In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 13:9-14:5. Er erklärt, wie Gott die Israeliten an ihre Erlösung aus Ägypten erinnern wollte und wie wichtig es ist, diese persönliche Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben. Der Sprecher betont Gottes weise Führung, die uns auch auf Umwegen auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet, und seine ständige, schützende Präsenz, die uns lehrt, ihm zu vertrauen, selbst wenn der Feind uns verfolgt.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 13:9-14:5
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 76.
[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Danke sagen, dass, wenn wir dir glauben, dein Wort annehmen und dem Glauben vorangehen, dass wir wissen dürfen, dass du uns durch deine große Kraft von aller Sünde retten kannst. So möchten wir dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort und den Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:02] Wir sind in 2. Mose 13. Gott lässt die Israeliten durch Mose wissen, dass sie immer und immer wieder sich durch das Passahfest daran erinnern sollten, was Gott in jener Nacht für sie getan hat und sie es auch ihren Kindern erklären sollten.
[1:23] Das heißt in 2. Mose 13, Vers 9: „Oder soll wie ein Zeichen sein in deiner Hand und ein Erinnerungszeichen vor deinen Augen, denn das Gesetz des Herrn in deinem Mund sei, weil der Herr dich mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.“
[1:38] Es lohnt sich in der Bibel mal zu schauen, wie zum Beispiel in 5. Mose 6 ebenfalls dieses Bild von dem Zeichen an der Hand und dem Erinnerungszeichen vor den Augen, über den Augen an der Stirn, dann ein Bild auf ist für die Versiegelung und auch für die Endzeit-Versiegelung in der Offenbarung. In 5. Mose wird es dann um das Gesetz Gottes gehen, aber all das basiert auf der Erfahrung der Erlösung. Derjenige, der erlebt, dass Gott ihn rettet und sich daran erinnert und auch entsprechend handelt, der wird das Gesetz Gottes, sein Wort, im Mund führen und gerne darüber erzählen.
[2:20] Vers 10: „Darum sollst du diese Ordnung einhalten zur bestimmten Zeit, Jahr zu Jahr.“
[2:25] „Wenn dich nun der Herr in das Land der Kanaaniter bringt, wie er es dir und deinen Vätern geschworen hat und es dir gibt, so sollst du alles, was den Mutterschoß als Erstes durchbricht, für den Herrn aussondern.“
[2:38] „Auch jeden ersten Wurf vom Vieh, den du bekommst, alles, was männlich ist, soll dem Herrn gehören.“
[2:50] Gott selbst hat seinen eingeborenen Sohn gegeben und das sollte hier illustriert werden, dass die Israeliten sich immer daran erinnern, dass es ein Opfer war, das Gott selbst geben würde für ihre Erlösung.
[3:03] „Aber jede Erstgeburt des Esels sollst du mit einem Lamm auslösen. Wenn du es aber nicht auslöst, so brich ihm das Genick.“
[3:11] „Ebenso solltest du alle Erstgeburt des Menschen, oder seinen Söhnen, auslösen.“
[3:15] Kein Mensch sollte geopfert werden, sondern durch ein Opferlamm substituiert werden, also ersetzt werden.
[3:21] „Und wenn dich künftig dein Sohn fragen wird: ‚Was bedeutet das?‘, so sollst du ihm sagen: ‚Der Herr hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt, aus dem Haus der Knechtschaft. Denn es geschah, als der Pharao sich hartnäckig weigerte, uns freizulassen...‘“
[3:40] „...er schlug daher alle Erstgeburt im Land Ägypten, von der Erstgeburt der Menschen bis zur Erstgeburt des Viehs. Darum opfere ich dem Herrn alles Männliche, das als Erstes den Mutterschoß durchbricht; alle Erstgeburt meiner Söhne aber löse ich aus.‘“
[3:58] Kinder haben Fragen und Gott, der so ein großes Interesse an der Erziehung und der Pädagogik und der Bildung hat, macht es immer wieder deutlich in diesen Abschnitten, dass er sich wünscht, dass die Israeliten ihren Kindern von ihrer persönlichen Erlösungserfahrung erzählen.
[4:13] Sie sollten ihren Kindern nicht nur Theorien weitergeben über Theologie. Nein, sie sollten erzählen, was sie selbst miterlebt haben.
[4:19] Das Beste, was wir tun können unseren Familien, ist zu erzählen, wie Gott in unserem Leben persönlich gewirkt, wie er uns von Sünde und Schuld befreit durch das, was Jesus am Kreuz für mich und für dich getan hat.
[4:33] „Und das soll dir wie ein Zeichen in deiner Hand sein und wie ein Erinnerungszeichen für deinen Augen, dass uns der Herr mit mächtiger Hand aus Ägypten herausgeführt hat.“
[4:43] Gott wünscht sich, dass wir ständig daran denken. Er wünscht sich, dass wir danach handeln. Die Versiegelung der Endzeit hängt im Wesentlichen hiermit zusammen: mit der persönlichen Erfahrung der Erlösung durch die Kraft Gottes.
[5:00] „Es geschah, als der Pharao das Volk ziehen ließ, da führte sie Gott nicht auf die Straße durch das Land der Philister, obwohl sie die nächste war. Denn Gott sprach: ‚Es könnte das Volk reuen, wenn es Kämpfe vor sich sehen würde, und es könnte wieder nach Ägypten umkehren.‘“
[5:15] Gott führt uns vielleicht nicht immer den direktesten Weg, weil er uns kennt, weil er unsere Schwächen kennt. Er führt uns lieber etwas länger, damit wir Vertrauen zu ihm lernen und für die Herausforderungen, die auf uns noch kommen, gerüstet sind, vorbereitet sind.
[5:32] „Darum führte Gott sein Volk einen Umweg durch die Wüste am Schilfmeer, und die Kinder Israels zogen gerüstet aus dem Land Ägypten.“
[5:40] „Mose nahm die Gebeine Josefs mit sich, denn der hatte einen Eid von den Kindern Israels genommen und gesagt: ‚Gott wird sich gewiss euer annehmen, dann führt meine Gebeine mit euch von hier herauf.‘“
[5:51] Diese Erlösung war ein großes prophetisches Ereignis. Die Prophezeiung von Abraham und auch die Prophezeiung von Josef erfüllten sich an diesem Tag.
[5:59] „So zogen sie aus von Sukkoth und lagerten sich in Etham am Rand der Wüste. Und der Herr zog vor ihnen her am Tag in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht ziehen konnten.“
[6:15] „Die Wolkensäule wich nie von dem Volk bei Tag, noch die Feuersäule bei Nacht.“
[6:24] Gott war bei ihnen Tag und Nacht, beschützte sie, gab ihnen Licht. Wer von Gott gerettet ist und erlöst ist, der darf täglich wissen: Gott ist bei mir Tag und Nacht. Er ist immer für mich da, sorgt für mich, gibt mir Licht und Wärme und alles, was ich benötige.
[6:40] „Und der Herr redete zu Mose und sprach: ‚Sage den Kindern Israels, dass sie umkehren und sich vor Pi-Hahiroth lagern, zwischen Migdol und dem Meer, gerade gegenüber von Baal-Zefon. Vor ihm sollt ihr euch am Meer lagern.‘“
[6:55] „‚Denn der Pharao wird von den Kindern Israels sagen: Sie irren im Land umher, die Wüste hat sie eingeschlossen. Und ich will des Pharaos Herz verstocken...‘“
[7:02] „‚...dass sie ihnen nachjagten, und ich will mich am Pharao und an seiner ganzen Heeresmacht verherrlichen, und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin.‘ Und sie machten es so.“
[7:13] „Als nun dem König von Ägypten gemeldet wurde, dass das Volk geflohen sei, da wandte sich das Herz des Pharao und seiner Knechte gegen das Volk, und sie sprachen: ‚Was haben wir da getan, dass wir Israel haben ziehen lassen, so dass sie uns nicht mehr dienen?‘“
[7:30] Aber nicht darauf, dass der Satan uns irgendwann mal einfach in Ruhe lässt. Nein, er wird immer wieder uns hinterherkommen wollen. Aber Gott ist stark und er ist mächtig.
[7:40] Und zu ihm wollen wir beten. Lieber Vater im Himmel, bitte gib doch, dass unsere persönliche Erlösungserfahrung, die wir mit dir gemacht haben, wie ein Zeichen an unserer Stirn ist und ein Zeichen an unserer Hand, dass wir beständig daran denken und entsprechend danach handeln und anderen davon erzählen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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