Dieses Video setzt die Betrachtung von 2. Chronik fort und schließt Kapitel 30 ab, bevor es sich Kapitel 31 widmet. Sprecher Christopher Kramp beleuchtet, wie das Passahfest zu einer umfassenden Reinigung des Landes von Götzendienst führt und König Hiskia den levitischen Dienst wiederherstellt. Er zeigt auf, wie Hiskias vorbildliche Führung und die Treue des Volkes zu einem überwältigenden Segen und Überfluss an Gaben führen, was die Erfüllung göttlicher Verheißungen unterstreicht. Die Botschaft ermutigt dazu, Gottes Ordnungen im eigenen Leben zu befolgen, um Harmonie und Fülle zu erfahren.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Chronik 30:27-31:19
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Chronik, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute auf der Seite 507. Wir wollen 2. Chronik 31 lesen und darüber nachdenken. Und bevor wir das tun, zusammen beten.
[0:44] Lieber Gott, wir danken dir, dass ein Leben als Christ ein schönes Leben ist, ein Leben, was Freude und Frohsinn und Frieden bringt. Wir bitten dich, dass du uns das heute zeigst in deinem Wort, und dafür danken wir dir. Amen.
[1:04] Gestern haben wir vom Passah gelesen, und dass das Passahfest ein Freudenfest war in Israel, als es wieder eingesetzt wurde. Wir beenden heute Kapitel 30 und lesen dort den letzten Vers, Vers 27: "Und die Priester, die Leviten, standen auf und segneten das Volk. Und ihr Rufen wurde erhört, und ihr Gebet kam zu seiner heiligen Wohnung in den Himmel."
[1:29] Dieser Vers ist ein unglaublich toller Vers, weil er zeigt die Verbindung zwischen dem irdischen und dem himmlischen Heiligtum, dass das, was im irdischen Heiligtum passiert, automatisch verbunden ist mit dem, was im Himmel im Heiligtum passiert. Denn dort sind die Gebete angekommen, dort hat man das Rufen gehört, was die Israeliten ja von sich gegeben haben bei dieser Gelegenheit, beim Passahfest. Wir starten mit Kapitel 31.
[2:11] "Und als dies alles zu Ende war, zogen alle Israeliten, die sich eingefunden hatten, hinaus zu den Städten Judas, und sie zerbrachen die Gedenksteine und hieben die Aschera-Standbilder um und zerstörten die Höhen und die Altäre ganz Judäa und Benjamin, Ephraim und Manasse, bis sie diese vollständig ausgefüllt hatten. Danach kehrten alle Kinder Israels wieder zu ihren Besitztümern in ihre Städte zurück.
[2:34] Hiskia aber stellte die Abteilungen der Priester und die Leviten wieder her, dass jeder wieder seinen Dienst hatte, sowohl die Priester als auch die Leviten, Brandopfer und Friedensopfer darzubringen, zu dienen und zu danken und zu loben in den Toren des Lagers des Herrn. Auch gab der König einen Teil seiner Habe für die Brandopfer, für die Brandopfer am Morgen und am Abend und für die Brandopfer an den Sabbaten und Neumonden und Festen, wie es im Gesetz des Herrn vorgeschrieben ist. Und er gebot dem Volk, das in Jerusalem wohnte, den Priestern und Leviten den ihnen gebührenden Anteil zu geben, damit sie am Gesetz des Herrn festhalten könnten."
[3:17] Wir lesen, dass das Passah dazu führt, dass der Götzendienst verschwindet. Das Volk hat diese Erwägungen, diese Reformation, völlig gecheckt. Sie haben es verstanden, dass dieser Götzenkult weg muss, und dass er sie hindert, Gott treu zu sein. Und so reinigen sie das ganze Land von diesen Aschera-Standbildern und anderen Dingen.
[3:40] Und Hiskia, lesen wir ab Vers 2, setzt die Leviten und die Priester wieder ein nach ihrer Ordnung. Das heißt, er wollte den Heiligtumsdienst wieder langfristig einsetzen, wollte ihn wieder auf dieses gute Fundament stellen, das ja David und Mose eingeführt und geplant hatten.
[4:08] Und das ist dann auch die Legitimation dafür, dass er dasselbe vom Volk verlangt, nämlich die Abgaben, damit investiert wird, damit die Priester sich wieder vollständig dem Heiligtumsdienst widmen können und nicht andere Berufe verfolgen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
[4:30] Wir lernen daraus, dass es sehr wichtig ist, als Leiter mit gutem Beispiel voranzugehen. Man kann von seinen Gemeindegliedern nur Treue gegenüber Gott fordern, wenn man selber Gott treu ist. Und er hat es gemacht, er ist mit gutem Beispiel vorangegangen.
[4:47] Wir lesen weiter, Vers 5: "Als nun dieser Befehl bekannt wurde, gaben die Kinder Israels viele Erstlingsgaben von Korn, Most, Öl, Honig und allem Ertrag des Feldes und brachten die Zehnten von allem in Menge herbei. Und auch die Kinder Israels und Judas, die in den Städten Judas wohnten, brachten den Zehnten von Rindern und Schafen und den Zehnten von den geheiligten Dingen, die dem Herrn, ihrem Gott, geheiligt worden waren, und legten es haufenweise hin.
[5:14] Im dritten Monat fingen sie an, die Haufen aufzuschütten, und im siebten Monat waren sie damit fertig, also vier Monate lang. Als nun Hiskia und die Obersten hineingingen und die Haufen sahen, lobten sie den Herrn und sein Volk Israel. Und Hiskia befragte die Priester und Leviten wegen dieser Haufen. Da antwortete Asarja, der Oberpriester aus dem Haus Zadok, und sprach: "Seitdem man angefangen hat, das Hauptopfer in das Haus des Herrn zu bringen, haben wir gegessen und sind satt geworden und haben noch viel übrig gelassen, denn der Herr hat sein Volk gesegnet, daher ist eine so große Menge übrig geblieben."
[5:54] Da befahl Hiskia, dass man Vorratskammern herrichtete im Haus des Herrn, und sie richteten sie her. Und sie brachten das Hauptopfer, die Zehnten und das Geheiligte getreulich hinein. Und als Oberaufseher darüber wurden bestimmt Konanja, der Levit, und Schimi, sein Bruder, als Zweiter dazu. Dazu Jehiël, Asasja, Nahat, Asaël, Jerimot, Josabad, Eliël, Jismachja, Mahat und Benaja als Aufseher unter der Leitung von Konanja und Schimi, seines Bruders, nach dem Befehl des Königs Hiskia und Asarja, des Obersten im Haus Gottes. Und Korach, der Sohn Jimnas, der Levit, der Torhüter gegen Osten, war über die freiwilligen Gaben für Gott gesetzt, um das Hauptopfer des Herrn und die hochheiligen Dinge herauszugeben. Und unter seiner Leitung waren eben Benaja, Jehiël, Josua, Malchija und Sichanja, um in den Städten der Priester ihren Brüdern abteilungsweise getreulich ihren Anteil zu geben, den Kleinen wie den Großen."
[7:00] Der Segen, der ist hier überragend. Sie schwimmen quasi im Überfluss, und Hiskia muss hier Vorratskammern einrichten. Und dieser Segen ist die Erfüllung zahlreicher Verheißungen, die Gott gegeben hat. Wenn wir Gott treu sind, dann haben wir ein Leben in Fülle.
[7:24] Und die Leviten sehen hier diesen Beweis, dass Treue gegenüber Gott, nämlich das Wiedereinführen der alten Heiligtumsordnung, zu Segen führt, und dass das funktioniert, dass es sich lohnt, auf Gottes Wort zu hören, danach zu leben, danach zu tun. Auch wenn man vielleicht die alten Ordnungen etwas verstaubt vorkommen, etwas konservativ, dann ist es doch so, dass Gott genau das belohnt, wenn man sich auf das zurückbesinnt, was er einst in seinem Wort geschrieben hat. Wir lesen weiter.
[8:01] "Vers 16: Überdies wurden sie in Geschlechtsregister eingetragen, alles, was männlich war, von drei Jahren an und darüber, alle, die in das Haus des Herrn gehen sollten nach der täglichen Ordnung in ihren Dienst auf ihren Posten nach ihren Abteilungen. Und zwar erfolgte die Eintragung der Priester nach ihren Vaterhäusern, und die Leviten von 20 Jahren an und darüber mit Rücksicht auf ihre Ämter, die sie abteilungsweise zu versehen hatten. Und sie hatten sich einzutragen samt ihren Kindern, ihren Frauen, ihren Söhnen und Töchtern als ganze Gemeinde, denn getreulich richteten sie sich für das Heiligtum. Und für die Söhne Aarons, die Priester, die in den zu ihren Stadtbezirken gehörenden Ländereien wohnten, gab es jeder Stadt mit Namen bezeichnete Leute, welche die Austeilung an die männlichen Glieder der Priesterfamilien und an alle, die in die levitischen Geschlechtsregister eingetragen waren, zu besorgen hatten."
[9:02] Hiskia stellt also den levitischen Dienst, den Priesterdienst, den Heiligtumsdienst komplett und vollständig wieder her, so wie es bei Mose geplant war, so wie es David und Salomo umgesetzt haben. Und er braucht dafür nicht sehr lange, er macht das in kurzer Zeit, das haben wir jetzt schon mehrmals gelesen. Und dieses Handeln, diese Treue gegenüber Gott, dieses "Ich setze das Heiligtum und den Heiligtumsdienst an die erste Stelle", das wird Hiskia im weiteren Verlauf der nächsten Kapitel durch Krisen tragen. Es wird seine Königsherrschaft festigen, es wird ihn stark machen und es wird ihm Segen bringen.
[9:43] Und so lasst uns in diesem Sinne heute darüber nachdenken, ob es Bereiche in unserem Leben gibt, die noch nicht in Übereinstimmung mit Gottes Wort sind, mit seinen Ordnungen, die wir aber Gott übergeben sollten, damit wir in völliger Harmonie mit Gott sind und er seinen Segen in Fülle auf uns ausschütten kann. Lasst uns dafür beten.
[10:09] Wir danken dir, dass wir sehen dürfen, dass Treue dir gegenüber sich immer lohnt, dass man immer beschenkt wird, dass du Freude schenkst, dass du Segen schenkst, dass du ein Leben in Fülle schenkst, wenn wir deinen Geboten gehorchen. Und dafür danke ich dir. In deinem Namen, Amen.
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