In dieser Predigt über 2. Mose 14:29-15:21 beleuchtet Christopher Kramp die vollständige Erlösung Israels am Roten Meer und den darauffolgenden Lobgesang des Mose und der Mirjam. Er betont Gottes Rolle als unvergleichlicher Kriegsmann, der seine Erlösten nicht nur befreit, sondern sie auch durch seine Gnade zu seinem himmlischen Heiligtum führt. Die Botschaft ermutigt dazu, Gottes umfassende Rettung im persönlichen Leben zu erkennen und ihm dafür zu danken.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 14:29-15:21
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 78. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater,
[0:41] im Himmel, danke, dass du für uns kämpfst und danke, dass wir stille sein dürfen und deine Erlösung und deine Rettung sehen dürfen. Wir möchten dir erlauben, auch heute durch dein Wort zu uns zu sprechen, unser Herz mit deinem Heiligen Geist zu erfüllen. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:03] Wir sind in 2. Mose 14 bei der berühmten Geschichte, als Israel trockenen Fußes durch das Rote Meer ging und die Ägypter im Wasser versanken. In Vers 28 lesen wir: "Denn die Wasserfluten kehrten zurück und bedeckten die Streitwagen und Reiter der ganzen Macht des Pharao, die ihnen ins Meer nachgefolgt waren, sodass auch nicht einer von ihnen übrig blieb. Aber die Kinder Israels gingen trocken mitten durch das Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zu ihrer Rechten und zur Linken." So errettete der Herr Israel an jenem Tag aus der Hand der Ägypter, und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres.
[1:48] Wenn Gott rettet, dann vollständig. Kein einziger Verfolger blieb zurück lebendig. Alle gingen sie unter. Wenn Gott uns vor Sünde, von Schuld, von Zweifeln, von schlechten Gewohnheiten retten will, dann so, dass nichts übrig bleibt.
[2:11] Es mag ein ziemlich anstrengender Kampf sein. Es mag für eine Zeit aussehen, als sei es ein Hin und Her wie bei den Plagen bis hierhin, aber am Ende siegt Gott, und er siegt vollständig.
[2:24] Da sah Israel die mächtige Hand, mit welcher der Herr an den Ägyptern gehandelt hatte, und das Volk fürchtete den Herrn, und sie glaubten an den Herrn und an seinen Knecht Mose. Sie hatten gesehen, dass er immer und immer wieder für sie da war, dass er Großes und Gewaltiges tat, und so glaubten sie.
[2:46] Damals sang Mose und die Kinder Israels dem Herrn diesen Lobgesang und sprachen: "Ich will dem Herrn singen, denn hoch erhaben ist er. Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt." Es ist das erste hier in der Bibel aufgezeichnete Lied, ein Ausdruck der Freude über die Erlösung. Und so dürfen auch wir über unsere Erlösung freudig sein und singen. Geistliche Musik sollte Ausdruck der Erfahrung der Erlösung sein.
[3:21] "Der Herr ist meine Stärke und mein Lobgesang, und er wurde mir zum Heil. Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen. Er ist der Gott meines Vaters, ich will ihn erheben." Hast du auch schon in deinem Leben erlebt, dass Gott ein starker Gott ist? "Der Herr ist ein Kriegsmann, Herr ist sein Name."
[3:41] "Die Streitwagen des Pharao und seine Heeresmacht warf er ins Meer. Seine auserlesenen Wagenkämpfer sind im Schilfmeer versunken. Die Tiefen bedeckten sie, sie sanken auf den Grund wie ein Stein."
[3:53] "Herr, deine Rechte ist mit Kraft geschmückt. Herr, deine Rechte hat den Feind zerschmettert."
[4:00] In der Bibel wird Gott als der große Kriegsmann beschrieben, der im großen Kampf zwischen Licht und Finsternis der Sieger sein wird und jetzt schon ist. Und wenn wir auf seiner Seite stehen, dürfen wir teilhaben an seinem Sieg.
[4:16] "Und mit deiner großen Macht hast du deine Widersacher vertilgt. Du hast deinen Grimm losgelassen, der verzehrte sie wie Stoppeln. Durch den Hauch deines Zornes stauten sich die Wogen wie ein Damm, die Fluten erstarrten mitten im Meer."
[4:34] "Der Feind sprach: 'Ich will sie jagen, ich will sie ergreifen, ich will den Raub verteilen, will meine Wut an ihnen auslassen, ich will mein Schwert ziehen, meine Hand soll sie vertilgen.'"
[4:44] "Du bliesest mit deinem Wind, da bedeckte sie das Meer. Sie versanken wie Blei in den gewaltigen Wassern. Wer ist dir gleich unter den Göttern, o Herr? Wer ist dir gleich, herrlich mit Heiligkeit, furchtgebietend an Ruhmestaten, Wunder vollbringend?"
[5:03] Gott ist unvergleichlich, außergewöhnlich!
[5:06] "Du strecktest deine Rechte aus, da verschlang sie die Erde. Du leitest in deiner Gnade das Volk, das du erlöst hast. Durch deine Kraft bringst du sie zu der Wohnung deines Heiligtums."
[5:20] Erlösung endet nicht am Roten Meer, denn Gott leitet seine Erlösten in seiner Gnade. Wir brauchen die Gnade nicht nur am Anfang unseres Weges mit ihm. Wir brauchen die Kraft des Evangeliums nicht nur am Anfang. Nein, durch seine Gnade werden wir geführt, durch seine Kraft bringt er uns zu seinem Heiligtum.
[5:43] "Wenn das die Völker hören, so erzittern sie. Furcht ergreift die Bewohner des Philisterlandes. Erschrecken die Fürsten Edoms, Zittern befällt die Gewaltigen Moabs. Alle Einwohner Kanaans werden verzagt." Das sind die Länder, die in oder um Kanaan leben und mit den Israeliten jetzt schon bald Kontakt haben sollen.
[6:05] "Schrecken und Furcht überfällt sie wegen deines mächtigen Armes, sodass sie erstarren wie Steine, bis dein Volk hindurchzieht, o Herr, bis dein Volk hindurchzieht, das du erworben hast."
[6:17] Durch die Erlösung hat Gott sich ein Volk erworben. Wenn wir die Erlösung annehmen, dann dürfen wir wissen, dass Gott uns auch erworben hat durch sein Blut.
[6:26] "Du wirst sie hineinbringen und sie einpflanzen auf dem Berg deines Erbteils, an dem Ort, den du, o Herr, zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, o Herr, das deine Hände bereitet haben."
[6:40] Das Ziel der Reise hier war ein Heiligtum. Und es ist interessant, dass diese Formulierung uns etwas auch erinnert an Hebräer 8, Vers 1, wovon dem Heiligtum gesprochen wird, das nicht mit Menschenhänden gemacht ist, das himmlische Heiligtum. Die Erlösung, die startet auf Golgatha, führt das gläubige Volk Gottes hin zum himmlischen Heiligtum, zum himmlischen Tempel und schlussendlich zur neuen Erde, wo Gott unter seinem Volk wohnen wird.
[7:10] "Der Herr herrscht als König für immer und ewig. Denn die Rosse des Pharao gingen ins Meer hinein mit seinem Streitwagen und Reitern, und der Herr ließ das Meer wieder über sie kommen. Die Kinder Israels aber gingen trockenen Fußes mitten durchs Meer." Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Tamburin und im Reigen. Und Mirjam antwortete ihnen im Wechselgesang: "Singt dem Herrn, denn hoch erhaben ist er. Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt."
[7:43] Lasst uns Gott loben und danken für das, was er in unserem Leben persönlich getan hat, für die Kraft, die er gezeigt hat. Lasst uns beten.
[7:51] Lieber Vater, danke, dass du mit großer Macht auch uns errettet hast von viel Sünde und Schuld, dass du uns durch dunkle Stunden durchgetragen hast und dass du dich herrlich offenbart hast an uns in unserem persönlichen Leben. Dafür wollen wir dir danken und dir singen mit geistlicher Musik im Namen Jesu. Amen.
[8:17] [Musik]
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