In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch 2. Mose 29 und 30. Er beleuchtet die Bedeutung des täglichen Brandopfers, des Räucheraltars und des Sühnegeldes für die Kinder Israels. Der Sprecher zeigt auf, wie diese alttestamentlichen Anweisungen prophetische Bedeutung für unser Leben als Gläubige haben, insbesondere in Bezug auf Gottes Wunsch, in unserer Mitte zu wohnen, die Wichtigkeit des Gebets und die Gleichheit aller Menschen vor Gott in der Erlösung.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 29:43-30:19
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Seite 97.
[0:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch dein Wort jeden Tag erneut zu uns sprichst. Darum bitten wir dich auch jetzt im Namen Jesu. Amen.
[0:53] Wir sind gerade im 2. Mose 29 bei der Beschreibung des täglichen, des beständigen Brandopfers.
[1:04] Wir lesen in Vers 43: "Und ich werde dort zusammenkommen mit den Kindern Israels, und die Stiftshütte soll geheiligt werden durch meine Herrlichkeit." Wie wir es später im Neuen Testament im 1. Korintherbrief in Kapitel 3 und auch 6 – ihr könnt die entsprechenden Verse einmal selbst heraussuchen – dass wir als Gläubige, als Gemeinde, als einzelne Gläubige auch ein Tempel des Heiligen Geistes sind. Und die Bibel lehrt, dass wir geheiligt werden sollen. Und hier steht wieder: geheiligt werden durch die Herrlichkeit Gottes.
[1:41] Sie heiligt uns, diesen Tempel des Heiligen Geistes. "Und ich will die Stiftshütte heiligen samt dem Altar, und ich will mir Aaron und seine Söhne heiligen, damit sie mir als Priester dienen. Und ich will in der Mitte der Kinder Israels wohnen und ich will ihr Gott sein, und sie sollen erkennen, dass ich der Herr, ihr Gott, bin, der sie aus dem Land Ägypten geführt hat, damit ich in ihrer Mitte wohne, ich, der Herr, ihr Gott."
[2:12] Warum hat Jesus mich und dich erlöst? Warum ist er für uns gestorben? Warum hat er uns aus der Knechtschaft der Sünde und des Zweifels und der Angst befreit? Damit er mit uns leben kann, damit er in unserer Mitte, in unserem Alltag gegenwärtig sein kann. Das ist sein Ziel. Lasst uns ihm in dieser Hinsicht folgen. Lasst uns ihn einladen in unser persönliches Leben. Lasst uns realisieren, dass die Erlösung dazu führt, dass Jesus jeden Tag in unserem Alltag sein darf.
[2:45] "Du sollst einen Altar anfertigen, um Räucherwerk darauf zu räuchern. Aus Akazienholz sollst du ihn machen. Eine Elle lang und eine Elle breit soll er sein, viereckig, und zwei Ellen hoch, und seine Hörner sollen aus einem Stück mit ihm sein. Und du sollst ihn mit reinem Gold überziehen, seine Platte und seine Wände ringsum und seine Hörner. Und du sollst ihm ringsum einen goldenen Kranz machen."
[3:09] Auch hier ein Symbol für die Krone, für das Reich Gottes. "Und mache ihm zwei goldene Ringe unter dem Kranz, mit seinen beiden Seiten. Du sollst sie anbringen an seinen beiden Wänden, und sie sollen die Tragstangen aufnehmen, dass man ihn damit tragen kann. Und die Tragstangen sollst du aus Akazienholz machen und sie mit Gold überziehen."
[3:28] "Du sollst ihn vor den Vorhang stellen, der vor der Lade des Zeugnisses hängt, und vor den Sühnedeckel, der auf dem Zeugnis ist, wo ich mit dir zusammenkommen will. Und Aaron soll wohlriechendes Räucherwerk auf ihm räuchern, Morgen für Morgen. Wenn er die Lampen zurichtet, soll er es räuchern."
[3:47] Ihr könnt in Psalm 141 einen Vers finden, in dem das Räucherwerk hier auf dem Räucheraltar verglichen wird mit unserem Gebet. Wir brauchen jeden Tag Zeit für das Gebet zu unserem himmlischen Vater. "Und auch wenn Aaron zur Abendzeit die Lampen zurichtet, soll er es räuchern. Es soll ein beständiges Räucherwerk sein"
[4:13] "vor dem Herrn bei euren künftigen Geschlechtern."
[4:16] "Ihr sollt kein fremdes Räucherwerk auf ihm darbringen und auch kein Brandopfer, kein Speisopfer, und ihr sollt kein Trankopfer auf ihm ausgießen."
[4:27] Das Gebet kann durch nichts anderes ersetzt werden. So wichtig Speis- und Trankopfer hier sind, sie konnten das Räucherwerk nicht ersetzen. Das Gebet hat seinen eigenen, ganz besonderen Platz im Leben des Gläubigen.
[4:43] "Aber einmal im Jahr soll Aaron auf seinen Hörnern Sühne erwirken. Mit dem Blut des Opfers der Versöhnung soll er einmal jährlich darauf Sühne erwirken für eure Geschlechter. Er ist dem Herrn"
[4:52] "hochheilig." Von diesem besonderen Tag wird dann etwas später in 3. Mose 16 sehr ausführlich berichtet, etwas, das auch für uns in der Zeit, in der wir leben, prophetisch von größter Bedeutung ist. Vielleicht könnt ihr selbst mal ein bisschen in dieser Hinsicht recherchieren in der Bibel. Wir werden im Laufe dieser Serie ja noch die entsprechenden Stellen ausführlicher anschauen.
[5:17] "Und der Herr redete mit Mose und sprach: Wenn du die Zahl der Kinder Israels ermittelst, alle, die gezählt werden, so soll jeder dem Herrn ein Lösegeld für seine Seele geben, wenn man sie zählt, damit nicht eine Plage sie kommt, wenn sie gezählt werden."
[5:30] "Jeder, der durch die Zählung geht, soll einen halben Schekel geben, nach dem Schekel des Heiligtums. Ein Schekel gilt 20 Gera. Einen halben Schekel als Hauptopfer für den Herrn."
[5:40] "Jeder, der durch die Zählung geht, im Alter von 20 Jahren und darüber, der soll dem Herrn das Hebeopfer geben. Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als einen halben Schekel, wenn er dem Herrn das Hebeopfer gibt, um Sühne zu erwirken für eure Seele."
[5:59] Es gibt bestimmte Dinge im Leben, da macht es keinen Unterschied, ob ich reich oder arm bin. So ist es bei der Erlösung. Der Preis für unsere Erlösung war für alle gleich. Es gibt keinen Unterschied in dem Evangelium zwischen Menschen verschiedener Klassen, verschiedener sozialer Schichten oder Einkommensklassen.
[6:21] "Und du sollst das Sühnegeld von den Kindern Israels nehmen und es für den Dienst der Stiftshütte geben, dass es den Kindern Israels zum Gedenken sei vor dem Herrn, um Sühne zu erwirken für eure Seelen."
[6:35] "Weiter redete der Herr mit Mose und sprach: Du sollst auch ein ehernes Becken machen mit einem ehernen Gestell zum Waschen, und du sollst es aufstellen zwischen der Stiftshütte und dem Altar und Wasser hineingießen. Und Aaron und seine Söhne sollen"
[6:52] "aus ihm ihre Hände und Füße waschen."
[6:55] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für das Privileg, dass wir beten dürfen und dass du immer ein offenes Ohr für uns hast. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass vor dir wir alle gleich sind. Das bitten wir und danken wir im Namen Jesu. Amen.
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