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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video behandelt 2. Chronik Kapitel 13 und den Krieg zwischen König Abia von Juda und König Jerobeam von Israel. Christopher Kramp beleuchtet Abias Rede, in der er die Treue Judas zu Gott und dem Heiligtumsdienst hervorhebt, im Gegensatz zur Abtrünnigkeit Israels. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit erringt Juda einen entscheidenden Sieg, da Gott auf ihrer Seite ist. Der Sprecher zieht zudem Parallelen zur Bedeutung des Reiches Gottes und der Heiligtumslehre in der Endzeit.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir uns auf dich verlassen können und danke, dass du uns so viel mehr lieb hast als alle Menschen dieser Welt. Das ist so viel besser ist, dir zu dienen als irgendeinem anderen Menschen. Wir wollen unser Leben auch heute in deiner Hand geben und nicht der Welt dienen, sondern dir, weil wir erlebt haben, erfahren haben, dass du wirklich gut zu uns bist. Ich möchte bitten, dass du jetzt auch durch dein Wort zu uns sprichst und danke dir dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:11] Wir sind in Zweite Chronik und beginnen heute mit Kapitel 13. Wir haben uns zuvor mit Rehabeam beschäftigt, und dieser König des Südreiches Juda ist gestorben. Wir lesen ab Vers 1: "Im achtzehnten Jahr der Regierung des Königs Jerobeam wurde Abia König über Juda. Und er regierte drei Jahre lang in Jerusalem. Der Name seiner Mutter war Maacha, eine Tochter Uriel von Gibea." "Es war Krieg zwischen Abia und Jerobeam. Und Abia, der Sohn von Rehabeam, rüstete sich zum Krieg mit einem Heer von tapferen Kriegern, 400.000 auserlesenen Männern. Jerobeam aber rüstete sich zum Krieg gegen ihn mit 800.000 auserlesenen Männern, tapferen Helden." Große Armeen, die hier im Bruderkampf zwischen dem Nordreich Israel und dem Südreich aufgeboten worden sind.

[2:09] Und Abia stellte sich oben auf dem Berg Zemaraim, der zum Bergland von Ephraim gehört, und rief zu Jerobeam und ganz Israel: "Wisst ihr nicht, dass der Herr, der Gott Israels, das Königtum über Israel David gegeben hat auf ewige Zeiten, ihm und seinen Söhnen durch einen Salzbund?" Und das Wort "Salzbund" ist sehr interessant. Es deutet an, dass ein Bund beständig ist, denn Salz wurde im alten Orient verwendet, um Dinge haltbar zu machen. So wurden auch zum Beispiel Opfer mit Salz bestreut, in 3. Mose kann man das nachlesen, um anzudeuten, dass der Bund, den Gott mit den Menschen machen möchte durch das Opfer, das Jesus am Kreuz von Golgatha für uns bringen würde, dass dieser Bund beständig sein soll, ein Salzbund. Und auf diese Art und Weise hatte Gott auch einen Bund mit dem Haus David gemacht. Es sollte für immer eine Nachfolge Davids auf dem Thron Davids geben, was eine messianische Verheißung gewesen ist, eine Prophezeiung auf den kommenden Messias, der als Sohn Davids auf dessen Thron sitzen würde, wie es sich dann im Leben und Wirken von Jesus erfüllt hat und erfüllt.

[3:32] "Aber Jerobeam, der Sohn Nebats, der Knecht Salomos, des Sohnes Davids, erhob sich und wurde von seinem Herrn abtrünnig. Und es haben sich leichtfertige Leute zu Jerobeam als Team geschlagen, die widersetzten sich Rehabeam. Rehabeam war zwar noch jung und zu furchtsam, um ihnen zu widerstehen." Abia stellt hier die Trennung des Volkes Israel in ein Nord- und ein Südreich als Folge einer Rebellion, einer boshaften Revolution von Kräften im Norden dar. Wir haben allerdings gesehen, dass ein Hauptteil der Schuld vor allem Rehabeam selbst zukam, der den guten Rat verworfen hatte und den schlechten Rat der jungen Ratgeber umgesetzt hatte.

[4:24] "Und nun glaubt ihr dem Reich des Herrn widerstehen zu können, das in der Hand der Söhne Davids ist, weil ihr ein großer Haufen seid und bei euch die goldenen Kälber habt, die euch Jerobeam als Götter gemacht hat." Hier ist ein sehr interessanter Vers, denn hier wird das Südreich Juda als das Reich des Herrn bezeichnet, weil hier der Tempel Gottes ist und hier am Gottesdienst so, wie Gott es eigentlich vorgeschrieben hatte, festgehalten wird. Dieser Begriff vom Reich Gottes wird dann im Neuen Testament sehr oft verwendet und vor allem der geistliche Aspekt und die geistliche Tiefe des Begriffes noch weiter ausgeführt.

[5:06] "Habt ihr nicht die Priester des Herrn, die Söhne Aarons und die Leviten, verstoßen und habt euch eigene Priester gemacht wie die Völker der Länder, der heidnischen Länder? Wer irgend kam, um sich weihen zu lassen mit einem jungen Stier und sieben Widdern, der wurde Priester derer, die doch keine Götter sind." Hier wird angespielt auf das, was wir schon gesehen haben, dass unter Jerobeam der Gottesdienst völlig verändert worden ist im Norden, dass Menschen, die eigentlich Priester hätten sein sollen, verstoßen worden sind und andere unwürdige Personen in deren Ämter eingeführt worden sind.

[5:40] "Unser Gott aber ist der Herr, und wir haben ihn nicht verlassen. Oder als Priester dienen dem Herrn die Söhne Aarons, und die Leviten verrichten den Dienst. Und sie lassen dem Herrn jeden Morgen und jeden Abend Brandopfer in Rauch aufgehen, dazu das wohlriechende Räucherwerk und besorgen die Zubereitung des Brotes auf dem reinen Tisch und den goldenen Leuchter mit seinen Lampen, dass sie alle Abend angezündet werden. Denn wir befolgen die Vorschrift des Herrn, unseres Gottes. Ihr aber habt ihn verlassen."

[6:08] Abia macht deutlich, nur noch das Südreich glaubt wirklich an den Herrn, den Gott Davids und Salomos, während das Nordreich nicht mehr wirklich zu ihm dazu gehört. Und Abia macht das fest an der Beobachtung des Heiligtumsdienstes. Wir können hier sehen, dass der Heiligtumsdienst eine definierende Rolle spielt, um zu zeigen, wer das Volk Gottes ist. Das ist deswegen interessant, weil in der Endzeit das Heiligtum, die Heiligtumslehre ebenfalls eine definierende Rolle hat, um zu zeigen, wer wirklich dem biblischen Jesus folgt, wer den biblischen Glauben in einer Zeit des allgemeinen Abfalls auch in der Christenheit hochhält. Dort, wo das Heiligtum gepredigt wird, das Heiligtum verkündet wird und gelehrt und verstanden und umgesetzt wird, dort ist Gottes Reich.

[7:03] "Und siehe, Gott ist mit uns an unserer Spitze, und seine Priester und die Lärmtrompeten, um gegen Lärm zu blasen. Ihr Kinder Israels, kämpft nicht gegen den Herrn, den Gott eurer Väter, denn es wird euch nicht gelingen." Die Botschaft ist klar, deutlich: "Wir sind zwar in der Minderheit, ihr seid doppelt so viele wie wir, aber mit uns ist Gott, und deswegen werdet ihr nicht gewinnen können." Wir mögen vielleicht in einer bestimmten Situation in der Unterzahl sein, der Feind mag stärker, größer, zahlreicher sein als wir, aber wenn Gott mit uns ist, dann brauchen wir uns nicht zu fürchten.

[7:34] "Aber Jerobeam hatte den Hinterhalt ausgesandt, so dass er sie umgehen sollte, so dass er vor Juda stand. Der Hinterhalt aber war in ihrem Rücken. Als sich nun Juda umwandte, siehe, da war Kampf vorn und hinten." Das schrie zum Herrn, und die Priester bliesen in die Trompeten. Es sah so aus, als ob sie durch diesen Hinterhalt jetzt in die Klemme gekommen sind. "Und die Männer Judas erhoben ein Kriegsgeschrei." Als die Männer Judas ein Kriegsgeschrei erhoben, schlug Gott Jerobeam und ganz Israel vor Abia und Juda. Und die Kinder Israels flohen vor Gott. Gott gab es in ihre Hand, so dass Abia mit seinem Volk ihnen eine große Niederlage zufügte. Und aus Israel fielen an Erschlagenen 500.000 Auserlesene." Was für eine gewaltige Niederlage! Fünf Achtel des Volkes waren tot.

[8:29] "So wurden die Kinder Israels zu jener Zeit gedemütigt. Aber die Kinder Judas wurden gestärkt, denn sie verließen sich auf den Herrn, den Gott ihrer Väter. Und Abia jagte Jerobeam nach und gewann ihm Städte, nämlich Bethel mit seinen Tochterstädten und Jeschana mit seinen Tochterstädten und Ephron mit seinen Tochterstädten, so dass Jerobeam fortan nicht mehr zu Kräften kam, solange Abia lebte. Und der Herr schlug ihn, dass er starb. Abia aber erstarkte und nahm 14 Frauen und zeugte 22 Söhne und 16 Töchter." Wir sehen hier wieder das schlechte Erbe und das schlechte Vorbild von Salomo, dass es auf seinen Enkel Abia weiter wirkt.

[9:12] "Was aber mehr von Abia zu sagen ist und seine Wege und seine Reden, siehe, sie sind aufgezeichnet in der Schrift des Propheten Iddo."

[9:20] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du uns einschließt und dass wir uns auf dich verlassen können, selbst wenn der Feind größer und stärker und zahlreicher ist als wir. Da können wir uns auf dein Wort verlassen, können nach deinem Wort leben. Und danke, dass du uns den Sieg schenkst, auch wenn auch wenn die Niederlage sicher zu sein scheint. Hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.
[9:44] [Musik]


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