Veröffentlicht am
465 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp führt durch 2. Mose 12 und 13, wo das Volk Israel nach 430 Jahren aus Ägypten auszieht. Er beleuchtet die Bedeutung des Passahfestes, seine Regeln und die prophetischen Hinweise auf Jesus Christus. Der Sprecher betont, wie die Erlösung durch Gott die Unterschiede zwischen Israeliten und Fremdlingen nivelliert und ruft dazu auf, Gottes Wirken im eigenen Leben als persönliches Zeugnis weiterzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 75.

[0:38] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel,
[0:41] danke, dass wir wissen dürfen, dass wir in dem Moment, wo wir das Blut von Jesus in Anspruch nehmen, Freiheit haben dürfen, frei sind von dem, was uns belastet und bedrückt. Und danke, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprechen möchtest. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.

[1:02] Wir sind in 2. Mose Kapitel 12.
[1:06] Die Ägypter haben gerade überall im Land ihre Erstgeburt verloren. Das Volk Israel ist frei, es wird regelrecht fortgejagt.
[1:16] In Vers 35 lesen wir: "Und die Kinder Israels handelten nach dem Wort Moses und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geräte und Kleider."
[1:28] Sie hatten viele, viele Jahre als Sklaven gearbeitet, ohne den angemessenen Lohn zu erhalten. Das hier war nur eine kleine
[1:38] Entschädigung, die mehr als gerecht war. Dazu gab der Herr dem Volk bei den Ägyptern Gunst, dass sie ihr Begehren erfüllten und so beraubten sie Ägypten.
[1:47] So zogen die Kinder Israels aus von Ramses nach Sukkot, etwa 600.000 Mann Fußvolk, umgerechnet die Frauen und Kinder.

[1:57] Gott hatte verheißen, dass der Same Abrahams sein würde wie die Sterne am Himmel, wie der Sand am Meer. Und hier sehen wir ganz greifbar, wie nach Jahrhunderten diese Verheißung sich buchstäblich erfüllt hatte.

[2:12] Es zog aber auch viel Mischvolk mit ihnen und Schafe und Rinder und sehr viel Vieh. Viele Menschen haben offensichtlich gesehen, dass dieser Gott wirklich große Dinge tut und wollten diesem Volk beiwohnen und mit ihm gehen und ebenfalls Ägypten
[2:31] verlassen. Und sie machten aus dem Teig, den sie aus Ägypten gebracht hatten, ungesäuerte Brotfladen, denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben worden waren und sich nicht aufhalten konnten. Und sie hatten sich sonst keine Wegzehrung zubereitet.
[2:49] Es war also auch ein Schritt des Glaubens, sofort zu gehen. Gott musste sich um sie kümmern.

[2:54] Die Zeit aber, welche die Kinder Israels in Ägypten gewohnt hatten, betrug 430 Jahre.
[3:00] Es geschah, als die 430 Jahre verschlossen waren, ja, es geschah an eben diesem Tag, da zog das ganze Heer des Herrn aus dem Land Ägypten.
[3:12] Vielleicht erinnern wir uns noch an die Prophezeiung, die Gott dem Abraham in 1. Mose 15 gegeben hatte, die sich hier jetzt präzise erfüllt.

[3:22] Es ist eine Nacht, die dem Herrn gewissenhaft eingehalten werden soll, weil er sie aus dem Land Ägypten herausgeführt hat. Und das ist diese Nacht, die dem Herrn gewissenhaft eingehalten werden soll für alle Kinder Israels für ihre künftigen Geschlechter.
[3:39] Es war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Israels, in der Geschichte dieser Welt. Die Erlösung wurde für alle sichtbar und greifbar deutlich erklärt.

[3:52] Und der Herr sprach zu Mose und Aaron: "Dies ist die Ordnung des Passah. Ein Fremdling darf davon essen.
[3:57] Jeder um Geld erkaufte Knecht eines Mannes aber kann davon essen, sobald du ihn beschnitten hast."
[4:06] Die Teilnahme am Passah war zwingend an die Beschneidung gebunden und deswegen ist auch das Passahfest mit der Aufhebung der Notwendigkeit der Beschneidung im Neuen Testament auch keine Notwendigkeit von den Gläubigen mehr in dieser Form.

[4:21] "Ein Bewohner ohne Bürgerrecht und ein Mietling darf nicht davon essen.
[4:25] In einem Haus soll man es essen, in einem Haus soll man es essen.
[4:28] Ihr sollt von dem Fleisch nichts vor das Haus hinaustragen und kein Knochen soll ihm zerbrochen werden."

[4:35] Auch das ist eine prophetische Anspielung, eine typologische Anspielung auf Jesus, dem – das könnt ihr in den Evangelien nachlesen – kein Knochen zerbrochen worden ist, als er am Kreuz von Golgatha für dich und für mich starb.

[4:47] "Die ganze Gemeinde Israels soll es feiern. Und wenn sich bei dir ein Fremdling aufhält und dem Herrn das Passah feiern will, so soll alles Männliche bei ihm beschnitten werden und dann erst darf er hinzutreten, um es zu feiern. Und das soll sein wie ein Einheimischer des Landes, denn kein Unbeschnittener darf davon essen.
[5:07] Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt."

[5:11] Durch die Erlösung, durch das Passah, werden die Unterschiede zwischen den Israeliten und dem Ausländer nivelliert. Sie alle können durch den Glauben, durch die Beschneidung, ein Volk werden.
[5:25] Und alle Kinder Israels machen das genauso, wie es der Herr dem Mose und Aaron geboten hatte. Genauso machten sie es.

[5:31] Und es geschah an eben diesem Tag, da führte der Herr die Kinder Israels nach ihren Heerscharen aus dem Land Ägypten.
[5:38] Immer und immer wieder wird das Volk Israel als eine Armee beschrieben, und auch wir als die Gemeinde Gottes sind seine Armee.

[5:48] Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Heilige mir alle Erstgeburt, alles, was den Mutterschoß als Erstes durchbricht, von den Kindern Israels, von Menschen und vom Vieh.
[5:57] Das gehört mir." Das sprach Mose zu dem Volk: "Gedenkt an diesem Tag, an dem ihr
[6:03] aus Ägypten gezogen seid, aus dem Haus der Knechtschaft, dass der Herr euch mit mächtiger Hand von dort herausgeführt hat. Darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen.

[6:11] Heute seid ihr ausgezogen im Monat Abib. Aber wenn sich nun der Herr in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Hiwiter und Jebusiter bringen wird, wie er es
[6:21] deinen Vätern geschworen hat, um dir ein Land zu geben, in dem Milch und Honig fließt, so sollst du diesen Dienst in diesem Monat bewahren.

[6:29] Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen und am siebten Tag ist ein Fest des Herrn.
[6:35] Man soll diese sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen und kein Gesäuertes Brot soll bei dir gesehen werden und kein Sauerteig soll gesehen werden in deinem ganzen Gebiet.
[6:46] Vielleicht habt ihr schon herausgefunden, dass der Sauerteig im Kontext dieses Passahfestes ein Symbol für die Sünde ist. Wenn Gott uns befreit, möchte er auch die Sünde aus unserem Leben
[6:57] vertreiben. "Und du sollst
[7:00] das seinem Sohn an jenem Tag erklären und sagen: 'Es ist um des Willens, was der Herr an mir getan hat, als ich aus Ägypten zog.'"

[7:10] Gott wünscht sich, dass wir ein persönliches Zeugnis geben für das, was Jesus an mir persönlich getan hat.
[7:16] Hat Jesus in deinem Leben gewirkt? Erzähl anderen davon und erinnere dich daran immer und immer wieder, dass du es nicht vergisst.

[7:27] Lasst uns gemeinsam beten. Wir danken dir, dass du so Großes getan hast. Wir möchten dich bitten, dass du uns immer wieder daran erinnerst, uns Gelegenheiten gibst, auch darüber zu sprechen und anderen zu erzählen, was für ein wunderbarer Gott du bist. Das bitten wir im Namen Jesu.
[7:43] Amen. [Musik]


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.