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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Mose 34:23-35:15. Er erklärt, wie Gott nach dem Sündenfall mit dem goldenen Kalb seinen Bund mit Israel erneuert und dabei die ewigen Prinzipien der Erlösung bekräftigt. Der Sprecher betont die Bedeutung des Sabbats und der freiwilligen Gaben für den Bau der Stiftshütte als Zeichen der wiederhergestellten Gemeinschaft und Gottes unveränderten Plans für sein Volk. Zudem wird die Ausstrahlung Moses nach der Begegnung mit Gott als Metapher für den Einfluss eines Lebens in Gottes Nähe gedeutet.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 103. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass deine Gnade jeden Morgen neu ist und dass du uns wirklich vergibst und dass du uns wirklich liebst und dass du wirklich für uns da bist. Sprich du auch jetzt durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind in 2. Mose 34. Gott macht erneut einen Bund mit dem Volk Israel und behandelt sie, als wären sie gerade aus Ägypten ausgezogen, obwohl sie gerade das goldene Kalb angebetet hatten. Vers 23: "Alles, was männlich ist bei dir, soll dreimal im Jahr erscheinen vor dem Herrscher, dem Herrn, dem Gott Israels. Denn ich werde gewisslich die Heidenvölker vor dir aus ihrem Besitz vertreiben und deine Grenzen erweitern, und niemand soll dein Land begehren, während du hinaufziehst, um dreimal im Jahr vor dem Herrn, deinem Gott, zu erscheinen."

[1:46] Dreimal im Jahr sollte das Volk in besonderer Weise in ihrem Glauben geprüft werden. Sie sollten Haus und Hof alles ungeschützt zurücklassen. Damals gab es keine großen Mauern an den Grenzen des Landes. Und Gott versprach: Wenn ihr alle zu mir kommt an den Ort, wo mein Heiligtum sein wird, um mein Wort zu hören, werde ich persönlich auf euren Besitz aufpassen. Niemand wird euch in dieser Zeit attackieren.

[2:12] "Du sollst das Blut deines Opfers nicht zusammen mit Sauerteig opfern, oder das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen."

[2:26] Sauerteig war ein Symbol für die Sünde im Alten Testament, und deswegen war ja auch bei dem Auszug aus Ägypten kein Sauerteig dabei. Und das Passahfest, das dort eingesetzt werden sollte, bestand darin, sieben Tage lang eben kein Sauerteig.

[2:44] Kein Mensch kann die Erlösung in Anspruch nehmen und gleichzeitig an Sünde festhalten. Diese beiden Dinge gehen nicht zusammen, denn die Erlösung reinigt von Sünde, sie vergibt Sünde und sie besiegt die Sünde.

[2:55] "Die Erstlinge von den ersten Früchten deines Ackers sollst du das Haus des Herrn, deines Gottes, bringen. Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen." Und der Herr sprach zu Mose: "Schreibe dir diese Worte auf, denn aufgrund dieser Worte habe ich mit dir und mit Israel einen Bund gemacht."

[3:13] Wir haben schon gestern gesehen: Diese Worte waren keine neuen Ideen. Es war kein neues Evangelium, keine neue Theorie, weil Gott sagt: Das erste hat nicht funktioniert. Nein, er sagt genau das, was bei der Erlösung aus Ägypten die Grundlage war für eure Errettung, genau das ist jetzt auch die Grundlage für die Vergebung dieser Sünde des goldenen Kalbes. Wenn ihr mir vertraut, wenn ihr die Errettung annehmen wollt, dann basiert es auf derselben Grundlage des Evangeliums. Und die Prinzipien, das Gesetz Gottes, bleibt. Das ändert sich nicht.

[3:45] "Und er war dort bei dem Herrn 40 Tage und 40 Nächte lang und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er – das ist Gott selbst – schrieb die Worte des Bundes auf die Tafeln, die zehn Worte."

[4:02] Die zehn Gebote sind mehr als zehn buchstäbliche Worte, aber dieser Ausdruck „zehn Worte“ zeigt an, dass hinter den zehn Geboten sich zehn Ideen, zehn Gedanken, zehn Prinzipien verbergen, die wir auch als solche, als Prinzipien, als Ideen verstehen müssen, nicht nur die Buchstaben des Gesetzes, die ja letztlich nur diese Idee uns vermitteln wollen.

[4:25] Als Mose vom Berg Sinai herabstieg und die beiden Tafeln des Zeugnisses waren in der Hand Moses, als er vom Berg hinabstieg, da wusste Mose nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlte, weil er mit ihm geredet hatte.

[4:41] Wenn wir besondere Zeit mit Gott haben, wenn wir Jesus nahe kommen, dann merken wir oft gar nicht, welchen Einfluss Jesus durch uns ausüben kann, wie wir für andere ein leuchtendes Beispiel sein können. Lasst uns nicht einfach versuchen, von alleine zu leuchten, sondern lasst uns näher zu Jesus kommen, immer näher zu ihm. Und wir werden von ganz alleine ein Licht sein in dieser dunklen Welt.

[5:10] "Und Aaron und alle Kinder Israels sahen Mose, und siehe, die Haut seines Angesichts strahlte. Da fürchteten sie sich. Aber Mose rief sie. Da wandten sie sich zu ihm, und Aaron und alle Obersten der Gemeinde. Und Mose redete zu ihnen. Danach traten alle Kinder Israels näher zu ihm. Und er gebot ihnen alles, was der Herr ihm geredet hatte auf dem Berg Sinai. Als Mose aufhörte, mit ihnen zu reden, legte er eine Decke auf sein Angesicht. Und immer wenn Mose hineinging vor den Herrn, um mit ihm zu reden, nahm er die Decke ab, bis er wieder herausging. Dann ging er heraus und redete zu den Kindern Israels, was ihm befohlen war. Und die Kinder Israels sahen dann das Angesicht Moses, dass die Haut desselben strahlte. Und Mose legte die Decke wieder auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, um mit ihm zu reden."

[6:03] Ihr könnt in 2. Korinther 3 selbst ein bisschen schon wieder Paulus diese Geschichte benutzt, um zu zeigen, wie wichtig es ist, Jesus persönlich kennenzulernen, um die Bibel überhaupt richtig zu verstehen.

[6:18] "Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Kinder Israels und sprach zu ihnen: Das sind die Worte, die der Herr geboten hatte, dass ihr sie tun sollt. Sechs Tage soll gearbeitet werden, aber der siebte Tag soll euch heilig sein, dass er die Sabbat-Ruhe des Herrn feiert. Wer eine Arbeit verrichtet, der soll sterben."

[6:36] Direkt vor der Geschichte mit dem goldenen Kalb am Ende von 2. Mose 32 war die Erinnerung an das Sabbatgebot das Letzte, was wir sozusagen vor der Geschichte, vor dem Abfall, noch gelesen haben. Und jetzt, nachdem Gott vergeben hat, nachdem er den Bund erneuert, einen neuen Bund gemacht hat, ist das so ziemlich das Erste, was das Volk Israel jetzt von Mose in diesem neuen Bund erneut hört: der Sabbat als ein besonderes Zeichen zwischen Gott und seinem Volk. "Am Sabbattag sollte kein Feuer brennen in allen euren Wohnungen."

[7:15] Mose redete weiter mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israels und sprach: "Das ist das Wort, das der Herr geboten hat: Bringt aus eurer Mitte eine freiwillige Gabe für den Herrn. Jeder, den sein Herz dazu treibt, der soll sie bringen, die freiwillige Gabe für den Herrn, nämlich Gold, Silber und Erz, blauen und roten Purpur und Karmesin, weißes Leinen und Ziegenhaar, rötliche Widderfelle, Seekuhfelle und Akazienholz, und das Öl für den Leuchter und Spezereiöl für das Salböl und für wohlriechendes Räucherwerk, Onyxsteine und Steine zum Besatz für das Ephod und für das Brustschild."

[7:52] Gottes Plan, eine Wohnung mitten im Lager Israels aufzuschlagen, hat er nicht aufgegeben. Durch die Vergebung war es möglich, diesen Plan doch noch umzusetzen. Wenn wir Gott um Vergebung bitten, wenn wir in Sünde gefallen sind, dann kann Gott seinen ursprünglichen Plan auch in unserem Leben noch umsetzen.

[8:12] "Und alle, die ein weises Herz haben, die sollen kommen und anfertigen, was der Herr geboten hat: die Wohnung, ihr Zelt und ihre Decke, ihre Klammern und ihre Bretter, ihren Riegel, ihre Säulen und ihre Füße, die Lade mit ihren Tragstangen, den Sühnedeckel und den verhüllenden Vorhang, den Tisch mit seinen Tragstangen und allen seinen Geräten und die Schaubrote, den Leuchter zur Beleuchtung samt seinen Geräten und seinen Lampen und das Öl des Leuchters, den Räucheraltar mit seinen Tragstangen, das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk, den Eingangsvorhang für den Eingang der Wohnung."

[8:51] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten noch näher in deiner Gegenwart sein. Wir möchten dich noch besser kennen und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass, wenn wir mit dir Gemeinschaft haben und uns Zeit nehmen, dass du durch uns wirkst, oft ohne dass wir es überhaupt merken, dass wir ein Licht sein können in dieser dunklen Welt. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.


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