haben keine eigene Unsterblichkeit. Nur Gott selbst hat Unsterblichkeit in sich.

[12:15] Den Reichen in der jetzigen Weltzeit gebiete, nicht hochmütig zu sein, auch nicht ihre Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums zu setzen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich zum Genuss darreicht.

[12:33] Es gab auch Reiche in der Gemeinde, nicht nur Arme. Und die Botschaft war nicht, dass die Reichen all ihr Geld abgeben sollten. Die Botschaft war, dass sie lernen sollten, den Reichtum nicht als Priorität zu sehen, sondern zu lernen, dass Gott sowieso für sie sorgt und das würde ihr Herz bereit machen, auch dann den Ärmeren zu helfen, so wie Gott Türen öffnen würde und sie leiten würde.

[13:01] Die Hoffnung dürfen wir nicht auf den weltlichen Reichtum setzen, denn der ist unbeständig. Wir alle wissen aus der Wirtschaft, wir wissen aus den Nachrichten, wie schnell sich Dinge drehen können, wie schnell plötzlich Aktienkurse einbrechen können, wie schnell plötzlich Dinge ihren Wert verlieren, wie schnell sich die Märkte wandeln. Der irdische Reichtum ist unbeständig. Aber der geistliche Reichtum, das, was Gott für uns vorbereitet hat, das bleibt in Ewigkeit.

[13:25] Sie sollen Gutes tun, reich sein an guten Werken, freigebig sein, bereit, mit anderen zu teilen, damit sie das ewige Leben ergreifen und so für sich selbst eine gute Grundlage für die Zukunft sammeln.

[13:42] Wer reich ist, darf durch den Glauben sich auf Jesus konzentrieren, seine Abhängigkeit vom Reichtum auf Jesus übertragen und damit die Herzenseinstellung gewinnen, für andere da zu sein. Gott wird ihn dann möglicherweise sogar noch mit mehr Reichtum segnen, aber dann, um ein Kanal des Segens zu sein.

[14:04] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass, wenn es noch Sünden in unserem Leben gibt, die wir dir nicht bekannt haben, dass du mit deinem Heiligen Geist sie uns offenbarst, dass unsere Sünden vorab ins Gericht gehen können, dass sie dort durch das Blut Jesu, durch keine Verdienste getilgt werden können und dass unser Charakter verändert werden kann. Wir möchten dir danke sagen für die Vergebung und danke sagen, dass du auch für immer diese Sünden aus dem Heiligtum entfernen wirst und dass du mit uns ganz, ganz neu anfangen wirst. Wir wollen lernen, das ewige Leben zu ergreifen, das gute Bekenntnis, das wir schon einmal bekannt haben, dabei zu bleiben, festzuhalten, was du uns gegeben hast und für andere da zu sein. Hab Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.
[15:26] [Musik]


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