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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video beleuchtet die biblischen Berichte aus 2. Könige 7:11-8:9, in denen die Prophezeiungen Elisas trotz menschlicher Skepsis auf wundersame Weise in Erfüllung gehen. Es erzählt von der Belagerung Samarias, der Flucht der Aramäer und dem tragischen Schicksal eines ungläubigen Offiziers. Zudem wird die Geschichte der Schunemiterin fortgesetzt, deren Glaube zur Wiederherstellung ihres Besitzes führt, und die Begegnung Elisas mit Hasael in Damaskus eingeleitet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 418. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass du gute Botschaften für uns hast, weil du gute Gedanken hast. Und selbst wenn unsere Lage aussichtslos zu sein scheint, sind wir nur eine Seite, nur ein Blick in die Bibel entfernt von einer wunderbaren Botschaft, die uns persönlich aufbauen kann und stärken kann. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du heute jetzt durch die Worte sprichst, dass wir es besser verstehen oder in unserem Leben anwenden können, dass wir sehen können, dass egal wie es uns gerade geht, wenn wir uns zu dir hinwenden, dass alles besser wird. Herr, das habe ich in meinem Leben so oft erlebt, und dafür danke ich dir und wünsche mir das für jeden einzelnen, der dieses Video jetzt sieht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:39] Wir sind in Zweite Könige Kapitel 7. Die Stadt Samaria wird schwer belagert von den Aramäern. Doch der Prophet Elisa hat in der großen Hungersnot vorhergesagt, dass innerhalb kürzester Zeit die Getreidepreise wieder ganz günstig sein werden. Aussätzige haben in der Nacht entschieden, zu den Aramäern überzulaufen, weil sie eine Hoffnung haben, vielleicht dort überleben zu können, und stellen fest, dass das gesamte Lager der Aramäer verlassen ist, weil diese den Eindruck hatten, dass die Hethiter und die Ägypter auf sie losgehen würden, weil Gott ein Wunder getan hat. Jetzt haben die Aussätzigen sich entschlossen, der Stadt von dieser großen Sache zu berichten und sie darauf hinzuweisen, dass dieses Lager ganz verlassen ist. Wir lesen den Vers 11.

[2:33] Und er rief die Torhüter, und man berichtete es drinnen im Haus des Königs. Und der König stand in der Nacht auf und sprach zu seinen Knechten: „Ich will euch doch sagen, was die Aramäer mit uns vorhaben. Sie wissen, dass wir Hunger leiden und sind aus dem Lager gegangen, um sich im Feld zu verbergen und denken: Wenn die aus der Stadt gehen, wollen wir sie lebendig fangen und in die Stadt eindringen.“ Dieser König hatte ein Problem damit, immer die schlimmsten Dinge zu vermuten, wie wir schon gesehen im Zusammenhang mit dem König von Aram.

[3:04] Und er war nicht gewillt zu glauben, dass das Wort Gottes, dass diese gute Nachricht vorhergesagt hat, tatsächlich auch eintreffen würde.

[3:16] Antwortete einer seiner Knechte und sprach: „Man nehme doch fünf von den übrig gebliebenen Pferden, die noch da sind. Siehe, es geht ihnen doch wie der ganzen Länge Israels, die darin übrig geblieben ist. Siehe, es geht ihnen wie der ganzen Länge Israels, welche aufgerieben ist. Die lasst uns senden, und dann schauen wir.“

[3:33] Haben eine ganz ähnliche Einstellung wie bei den Aussätzigen. Wir sagen: „Diese Pferde sterben sowieso hier in der Stadt, dann können wir sie auch, könnten es auch wagen, sie einmal versuchsweise dort zu den Aramäern, zum Lager der Aramäer zu senden.“

[3:46] Dann nahmen sie zwei Gespanne Pferde, und der König sandte sie dem Heer der Aramäer nach und sprach: „Geht hin und seht nach!“ Als sie nun bis an den Jordan gekommen waren, siehe, da lagen alle Wege voll Kleider und Waffen, welche die Aramäer auf ihrer eiligen Flucht von sich geworfen hatten. Und die Boten kamen wieder und sagten das dem König.

[4:04] Da ging das Volk hinaus und plünderte das Lager der Aramäer, so dass ein Maß Feinmehl einen Silberling galt und zwei Maß Gerste auch einen Silberling.

[4:12] Nach dem Wort des Herrn. Und der König bestellte den Offizier, auf dessen Arm er sich stützte, zur Aufsicht über das Tor. Und das Volk trat ihn im Tor, so dass er starb, wie der Mann Gottes gesagt hatte.

[4:26] Der es vorausgesagt hatte, als der König zu ihm hinabkam. Hier war ein Mann, der das Evangelium gehört hatte, der das Evangelium nicht geglaubt hatte, und als das Evangelium Realität wurde, nicht davon profitieren konnte.

[4:44] Auch wir werden nur von der guten Nachricht der Bibel profitieren können, wenn sie sich im Einzelnen materialisiert, wenn sie Realität wird, wenn wir im Glauben daran festgehalten haben.

[5:03] Denn es geschah, wie der Mann Gottes dem König gesagt hatte, als er sprach: „Morgen um diese Zeit werden im Tor von Samaria zwei Maß Gerste einen Silberling gelten und ein Maß Feinmehl einen Silberling.“ Worauf der Offizier dem Mann Gottes geantwortet hatte: „Ja, siehe, selbst wenn der Herr Fenster im Himmel machte, wie könnte dies geschehen?“ Er aber hatte gesagt: „Siehe, du wirst es mit deinen Augen sehen, aber nicht davon essen.“ So erging es ihm jetzt, denn das Volk zertrat ihn im Tor, so dass er starb.

[5:29] Und Elisa redete mit der Frau, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, und sprach: „Mache dich auf und geh hin mit deinen Hausgenossen und halte dich in der Fremde auf, wo du kannst. Denn der Herr hat eine Hungersnot herbeigerufen, und sie kommt auch in das Land, sieben Jahre lang, schwerer als die Hungersnot zur Zeit von Elia, die ja nur dreieinhalb Jahre lang ging, wie uns dann Jakobus im Neuen Testament sagt.“

[6:00] Die Frau machte sich auf und machte es so, wie der Mann Gottes sagte, und zog hin mit ihren Hausgenossen und hielt sich sieben Jahre lang im Land der Philister auf.

[6:10] Als nun die sieben Jahre vorbei waren, kam die Frau wieder aus dem Land der Philister, und sie ging hin, um den König anzurufen wegen ihres Hauses und wegen ihrer Felder.

[6:22] Der König aber redete eben mit Gehasi, dem Knecht des Mannes Gottes, und sprach: „Erzähl mir doch alle die großen Taten, die Elisa getan hat!“ Und es geschah, während er dem König erzählte, wie jener einen Toten lebendig gemacht hatte – das ist die Geschichte, die wir gelesen haben im Zusammenhang mit Zweite Könige 5, mit der Schunemiterin, die eben genau diesen Sohn gehabt hat und der lebendig geworden ist – siehe, da kam eben die Frau,

[6:50] deren Sohn er lebendig gemacht hatte, dazu und rief den König an wegen ihres Hauses und wegen ihrer Felder. Da sprach Gehasi: „Mein Herr und König, dies ist die Frau und dies ist ihr Sohn, den Elisa lebendig gemacht hat!“

[7:04] Da fragte der König die Frau, und sie erzählte es ihm. Da gab der König einem Kämmerer mit und sprach: „Verschaffe ihr alles wieder, was ihr gehört, dazu allen Ertrag der Felder seit der Zeit, da sie das Land verlassen hat, bis jetzt.“

[7:20] Und Elisa kam nach Damaskus. Da lag Ben-Hadad, der König von Aram, krank. Und man sagte ihm und sprach: „Der Mann Gottes ist hierher gekommen.“ Da sprach der König zu Hasael: „Nimm ein Geschenk mit dir und gehe dem Mann Gottes entgegen und befrage den Herrn durch ihn und sprich: Werde ich von dieser Krankheit genesen?“

[7:40] Man, es hatte sich wohl offensichtlich herumgesprochen, auch durch die Erfahrung des Naaman, dass es einen Propheten in Israel gab, der wirklich direkten Kontakt zum Gott des Himmels hatte, der über Leben und Tod, Krankheit und Heilung wirklich entscheiden konnte.

[7:56] Und Hasael ging entgegen und nahm ein Geschenk mit sich, allerlei Güter aus Damaskus, einer Last für 40 Kamele. Und als er kam, trat er vor ihn hin und sprach: „Dein Sohn Ben-Hadad, der König von Aram, hat mich zu dir gesandt und lässt fragen: Werde ich von dieser Krankheit genesen?“

[8:15] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir Erfahrungen machen dürfen, so wie die Schunemiterin Erfahrung machen durfte, die noch viele Jahre später ihr zum Segen wurden und ihr geholfen haben in neuen Schwierigkeiten. Auch wir werden immer wieder neue Schwierigkeiten in unserem Leben haben, aber wir dürfen darauf vertrauen, dass die Erfahrungen, die wir schon mit dir gemacht haben, auch ein Segen sein werden in den zukünftigen Herausforderungen, dass wir uns darauf verlassen können, dass das, was du für uns getan hast, ein Segen für uns sein wird. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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