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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 2. Könige Kapitel 6 ein. Er beleuchtet Elisas wundersame Taten, wie das Schwimmen eines Axtblattes und die Blendung der aramäischen Armee, und zieht Parallelen zu Jesus. Die Botschaft betont Gottes übernatürlichen Schutz und seine Macht, die selbst in aussichtslosen Situationen für seine Gläubigen wirkt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 416.

[0:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für jedes einzelne Wort, das wir in der Bibel finden, dass du gesprochen hast durch Männer und Frauen, damit wir in dieser Zeit, in der wir heute leben, Trost und Hoffnung, Orientierung finden. Wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass der Heilige Geist durch diese Worte direkt in unser Leben spricht. Und wir wollen mit dem Hauptmann von Kapernaum sagen: Sprich du nur ein Wort, ein Knecht wird gesund. Wir brauchen dein Wort und wollen mit offenem Herzen auf das hören, was du uns jetzt in deinem Wort zeigen würdest. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[1:20] Wir beginnen heute Zweite Könige Kapitel 6. Wir sind gerade in den Geschichten, die von dem Wirken des Propheten Elisa in Israel berichten. In Vers 1 von Zweite Könige Kapitel 6 heißt es:

[1:38] „Und die Prophetensöhne sprachen zu Elisa: Sieh doch, der Ort, wo wir vor dir wohnen, ist uns zu eng. Wir wollen doch an den Jordan gehen und dort jeder einen Balken holen, damit wir uns dort eine Niederlassung bauen. Er sprach: Geht hin!“

[1:55] Es sprach aber einer: „Tu es doch den Gefallen und komm mit deinen Knechten!“ Er sprach: „Ich will mitkommen.“

[2:01] Sie haben nicht nur um die Erlaubnis gebeten, sie haben auch um die Mithilfe gebeten.

[2:09] Ein wirklich gutes Erziehungs- oder Bildungskonzept, ein gutes Unterrichtskonzept ist es, wenn der Lehrer nicht nur Autorität hat, sondern wenn er mit seinen Schülern gemeinsam an einem Projekt arbeitet.

[2:23] Und da ging er mit ihnen. Als sie nun an den Jordan kamen, schnitten sie Holz. Und es geschah, als einer einen Stamm fällte, da fiel das Eisen ins Wasser. Da schrie er und sprach: „Ach, mein Herr, und es ist noch dazu entliehen!“ Aber der Mann Gottes sprach: „Wohin ist es gefallen?“ Und als er ihm die Stelle zeigte, schnitt er ein Holz und warf es dort hinein, da brachte er das Eisen zum Schwimmen. Und er sprach: „Hol es dir heraus!“ Da streckte er seine Hand aus und nahm es.

[2:54] Wir haben gesehen, wie Elisa Salz in Wasser streute und es wurde wieder gesund. Wir haben gesehen, wie er Mehl in den Topf streute und der Tod war nicht mehr im Topf, wie es die Prophetensöhne ausgedrückt haben. Hier sehen wir ein Stück Holz in das Wasser tun und das Problem wird gelöst.

[3:15] Ganz interessant, wie diese Wunder auch eine gewisse Kontinuität aufweisen. Wir werden uns ein bisschen hierbei auch an die Geschichte von Mose erinnern, der in 2. Mose 15 das Wasser, das bitter war bei Mara, dadurch trinkbar gemacht hat, dass er ein Holz in das Wasser geworfen hat.

[3:41] Interessant ist, dass Elisa bei diesem Wunder durch das Wort Gottes, durch die Kraft Gottes, die Schwerkraft auf dem Wasser außer Kraft setzte. Und das ist ebenfalls schon ein gewisser typologischer Hinweis auf denjenigen, der kommen würde, der nicht nur heilen würde und helfen würde, so wie es Elisa getan hat, der nicht nur die Vielen satt machen würde mit wenig, wie es auch bei Elisa schon gesehen worden, der nicht nur die Toten erwecken würde, sondern der auch tatsächlich die Schwerkraft auf dem Wasser aufheben würde, über sich hinwegsetzen würde und auf dem Wasser gehen würde und sogar einem anderen Menschen erst ermöglichen würde, ebenfalls auf dem Wasser zu gehen: Jesus, der auch in dieser Geschichte schon mit seinem Werk angedeutet und auf ihn hingewiesen wird, der angedeutet und es wird auf ihn hingewiesen.

[4:39] Und der König von Aram führte Krieg gegen Israel. Und er beratschlagte sich mit seinen Knechten und sprach: „Dort und da soll mein Lager sein.“ Aber der Mann Gottes sandte zum König von Israel und ließ ihm sagen: „Hüte dich, an jedem Ort vorbeizugehen, denn die Aramäer kommen dort hinab.“ Und der König von Israel sandte hin an den Ort, den der Mann Gottes genannt und vor dem er ihn gewarnt hatte, und er nahm sich dort in Acht. Das geschah nicht bloß ein- oder zweimal.

[5:07] Auch wir sind in einem Kampf, einem großen Kampf. Und wenn wir nicht vom Feind überrascht werden wollen, dann sollten wir auf das prophetische Wort achten. Die Prophetie zeigt uns, was der Feind vorhat, so dass wir nicht überwältigt werden können.

[5:24] Da wurde das Herz des Königs von Aram unruhig darüber. Und er rief seine Knechte zu sich und sprach: „Seht, könnt ihr mir da nicht sagen, wer von den Unsrigen das mit dem König von Israel hält?“

[5:34] Der Aramäer König glaubt, dass es einige Aramäer gibt, die in Wirklichkeit für die Israeliten waren. Da sprach einer seiner Knechte: „Nicht doch, mein Herr und König, sondern Elisa, der Prophet in Israel, verrät dem König von Israel alles, was du in deiner Schlafkammer redest.“

[5:55] Der Prophet weiß, Gott weiß, was in der Schlafkammer des Königs vor sich geht. Und der Prophet kann es kommunizieren, denn Gott spricht durch seinen Propheten. Und das zeigt, dass Prophetie tatsächlich enorme Relevanz hat und einen Aggressor wie den König von Aram auch extrem bedrohlich wird.

[6:18] Er sprach: „So geht hin und seht, wo er ist, dass ich hinsende und ihn ergreifen lasse.“ Und sie meldeten es ihm und sprachen: „Siehe, er ist in Dotan.“ Da sandte er Pferde und Streitwagen und eine große Streitmacht hin. Und sie kamen bei Nacht und umzingelten die Stadt. Als nun der Diener des Mannes Gottes am Morgen früh aufstand und hinausging, siehe, da lag um die Stadt ein Heer mit Pferden und Streitwagen. Da sprach sein Knecht: „Oh weh, mein Herr, was wollen wir nun tun?“

[6:46] Ist ganz interessant, eine fast identische Formulierung mit dem, was der Prophetensöhne sprach, als die Axt kaputt ging und das Eisen in das Wasser fiel. Da sagte er: „Oh weh, mein Herr!“

[7:01] Aber genauso wie Gott eingriff bei der kaputtgegangenen Axt, so würde er auch jetzt eingreifen, wenn sich die Truppen Aramäer in einem Ring um den Propheten und seinen Burschen geschlossen.

[7:16] Er sprach: „Fürchte dich nicht, denn die, welche bei uns sind, sind zahlreicher als die, welche bei ihnen sind.“

[7:23] Auch wir machen manchmal auf und merken, dass an diesem Tag große Probleme auf uns warten und plötzlich den Eindruck haben: Wir sind überwältigt, wir können das nicht schaffen, wir sind in großer Not, wir sind in der Sackgasse.

[7:35] Aber wir dürfen auch heute diese Verheißung in Anspruch nehmen, dass mehr für uns sind als gegen uns. Der ganze Himmel, alle heiligen Engel sind auf unserer Seite. Und Gott wird jeden verfügbaren Engel des Himmels zu unserer Hilfe senden, als dass er uns so einfach in die Hand des Feindes übergibt, ohne dass wir es selbst wollen. Das ganze Universum schaut auf uns und hat Interesse an uns.

[8:06] Und Elisa betete und sprach: „Herr, öffne doch die Augen, damit er sieht!“ Da öffnete der Herr dem Knecht die Augen, sodass er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen ringsum Elisa her.

[8:20] Elisa kannte schon diese feurigen Streitwagen. Er hatte einen gesehen, der Elia in den Himmel genommen hatte. Und Elisa wusste: Wenn ein feuriger Streitwagen vom Himmel auf die Erde kommen konnte, um Elia in den Himmel zu bringen, dann können diese Streitwagen auch kommen, um ihn und alle, die es mit dem Herrn halten, zu beschützen.

[8:39] Gottes Armee lagert sich um uns herum, wenn wir ihn fürchten, so sagt es die Bibel.

[8:48] Lasst uns doch darum beten, dass Gott uns auch heute sozusagen geistig die Augen dafür öffnet, dass er seine Engel gesandt hat, die mächtig sind, größer, stärker, weiser als wir, die so demütig sind, dass sie sich nicht einmal zeigen, die auf uns aufpassen, für uns da sind und deine Befehle ausführen, gehorsam deinem Wort.

[9:10] Und als sie zu ihm hin kamen, bat Elisa den Herrn und sprach: „Schlage doch diese Heiden mit Blindheit!“ Da schlug er sie mit Blindheit nach dem Wort Elisas. Und Elisa sprach zu ihnen: „Das ist nicht der Weg noch die Stadt, folgt mir nach, so will ich euch zu dem Mann führen, den ihr sucht.“ Und er führte sie nach Samaria.

[9:28] Es geschah, als sie nach Samaria gekommen waren, da sprach Elisa: „Öffne diesen die Augen, damit sie sehen!“ Und da öffnete der Herr ihnen die Augen, so dass sie sahen. Und siehe, da waren sie mitten in Samaria. Und als der König von Israel Elisa sprach, zu Elisa: „Mein Vater, soll ich sie schlagen? Soll ich sie schlagen?“

[9:47] Mit anderen Worten: Soll ich aus ihrer Schwäche einen Vorteil schlagen und soll ich sie jetzt hier vernichten?

[9:54] Er sprach: „Du sollst sie nicht schlagen! Würdest du die schlagen, welche du mit einem Schwert und mit einem Bogen gefangen nimmst? Setze ihnen Brot und Wasser vor, dass sie essen und trinken und zu ihrem Herrn ziehen.“

[10:05] Gott ging es nicht darum, durch einen Trick die Aramäer hier zu vernichten. Es ging ihm darum zu zeigen, welche Macht und Kraft er hat.

[10:15] Da wurde ein großes Mahl zubereitet. Und als sie gegessen und getrunken hatten, wies er sie gehen. Und sie zogen zu ihrem Herrn. Von da an kamen die Streifen der Aramäer nicht mehr in das Land Israel.

[10:30] Und danach geschah es, dass Ben-Hadad, der König von Aram, sein ganzes Heer versammelte und heraufzog und Samaria belagerte.

[10:41] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du uns auch heute unsere geistlichen Augen dafür öffnest, dass du Engel gesandt hast, die mächtig sind, größer, stärker, weiser als wir, die so demütig sind, dass sie sich nicht einmal zeigen, die auf uns aufpassen, für uns da sind und deine Befehle ausführen, gehorsam deinem Wort. Und dass wir wissen dürfen, dass egal wie groß die Konflikte und Schwierigkeiten sind, denen wir begegnen, dass du nicht verlegen bist um eine Lösung, die dir Ehre macht. Dafür danke ich dir persönlich, lieber Vater, im Namen Jesu. Amen.


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