Dieses Video, Teil der Serie „Gott auf (m)einer Seite“, beleuchtet 2. Mose 1:20-2:20 und erzählt die dramatische frühe Lebensgeschichte des Mose. Sprecher Christopher Kramp hebt den Mut der hebräischen Hebammen und Moses‘ wundersame Rettung aus dem Nil hervor. Der Beitrag betont den tiefgreifenden Einfluss von Moses‘ Mutter Jochebed und reflektiert über Moses‘ anfängliche, eigenmächtige Versuche, seinem Volk zu helfen, und die wertvollen Lektionen, die wir daraus ziehen können.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 1:20-2:20
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit 2. Mose 1:20-2:20.
[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du auch dann für uns da bist, wenn es in unserem Leben viel Widerstand und Schwierigkeiten gibt. Sprich du auch jetzt durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:55] Wir sind gerade in 2. Mose Kapitel 1, und der Pharao von Ägypten bedrängt die Israeliten und spricht gerade mit den Hebammen, die sich geweigert haben, die israelitischen erstgeborenen Söhne zu töten.
[1:15] In Vers 20 geht es weiter: „Und Gott segnete die Hebammen. Das Volk aber vermehrte sich und nahm gewaltig zu. Und es geschah, weil die Hebammen Gott fürchteten, baute er ihnen Häuser.“ Dann gebot der Pharao seinem ganzen Volk und sprach: „Werft alle Söhne, die ihnen geboren werden, in den Nil, aber alle Töchter lasst leben.“
[1:43] Das erinnert so ein bisschen an die Geschichte, die viele Jahrhunderte später mit Herodes stattfand in den Evangelien, zur Zeit, als Jesus geboren worden ist.
[1:55] Und ein Mann aus dem Haus Levi ging hin und nahm eine Tochter Levis zur Frau. Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass er schön war, verbarg sie ihn drei Monate lang. Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästchen aus Schilfrohr und bestrich es mit Asphalt und Pech und legte das Kind hinein. Und sie legte es in das Schilf am Ufer des Nils.
[2:20] Dieses Kästchen ist im Hebräischen verwandt mit der Arche, und das erinnert uns an die Geschichte von Noah, der zur Zeit der Sintflut durch Gottes Gnade und aufgrund seines Glaubens bewahrt worden ist. Und solch ein Glaubensheld wie Noah, der steht jetzt hier auch im Fokus.
[2:42] Aber seine Schwester stellte sich in einiger Entfernung auf, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde. Da kam die Tochter des Pharao herab, um sich zu waschen, und ihre Jungfrauen gingen am Ufer des Nils entlang. Und als sie das Kästchen mitten im Schilf sahen, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es öffnete, sah sie das Kind, und siehe, es war ein weinendes Knäblein. Da erbarmte sie sich über es und sprach: „Es ist eines der hebräischen Kinder.“
[3:14] Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: „Soll ich hingehen und eine Hebräerin anrufen, damit sie dir das Kind stillt?“ Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: „Geh hin!“ Da ging die Jungfrau hin und rief die Mutter des Kindes. Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: „Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will dir deinen Lohn geben.“ Da nahm die Frau das Kind zu sich und stillte es. Und als das Kind groß geworden war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es wurde ihr Sohn. Und sie gab ihm den Namen Mose, denn sie sprach: „Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.“
[3:53] Die Mutter von Mose, deren Name später in der Bibel noch genannt wird, gehört zu den bemerkenswertesten Menschen der ganzen Bibel. Sie hatte nur einige Jahre Zeit und hat in diesen einigen Jahren einen der bemerkenswertesten Menschen geformt, der je gelebt hat: einen der größten Generäle und Dichter, Poeten, Historiker, aber vor allem einen Mann, durch den Gott mächtig wirken konnte, wie kaum durch jemand anderen sonst.
[4:32] Diese Mutter zeigt, was eine echte, gottesfürchtige Erziehung bewirken kann. Wir können von ihr lernen, welche Resultate es zeigt, wenn Eltern sich ganz darauf konzentrieren, ihre Kinder in der Furcht Gottes zu erziehen.
[4:49] Es geschah aber zu der Zeit, als Mose erwachsen geworden war, da ging er hinaus zu seinen Brüdern und sah ihre Last. Und er sah, dass ein Ägypter einen Hebräer schlug, einen seiner Brüder. Da schaute er sich nach allen Seiten um, und als er sah, dass kein Mensch anwesend war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand.
[5:07] Wie oft denken wir, dass wir mit Sünden vielleicht durchkommen, weil uns ja niemand gesehen hat?
[5:12] Am zweiten Tag ging er auch hinaus, und siehe, zwei hebräische Männer stritten miteinander. Da sprach er zu dem Schuldigen: „Warum schlägst du deinen Nächsten?“ Er aber sprach: „Wer hat dich zum Obersten und Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch töten, wie du den Ägypter getötet hast?“ Da fürchtete sich Mose und sprach: „Wahrlich, die Sache ist bekannt geworden!“ Und es kam vor den Pharao, und er trachtete danach, Mose umzubringen.
[5:34] Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich im Land Midian auf. Und er setzte sich an einen Brunnen.
[5:44] Er hatte großes Interesse, seinem Volk zu helfen, aber er tat es aus eigener Kraft. Wie oft haben wir vielleicht vor, etwas für Gottes Volk zu tun, und wir tun es aus eigener Kraft, und vielleicht entschuldigen wir auch Sünden dabei und scheitern dann ganz dramatisch, so wie Mose. Er hatte noch viel zu lernen, und so haben wir noch viel zu lernen.
[6:05] Aber der Priester in Midian hatte sieben Töchter. Die kamen, um Wasser zu schöpfen und füllten die Tränken, um die Schafe ihres Vaters zu tränken. Da kamen Hirten und jagten sie fort. Da erhob sich Mose und kam ihnen zu Hilfe und tränkte ihre Schafe.
[6:22] Man erinnert sich so ein bisschen an die Geschichte auch mit Jakob und Rahel. Und als sie zu ihrem Vater Reguel kamen, sprach er: „Warum seid ihr heute so schnell wiedergekommen?“
[6:33] Sie sprachen: „Ein ägyptischer Mann hat uns aus der Hand der Hirten gerettet und schöpfte uns auch Wasser genug und tränkte die Schafe.“ Er sprach zu seinen Töchtern: „Und wo ist der? Warum habt ihr den Mann dort gelassen? Ruft ihn her, dass er mit uns Brot isst.“
[6:53] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, zeig uns, dass das, was wir im Alltag tun, in unseren Familien, vielleicht als Eltern oder in welcher Form auch immer, dass es von dir reich gesegnet werden kann, so wie du das Werk von Jochebed über alle Maßen gesegnet hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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