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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Berufung Moses in 2. Mose 4 und 5. Er spricht über Moses‘ Ängste, die Bedeutung des „Stabes Gottes“ und die Wichtigkeit der Beschneidung als Zeichen des Bundes. Die Konfrontation mit dem Pharao und dessen Reaktion, die die Arbeitsbedingungen der Israeliten verschärft, zeigt, dass Gottes Wirken oft zunächst auf Widerstand stößt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:19] [Musik] Hmm.

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 65. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:40] Lieber Vater im Himmel, schenk uns den Glauben, dass, wenn du uns berufen hast, du uns alles geben kannst, was für den Erfolg deiner Mission notwendig ist. Sprich du jetzt durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:02] Wir sind gerade in 2. Mose Kapitel 4. Mose hat den Auftrag erhalten, nach Ägypten zu gehen und hat eine ganze Reihe an Einwänden vorgebracht. Und Gott muss ihm sehr deutlich sagen, dass er für all diese Einwände schon längst vorgesorgt hat und ihn befähigen wird.

[1:23] Wir lesen in Vers 18: Da ging Mose hin und kam zurück zu Jeter, seinem Schwiegervater, und sprach zu ihm: Lass mich doch gehen und zu meinen Brüdern zurückkehren, die in Ägypten sind und sehen, ob sie noch leben. Und der HERR sprach zu Mose: Geh hin in Frieden.

[1:39] Der HERR sprach zu Mose in Midian: Geh nach Ägypten zurück, denn die Leute sind alle tot, die nach deinem Leben trachteten. Möglicherweise war das eine der wesentlichen Gründe, die Mose so zurückhaltend gemacht hat: Er hatte Angst um sein Leben. Ein Motiv, das wir seit den Tagen von Abraham immer wieder gesehen haben.

[2:02] So nahm Mose seine Frau und seine Söhne und ließ sie auf einem Esel reiten und zog wieder in das Land Ägypten. Mose nahm auch den Stab Gottes in seiner Hand. Es war sein Stab, aber Gott hatte so ein großes Wunder dadurch getan. Er hatte diesen Stab in seiner Hand, hat ihn jetzt dem Werk Gottes gewidmet. Es war jetzt der Stab Gottes. Was hast du in deiner Hand, das du dem Werk Gottes widmen kannst?

[2:30] Und der HERR sprach zu Mose: Wenn du wieder nach Ägypten kommst, so achte darauf, dass du vor dem Pharao all die Wunder tust, die ich in deine Hand gegeben habe. Ich aber will sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht ziehen lassen wird.

[2:43] Wieder hat Gott dem Mose sehr deutlich gemacht, dass es eine langwierige Sache sein wird. Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn. Darum sage ich dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir dient. Wenn du dich aber weigern wirst, ihn ziehen zu lassen, siehe, so werde ich deinen erstgeborenen Sohn umbringen.

[3:11] Die Israeliten waren Sklaven, Abschaum der Gesellschaft. Sie wurden unterdrückt. Der erstgeborene Sohn war im alten Orient etwas ganz Besonderes, jemand, der mehr geerbt hat, einen besonderen Segen empfing. Als Gott hier sagte, dass ausgerechnet diese Israeliten, dieser Abschaum der Gesellschaft, sein erstgeborener Sohn gewesen sind, da hat er etwas ganz Besonderes gemacht. Egal wie die Gesellschaft dich betrachtet: Wenn du Gottes Kind bist, dann bist du etwas ganz Besonderes.

[3:46] Es geschah aber, als er unterwegs in der Herberge war, da trat ihm der HERR entgegen und wollte ihn töten. Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und warf sie ihm vor die Füße und sprach: Fürwahr, du bist mir ein Blutbräutigam! Da ließ er von ihm ab. Sie sagte aber: Blutbräutigam, wegen der Beschneidung.

[4:06] Offensichtlich hatte Mose es unterlassen und sich wohl geweigert, seine Kinder beschneiden zu lassen. Aber man kann Gottes Werk nicht tun, man kann die Mission nicht ausführen und vollenden, ganz egal wie hoch qualifiziert man ist – und Mose war einer der berühmtesten, aller der qualifiziertesten Männer aller Zeiten – wenn wir in den Dingen, die Gott von uns fordert, nicht auch wirklich treu sind.

[4:33] Und der HERR sprach zu Aaron: Geh Mose entgegen in die Wüste. Da ging er hin und traf ihn am Berg Gottes und küsste ihn. Und Mose verkündete Aaron alle Worte des HERRN, den er gesandt hatte, auch alle Zeichen, die er befohlen hatte.

[4:46] Da gingen Mose und Aaron hin und versammelten alle Ältesten der Kinder Israels. Und Aaron redete alle Worte, die der HERR Mose gesprochen hatte, und er tat die Zeichen vor den Augen des Volkes. Da glaubte das Volk. Nun, als sie hörten, dass der HERR sich der Kinder Israels angenommen und ihr Elend angesehen hatte, dann neigten sie sich und beteten an.

[5:07] Danach gingen Mose und Aaron hinein und sagten zu dem Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, damit es mir in der Wüste ein Fest hält. Der Pharao antwortete: Wer ist der HERR, dass ich auf seine Stimme hören sollte, um Israel ziehen zu lassen? Ich kenne den HERRN nicht und ich will Israel auch nicht ziehen lassen.

[5:23] Und sie sprachen: Der Gott der Hebräer ist uns begegnet. Wir wollen drei Tage reisen, weit in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserem Gott, Opfer darbringen, damit er uns nicht mit der Pest oder mit dem Schwert schlägt.

[5:35] Da sprach der König von Ägypten zu ihnen: Mose und Aaron, warum zieht ihr das Volk von ihren Pflichten ab? Geht hin an eure Lasten! Weiter sprach der Pharao: Siehe, es ist schon viel Volk im Land, und ihr wollt sie noch von ihren Lasten ausruhen und feiern lassen!

[5:52] Und der Pharao gab an demselben Tag den Treibern des Volkes und seinen Aufsehern Befehl und sprach: Ihr sollt dem Volk kein Stroh mehr geben zum Ziegelstreichen wie gestern und vorgestern. Lasst sie selbst hingehen und sich Stroh zusammensuchen. Ihr sollt ihnen aber dennoch die bestimmte Zahl Ziegel auferlegen, die sie gestern und vorgestern gemacht haben, und davon nichts nachlassen, denn sie sind faul. Darum schreien sie und sprechen: Wir wollen hingehen und unserem Gott Opfer darbringen. Schwer soll die Arbeit auf den Leuten lasten, so dass sie damit zu schaffen haben und nicht auf trügerische Worte achten.

[6:25] Da gingen die Treiber des Volkes und seine Aufseher hinaus und redeten mit dem Volk und sprachen: So spricht der Pharao: Ich gebe euch kein Stroh mehr. Geht ihr selbst hin, holt euch Stroh, wo ihr es findet. Aber von eurem Tagewerk wird euch nichts erlassen.

[6:43] Wenn Gott anfängt zu wirken, fängt der Satan auch mächtig dagegen zu halten. Und gerade wenn wir durch das Wort Gottes angesprochen werden, sollten wir erwarten, dass die Schwierigkeiten eher zunehmen, zunächst einmal, als dass sie abnehmen.

[7:01] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, lass uns lernen, dass du uns nicht segnen kannst, ganz egal welche Talente du uns gegeben hast, wenn wir nicht in den klaren Anweisungen, die du uns gegeben hast, treu sind. Schenk du uns Treue im Detail zu allem, was du uns deutlich offenbart hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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