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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Chronik 3:1-4:5, die den Bau von Salomos Tempel beschreibt. Er erklärt die tiefgreifende Bedeutung des Bauplatzes auf dem Berg Moria, der bereits Schauplatz von Abrahams Opfer und Davids Sühne war und auf das Erlösungswerk Jesu hinweist. Kramp führt durch die beeindruckenden Details der Tempelarchitektur, von den Materialien bis zu den symbolischen Elementen wie den Cherubim und Säulen, und betont deren geistliche Botschaft für die Gläubigen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 478. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Danke sagen, dass du dein Wort hast und dass du zu uns sprichst. Du bist so groß. Wir haben gelesen, dass die Himmel dich nicht fassen können, und doch möchtest du in unserem Herzen wohnen. Und Herr, dafür danken wir dir, dass du uns zu Gedanken führen möchtest durch deinen Heiligen Geist, dass du jetzt zu uns sprechen wirst durch das Wort. Und wir möchten dich einladen, unser Gast zu sein und danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:08] Wir sind in Zweite Chronik und beginnen heute Kapitel 3. Salomo hat sich vorgenommen, einen Tempel zu bauen für den Namen des Herrn und hat sich dafür Hilfe geholt beim König von Tyros.

[1:25] Wir lesen den Vers 1: „Und Salomo fing an, das Haus des Herrn zu bauen in Jerusalem auf dem Berg Moria, wo der Herr seinem Vater David erschienen war, an dem Ort, den David bestimmt hatte auf der Tenne Ornans des Jebusiters.“

[1:43] Das ist ein ganz wichtiger Vers. Der Berg Moria erinnert uns an die Geschichte von Abraham und Isaak in 1. Mose 22. Und dort haben wir gelernt, dass Moria heißt: „Der Herr wird ersehen.“ Das, was damals geschehen ist, als der Vater Abraham seinen Sohn Isaak, seinen eingeborenen Sohn, den er liebt, gegeben hat – seinen einzigen Sohn, zumindest theologisch gesehen, weil es die Person der Verheißung war – als er diesen Sohn gegeben hat und er sich freiwillig binden ließ, war das ein Bild für das, was Gott der Vater und Jesus Christus bereit gewesen sind zu tun, um dich und mich zu erretten.

[2:26] An diesem Ort hatte Abraham das Evangelium verstanden, wie Jesus in Johannes 8 später deutlich macht, als er sagt, dass Abraham seinen Tag gesehen hat. Ihr könnt den Vers selbst suchen und finden.

[2:40] Und an diesem Ort hatte David auch das Opfer gebracht, als der Plageengel über Jerusalem stand, als diese große Plage infolge der Volkszählung und der Sünden des Volkes zur Zeit von David ausgebrochen war. Und auch da war die Idee, dass durch das Opfer der Plage Einhalt geboten wird, durch das Opfer Jesu. Das sollte dadurch verdeutlicht werden: Der Plage der Sünde wird Einhalt geboten.

[3:11] Und so sollte der Tempel, der diesen Lösungsplan noch genauer beschreiben sollte, genau an diesem geschichtsträchtigen Ort gebaut werden. Jeder, der jetzt zum Tempel gehen sollte, sollte sich erinnern an die Geschichte von David und an die Geschichte von Abraham und Isaak, an dem Vater, der bereit war, seinen einzigen Sohn, den er lieb hat, Isaak zu opfern und sich daran erinnern, was das für den Vater bedeutet hat, um zu lernen, was es für Gott selbst bedeutet, dass Jesus für dich und für mich gestorben ist.

[3:48] Er fing an zu bauen im zweiten Monat, am zweiten Tag, im vierten Jahr seiner Regierung.

[3:55] Und so legte Salomo den Grund zum Bau des Hauses Gottes. Die Länge betrug nach altem Maßstab 60 Ellen und die Breite 20 Ellen. Also gut 30 Meter lang sollte der Tempel sein, außergewöhnlich groß. Und die Breite zehn Meter.

[4:13] Die Vorhalle aber, die sich über die ganze Breite des Hauses erstreckte, war 20 Ellen lang, also zehn Meter, und 120 Ellen hoch, also 60 Meter hoch. Das muss fast wie ein großer Turm ausgesehen haben, diese Vorhalle, die weithin sichtbar gewesen sein muss.

[4:31] Und überzog sie innen mit lauterem Gold, also mit einem Gold, das geläutert gewesen ist.

[4:36] Das große Haus aber deckte er mit Zypressenholz und überzog es mit gutem Gold und brachte darauf Palmen und Kettenwerk an. Es war auch ein Bild für das Paradies.

[4:50] Das Heiligtum im Himmel hatte auch etwas von einem Garten. Das kann man in Hesekiel 28 nachlesen, wenn man dort liest in Vers 13, dass der Luzifer im Eden, im Garten Gottes, gewesen ist als schirmender Cherub am Thron Gottes.

[5:08] Und er überzog das Haus mit kostbaren Steinen. So zierte das Gold, aber es war Parwaim-Gold. Und überzog das Haus, die Deckenbalken, die Schwellen, seine Wände und seine Türen mit Gold und ließ Cherubim an den Wänden einschnitzen.

[5:24] Er machte auch das Haus des Allerheiligsten. Seine Länge war 20 Ellen, entsprechend der Breite des Hauses, und seine Breite war auch 20 Ellen. Und überzog es mit gutem Gold im Gewicht von 600 Talenten. Und das Gewicht der Nägel betrug 50 Schekel Gold. Er überzog auch die Obergemächer mit Gold.

[5:48] Er machte im Haus des Allerheiligsten auch zwei Cherubim in Bildhauerarbeit und überzog sie mit Gold. Uns ist bekannt, dass in der Stiftshütte an der Bundeslade auch zwei goldene Cherubim direkt angebracht waren.

[6:03] Die Cherubim waren ein Symbol für das Interesse, das die Engel am Gesetz Gottes, an seiner Regierung haben. Und erinnern natürlich daran, dass auch der Satan selbst einmal ein schirmender Cherub nach Hesekiel 28 am Thron Gottes gewesen ist.

[6:21] Und die Länge der Flügel der Cherubim betrug insgesamt 20 Ellen. Ein Flügel des einen Cherubs fünf Ellen, berührte die Wand des Raumes, und der andere Flügel, auch fünf Ellen, berührte den Flügel des anderen Cherubs. Ebenso maß ein Flügel des zweiten Cherubs fünf Ellen und berührte die Wand des Raumes, und der andere Flügel, fünf Ellen, war verbunden mit dem Flügel des anderen Cherubs, so dass sich die Flügel dieser Cherubim 20 Ellen weit ausbreiteten.

[6:53] Eine ganz gewaltige Konstruktion. Und sie standen auf ihren Füßen, und ihre Angesichter waren einwärts gewandt, so wie auch die Cherubim an der Bundeslade zueinander geblickt haben und auf die Lade geschaut haben.

[7:06] Er machte auch einen Vorhang von blauem und rotem Purpur, Karmesin und feinem weißem Leinen, und er brachte Cherubim darauf an.

[7:14] Und er ließ vor dem Haus zwei Säulen anfertigen, 35 Ellen hoch, und obendrauf ein Kapitell fünf Ellen hoch. Und er machte Kettenwerk am Sprachort und brachte es oben auf den Säulen an. Und er machte 100 Granatäpfel und brachte sie an das Kettenwerk an.

[7:33] Dieser Sprachort im Hebräischen, das ist ein Begriff für das Allerheiligste. Und diese Übersetzung „Sprachort“ ist wohl die beste, die deutlich macht, dass dort Gott gesprochen hat, wie er schon 2. Mose 25 angedeutet und gesagt hat. Ihr könnt dort den Vers selbst finden, dass Gott aus dem Allerheiligsten sprechen wird.

[7:56] Und er richtete die Säulen vor dem Tempel auf, eine zur Rechten, die andere zur Linken. Und er gab der Säule zur Rechten den Namen Jachin und der zur Linken den Namen Boas.

[8:08] Säulen stehen für Stabilität. Gott sagt zur Gemeinde Philadelphia in Offenbarung 3 – dort könnt ihr den Vers selbst finden – dass er uns, die Gläubigen, zu Säulen machen möchte in seinem Tempel und uns mit Kraft ausstatten möchte. Er möchte, dass wir Stabilität in seine Gemeinde bringen.

[8:28] Er machte auch einen ehernen Altar, 20 Ellen lang und 20 Ellen breit und zehn Ellen hoch.

[8:34] Er machte auch das gegossene Wasserbecken, zehn Ellen weit von einem Rand bis zum anderen. Es war ringsum rund, fünf Ellen hoch, und eine 30 Ellen lange Schnur konnte es umfassen. Generell waren die Gegenstände des Heiligtums beim salomonischen Tempel sehr viel größer und mächtiger als bei der Stiftshütte, die Mose hatte aufrichten lassen.

[8:57] Es waren Gebilde von Rindern unter ihm ringsum, die es umgaben, zehn auf die Elle rings um das Wasserbecken herum. Zwei Reihen Rinder waren es, gegossen aus einem Guss mit dem Wasserbecken.

[9:10] Es stand auf zwölf Rindern, von denen drei gegen Norden, drei gegen Westen, drei gegen Süden und drei gegen Osten gewandt waren. Und das Wasserbecken ruhte oben auf ihnen, und alle ihre Hinterteile waren nach innen gekehrt.

[9:24] Seine Dicke aber betrug eine Handbreite, und sein Rand war gearbeitet wie ein Becherrand, wie die Blüte einer Lilie, und es fasste 3000 Bat.

[9:36] Lasst uns gemeinsam beten.

[9:38] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir uns erinnern können an die Geschichten von Abraham und Isaak, an die Geschichte von David, der auf der Tenne das Opfer gebracht hat, um uns daran zu erinnern, dass all das, was wir im Heiligtum sehen und am Heiligtum studieren und über die Heiligtumslehre erfahren können, immer auf dem basiert, was du als Lösungsplan für uns erdacht hast. Und dass das Fundament von allem, was im Heiligtum geschieht, die Tatsache ist, dass Jesus für mich und für jeden Einzelnen von uns gestorben ist und damit der Plage der Sünde Einhalt geboten hat. Lasst uns das niemals vergessen und hilf uns heute an diesem Tag, uns das ganz bewusst vor Augen zu führen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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