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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die zehnte Plage in Ägypten und die Einführung des Passahfestes aus 2. Mose 11:5-12:13. Er erklärt die symbolische Bedeutung des makellosen Lammes und seines Blutes als Zeichen der Erlösung und Freiheit, das auf Jesus Christus als das Lamm Gottes vorausweist. Der Sprecher ermutigt dazu, sich öffentlich zum Blut Jesu zu bekennen, um Befreiung von der Macht der Sünde zu erfahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 73.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für dein Wort und wünschen uns, dass wir das Evangelium ganz in unser Herz aufnehmen, nicht nur zur Hälfte oder zu drei Viertel, dass wir nicht zufrieden sind mit einer reduzierten Erlösung, sondern dass wir die Erlösung, die du für uns hast, ganz im Glauben annehmen. Darum bitten wir dich jetzt und danken, dass du durch dein Wort sprichst. Das im Namen Jesu. Amen.

[1:06] Wir sind in 2. Mose 11. Mose muss ankündigen, dass die letzte Plage Ägypten heimsuchen wird.

[1:19] In Vers 5 heißt es: „Und alle Erstgeburt im Land Ägypten soll sterben, von dem Erstgeborenen des Pharao, der auf seinem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Magd, die hinter der Handmühle sitzt, auch alle Erstgeburt unter dem Vieh.“ Und es wird ein großes Geschrei sein im ganzen Land Ägypten, wie es niemals gewesen ist noch sein wird. Der Hagel war epochal und die Heuschrecken waren epochal, aber das hier würde alles in den Schatten stellen.

[1:50] Aber bei allen Kindern Israels soll kein Hund die Zunge regen, weder gegen Menschen noch gegen das Vieh, damit ihr erkennt, dass der Herr einen Unterschied macht zwischen Ägypten und Israel. Gott macht einen Unterschied zwischen denen, die erlöst werden, und denen, die verloren gehen.

[2:07] Dann werden alle diese deine Knechte zu mir herabkommen, mir zu Füßen fallen und sagen: „Du und das ganze Volk hinterher!“

[2:19] Und er ging von Pharao hinweg mit grimmigem Zorn. Mose hätte das den Ägyptern so gerne erspart, hätte es dem Pharao so gerne erspart. Er war so zornig, dass der Pharao so hartherzig war, dass er sich und die Seinen in solch ein Unglück brachte. Gott ist zornig, dass Menschen an der Sünde festhalten, weil sie dadurch sich selbst ein unermessliches Leid zufügen, das man leicht hätte verhindern können, indem man einfach auf Gott und sein Wort hört.

[2:50] Der Herr aber hatte zu Mose gesagt: „Der Pharao wird nicht auf euch hören, damit meine Wunder zahlreich werden im Land Ägypten.“ So hatten Mose und Aaron alle diese Wunder vor dem Pharao getan, aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, so dass er die Kinder Israels nicht aus seinem Land ziehen ließ.

[3:10] Und der Herr redete zu Mose und Aaron im Land Ägypten und sprach: „Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll für euch der erste Monat des Jahres sein.“ Die Erlösung, die Gott bewirkt, ist so einschneidend, dass sich sogar der Kalender der Israeliten neu daran orientierte.

[3:32] Redet zu der ganzen Gemeinde Israels und sprecht: „Am zehnten Tag dieses Monats nehme sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jedes Haus. Wird aber das Haus zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbarn, der am nächsten bei seinem Haus wohnt, nach der Zahl der Seelen. Dabei solltet ihr die Anzahl für das Lamm rechnen, je nachdem jeder zu essen vermag.“

[3:56] Das Lamm sollte eine große, eine entscheidende Rolle schlechthin spielen und es sollte auch Nachbarn miteinander verbinden in der Befreiung, die durch das Lamm kommen würde. Dieses Lamm aber soll makellos sein, männlich und einjährig. Von den Schafen oder Ziegen solltet ihr es nehmen.

[4:19] Es lohnt sich in der Bibel einmal in den folgenden Büchern und im Neuen Testament zu schauen, wie oft der Messias, wie oft Jesus Christus, als das eine makellose Lamm beschrieben wird, der hier durch dieses Bild vorgeschattet, illustriert wird.

[4:37] Und ihr sollt es aufbewahren bis zum vierzehnten Tag dieses Monats, und die ganze Versammlung der Gemeinde Israels soll es zur Abendzeit schächten.

[4:48] Wer hier eine interessante Studie machen möchte, kann sich anschauen, welche Beziehung zwischen diesem vierzehnten Tag dieses ersten Monats des neuen israelitischen Kalenders und der Kreuzigung Jesu bestand, der als das Lamm Gottes gestorben ist.

[5:04] Und sie sollen von dem Blut nehmen und damit beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser bestreichen, in denen sie essen. Sie sollten dieses Lamm töten und sich öffentlich zum Blut des Lammes bekennen. Nicht auf die untere Schwelle des Hauses, damit man nicht auftritt, aber sie sollten öffentlich allen zeigen, dass sie an dieses Blut des Lammes glauben.

[5:28] Und sollen das Fleisch in derselben Nacht essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot, mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.

[5:38] Ihr solltet nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den inneren Teilen. Und ihr solltet nichts davon übrig lassen bis zum anderen Morgen. Wenn aber etwas davon übrig bleibt bis zum Morgen, so solltet ihr es mit Feuer verbrennen.

[5:53] So solltet ihr es aber essen: eure Lenden umgürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen. Und in Eile solltet ihr es essen. Es ist das Passah des Herrn. Denn an diesem Tag sollten sie frei werden, sie sollten fliehen.

[6:08] Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, von Menschen bis zum Vieh.

[6:16] Und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, der Herr. Der Tag der Erlösung war ein Gericht an den falschen Göttern. Die Erlösung am Kreuz von Golgatha – so sagt das die Bibel, ihr könnt den Bibelvers in Johannes 12 selbst finden – war ein Gericht am Satan und an seinen Lügen.

[6:41] Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen, und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.

[6:59] Es reichte nicht aus, im Land Goschen zu sein. Das reichte nicht aus, formal ein Mitglied des Volkes Israel zu sein. Bei der endgültigen, eigentlichen, entscheidenden Erlösung kam es nur auf eine Sache an, nämlich sich zum Blut des Lammes zu bekennen. Es reichte nicht, das für sich im stillen Kämmerlein zu tun, sondern öffentlich sollte man das bekennen.

[7:22] Vielleicht kennt ihr den Vers in Offenbarung 12, Vers 11, der deutlich macht, dass wir überwinden durch das Blut des Lammes und durch das Wort unseres Zeugnisses. Lasst uns Jesus, das geschlachtete Lamm, für uns persönlich als Heiland annehmen. Lasst uns dieses Blut bekennen, öffentlich, denn dieses Blut ist das Zeichen der Erlösung, es ist das Zeichen der Freiheit. Wer immer sich zu diesem Blut bekennt, der wird frei von der Macht des Satans.

[7:52] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank für die Schönheit und die Kraft des Evangeliums. Danke, dass wir wissen dürfen, dass jeder, der sich zum Blut, das auf Golgatha für mich und für jeden von uns vergossen worden ist, bekennt, dass jeder von uns frei sein darf. Wir möchten uns für dieses Blut bekennen, es bekennen und danken dir, dass es auch uns in die Freiheit bringt. Im Namen Jesu, der für uns gestorben ist als das Lamm Gottes. Amen.


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