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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Diese Episode von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet die tragischen Herrschaften der Könige Joram und Ahasja aus 2. Chronik 21-22. Christopher Kramp schildert Jorams gottloses Handeln, seine falschen Allianzen und die verheerenden Folgen, die in militärischen Niederlagen, dem Verlust seiner Familie und einem qualvollen Tod münden. Auch Ahasjas kurze, ebenfalls gottlose Herrschaft wird betrachtet, die stark vom Einfluss des Hauses Ahab geprägt war. Die Sendung dient als eindringliche Warnung vor Kompromissen im Glauben und den langfristigen Konsequenzen, wenn man sich von Gott abwendet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:19] [Musik] hmm

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit Seite 496. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, ich möchte Danke sagen, dass du uns so überreich segnest und dass du durch deine Worte zu uns sprichst und jeden Tag für uns da bist.

[0:50] Ja, wir möchten aus der Geschichte von Josaphat lernen und dich bitten, dass du uns vor bewussten falschen Allianzen bewahrst. Selbst wenn wir in unserem Glauben fest sind, wird es doch dazu führen, dass die nächste Generation sich ein schlechtes Beispiel davon nehmen kann und dann Abfall die Folge ist.

[1:11] Genau so wie es auch bei Lot war, der zwar gerecht war, aber falsche Allianzen einging und seine nachfolgende Generation dann geistig verloren hat. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns hilfst im Alltag zu sehen, wo wir Dinge tun und Kompromisse eingehen und Gottloses stärken, was nicht gut ist.

[1:37] Und dich bitten wir, dass du jetzt auch durch dein Wort zu uns sprichst und uns durch die Folgen dessen, was passiert ist, die Warnung vor Augen stellst, keine falschen Kompromisse einzugehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:54] Wir sind in 2. Chronik 21. Es geht um den König Joram, einen bösen König, der alle seine Brüder umgebracht hat, mit einer Tochter aus dem Hause Ahabs verheiratet war, und das Denken und die Methoden und die Anbetungsformen des Nordreichs Israels, das sich im tiefen Abfall befand, jetzt auch auf den Süden übertrug.

[2:31] Wir lesen in Vers 8: "Zu seiner Zeit fielen die Edomiter von der Oberherrschaft Judas ab und setzten einen König über sich." Die Edomiter waren ja viele Generationen lang Teil des Königreichs Israel gewesen. David hatte gegen sie gekämpft und sie besiegt, aber jetzt werden sie unabhängig und bilden einen eigenen Staat sozusagen.

[2:57] Dazu zog Joram hinüber mit seinen Obersten und allen Streitwagen. Und es geschah, als er sich bei Nacht aufmachte, schlug er die Edomiter, die ihn und die Obersten der Streitwagen umzingelt hatten. Also, er kam in eine große Gefahr, siegte aber. Aber die Edomiter fielen von der Oberherrschaft Judas ab bis zu diesem Tag. Zu jeder Zeit fiel auch Libna von ihm ab, denn er hatte den Herrn, den Gott seiner Väter, verlassen.

[3:24] Er hatte zwar militärisch in einer Notsituation gewonnen, aber trotzdem sein Ziel nicht erreicht. Jemand, der mit Gott bricht, wird vielleicht manchmal auch erstaunliche Erfolge haben, punktuell in seinem Leben, aber dauerhaft nicht das erreichen, was eigentlich sein Ziel und seine Aufgabe gewesen wäre.

[3:46] Auch machte er Höhen auf den Bergen und verführte die Bewohner Jerusalems zur Hurerei und brachte Juda auf Abwege. Dem König Josaphat war es sehr schwer gefallen, trotz intensiver Bemühungen, das Volk zur Reformation zu bringen. Wir haben gelesen, dass er sich sehr dafür eingesetzt, dass das Wort Gottes überall gepredigt wird, aber das Volk opferte immer noch zum Teil auf den Höhen, wie wir gelesen haben.

[4:14] Jetzt haben wir einen bösen König und der schafft es sehr schnell, das Volk wieder ganz auf Abwege zu bringen. Es ist leichter, Menschen zu verführen, als sie zur Wahrheit zu bringen.

[4:34] Es kam aber ein Schreiben zu ihm von dem Propheten Elia, das lautete folgendermaßen: "So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Weil du nicht in den Wegen deines Vaters Josaphat gewandelt bist, noch in den Wegen Asas, des Königs von Juda, sondern in dem Weg der Könige von Israel, und weil du Juda und die Bewohner Jerusalems zur Hurerei verführst, gleich wie das Haus Ahabs verführtest, und hast dazu deine Brüder aus dem Haus deines Vaters ermordet, die besser waren als du: Siehe, deshalb wird der Herr eine schwere Plage über dein Volk verhängen, über deine Kinder, deine Frauen und alle deine Habe. Du aber wirst viel zu leiden haben an einer Krankheit in deinen Eingeweiden, bis seine Eingeweide nach langer Zeit infolge dieser Krankheit heraustreten werden."

[5:28] Joram war einer der schlimmsten, vielleicht der schlimmste König im Südreich bis dahin überhaupt, und eine prophetische Botschaft von Elia zeigt ihm seine Sünden und droht ihm das Gericht Gottes an.

[5:49] Elia war eigentlich ein Prophet, der vor allem im Nordreich gewirkt hat in der Zeit von Ahab. Aber hier sehen wir, dass seine Aufgabe in diesem Fall auch auf das Südreich Juda übertragen worden ist, wenn es sich dabei um denselben Propheten Elia handelt, was wir jetzt vielleicht erstmal annehmen, aber was wir nicht beweisen können. Das könnte theoretisch auch ein anderer Prophet gleichen Namens gewesen sein.

[6:22] Und der Herr erweckte gegen Joram den Geist der Philister und Araber, die neben den Kuschitern wohnen. Und sie zogen herauf gegen Juda und brachen ein und führten allen Besitz weg, der im Haus des Königs vorhanden war, dazu seine Söhne und seine Frauen, so dass ihm kein Sohn übrig blieb außer Joahas, seinem jüngsten Sohn.

[6:43] Die Philister und die Araber drangen in das Südreich Juda ein, scheinen hier die Stadt Jerusalem erobert zu haben und Besitz zu rauben. Und nach alledem schlug ihn der Herr in seinen Eingeweiden mit einer unheilbaren Krankheit. Und nach langer Zeit, und zwar am Ende von zwei Jahren – zwei Jahre lang hat dieser Joram an dieser unheilbaren Krankheit gelitten – traten seine Eingeweide infolge seiner Krankheit heraus, so wie es Elia, der Prophet, vorhergesagt hatte. Und er starb unter schlimmen Schmerzen. Und sein Volk machte kein Feuer ihm zu Ehren, wie man das für seine Väter getan hatte.

[7:25] Die Geschichte von Joram ist extrem traurig. Er hatte alle seine Brüder umgebracht, hatte zwar Siege, konnte sie aber nicht in echte Erfolge verwandeln. Er hat militärisch viel verloren, hat das Volk zum Götzendienst verführt, weil er nicht mit Gott war, sondern gegen Gott gewirkt hat, und ist am Ende in einer schlimmen, schweren Krankheit jämmerlich zugrunde gegangen. Und sein eigenes Volk hatte nicht mal über ihn getrauert.

[7:57] Hier sehen wir, wohin der Weg weg von Gott führt, wohin die ersten kleinen Kompromisse letztendlich immer führen. Lasst uns diesen Weg nicht einen Schritt gehen, und wenn wir auf ihm bisher gegangen sind, sofort umkehren.

[8:20] Mit 32 Jahren war er König geworden und er regierte acht Jahre lang in Jerusalem. Und er ging dahin, ohne bedauert zu werden. Und man begrub ihn in der Stadt Davids, aber nicht in den Gräbern der Könige. Was für ein Drama, wenn man stirbt und niemand ist traurig! Dann hat man das Leben wirklich verfehlt. Wer gegen Gott rebelliert, verfehlt sein Leben.

[8:46] Und die Einwohner von Jerusalem machten Ahasja, seinen jüngsten Sohn, zum König an seiner Stelle, denn die Truppe, die mit den Arabern in das Lager gekommen war, hatte alle älteren getötet. So wurde Ahasja König, der Sohn Jorams, des Königs von Juda. Wir sehen ja durch all diese Morde, dass die königliche Linie schon sehr in Bedrängnis gekommen war.

[9:13] Es war 42 Jahre alt, als Ahasja König wurde, und er regierte ein Jahr lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Athalja, eine Tochter von Omri.

[9:25] Er wandelte in den Wegen des Hauses Ahabs, denn seine Mutter beriet ihn, so dass er gottlos handelte. Wir sehen in dieser Zeit wird das Südreich Juda direkt in den Fängen des Nordreichs Israels ist, das durch diese Heiratsallianz, diese Verwandtschaftsbeziehung, einen direkten Einfluss auf das Südreich, das ja zuvor den wahren Glauben bewahrt hatte, ausüben konnte.

[9:51] Und so tat er, was böse war in den Augen des Herrn, wie das Haus Ahabs, denn nach dem Tod seines Vaters waren sie seine Ratgeber zu seinem Verderben.

[9:58] Die besagten Psalm 1 Vers 1: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen." Hier das Leben von Ahasja ist eine sehr gute Illustration für die Wahrheit dieses Psalmwortes.

[10:19] Er wandelte auch nach ihrem Rat und zog mit Joram, dem Sohn Ahabs, dem König von Israel, in den Krieg gegen Hasael, den König von Aram, nach Ramot in Gilead, so wie sein Großvater Josaphat, aber jetzt nicht mehr als Treuer, der nur einen Fehler macht, sondern selbst als Abgefallener, der theologisch auf derselben Linie wie das Nordreich war.

[10:49] Diese Schlacht berichtet auch die berühmte Tel Dan Stele, die man Anfang der 90er Jahre gefunden hat, in der der König Hasael tatsächlich von diesen beiden Königen, Joram und Ahasja, spricht, wo er sogar denkt und behauptet, den König Joram getötet zu haben, was ein Irrtum gewesen, denn Joram wurde, wie wir hier sehen, in der Schlacht nur verletzt und ist dann später gestorben.

[11:19] Joram kehrte um, um sich in Jesreel heilen zu lassen, denn er hatte Wunden, die ihm in Rama geschlagen worden waren, als er mit Hasael, dem König von Aram, kämpfte. Und Ahasja, der Sohn Jorams, König von Juda – ein anderer Name für Ahasja – kam hinab, um Joram, den Sohn Ahabs, in Jesreel zu besuchen, weil er krank war.

[11:42] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für diese Geschichten, auch wenn sie sehr traurig sind. Danke, dass sie eine ganz dringende Warnung sind für uns, unser Leben nicht zu vergeuden. Wir alle wünschen uns tief in unserem Herzen, sehr gemocht zu werden und dass unser Leben einen Sinn hat und dass es ein Segen ist für andere. Herr, lass uns lernen, dass das nur möglich ist, wenn wir mit der Quelle des Lebens verbunden sind und wenn wir mit der Quelle allen Sinnes verbunden sind.

[12:14] Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns vor so einem Schicksal bewahrst, wie es Joram und Ahasja ereilte. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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