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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet 2. Mose 19 und 20. Christopher Kramp führt durch die beeindruckende Offenbarung Gottes am Berg Sinai, die Vorbereitung des Volkes Israel und die Verkündigung der ersten Gebote. Er betont Gottes heilige Gegenwart, seine eifersüchtige Liebe und die Bedeutung der Freiheit, die er schenkt, während er gleichzeitig seine Gnade und seine Erwartungen an sein Volk darlegt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 83. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:36] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir durch die Erfahrung der Erlösung dein besonderes Volk sein dürfen. Und Herr, wir möchten durch deine Kraft dein Wort halten. Sprich du zu uns jetzt durch die Verse, die wir lesen werden, und hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:01] Wir sind in 2. Mose 19. Gott spricht durch Mose zu den Israeliten und sagt ihnen, dass er sie als sein besonderes Eigentumsvolk auserwählt hat, um vor allen anderen Völkern der Erde zu zeigen, wie er ist, die sie seine Erlösung erlebt haben.

[1:20] Wir lesen in Vers 8: „Da antwortete das ganze Volk miteinander und sprach: Alles, was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun.“ Und Mose überbrachte dem Herrn die Antwort des Volkes. Sie waren wirklich überzeugt, gerne alles tun zu wollen. Sie kannten nur ihre Herzen noch nicht.

[1:42] Da sprach der Herr zu Mose: „Siehe, ich will in einer dichten Wolke zu dir kommen, damit das Volk meine Worte hört, die ich mit dir rede, und auch dir für alle Zeiten glaubt.“ Und Mose verkündete dem Herrn die Worte des Volkes. Gott sagt: „Ich möchte gern, dass das Volk mich persönlich kennt, dass es meine Stimme hört.“

[2:02] Da sprach der Herr zu Mose: „Geh zum Volk und heilige sie heute und morgen, und sie sollen ihre Kleider waschen und sie sollen bereit sein für den dritten Tag. Denn am dritten Tag wird der Herr vor den Augen des ganzen Volkes herabsteigen auf den Berg Sinai. Und ziehe dem Volk eine Grenze ringsum und sprich zu ihnen: Hütet euch davor, auf den Berg zu steigen und seinen Fuß anzurühren. Denn jeder, der den Berg anrührt, muss unbedingt sterben.“

[2:30] Gott offenbart sich am Sinai persönlich. „Niemandes Hand soll ihn anrühren, sonst soll derjenige unbedingt gesteinigt oder erschossen werden, es sei ein Tier oder ein Mensch, er soll nicht am Leben bleiben. Wenn aber das Horn anhaltend ertönt, dann sollen sie zum Berg kommen.“ Da stieg Mose vom Berg herab zum Volk und heiligte das Volk, und sie wuschen ihre Kleider. Und er sprach zum Volk: „Seid bereit für den dritten Tag, keiner nähere sich seiner Frau.“

[3:03] So hat sich das Volk vorbereitet auf ihre Begegnung mit dem wahren Gott, der vom Himmel herabkommen wollte auf diesen Berg, um seine eigenen Worte dem Volk mitzuteilen.

[3:18] Es geschah, als der dritte Tag kam und es noch früh am Morgen war, da erhob sich ein Donnern und Blitzen, und eine dichte Wolke lag auf dem Berg, und es ertönte ein sehr lauter Schall von Schofarhörnern. Das erschreckte das ganze Volk, das im Lager war. Und Mose führte das Volk aus dem Lager Gott entgegen, und sie stellten sich unten am Berg auf. Aber der ganze Berg Sinai rauchte, weil der Herr im Feuer auf ihn herabstieg, und sein Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg erbebte heftig.

[3:50] Es lohnt sich einmal, in den späteren prophetischen Büchern, zum Beispiel in 5. Mose, zu studieren, was dieses Feuer symbolisieren soll und was dieses Blitzen und Donnern, vor allem diese Schofarhörner, zeigen sollen. Gott zeigt seine gesamte Macht, aber er hält sie am Leben, um deutlich zu machen, dass er sie liebt und dass er ihnen begegnen möchte.

[4:12] Der Hörnerschall wurde immer stärker. Mose redete, und Gott antwortete ihm mit lauter Stimme. Als der Herr auf den Berg Sinai oben auf dem Gipfel des Berges herabgekommen war, rief Mose hinauf auf den Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf.

[4:31] Da sprach der Herr zu Mose: „Steige hinab und ermahne das Volk, dass sie nicht zum Herrn durchbrechen, um zu schauen, und viele von ihnen fallen. Auch die Priester, die dem Herrn nahen, sollen sich heiligen, dass der Herr nicht einen Riss unter ihnen macht.“

[4:43] Gottes Gegenwart ist für den Sünder, der sich nicht heiligt, der seine Sünde nicht bekennen will, eine gefährliche Gegenwart. Schon Adam und Eva hatten ja Angst vor Gott. Gottes Gegenwart ist heilig, denn er selbst ist heilig. Das hatte Mose schon am brennenden Dornbusch deutlich erfahren.

[5:08] Mose aber sprach zum Herrn: „Das Volk kann nicht auf den Berg Sinai steigen, denn du hast uns bezeugt und gesagt: Ziehe eine Grenze um den Berg und heilige ihn.“ Der Herr sprach zu ihm: „Geh, steige herab! Danach sollst du hinaufsteigen und Aaron mit dir. Aber die Priester und das Volk sollen nicht durchbrechen, um zum Herrn hinaufzusteigen, damit er nicht einen Riss unter ihnen macht.“ Und Mose stieg zum Volk hinunter und sagte es ihnen.

[5:39] Und dann sprach Gott sein Gesetz, das, was in seinem Herzen ist. Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Jetzt zeigt sich die Kraft des Wortes, die sich schon auf der ersten Seite der Bibel deutlich gemacht hat. Wenn Gott spricht: „Es werde Licht!“, dann wird es Licht. Das, was er hier sagt, dazu hat er auch selbst die Kraft, dass es geschehen kann in unserem Leben.

[6:02] „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt hat.“ Gott beginnt damit, dass er uns frei gemacht hat. Wenn er frei macht, den macht er wirklich frei. Deswegen wird dieses Gesetz auch später in Jakobus 2 – ihr könnt es in Vers 12 finden – das Gesetz der Freiheit genannt.

[6:19] „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Gott wünscht sich, dass wir ihn wirklich von ganzem Herzen lieben und nicht geteilten Herzens sind. „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an viel Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.“

[6:53] Gott ist wirklich eifersüchtig, weil er uns wirklich liebt. Seine Liebe ist nicht nur ein psychologisches Konzept, sondern real und wirklich. Das wollte er den Israeliten sagen. Und Gott macht einen Unterschied zwischen denen, die ihn hassen, und denen, die ihn lieben.

[7:11] Und ja, er wird Sünde weiterverfolgen. Kinder und Kindeskinder werden die Sünden ihrer Väter und Großväter imitieren. Aber Gottes Gnade ist für jeden da. Er hat mehr Gnade, als es Sünde gibt. Und alle, die ihn lieben und seine Gebote halten wollen, werden von seiner Gnade umfangen.

[7:32] Lasst uns ihn zurücklieben, er, der uns zuerst geliebt hat. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dich offenbart hast uns Menschen, wie du wirklich bist, dass wir nicht einem Trugbild nachlaufen müssen, sondern dich kennen dürfen, wie du unser Leben lenkst und leitest und wie sehr du uns magst und liebst. Erfülle uns unser Herz mit deinem Heiligen Geist, dass wir dich zurücklieben dürfen und deine Gebote halten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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