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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video beleuchtet 2. Mose 35-36 und die Anweisungen zum Bau der Stiftshütte. Christopher Kramp betont, wie Gott freiwillige Beiträge und die vielfältigen Gaben der Menschen – von kostbaren Materialien bis zu handwerklichen Fähigkeiten – für sein Werk nutzt. Er ermutigt dazu, die eigenen Talente und Ressourcen, die bereits in der Gemeinschaft vorhanden sind, bereitwillig einzubringen, so wie es die Israeliten taten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 104. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass durch deine Erlösung und durch deine Gnade deine Pläne für unser Leben doch noch Realität werden können, weil du durch deinen Heiligen Geist das in uns bewirkst. Sprich du auch jetzt durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:01] Wir sind nun in 2. Mose 35 bei der Beschreibung der Dinge, die jetzt gebaut werden sollen, das Heiligtum, durch die Männer und Frauen, die Gott in besonderer Weise dazu befähigt hat. Vers 16: Den Brandopferaltar mit seinen ehernen Gitter, mit seinen Tragstangen und allen seinen Geräten, das Becken mit seinem Gestell, die Behänge des Vorhofs mit seinen Säulen und Füßen und den Vorhang für den Eingang am Vorhof, die Pflöcke der Wohnung und die Pflöcke des Vorhofs mit ihren Seilen, die Dienstkleider zum Dienst im Heiligtum, die heiligen Kleider Aarons des Priesters und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst. Da ging die ganze Gemeinde der Kinder Israels von Mose hinweg. Und sie kamen, jeder den sein Herz dazu trieb und jeder dessen Geist willig war. Sie brachten dem Herrn eine freiwillige Gabe für das Werk der Stiftshütte und seinen ganzen Dienst und für die heiligen Kleider, den Dienst Gottes.

[2:02] Das Werk Gottes basiert auf Freiwilligkeit. Gott wollte hier sehr deutlich machen, dass er keine Zwangs-Anbetung annehmen kann. Er kann keinen Zwang gutheißen, sondern wann immer Menschen mit Gott leben wollen, wenn sie seine Nähe in ihrem Leben erleben sollen, dann nur deswegen, weil sie sich das freiwillig wünschen und weil sie auch freiwillig etwas für ihn geben. Das Werk Gottes, das Heiligtum, der, der Tempel des Heiligen Geistes, kann auch als Gemeinde nur dann gebaut werden, wenn es auf Freiwilligkeit basiert.

[2:40] Es kamen aber die Männer samt den Frauen, alle, die willigen Herzens waren, und sie brachten Nasenringe, Ohrringe und Ringe und Halsketten und allerlei goldene Geräte, alle, die dem Herrn Gold als freiwillige Gabe brachten. Und wer bei sich blauen und roten Purpur fand und Karmesin und Leinen und Ziegenhaar und rötliche Widderfelle und Seekuhfelle, der brachte es. Wer Silber und Erz als freiwillige Gabe bringen wollte, der brachte es als freiwillige Gabe für den Herrn. Und wer Akazienholz bei sich fand, der brachte es für jegliche Arbeit des Dienstes.

[3:15] Gott hatte eine Anweisung gegeben mit Materialien, von denen Gott selbst wusste, dass diese Materialien auch im Lager vorhanden waren. Er hatte keine ausgesprochenen exotischen Materialien gefordert, die man erst hätte anschaffen müssen, wo man erst hätte vielleicht handeln müssen. Nein, Gott wollte das Heiligtum bauen mit den Dingen, die schon vorhanden waren. Das Einzige, was nötig war, das war, dass Menschen bereit waren, freiwillig etwas von ihrem eigenen Besitz in das Werk Gottes zu stecken.

[3:48] Die Gemeinde, das Werk Gottes in dieser Zeit wird gebaut, nicht durch Dinge, die fern sind, sondern durch die Talente und Gaben und Fähigkeiten und Ressourcen, die bereits vorhanden sind in der Gemeinde. Was einzig nötig ist, ist die Bereitschaft, dass jeder Einzelne freiwillig etwas von dem hinein-investiert, was Gott ihm gegeben hat.

[4:12] Und alle Frauen, die ein weises Herz hatten, spannten mit ihren Händen und brachten das gesponnene Garne von blauem und rotem Purpur und Karmesin und von feinem Leinen. Und die Frauen, die ihr Herz trieb und die verständig waren, es waren, die spannen das Ziegenhaar.

[4:27] Die Fürsten überbrachten Onyxsteine und Steine zum Besatz für das Ephod und für das Brustschild und Spezerei und Öl für den Leuchter und für das Salböl und für das wohlriechende Räucherwerk. Jeder brachte das, was er hatte. Jeder brachte sich ein mit den Fähigkeiten und Gaben, die er hatte.

[4:49] Mann und Frau, die Reichen und die Armen, alle hatten etwas zu tun. Jeder konnte etwas dazu beitragen zum Gelingen dieses Heiligtums. So auch heute: Jeder wird gebraucht, jeder kann sich einbringen. Jeder kann, wenn er nur möchte, etwas für Gott und sein Werk tun.

[5:07] So brachten die Kinder Israels dem Herrn eine freiwillige Gabe, alle Männer und Frauen, die willigen Herzens waren, zu all dem Werk beizutragen, das der Herr durch Mose auszuführen befohlen hatte.

[5:21] Da sprach Mose zu den Kindern Israels: Siehe, der Herr hat Bezalel mit Namen gerufen, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda, und hat ihn mit dem Geist Gottes erfüllt mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit Geschicklichkeit für jede Arbeit, um Kunstwerke zu ersinnen und sie auszuführen in Gold und Silber und Erz, und um Steine zum Besatz zu bearbeiten und um Holz zu schnitzen, sodass er Kunstwerke aller Art ausführen kann.

[5:47] Auch hat er ihm ins Herz gegeben, dass er andere unterweisen kann, ihn und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs vom Stamm Dan. Gott gibt nicht nur die Gabe des Redens oder des handwerklichen Tuns. Er gibt nicht nur Gaben, in denen wir selbst etwas für Gottes Werk einbringen. Er gibt auch die Gabe des Lehrens. Er gibt die Fähigkeit, anderen auch beizubringen, ihre Gaben zu entdecken und entsprechend zu vervollkommnen. Wenn du so eine Gabe hast, andere zu unterweisen, anderen etwas beizubringen, für das Werk Gottes, nutze das. Das kommt von dem Herrn.

[6:23] Er hat sie mit Weisheit des Herzens erfüllt, damit sie jegliches Werk eines Künstlers machen können und eines Kunstwebers und Buntstickers in Garnen von blauem und rotem Purpur und Karmesin und Leinen und eines Webers, damit sie jegliche Arbeit ausführen und Kunstwerke ersinnen können. Und Bezalel und Oholiab und alle Männer, die ein weises Herz hatten, die der Herr Weisheit und Verstand gelegt hatte, damit sie wussten, wie sie alle Werke machen sollten für den Dienst des Heiligtums. Sie handelten nach all dem, was der Herr geboten hatte.

[6:56] Wenn Gott uns Gaben und Fähigkeiten schenkt, müssen wir sie trotzdem nach seinem Wort und nach seinem Gebot ausrichten. Und Mose rief Bezalel und Oholiab und alle Männer, die ein weises Herz hatten, denen der Herr Weisheit ins Herz gelegt hatte, auch alle, die ihr Herz dazu trieb, dass sie herbeizukommen, um an dem Werk zu arbeiten. Und sie empfingen von Mose alle freiwilligen Gaben, die die Kinder Israels zu dem Werk des Dienstes am Heiligtum gebracht hatten, damit das ausgeführt werde. Und sie brachten immer noch jeden Morgen ihre freiwilligen Gaben.

[7:29] Da kamen alle weisen Männer, die an allem Werk des Heiligtums arbeiteten, jeder von seiner Arbeit, die sie machten, und sie redeten mit Mose und sprachen: Das Volk bringt zu viel mehr, als zum Werk dieses Dienstes notwendig ist, das der auszuführen geboten hat.

[7:50] Gott benötigt nicht zu viel. Wenn Menschen wirklich von der Liebe Gottes angesprochen sind, wenn sie erlebt haben, dass Gott ihnen vergeben hat, dann sind sie bereit zu geben, dann sind sie bereit sogar vielleicht mehr zu geben, als notwendig ist. Gott verlangt von uns nicht, dass wir immer ins Extreme gehen und alles geben, was wir irgendwie nur haben und nichts für uns behalten können. Gott ist sehr praktisch und sehr gnädig und sehr liebevoll. Ja, er wünscht sich, dass wir bereit sind, den Ersten zu geben, alles auf den Altar zu legen, aber Gott nimmt immer nur so viel, wie er auch wirklich braucht. Auch das zeigt seinen Charakter und er freut sich, wenn wir freiwillig geben.

[8:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du uns verschiedenste Gaben gegeben hast, manchen auch die Gabe, andere wieder zu unterweisen und ihnen beizubringen, wie man sich einbringen kann in dein Werk, Herr. Wir möchten dich bitten, dass egal welche Gabe wir haben, egal wie erfahren wir vielleicht damit sind, dass wir aus freien Stücken diese Gabe geben und erleben können, wie du sie einsetzen kannst zu deiner Ehre. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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