Dieses Video setzt die Serie „Gott auf (m)einer Seite“ fort und behandelt 2. Mose 28:15-38. Christopher Kramp erläutert die Bedeutung der priesterlichen Gewänder, insbesondere des Brustschilds mit den eingravierten Namen der Stämme Israels und des Stirnblatts mit der Aufschrift „Heilig dem Herrn“. Er zieht Parallelen zum himmlischen Hohepriester Jesus Christus und ermutigt die Zuhörer, Gottes Charakter zu tragen und die Anliegen ihrer Mitmenschen im Gebet vor Gott zu bringen.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 28:15-28:38
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 94. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus an unseren Namen im himmlischen Heiligtum gedenkt, dass unsere Namen als Siegel bei ihm eingraviert sind. So möchten wir dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst und dass auch wir dich auf unserem Herzen als ein Siegel tragen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:06] Wir sind in 2. Mose 28 bei der Beschreibung der priesterlichen Gewänder im Rahmen des Heiligtumsdienstes, und wir lesen ab Vers 15:
[1:19] „Das Brustschild des Rechtsspruchs solltest du in kunstvoller Arbeit anfertigen. In der gleichen Arbeit wie das Efod sollst du es anfertigen, aus Gold, aus Karmesin von blauem und rotem Purpur und Karmesin und gezwirntem Leinen sollst du es machen. Viereckig soll es sein und doppelt gelegt, eine Spanne lang und eine Spanne breit. Und du sollst es mit eingefassten Steinen besetzen, vier Steinreihen von Steinen. Eine Reihe sei ein Rubin, ein Topas und ein Smaragd, die erste Reihe. Die zweite Reihe ein Granat, ein Saphir und ein Diamant. Die dritte Reihe ein Opal, ein Achat und ein Amethyst. Die vierte Reihe ein Chrysolith, ein Onyx und ein Jaspis. In Gold sollen sie gefasst sein bei ihrer Einsetzung.“
[2:08] Und es sollen zwölf dieser Steine sein, entsprechend den Namen der Söhne Israels, einer für jeden ihrer Namen, in Siegelgravur, ein Stein für jeden Namen der zwölf Stämme.
[22:21] Die Namen sollten nicht nur auf der Schulter des Priesters eingraviert sein, in besonderen Steinen. Sie sollten auch einzeln, individuell auf dem Brustschild eingraviert sein, um deutlich zu machen, dass Jesus, unser Hohepriester, nicht nur unsere Lasten trägt, dass er auch an uns denkt, dass er uns auf dem Herzen trägt, und das nicht nur flüchtig, sondern eingraviert. Wir stehen, du und ich, unsere Namen stehen als Siegel auf dem Herzen unseres Hohenpriesters.
[2:58] „Und du sollst für das Brustschild schnurförmige Ketten anfertigen in Flechtwerk aus reinem Gold. Und du sollst für das Brustschild zwei goldene Ringe machen und die beiden Ringe an den beiden Enden des Brustschildes befestigen. Und mache die beiden geflochtenen Ketten aus Gold an den beiden Ringen fest, den beiden Enden des Brustschilds. Aber die beiden anderen Enden der zwei geflochtenen Ketten solltest du an den beiden Einfassungen befestigen und sie auf die Schulterstücke des Efods heften an seiner Vorderseite. Und stelle zwei andere goldene Ringe her und hefte sie an die anderen beiden Ecken des Brustschilds, nämlich an seinen Saum, der inwendig dem Efod zugekehrt ist. Und du sollst noch zwei goldene Ringe herstellen und sie auf die beiden Schulterstücke des Efods heften, unten an seine Vorderseite, dort wo das Efod miteinander verbunden ist, oberhalb des gewirkten Gürtels des Efods. Und man soll das Brustschild mit seinen Ringen und mit einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Efods knüpfen, dass es an dem gewirkten Gürtel des Efods anliegt und das Brustschild sich nicht von dem Efod loslöst.“
[4:11] Diese Verbindung zwischen dem Brustschild und dem Herzen, dass es immer eng an dem Herzen bleiben sollte, an der Brust, das wird hier sehr schön ausgedrückt.
[4:24] Gott möchte, dass wir bei ihm bleiben, an seinem Herzen. „Und Aaron soll die Namen der Söhne Israels an dem Brustschild des Rechtsspruchs, seinem Herzen, tragen, wenn er in das Heiligtum hineingeht zum beständigen Gedenken vor dem Herrn. Und du sollst in das Brustschild des Rechtsspruchs die Urim und Tummim legen, damit sie auf dem Herzen Aarons sind, wenn er hineingeht vor den Herrn. Und so soll Aaron den Rechtsspruch der Kinder Israels beständig auf seinem Herzen tragen vor dem Herrn.“
[4:59] Der priesterliche Dienst hatte ganz offensichtlich etwas auch mit Gericht zu tun, mit Urteilen, mit einem Rechtsspruch.
[5:06] Auch unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum, Jesus Christus, ist auch Richter. Das Gericht findet im himmlischen Heiligtum statt, und ihr könnt in Daniel 7 und Daniel 8 dazu einiges finden, wie das Gericht vor der Wiederkunft mit dem himmlischen Heiligtum in Verbindung steht.
[5:27] „Und mache das Obergewand zum Efod ganz aus blauem Purpur. Und oben in der Mitte soll eine Öffnung für den Kopf sein und ein Saum um die Öffnung her in Weberarbeit, wie der Saum eines Panzerhemdes, der es nicht zerreißt. Und unten an seinem Saum sollst du ringsum Granatäpfel anbringen aus blauem und rotem Purpur und Karmesin, und ringsum goldene Schellen zwischen ihnen. Es soll eine goldene Schelle sein, danach ein Granatapfel und wieder eine goldene Schelle, danach ein Granatapfel ringsum an dem Saum des Obergewandes. Und Aaron soll es tragen, wenn er dient, und sein Klang soll gehört werden, wenn er in das Heiligtum hineingeht vor dem Herrn und wenn er hinausgeht, damit er nicht stirbt.“
[6:10] „Du sollst auch ein Stirnblatt aus reinem Gold anfertigen und in Siegelgravur eingravieren: 'Heilig dem Herrn'. Und du sollst es anheften mit einer Schnur von blauem Purpur, so dass es am Kopfbund ist, vorn am Kopfbund soll es sein. Und es soll auf Aarons Stirn sein, damit er die Verschuldung in Bezug auf die heiligen Gaben trage, welche die Kinder Israels darbringen bei allen ihren heiligen Gaben. Und es soll allezeit auf seiner Stirn sein, um sie wohlgefällig zu machen vor dem Herrn.“
[6:42] Der Priester trug nicht nur die Namen des Volkes auf der Schulter und auf der Brust, nein, er trug auch den Namen Gottes selbst auf der Stirn.
[6:54] Auch wir dürfen den Namen Gottes auf unseren Stirnen tragen, so steht es in Offenbarung 14, ihr könnt selbst dort nachlesen, schon dem ersten Vers, und die Parallele zur Offenbarung 7 sehen, wo die Versiegelung des Volkes Gottes genau damit zusammenhängt.
[7:14] Und wenn unser Hohepriester den Namen Gottes auf der Stirn trägt und gleichzeitig die Namen des Volkes trägt, so gibt er uns ein Vorbild, dass auch wir den Namen Gottes, das Wesen Gottes, seinen Charakter – der ein starker Turm ist, wie ein bekannter Vers in Sprüche 18 sagt, den ihr ja auch finden könnt – dass wir nicht nur den Namen Gottes als Siegel tragen, sondern auch die Belange und Anliegen der Gemeinde, unserer Geschwister, anderer Menschen, und sie vor Gott bringen.
[7:50] Lasst uns das jetzt auch im Gebet tun. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns versiegelst, so wie du es dir wünschst, dass das Wesen von Jesus, dass dein Charakter unser Denken bestimmt und dass auch wir, wie Jesus für uns eintritt, die Bürde verspüren, andere Menschen zu dir zu bringen und für sie einzustehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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