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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in 2. Mose 39:15-39 ein. Er beschreibt detailliert die Herstellung der priesterlichen Kleidung und der Stiftshütte, wie von Gott geboten. Kramp betont, dass Gottes Plan trotz menschlicher Sünde durch seine Gnade und das Wirken des Heiligen Geistes vollständig erfüllt wird. Eine ermutigende Botschaft, die zeigt, dass Gottes Absichten für unser Leben auch bei Rückschlägen Bestand haben.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde! Willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 109. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass Jesus jeden Tag an uns denkt, dass er für uns eintritt und dass wir uns auf dich verlassen können. Und so möchten wir dich bitten, dass du auch jetzt durch den Heiligen Geist in unseren Herzen sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:01] Wir sind in 2. Mose 39 bei der Beschreibung der Herstellung der einzelnen Elemente der priesterlichen Kleidung. In Vers 15 lesen wir: „Und sie fertigten für das Brustschild schnurförmige Ketten an in Flechtwerk aus reinem Gold. Und sie machten zwei goldene Einfassungen und zwei goldene Ringe und befestigten die beiden Ringe an den beiden Enden des Brustschilds. Und die beiden geflochtenen Ketten aus Gold machten sie an den beiden Ringen fest, die an den beiden Enden des Brustschildes waren. Die beiden anderen Enden der geflochtenen Ketten aber befestigten sie an den beiden Einfassungen und hefteten sie auf die beiden Schulterstücke des Efod an seiner Vorderseite. Sie stellten zwei andere goldene Ringe her und hefteten sie an die beiden anderen Ecken des Brustschildes, nämlich an seinen Saum, der inwendig dem Efod zugekehrt war. Und sie stellten zwei weitere goldene Ringe her; die hefteten sie auf die beiden Schulterstücke des Efod unten an seiner Vorderseite, dort wo das miteinander verbunden ist, oberhalb des gewirkten Gürtels des Efod. Und sie knüpften das Brustschild mit seinen Ringen mit einer Schnur von blauem Purpur an die Ringe des Efod, damit es am gewirkten Gürtel des Efod eng anlag und das Brustschild sich nicht von dem Efod loslöste, so wie der Herr es Mose geboten hatte.“

[2:26] „Und er machte das Oberkleid des Efod ganz aus blauem Purpur gewoben. Und die Öffnung des Oberkleides war in der Mitte wie die Öffnung eines Panzerhemdes mit einem Saum um die Öffnung, damit es nicht zerriss. Und sie brachten an seinem unteren Saum Granatäpfel an aus blauem und rotem Purpur und Karmesin, gezwirnt. Und sie machten Schellen aus reinem Gold; die brachten sie zwischen den Granatäpfeln an, ringsum am Saum des Oberkleides: eine Schelle, danach ein Granatapfel, und wieder eine Schelle, danach ein Granatapfel, ringsum am Saum des Oberkleides zur Verrichtung des Dienstes, so wie der Herr es Mose geboten hatte.“

[3:06] Der Priester sollte sich bemerkbar machen mit seinem Tun. Wenn er in die Stiftshütte hineinging, würde man ihn nicht sehen können, und doch würde man wissen aufgrund des Klanges der Schellen, dass er lebendig ist und seine Arbeit vollführt. Und so dürfen auch wir wissen durch verschiedene Dinge, die Gott in unserem Leben tut, dass auch wenn wir Jesus als Priester nicht tatsächlich buchstäblich sehen können zurzeit, dass er immer lebt, um für uns einzutreten, wie es ein berühmter Vers im Hebräerbrief sagt, den ihr selbst finden dürft.

[3:44] „Und sie machten auch die Leibbinde aus weißem Leinen in Weberarbeit für Aaron und seine Söhne, und den Kopfbund aus Leinen und die hohen Kopfbedeckungen aus Leinen und die Unterkleider aus gezwirntem Leinen und den Gürtel aus gezwirntem Leinen und aus blauem und rotem Purpur und Karmesin in Buntwirkerarbeit, so wie der Herr es Mose geboten hatte.“

[4:07] „Sie fertigten auch das Stirnblatt, das heilige Diadem, aus reinem Gold an und schrieben darauf in Stichelgravur: Heilig dem Herrn.“ Die Priester sollten stellvertretend für das gesamte Volk die Heiligkeit an ihrer Stirn tragen. Dieses Stirnblatt sollte eigentlich symbolisieren, dass sie in ihrem Denken, in ihrem Fühlen, in dem, was in ihrem Gehirn passiert, dem Herrn ganz geweiht sind, dass sie heilig sind. So sollen auch wir als Könige und Priester heilig sein in unserem Denken, nicht nur in unseren Taten. Sondern unser Herz und Denken, unser Gehirn, soll vom Heiligen Geist regiert werden. Lasst uns auch heute die Entscheidung fällen, dass wir unser Denken ganz dem Wirken des Heiligen Geistes übergeben, damit auch wir das Siegel Gottes tragen können.

[5:11] „Und sie banden eine Schnur aus blauem Purpur daran, um es oben am Kopfbund zu befestigen, wie der Herr es Mose geboten hatte.“ So wurde das ganze Werk der Wohnung der Stiftshütte vollendet, und die Kinder Israels machten alles genau so, wie der Herr es Mose geboten hatte. Genauso machten sie es. Gottes Plan war eindeutig gewesen. Wir lesen, dass es genau so, wie er es sich vorgestellt hatte, umgesetzt wurde.

[5:40] Der Satan hatte gehofft, dass, indem er die Israeliten zur Sünde verführt und sie in den Abfall treibt, dass dadurch der Plan Gottes zunichtegemacht wird. Aber das war nicht der Fall. Die unbußfertigen Sünder wurden zwar ausgerottet, aber Gottes Plan wurde doch vollendet aufgrund seiner Güte, seiner Barmherzigkeit, seiner Vergebung und durch das Wirken seines Heiligen Geistes an den Menschen. Wurde der Plan nicht nur zur Hälfte oder zu zwei Dritteln, sondern vollständig, exakt genauso, wie er vor dem Goldenen Kalb gegeben worden war, genau so wurde er umgesetzt.

[6:20] Hast du in deinem Leben vielleicht manchmal gedacht, dass aufgrund einer Sünde oder Sünden, die du begangen hast, Gottes eigentlicher Plan, den er mit dir vorhat, nicht mehr realisiert werden kann? Mir ist das in meinem Leben schon so gegangen. Aber wir dürfen aus dem Studium von 2. Mose wissen: Gott ist so gnädig und so voller Güte und Wahrheit und Liebe, dass er seinen Plan vollständig in mir und in dir zu Ende bringen möchte, wenn wir bereit sind, freiwillig etwas für ihn zu geben, wenn wir seine Gnade in Anspruch nehmen und uns ganz seinem Wirken aussetzen.

[6:58] „Und sie brachten die Wohnung zu Mose, das Zelt und alle seine Geräte, seine Klammern, seine Bretter, seine Riegel und seine Säulen und seine Füße; die Decke aus rötlichen Widderfellen, die Decke aus Seekuhfellen und den verhüllenden Vorhang; die Lade des Zeugnisses mit ihren Tragstangen und ihre Deckplatte; den Tisch und alle seine Geräte und die Schaubrote; den reinen Leuchter, seine Lampen, die zubereiteten Lampen und alle seine Geräte und das Öl des Leuchters; und den goldenen Altar und das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk und den Vorhang für den Eingang der Stiftshütte; und den ehernen Altar und sein ehernes Gitter mit seinen Tragstangen und alle seine Geräte; das Becken samt seinem Gestell.“

[7:40] Lasst uns noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für deine überaus große, für uns gar nicht wirklich fassbare Gnade, dass du durch dein Wirken, durch deinen Heiligen Geist es möglich machst, dass deine Pläne in unserem Leben zu wirken und zu wohnen, dass dein Gesetz in uns wohnen kann, dass diese Pläne Realität werden können, dass sie nicht nur Theorie sind, die als Buchstaben auf Papier stehen, dass auch wenn der Satan uns durch Sünde entmutigt hat und uns eingeredet hat, dass Gottes Plan nicht mehr erfüllt werden kann, dass du tatsächlich zum Ziel kommst mit mir, mit jedem, der jetzt zuschaut, mit deiner Gemeinde. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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