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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über 2. Mose 12:14-34 beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung des Passahfestes und des ungesäuerten Brotes als ewige Erinnerung an Gottes Befreiung aus Ägypten. Er zieht Parallelen zum Blut Jesu am Kreuz von Golgatha, das uns augenblicklich von Sünde und Sklaverei befreit. Die Botschaft ermutigt dazu, die persönliche Erfahrung von Gottes rettender Gnade an kommende Generationen weiterzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 74. Lasst uns gemeinsam beten:

[0:41] Lieber Vater im Himmel, danke für das Geschenk, das du uns in Jesus Christus gemacht hast, der uns frei macht von aller Sünde und aller Sklaverei. Wir wollen uns auch heute unter sein Blut stellen und bekennen und dich bitten, dass du durch dein Wort zu uns sprichst. In seinem Namen beten wir, Amen.

[1:01] Wir sind in 2. Mose Kapitel 12. Gott hat Mose die Anweisung gegeben, das Land vorzubereiten für den baldigen Auszug aus Ägypten. In Vers 14 heißt es: "Und dieser Tag soll euch zum Gedenken sein und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des Herrn bei euren künftigen Geschlechtern als ewige Ordnung. Ihr sollt ihn feiern." An die Erlösung soll man sich immer und immer wieder erinnern. Weißt du noch, wann Gott zum ersten Mal so wirklich in dein Leben getreten ist? Weißt du, wann er dir Siege geschenkt hat? Erinnere dich an diese besonderen Momente seines Wirkens.

[1:42] Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Darum solltet ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern hinwegtun. Wenn jemand gesäuertes Brot isst vom ersten Tag an bis zum siebten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel. Und solltet am ersten Tag eine heilige Versammlung halten, ebenso am siebten Tag eine heilige Versammlung. Keine Arbeit solltet ihr an diesen Tagen tun, was jeder zur Speise nötig hat, das allein darf von euch zubereitet werden. Und haltet das Fest der ungesäuerten Brote, denn eben an diesem Tag habe ich eure Heerscharen aus dem Land Ägypten herausgeführt. Darum solltet ihr diesen Tag als ewige Ordnung einhalten, euren künftigen Geschlechtern. Dieses Fest der ungesäuerten Brote sollte eine große Rolle spielen in der Geschichte Israels, es sollte sie immer wieder daran erinnern, was Gott hier in Ägypten für sie getan hat.

[2:39] Im Neuen Testament wird uns auch gesagt, was die Bedeutung der ungesäuerten Brote ist. Und wir können selbst im Korintherbrief einmal nachschauen, ob ihr die entsprechende Stelle findet, wo Paulus eine Auslegung gibt, was das praktisch für uns bedeutet, was wir entfernen sollen in der Erlösung. Und das heißt es jetzt hier weiter in Vers 17, 18. Entschuldigung.

[3:06] Am 14. Tag des ersten Monats am Abend sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis zum 21. Tag des Monats am Abend. Sieben Tage lang darf sich kein Sauerteig in euren Häusern finden, denn wer gesäuertes Brot isst, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israels, er sei ein Fremdling oder ein Einheimischer im Land. So esst kein gesäuertes Brot. Überall, wo ihr wohnt, sollt ihr ungesäuertes Brot essen. Es wird immer und immer wiederholt und zeigt uns, wie wichtig diese Illustration sein sollte.

[3:35] Und Mose rief alle Ältesten in Israel zu sich und sprach zu ihnen: "Macht euch auf und nehmt euch Lämmer für eure Familien und schlachtet das Passah. Und nehmt einen Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Pfosten. Und kein Mensch von euch soll seine Haustür hinausgehen bis zum Morgen." Niemand sollte den Schutz des Blutes des Lammes verlassen.

[4:06] Lasst uns in unserem persönlichen Alltag uns nicht entfernen von dem Blut des Lammes. Denn der Herr wird umhergehen, um Ägypten zu schlagen. Und wenn er das Blut sehen wird an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, so wird der Herr an der Tür verschonend vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, um zu schlagen. Wann verschont uns Gott? Wann vergibt er uns? Dann schenkt er uns Barmherzigkeit, wenn er sieht, dass wir uns an das Opfer klammern, an das Blut, das auf Golgatha für uns vergossen worden ist.

[4:42] Und sollt diese Verordnung einhalten als eine Satzung, die dir und deinen Kindern auf ewig gilt. Und nun, wenn ihr in das Land kommt, das euch der Herr geben wird, wie er geredet hat, so bewahrt diesen Dienst. Und wenn dann eure Kinder zu euch sagen: "Was habt ihr für einen Dienst?", so sollt ihr sagen: "Es ist das Passah-Opfer des Herrn, der an den Häusern der Kinder Israels verschonend vorüberging in Ägypten, als er die Ägypter erschlug und unsere Häuser rettete."

[5:08] Da neigte sich das Volk und betete an. Das Volk glaubte dem Herrn und so konnte er sie jetzt erretten. Er wünschte sich auch, dass später einmal den Kindern erzählt werden würde, was sie mit Gott erlebt haben. Auch wir sollen unseren Kindern, den Nächsten, die wir haben, die vielleicht diese Erfahrung selbst nicht gemacht haben, persönlich berichten, was Gott an uns und unserer Familie getan hat durch das Blut des Lammes von Golgatha.

[5:45] Und die Kinder Israels gingen hin und machten es so, wie der Herr es Mose und Aaron geboten hatte. Genau so machten sie es. Es war sicherlich keine merkwürdige Sache, die Pfosten des Hauses mit Blut zu bestreichen. Was werden wohl die Nachbarn, die Ägypter, gesagt haben? Aber die Israeliten bekannten sich, ungeachtet vielleicht der Merkwürdigkeit, zum Blut des Lammes, weil sie wussten, dass Gott sie befreien würde.

[6:12] Und es geschah um Mitternacht, da schlug der Herr alle Erstgeburt im Land Ägypten, von dem erstgeborenen Sohn des Pharao, der auf seinem Thron saß, bis zum erstgeborenen Sohn des Gefangenen, der im Gefängnis war, auch alle Erstgeburt des Viehs. Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter, und es war ein großes Geschrei in Ägypten. Es gab kein Haus, in dem nicht ein Toter war. Und er rief Mose und Aaron zu sich in der Nacht und sprach: "Macht euch auf und zieht weg von meinem Volk, ihr und die Kinder Israels, und geht hin, dient dem Herrn, wie ihr gesagt habt. Nehmt euch, nehmt eure Schafe und Rinder mit euch, wie ihr gesagt habt, und geht hin und segnet auch mich!" Die Ägypter drängten das Volk sehr, um sie so schnell wie möglich aus dem Land zu treiben, denn sie sprachen: "Wir sind alle des Todes!"

[7:04] Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, in ihren Backschüsseln, in ihren Mänteln gebunden auf ihren Schultern. An dem Tag, als sie das Blut des Lammes an ihre Häuser strichen, waren sie noch in derselben Nacht freie Menschen.

[7:17] Wenn wir uns zu Jesus und sein Blut bekennen, sind wir in diesem Moment frei. Lasst uns beten: Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass das Blut, das Jesus vergossen hat, das Zeichen der Freiheit ist und dass wir frei sein dürfen, nicht erst später, wenn wir uns bewährt haben, sondern in dem Moment, wo wir uns dazu bekennen. Dafür danken wir in seinem Namen, Amen.


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