In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Plagen Ägyptens aus 2. Mose 8 und 9. Er erklärt die vierte bis siebte Plage – Hundsfliegen, Viehseuche, Geschwüre und Hagel – und betont Gottes unvergleichliche Macht. Das Video zeigt, wie Gott einen klaren Unterschied zwischen seinem Volk Israel und den Ägyptern macht und wie der Pharao trotz der Zeichen sein Herz verstockt. Es lädt dazu ein, Gottes Wort anzunehmen und seine Erlösung zu erkennen.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Mose 8:27-9:22
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 70. Lasst uns beten: Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass dein Heiliger Geist als der Finger Gottes eine so gewaltige Kraft ist, dass du so viel stärker bist als der Pharao und seine Engel. Und wir danken dir, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprechen wirst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:00] Wir sind im zweiten Mose, Kapitel 8, in der vierten Plage. Die Hundsfliegen plagen Ägypten, und der Pharao lässt erneut für sich bitten. Und Mose betet zu Gott, um die Hundsfliegen von Ägypten zu nehmen. Vers 27: "Und der Herr handelte nach dem Wort Moses und er ließ die Hundsfliegen vom Pharao, von seinen Knechten und von seinem Volk weichen, so dass nicht eine übrig blieb." Wenn Gott hilft und wenn er erlöst, wenn er Gnade schenkt, dann vollständig, nicht nur ein wenig, nicht nur ein bisschen, sondern so, dass keine einzige Hundsfliege übrig bleibt. Aber der Pharao verstockte sein Herz auch diesmal und ließ das Volk nicht ziehen. Lasst uns niemals die Gnade Gottes verachten und immer wieder zurückfallen in unsere Sünden, sondern lasst uns darauf achten, wenn Gott für uns wirkt, dass wir ihm folgen und unsere Versprechen auch einlösen.
[2:01] Das sprach der Herr zu Mose: "Geh hin zum Pharao und sprich zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient." Das Volk hat er lange dem Pharao gedient, aber jetzt soll es Gott dienen. Und es würde dem Volk sehr viel besser gehen, Gott zu dienen als dem Pharao.
[2:19] "Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen und sie weiter aufhältst, so siehe, so wird die Hand des Herrn über dein Vieh auf dem Feld kommen, über Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit einer sehr schweren Viehseuche." Und der Herr wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh Israels und dem Vieh der Ägypter, so dass von allem, was den Ägyptern gehört, kein einziges sterben wird. Seit der vierten Plage macht Gott einen expliziten, eindeutigen Unterschied zwischen seinem Volk und dem Volk Ägyptens. Die letzten sieben Plagen treffen die Israeliten nicht mehr. Genauso werden auch die sieben letzten Plagen der Offenbarung auf alle fallen, die gegen Gott rebelliert haben, aber nicht mehr auf sein kostbares Volk. "Und der Herr bestimmte eine Zeit und sprach: 'Morgen wird der Herr dies im Land tun.'" Und der Herr tat dies am Morgen, und alles Vieh der Ägypter starb. Aber von dem Vieh der Kinder Israels starb kein einziges. Ein klarer, ein deutlicher Unterschied. Und der Pharao sandte Boten hin, und siehe, von dem Vieh Israels war nicht eines gestorben. Gleichwohl blieb das Herz des Pharao verhärtet, so dass er das Volk nicht ziehen lässt. Wenn Gott wirkt, wenn seine Erlösung sich zeigt, dann ist selbst für Weltmenschen ein glasklarer Unterschied zwischen dem, dem die Erlösung gilt, und der Welt sichtbar.
[3:53] Das sprach der Herr zu Mose und Aaron: "Nehmt eure Hände voll Ofenruß, und Mose soll ihn zum Himmel werfen vor dem Pharao. Dann wird er über dem ganzen Land Ägypten zu Staub werden, und er wird zu Geschwüren werden, die als Blattern aufbrechen an Menschen und Vieh im ganzen Land Ägypten." Offensichtlich war nicht alles Vieh, nicht jedes einzelne Tier gestorben, sondern in der Gesamtheit aller Tiere überall im Land waren Tiere gestorben. Die Plagen an Ägypten waren so schlimm, sie waren immer noch mit Gnade gemischt. Denn wenn alle, wenn jedes einzelne Tier der Ägypter gestorben wäre, hätte ja niemand mehr eine Chance zur Umkehr gehabt.
[4:34] Dann nahmen sie Ofenruß und traten vor den Pharao, und Mose warf ihn zum Himmel. Da wurden Geschwüre daraus, die als Blattern aufbrachen an Menschen und Vieh, so dass die Zauberer nicht vor Mose treten konnten wegen der Geschwüre, denn die Geschwüre waren an den Zauberern ebenso wie an allen anderen Ägyptern. Aber der Herr verstockte das Herz des Pharao, so dass er nicht auf sie hörte, so wie der Herr es gesagt hatte. Die Gerichte Gottes werden immer deutlicher. Erst können die Zauberer sie nicht mehr nachmachen, dann treffen sie sogar die Zauberer selbst. Die sind selbst betroffen und hilflos.
[5:06] Das sprach der Herr zu Mose: "Mache dich morgens früh auf und tritt vor den Pharao und sprich zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, damit es mir dienen." Immer und immer wieder ist derselbe Grund für die Erlösung gegeben. "Sonst will ich diesmal alle meine Plagen gegen dein Herz richten und gegen deine Knechte und gegen dein Volk, damit du erkennst, dass auf der ganzen Erde nicht meinesgleichen ist." Gott ist unvergleichlich.
[5:33] "Wenn ich meine Hand schon ausgestreckt und dich und dein Volk mit der Pest schlagen können, dass du von der Erde vertilgt worden wärst. Aber ich habe dich eben dazu bestehen lassen, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde." Gott sagt hier: Ich hätte dich schon längst umbringen können, denn du hast genügend gesündigt, um eine Todesstrafe verdient zu haben. Aber ich lasse dich am Leben, weil ich gesehen habe – das ist der Gedanke –, dass du mir widerstehen wirst, und dass ich an dir exemplarisch beweisen kann, wie groß meine Macht ist. Gott hat über die Jahrhunderte hinweg geschaut, da ein Pharao, der so widerspenstig sein wird, dass er seine gesamte Macht demonstrieren kann, um zu zeigen, mit welcher gewaltigen Macht Gott uns erlöst aus der Hand des Satan, der niemals nachgibt und trotzdem besiegt werden wird.
[6:23] "Wenn du dich aber meinem Volk noch weiter entgegenstellst und es nicht ziehen lassen willst, siehe, so will ich morgen um diese Zeit einen sehr schweren Hagel fallen lassen, wie er in Ägypten bisher nicht gewesen ist, seit der Zeit, dass es gegründet wurde, bis jetzt. Und nun lasst euer Vieh und alles, was du auf dem Feld hast, in Sicherheit bringen. Denn auf alle Menschen und alles Vieh, die sich auf dem Feld befinden und nicht in den Häusern versammelt sind, auf die wird der Hagel fallen, und sie werden umkommen." Es gibt also jetzt die Möglichkeit der Entscheidung für die Ägypter. Die Israeliten sind ja ohnehin sicher. Die Ägypter können sich jetzt durch ihr Verhalten entscheiden, ob sie Gott glauben oder nicht. "Wer nun von den Knechten des Pharao das Wort des Herrn fürchtete, der ließ seine Knechte und sein Vieh in die Häuser fliehen. Diejenigen aber, die sich das Wort bisher nicht zu Herzen nahmen, die ließen ihre Knechte und ihr Vieh auf dem Feld."
[7:14] Das sprach der Herr zu Mose: "Strecke deine Hand aus zum Himmel, dass Hagel im ganzen Land Ägypten fällt über die Menschen, über das Vieh, über alles Gewächs auf dem Feld im Land Ägypten." Lasst uns beten: Lieber Vater im Himmel, danke, dass jeder Mensch, egal wer er ist, eine Möglichkeit hat der Entscheidung, ob wir dein Wort annehmen oder nicht. Heute möchten wir uns zu deinem Wort stellen und dir dafür danken. Im Namen Jesu. Amen.
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