In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 17:4-18:9. Er spricht über Israels wiederholte Krisen, Gottes wunderbare Versorgung am Felsen von Horeb und den entscheidenden Sieg über Amalek durch Moses Gebet und die Unterstützung von Aaron und Hur. Die Botschaft betont die zentrale Rolle des gemeinsamen Gebets und des Glaubens im Angesicht innerer und äußerer Herausforderungen.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 17:4-18:9
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit 2. Mose 17:4-18:9. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass dein Wort so wertvoll ist und dass es genügend enthält für jeden von uns, um das ewige Leben zu ergreifen und dich so kennenzulernen, wie du dich offenbart hast. Wir möchten dich bitten, dass du auch jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:02] Wir sind in 2. Mose 17. Die Israeliten sind schon wieder in der Krise. Sie haben kein Wasser zu trinken und beschuldigen schon wieder Mose, sie mit böser Intention aus Ägypten geführt zu haben.
[1:18] Vers 4: Da schrie Mose zum Herrn und sprach: „Was soll ich mit diesem Volk tun? Es fehlt nicht viel und sie werden mich noch steinigen.“ Selbst jemand wie Mose kann an seine menschlichen Grenzen kommen, die Ungeduld und die Unzufriedenheit der Gemeinde zu ertragen. Vielleicht hast du es auch schon einmal erlebt, dass du nicht mehr verstehen kannst, warum Menschen, die sich zum Volk Gottes zählen, sich so komisch verhalten.
[1:48] Aber Gott ist nicht zu irritieren. Gott hat immer eine Lösung.
[1:55] Vers 5: Und der Herr sprach zu Mose: „Tritt hin vor das Volk und nimm etliche Älteste von Israel mit dir und nimm den Stab in deiner Hand, mit dem du den Nil geschlagen hast, und geh!“ Mit diesem Stab war damals Wasser zu Blut geworden. „Siehe, ich will dort vor dir auf dem Felsen am Horeb stehen und du sollst den Felsen schlagen und es wird Wasser herauslaufen, damit das Volk zu trinken hat.“ Und Mose tat dies vor den Augen der Ältesten Israels.
[2:28] Auf diesem Felsen stand Gott selbst, um deutlich zu machen, dass er sich mit diesem Felsen identifizierte. Und er wurde geschlagen, der Felsen, mit dem Stab, der einst Wasser zu Blut gemacht hatte.
[2:42] Und so ist es nicht schwer zu verstehen, dass dieser Felsen Christus repräsentiert: Jesus, der für uns geschlagen worden ist. Dieses Wasser hier steht symbolisch auch für das Blut, das Jesus am Kreuz von Golgatha für dich und mich vergossen hat, damit wir ewiges Leben haben können, das Wasser des Lebens, das er uns anbietet.
[3:07] Da gab man dem Ort den Namen Massa und Meriba, wegen der Herausforderung der Kinder Israels und weil sie den Herrn versucht und gesagt hatten: „Ist der Herr in unserer Mitte oder nicht?“ Kann es auch in unserem Leben passieren, dass wir trotz enormer Wunder, die Gott in unserem Leben getan hat, trotz klarer Zeichen, dass er unser Leben führt, wir in schweren Situationen plötzlich die Frage stellen, ob Gott überhaupt da ist, ob er sich überhaupt für uns interessiert? Diese Frage ist eine gefährliche Frage. Wir sollten sie nicht hegen, sondern unseren Glauben wachsen lassen, indem wir täglich Gott vertrauen, dass er für uns da ist.
[3:43] Da kam Amalek, kämpfte gegen Israel in Refidim. Und Mose sprach zu Josua: „Erwähle uns Männer und ziehe aus, kämpfe gegen Amalek! Morgen will ich auf der Spitze des Hügels stehen mit dem Stab Gottes in meiner Hand.“ Es gibt nicht nur innere Probleme, die durch unsere Unzufriedenheit, unseren Unglauben entstehen. Nein, auch der Satan versucht, noch mal durch äußere Schwierigkeiten, durch Probleme, die wir nicht in der Hand haben, uns zu entmutigen und uns vom Weg abzubringen. Aber Mose weiß, dass hier der Sieg errungen werden kann durch Gebet.
[4:17] Und Josua macht es so, wie Mose eben besagte, und er kämpfte gegen Amalek. Aber Aaron und Hur stiegen auf die Spitze des Hügels. Mose selbst war ein begnadeter, ein großartiger General, aber er ließ jemand anders kämpfen und betete. Er wusste, sein Gebet ist noch wichtiger als seine militärischen Fähigkeiten.
[4:37] Gebet hat die absolute Priorität im Werk Gottes. Das ist etwas, das wir alle – ich und du, wir alle – lernen müssen.
[4:48] Und es geschah: Solange Mose seine Hand aufhob, hatte Israel die Oberhand. Wenn er aber seine Hand sinken ließ, hatte Amalek die Oberhand.
[4:57] Als die Hände Moses schwer wurden. Darum nahmen sie einen Stein und legten den unter ihn und er setzte sich darauf. Aaron aber und Hur stützten seine Hände auf jeder Seite eine, so blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging.
[5:11] Gebet ist nicht die Sache eines Einzelnen, sondern wir müssen gemeinsam zusammenstehen im Gebet, damit Gottes Gemeinde siegreich in all den Schlachten dieser Zeit vorangehen kann.
[5:21] Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes.
[5:28] Da sprach der Herr zu Mose: „Schreibe das zum Gedenken in ein Buch und präge es Josua in die Ohren ein: Ich will das Andenken Amaleks ganz und gar austilgen unter dem Himmel.“
[5:40] Und Mose baute einen Altar und nannte ihn „Der Herr ist mein Kriegs-Banner“ und sprach: „Weil eine Hand zum Schwur erhoben ist auf dem Thron des Herrn, soll der Krieg des Herrn gegen Amalek währen von Geschlecht zu Geschlecht.“
[5:52] Die Amalekiter hatten sich auf die Seite Satans gestellt, haben sein Werk getan. Und Gott befindet sich in einem großen Kampf mit Satan, in einem Kampf gegen das Böse. Und die Amalekiter waren hier das personifizierte Böse, das besiegt worden ist durch Gebet.
[6:09] Und als Jitro, der Priester von Midian, Moses Schwiegervater, alles hörte, was Gott an Mose und seinem Volk getan hatte, wie der Herr Israel aus Ägypten geführt hatte, da nahm Moses Schwiegervater Zippora, die Frau Moses, die er zurückgesandt hatte, und ihre zwei Söhne.
[6:24] Der Name des einen war Gerschom, denn er sprach: „Ich bin ein Fremdling in einem fremden Land geworden.“
[6:28] Der Name des anderen Eliëser, denn der Herr meines Vaters ist meine Hilfe gewesen und hat mich von dem Schwert des Pharao errettet.
[6:37] Und Jitro, Moses Schwiegervater, und seine Söhne und seine Frau kam zu Mose in die Wüste, als er sich an dem Berg Sinai gelagert hatte. Und der ließ Mose sagen: „Ich, dein Schwiegervater, bin zu dir gekommen und deine Frau und ihre beiden Söhne mit ihr.“
[6:53] Da ging Mose hinaus, seinen Schwiegervater entgegen, und beugte sich nieder vor ihm und küsste ihn.
[6:59] Und als sie einander begrüßt hatten, gingen sie in das Zelt. Mose erzählte seinem Schwiegervater alles, was der Herr dem Pharao und an Ägypten um Israels willen getan hatte und alle Mühsal, die ihnen auf dem Weg begegnet war und wie der Herr sie errettet hatte.
[7:14] Jitro freute sich über alles Gute, dass der Herr an Israel getan hatte und dass er sie errettet hatte aus der Hand der Ägypter.
[7:22] Haben wir auch solche Geschichten zu erzählen wie Mose, wenn wir Menschen treffen, die vielleicht schon zur Familie, unserem Bekanntenkreis gehören? Lasst uns davon berichten, was Gott in der Vergangenheit und in der Gegenwart für uns getan hat und tut.
[7:37] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass durch das Gebet, durch das gemeinsame Gebet, deine Gemeinde siegreich vorangehen kann. Lasst uns das nicht vernachlässigen, sondern uns einander stützen, dass wir füreinander beten, damit du dein Werk zu Ende bringen kannst auf dieser Erde durch deine Gemeinde. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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