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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte von König Asa aus 2. Chronik 13-15. Asa führt tiefgreifende Reformen in Juda durch und vertraut auf Gott, als er einer übermächtigen Armee gegenübersteht. Die Botschaft des Propheten Asarja ermutigt dazu, Gott von Herzen zu suchen, um Frieden und Sieg zu erfahren. Eine inspirierende Lektion über Glauben, Reformation und Gottes unerschütterliche Treue.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 489. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:37] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir einen Bund mit dir machen können und danke, dass du treu zu deinem Bund stehst. Danke, dass du uns diesen Salzbund gegeben hast und dass, auch wenn wir in Gedanken, Taten, Worten abgewichen sind, du zu deinem Bund stehst. Herr, wir brauchen noch heute deine Beständigkeit und deine Treue. Und Herr, ich möchte dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:23] Wir sind in 2. Chronik Kapitel 13. König Abia hat einen gewaltigen Sieg über das Nordreich Israel errungen. Es ist dem Vers 23. Und Abia legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn in der Stadt Davids. Und Asa, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle. Zu dessen Zeiten hatte das Land zehn Jahre lang Ruhe.

[1:47] Und Asa tat, was gut und recht war vor dem Herrn, seinem Gott. Er ist der Erste, der nach David und Salomo jetzt auch im Süden wieder eigentlich ein guter König gewesen ist. Die Königsbücher machen sehr deutlich, dass Rehabeam und Abia im Grunde genommen eigentlich schlechte Könige, böse Könige, von Gott abgefallene Könige gewesen sind. Denn er entfernte die fremden Altäre und die Höhen und zerbrach die Gedenksteine und hieb die Aschera-Standbilder um. Er gebot, den Herrn, den Gott ihrer Väter, zu suchen und nach dem Gesetz und Gebot zu handeln.

[2:28] Während Abia sich als das Volk, das Volk Juda, als das Volk Gottes bezeichnete aufgrund des Rettungsdienstes nach außen hin, hat Asa dafür gesorgt, dass auch nach innen tatsächlich das Volk wirklich Gott gesucht hat. Es macht einen Unterschied, ob wir nur nach außen hin uns als Volk Gottes definieren über die Punkte, die wir sahen, oder ob wir auch dafür wirken, dass die Menschen im Volk Gottes, die Geschwister, Gott wirklich suchen und auch nach seinem Gesetz handeln.

[3:04] Er entfernte auch aus allen Städten Judas die Höhen und die Sonnensäulen, und das Königreich hatte Ruhe unter ihm. Und er baute feste Städte in Juda, weil in jenen Jahren das Land Ruhe hatte und kein Krieg gegen ihn geführt wurde, denn der Herr gab ihm Ruhe. Wir kennen die Formulierung aus der Zeit von Josua, dass das Volk Israel das Land Kanaan eroberte und dann Ruhe hatte, als das Land ausruhte vom Krieg. Gott möchte auch uns Ruhe schenken, echte tiefe Ruhe. Ihr könnt Matthäus 11 Vers 28 lesen, dass das der Wunsch von Jesus ist für jeden Einzelnen von uns.

[3:43] Und Asa sprach zu Juda: Lasst uns diese Städte bauen und sie mit Mauern umgeben und mit Türmen, Toren, Riegeln, weil das Land noch frei vor uns liegt. Denn wir haben den Herrn, unseren Gott, gesucht. Sie haben ihn gesucht, und er hat uns Ruhe gegeben ringsumher. So bauten sie, und es gelang ihnen. Das Zeugnis von Asa ist: Wenn du Gott suchst und inneren Frieden und Ruhe haben möchtest, wird Gott dir diesen inneren Frieden schenken.

[4:15] Und Asa hatte ein Heer, das Langschild und Schwert trug: 300.000 Mann aus Juda und 280.000 aus Benjamin, die Kurzschilde trugen und mit Bogen schossen. Diese waren alle starke Helden. Aber siehe, Serach, der Kuschiter – also aus dem heutigen Südsudan, Nordäthiopien – zog aus gegen sie mit einem Heer von tausendmal tausend, dazu 300 Streitwagen, und er kam bis Marescha.

[4:48] Wieder ist das Volk Gottes hier in der deutlichen Minderzahl. Wieder ist der Feind ungefähr doppelt so stark und doppelt so zahlreich wie schon in Kapitel 13.

[5:02] Und Asa zog aus ihm entgegen, und sie rüsteten sich zum Kampf im Tal Zephata bei Marescha. Und Asa rief den Herrn, seinen Gott, an und sprach: Herr, bei dir ist kein Unterschied, zu helfen, wo viel oder wo keine Kraft ist. Hilf uns, Herr, unser Gott, denn wir verlassen uns auf dich, und in deinem Namen sind wir gegen diesen Haufen gezogen. Herr, ist unser Gott. Vor dir besteht der Sterbliche keine Kraft.

[5:30] Gott ist es nicht entscheidend, ob wir stark oder schwach sind, ob wir wenig oder viel sind, ob wir viel können oder viel wissen oder nichts können und nichts wissen. Bei Gott ist alle Kraft, die wir brauchen, und vor Schwierigkeiten und Problemen dürfen sie uns daran erinnern, dass Gott für uns da ist. Ich habe es in meinem Leben immer wieder, immer wieder auch im Alltag erlebt, dass wenn ich schwach bin, Gott doch mir Kraft schenkt.

[5:56] Da schlug der Herr die Kuschiter vor Asa und vor Juda, sodass die Kuschiter flohen. Und Asa samt dem Volk, das bei ihm war, jagte ihnen nach bis nach Gerar. Und von den Kuschitern fielen so viele, dass sie sich nicht erholen konnten, sondern sie wurden zerschmettert vor dem Herrn und vor seiner Heerschar. Und sie trugen sehr viel Beute davon. Sie schlugen alle Städte um Gerar her, denn der Schrecken des Herrn kam über sie. Und sie plünderten alle Städte; es war nämlich viel Beute darin. Auch die Zeltlager der Hirten schlugen sie und führten viele Schafe und Kamele hinweg und kehrten wieder nach Jerusalem zurück.

[6:36] Der Geist Gottes kam auf Asarja, den Sohn Odeds. Und er ging hinaus Asa entgegen und sprach: Hört mir zu, Asa und ganz Juda und Benjamin! Der Herr ist mit euch, wenn ihr mit ihm seid. Und wenn ihr ihn sucht, so wird er sich von euch finden lassen. Wenn ihr ihn aber verlasst, so wird er euch auch verlassen.

[6:54] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir uns wünschen, dass Gott in unserem Leben präsent ist, müssen wir ihn suchen. Wir müssen uns auf ihn verlassen. Wir dürfen ihn aber nicht verlassen, sondern wir müssen bei ihm bleiben.

[7:07] Israel war lange Zeit ohne den wahren Gott und ohne einen Priester, der lehrt, und ohne Gesetz. Als es aber in seiner Not zu dem Herrn, dem Gott Israels, umkehrte und suchte, der ließ sich von ihnen finden.

[7:21] Hier sehen wir: Selbst wenn wir über einen langen Zeitraum uns von Gott entfernt haben, wenn wir ohne Gott gewesen sind, ohne die Wahrheit, ohne das Gesetz, ohne jemanden, der uns zeigt, wie Gott wirklich ist, und wir uns dann trotzdem umkehren, trotzdem ihn suchen, dann werden wir ihn finden. Das ist die gute Nachricht in diesen Versen.

[7:40] Und in jenen Zeiten hatten die, welche aus- und eingingen, keinen Frieden, sondern es kamen große Schrecken über alle Bewohner der Länder. Und ein Volk stieß mit dem anderen zusammen und eine Stadt mit der anderen, denn Gott erschreckte sie durch allerlei Drangsal.

[7:57] Aber seid stark und lasst eure Hände nicht sinken, denn euer Werk hat seinen Lohn. Lieber Freund, liebe Freundin, sei stark, vertraue auf Gott. Und wenn du in der Furcht Gottes vorangehst und für ihn wirkst, dann hat dein Werk seinen Lohn.

[8:13] Als Asa diese Worte und die Weissagung des Propheten Oded hörte, fasste er Mut und schaffte die Gräuel hinweg aus dem ganzen Land Juda und Benjamin und aus den Städten, die er auf dem Bergland von Ephraim erobert hatte. Und er erneuerte den Altar des Herrn, der vor der Halle des Herrn stand.

[8:28] Er hatte auf Gott vertraut, einen Sieg errungen, und aufgrund dieses Sieges hatte er eine neuerliche prophetische Botschaft empfangen, die ihn noch mehr gestärkt hat. Und das führte zu einer noch tiefer gehenden Reformation. Hier sehen wir, wie eine Reformation die nächste vorbereitet und wie wir immer tiefer hineinblicken können in das Wesen Gottes, wie ein Sieg uns für den nächsten vorbereitet. Lasst uns heute auch auf die Botschaften Gottes hören und sie beherzigen, die uns auf weitere Siege morgen und auf weitere Reformationen morgen vorbereiten werden.

[9:03] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass es bei dir keinen Unterschied macht, ob wir stark oder schwach sind, ob wir viel wissen oder wenig wissen, ob wir zahlreich sind oder alleine. Du kannst jedem, der dich von Herzen sucht, zum Sieg verhelfen. Herr, dafür danken wir dir, dass du das auch heute in unserem Leben tun möchtest. Von ganzem Herzen. Amen.


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