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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Erzählung aus 2. Mose 2:21-3:16. Er führt durch Moses Leben in Midian, Gottes Wahrnehmung des Leidens seines Volkes in Ägypten und die dramatische Begegnung am brennenden Dornbusch. Die Botschaft betont Gottes Fürsorge, seine Offenbarung seines Namens und seine Zusage, sein Volk zu retten, und ermutigt die Zuhörer, Gottes persönliche Gegenwart in ihrem eigenen Leben zu erkennen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit Seite 63.

[0:37] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, manchmal möchten wir dein Werk tun auf unsere eigene Art und Weise, und wir scheitern dann dramatisch. Deswegen möchten wir dich bitten, dass du heute in besonderer Weise durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir dich kennenlernen dürfen, wie du wirklich bist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:02] Wir sind in 2. Mose, Kapitel 2. Mose ist geflohen vor dem Pharao in Ägypten nach seinem Mord und ist jetzt bei Reguel, oder wie auch, in Midian angekommen.

[1:11] Wir lesen Vers 21: "Und Mose willigte ein, bei dem Mann zu bleiben, und der gab ihm seine Tochter zur Frau. Und sie gebar einen Sohn, dem gab er den Namen Gerschom, denn er sprach: Ich bin ein Fremdling geworden in einem fremden Land." Klingt ein bisschen auch wie das, was Josef bei der Geburt seiner Söhne gesagt hat. Aber viele Tage danach geschah es, dass der König von Ägypten starb, und die Kinder Israels seufzten über ihre Knechtschaft und schrien. Und ihr Geschrei über ihre Knechtschaft kam vor Gott. Und Gott erhörte ihr Wehklagen, und Gott gedachte an seinen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob. Und Gott sah auf die Kinder Israels, und Gott nahm sich ihrer an.

[2:02] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott sieht das Unrecht in deinem Leben. Er sieht das Unheil, in dem du gefangen bist. Er kennt deine Seufzer und dein Geschrei. Er nimmt sich deiner an.

[2:16] Mose aber hütete die Schafe seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian. Und er trieb die Schafe über die Wüste hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er hin sah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt.

[2:41] Brennende Dornbüsche sind nichts Außergewöhnliches in der Wüste. Es wird wohl eine Zeit lang gedauert haben, bis Mose realisiert hat, dass dieser Dornbusch nicht verzehrt ist, sondern immer beständig weiter brannte. Ein Indiz dafür, dass Gott in seiner Liebe, die durch das Feuer ausgedrückt wird, immer derselbe ist und bleibt.

[3:07] Da sprach Mose: "Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt." Als aber der Herr sah, dass er hinzutrat, um zu schauen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: "Mose, Mose!" Er antwortete: "Hier bin ich."

[3:25] Es ist der Engel des Herrn, und doch ist es der Herrgott selbst. Ein sehr interessanter Hinweis darauf, dass der Sohn Gottes, der später Jesus heißen wird, sich hier offenbart mit Worten, die uns an die Geschichte von Abraham in 1. Mose 22 und auch an die Geschichte von Jakob in 1. Mose 46 erinnern. Da sprach er: "Tritt nicht näher heran! Zieh

[3:48] deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, wo du stehst, ist heiliges Land." Der Staub war nicht besser als der Staub, der da weiter war, aber es war die Gegenwart Gottes, die selbst den Staub heilig machte. Die Gegenwart Gottes in unserem Leben macht uns, die wir aus Staub gemacht sind, heilig.

[4:09] Und er sprach: "Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und Jakobs." Mose aber verhüllte sein Angesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Und der Herr sprach:

[4:21] "Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten sehr wohl gesehen, und ich habe ihr Geschrei gehört über die, welche sie antreiben. Ja, ich kenne ihre Schmerzen. Und ich bin herabgekommen, um sie zu retten aus der Hand der Ägypter und sie aus diesem Land zu führen in ein gutes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließt, an den Ort der Kanaaniter, der Hetiter, der Amoriter, der Perisiter, der Hewiter und der Jebusiter."

[4:47] Gott sagt hier deutlich: "Ich kenne die Schmerzen, ich kenne die Sorgen, ich kenne die Last. Ich habe es gesehen, gehört. Ich weiß, wie es ihnen geht, und ich bin gekommen, um sie zu retten." Lieber Freund oder Freundin, Gott weiß, wie es dir geht, und er selbst ist Mensch geworden, um dich zu retten.

[5:05] "Und nun, siehe, das Geschrei der Kinder Israels ist vor mich gekommen, und ich habe auch ihre Bedrängnis gesehen, wie die Ägypter sie bedrücken. So geh hin, denn ich will dich zu dem Pharao senden, damit du mein Volk, die Kinder Israels, aus Ägypten führst."

[5:18] Mose sprach zu Gott: "Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israels aus Ägypten führen sollte?" Vierzig Jahre zuvor war das ganz klar, dass das seine Aufgabe ist. Er wollte es mit eigener Kraft. Jetzt hatte er so viel Demut gelernt, dass er nicht mehr auf sich selbst schaut.

[5:35] Da sprach er: "Ich will mit dir sein, und dies soll das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr an diesem Berg Gott dienen."

[5:46] Und Mose sprach zu Gott: "Siehe, wenn ich zu den Kindern Israels komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich gesandt, und sie mich fragen werden: Was ist sein Name? Was soll ich ihnen sagen?"

[5:55] Und weiter sprach Gott zu Mose: "So sollst du zu den Kindern Israels sagen: Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt von Geschlecht zu Geschlecht."

[6:14] "Geh hin und versammle die Ältesten von Israel und sprich zu ihnen: Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, ist mir erschienen und hat gesagt: Ich habe genau Acht gegeben auf euch und auf das, was euch in Ägypten geschehen ist."

[6:32] Wie viele Menschen haben so eine vage Idee von einem Gott im Himmel, aber Gott möchte sich uns offenbaren, dass wir ihn genauer kennenlernen, dass wir wissen, wer er wirklich ist.

[6:45] Lasst uns Gott dafür danken. Lieber Vater im Himmel, du siehst alle unsere Not, du siehst unser Klagen, du siehst unser Seufzen und unsere Lasten. Und du willst uns helfen, weil du es versprochen hast. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen.


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