Christopher Kramp führt uns durch 2. Chronik 5:9-6:15 und beleuchtet die Einweihung des Tempels durch Salomo. Er erklärt die tiefe Bedeutung der Bundeslade und der Zehn Gebote als Ausdruck von Gottes Charakter und Bund. Das Video betont die Einheit in der Anbetung, die Gottes Herrlichkeit herbeiführt, und reflektiert über Gottes Wertschätzung unserer Absichten, selbst wenn unsere Pläne sich ändern. Abschließend wird die zentrale Rolle von Gottes Gesetz im Herzen für eine wahre Verbindung mit ihm hervorgehoben.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Chronik 5:9-6:15
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. ChronikPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 480.
[0:36] Lasst uns gemeinsam beten, lieber Vater im Himmel.
[0:40] Wir kommen zu dir. Du sitzt auf deinem Thron im himmlischen Heiligtum.
[0:52] Die Bundeslade, die das ausdrückt, enthält ein Gesetz, das deinen Willen repräsentiert.
[0:58] Herr, du hast gesagt, du wünschst dir so sehr, dass dieses Gesetz in unser Herz eingeschrieben wird.
[1:02] Und Jesus ist für uns gestorben und dient jetzt im himmlischen Heiligtum genau dafür, Herr.
[1:10] Gib, dass, wenn wir jetzt dein Wort lesen, dass diese Gedanken unser Herz erfüllen und wir uns dir ganz zur Verfügung stellen.
[1:20] Sprich durch den Heiligen Geist, und das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:24] Wir sind in 2. Chronik Kapitel 5.
[1:29] Salomo und das ganze Volk haben die Bundeslade und auch die ehemalige Stiftshütte in den neu gebauten Tempel gebracht.
[1:38] Die Bundeslade kommt in das Allerheiligste, den sogenannten "Sprachort", und die gewaltigen goldenen Cherubim. Dort wird sie hineingebracht.
[1:50] Wir lesen in Vers 9: "Die Stangen aber waren so lang, dass man ihre Enden von der Lade aus vor dem Sprachort sehen konnte, aber von außen sah man sie nicht. Und sie blieb dort bis zu diesem Tag. Es war nichts in der Lade als nur die zwei Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, als der Herr mit den Kindern Israels einen Bund machte, als sie aus Ägypten gezogen waren."
[2:16] Die Zehn Gebote, das Gesetz der Freiheit, das den Israeliten zeigen sollte, wie Gott ist und was er für ihr Leben wünscht.
[2:31] Dieses Gesetz repräsentiert Gottes Wesen, seinen Charakter, und das ist die Grundlage seiner Regierung.
[2:38] Deshalb ist hier an dem Ort, wo der "Sprachort", der Thron Gottes gewesen ist, diese Zehn Gebote einen solchen besonderen Platz gehabt haben.
[2:52] Wenn Jesus mein König und dein König sein darf, dann wird auch sein Gesetz die Grundlage seines Königreiches in deinem und meinem Herzen sein.
[3:00] Und es geschah, als die Priester aus dem Heiligtum hinausgingen – denn alle Priester, die anwesend waren, hatten sich geheiligt, ohne Rücksicht auf die Abteilung – und als auch die Leviten, alle Sänger, Asaf, Heman, Jedutun und ihre Söhne und ihre Brüder in weißes Leinen gekleidet, da standen mit Zimbeln, Harfen und Lauten östlich vom Altar, und bei ihnen 120 Priester, die auf Trompeten bliesen.
[3:28] Da war es, wie wenn die, welche die Trompeten blasen und singen, nur eine Stimme hören ließen, um den Herrn zu loben und ihm zu danken.
[3:38] Eine ganz besondere, gewaltige musikalische Leistung, so gut zusammenzuspielen, dass der Hörer den Eindruck hat, dass die Stimmen und die Instrumente vollkommen verschmelzen. Das war Musik auf allerhöchstem Niveau als Ausdruck der Einheit, die Gottes Geist in seinem Volk auch bewirken wird.
[4:00] Und das ist nur möglich, wenn Musiker nicht nur auf sich selbst achten, sondern genau hören, was der andere spielt, um sich möglichst anzugleichen. Und das soll ein Bild sein auch für uns: Wir können auch in der Gemeinde nicht nur auf uns selbst schauen, sondern müssen auf den anderen rechts und links neben uns schauen und auch auf ihn hören, so dass wir, vom Geist geführt, eine echte Einheit werden.
[4:23] Und als sie die Stimme hoben mit Trompeten, Zimbeln, ja, mit Musikinstrumenten und mit dem Lob des Herrn, dass er gütig ist und seine Gnade ewig währt, da wurde das Haus, das Haus des Herrn, mit einer Wolke erfüllt, so dass die Priester wegen der Wolke nicht hinzutreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten, denn die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus Gottes.
[4:46] Genau so, wie wir es im letzten Kapitel von 2. Mose sehen, in 2. Mose 40, als die Stiftshütte eingebaut wurde, als auch die Herrlichkeit Gottes in einer Wolke das Heiligtum erfüllte und niemand hineingehen konnte.
[5:03] Die Bibel sagt, dass auch am Ende der Zeit noch einmal das himmlische Heiligtum so erfüllt werden wird mit der Herrlichkeit Gottes, dass niemand hineingehen kann.
[5:16] Die Herrlichkeit Gottes hat das Heiligtum hier erfüllt. Damals sprach Salomo: "Der Herr hat gesagt, er wolle im Dunkeln wohnen. Ich habe dir ein Haus gebaut als Wohnung für dich und eine Stätte, dass du ewig dort bleiben wirst."
[5:30] Und der König wandte sein Angesicht und segnete die ganze Gemeinde Israels, denn die ganze Gemeinde Israel stand da. Und er sprach: "Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der zu meinem Vater David durch seinen Mund geredet und es auch durch seine Hand erfüllt hat, indem er sagte: 'Seit dem Tag, als ich mein Volk aus dem Land Ägypten führte, habe ich unter allen Stämmen Israels niemals eine Stadt erwählt, dass mir dort ein Haus gebaut würde, wo mein Name dort sein wird, und habe auch keinen Menschen erwählt, dass er über mein Volk Fürst sei. Aber Jerusalem habe ich erwählt, dass mein Name dort sei, und David habe ich erwählt, dass er über mein Volk Israel sei.'"
[6:09] Nun mag es zwar meinem Vater David am Herzen gelegen haben, dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, ein Haus zu bauen, aber der Herr sprach zu meinem Vater David: 'Dass es dir am Herzen lag, meinem Namen ein Haus zu bauen, dass dies am Herzen lag, daran hast du wohlgetan.'
[6:26] Siehst du, lieber Freund, liebe Freundin, es gibt manche Dinge, die wünschen wir, dass wir sie tun können für Gott, aber äußere Umstände oder auch der Wille Gottes verhindert es.
[6:37] Umstände sind die, letztendlich immer in Harmonie oder werden immer von Gott auch zugelassen. Es wird vielleicht verhindert, dass das, was wir uns vorgenommen haben, auch sich materialisiert, aber Gott sieht auch unsere Intention. Er sieht, was wir uns vorgenommen haben, auch wenn es vielleicht einen anderen Plan von uns gibt. Er sieht, was wir uns gewünscht haben.
[7:01] Möge Gott in deinem Leben und in meinem Leben sehen, dass wir uns wünschen, dass wir einen Beitrag leisten für seine Gemeinde.
[7:11] Doch sollst nicht du das Haus bauen, sondern dein Sohn, der aus deinen Lenden hervorgehen wird, der soll meinem Namen das Haus bauen. Und er hat sein Wort erfüllt, dass er geredet hatte, denn ich bin an die Stelle meines Vaters David getreten und sitze auf dem Thron Israels, wie der Herr geredet hat, und ich habe dem Namen des Herrn, des Gottes Israels, ein Haus gebaut und habe dort hinein die Lade gestellt, in welcher der Bund des Herrn ist, den er mit den Kindern Israels gemacht hat.
[7:38] Hier kann man noch einmal sehr deutlich sehen, wie die Zehn Gebote den Bund selbst repräsentieren und ausdrücken, denn Salomo sagt: "In der Bundeslade ist der Bund Gottes." Und in der Bundeslade befand sich natürlich das Gesetz Gottes, der Bund.
[7:56] Jeder Bund, den wir mit Gott schließen, basiert auf den Zehn Geboten. Anders ausgedrückt: Man kann nicht mit Gott verbunden sein und die Zehn Gebote ignorieren. Es ist unmöglich.
[8:12] Leider gibt es heute viele Christen, die glauben, dass man die Gebote Gottes, das Gesetz, beiseitetun kann und gleichzeitig mit Gott verbunden sein kann. Aber das Gesetz Gottes selbst beschreibt den Bund, den er mit uns haben möchte.
[8:27] Die Israeliten haben oft nur im Alten Bund versucht, die Zehn Gebote auf Steintafeln anzuerkennen und zu halten. Aber Gott wünscht sich den Neuen Bund, wo sein Gesetz, sein Charakter, in unser Herz und Denken geschrieben wird.
[8:42] Salomo trat vor den Altar des Herrn angesichts der ganzen Gemeinde Israels und breitete seine Hände aus. Denn Salomo hatte ein ehernes Podium machen und mitten in den Hof stellen lassen, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit und drei Ellen hoch. Darauf trat er und fiel auf seine Knie nieder angesichts der ganzen Gemeinde Israels und breitete seine Hände zum Himmel aus.
[9:11] Salomo kniet nieder. Er weiß, dass er mit dem Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, jetzt sprechen wird. Und er sprach: "Herr, du Gott Israels, es gibt keinen Gott, der dir gleich wäre, weder im Himmel noch auf Erden, der du den Bund und die Gnade wahrst deinen Knechten, die mit ihrem ganzen Herzen vor dir wandeln."
[9:39] Und wenn man das miteinander vergleicht – und ihr könnt es nochmal nachlesen – dann stellt man fest, dass mit ganzem Herzen vor ihm wandeln bedeutet, ihn zu lieben.
[9:47] Der du deinem Knecht David, meinem Vater, gehalten hast, was du ihm verheißen hattest. Du hast es mit deinem Mund geredet und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es heute der Fall ist.
[9:58] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, auch wir möchten dir Danke sagen, dass du zu deinem Bund stehst, dass du deine Verheißungen, die du gesprochen hast, mit deiner Hand auch in unserem Leben ausgeführt hast. Und Herr, wir möchten von ganzem Herzen mit dir fest verbunden sein. Wir wünschen uns, dass dein Gesetz in unserem Herzen ist, dass du dort thronen kannst und König wirst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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