Veröffentlicht am
405 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblischen Berichte aus 2. Mose 9:23-10:10. Er konzentriert sich auf die siebte und achte Plage – Hagel und Heuschrecken – und analysiert Pharaos wiederholte Herzensverhärtung trotz Gottes mächtiger Zeichen. Die Botschaft unterstreicht die Notwendigkeit echter Gottesfurcht gegenüber der bloßen Angst vor Konsequenzen und betont, wie Gottes Handeln als Zeugnis für alle Generationen dient.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Teil 71. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du durch die Geschichten der Bibel, insbesondere durch die Geschichte aus dem Auszug aus Ägypten, die Kraft deiner Erlösung illustrierst. Und so bitten wir dich, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst, und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[0:59] Wir sind in 2. Mose, Kapitel 9, in der siebten Plage. Es geht um den Hagel, der angekündigt worden ist. Vers 23: So streckte Mose seinen Stab zum Himmel, und der Herr ließ es donnern und hageln, dass das Feuer zur Erde niederfuhr, und der Herr ließ Hagel regnen auf das Land Ägypten. Es war aber zugleich Hagel und ein unaufhörliches Blitzen mitten in den Hagel hinein, so stark, dass etwas Derartiges im ganzen Ägypten niemals vorgekommen war, seitdem es bevölkert ist.

[1:36] Die ägyptische Kultur war schon etliche Jahrhunderte alt. Wenn Gott eingreift, dann schreibt das Geschichte. Und der Hagel, er schlug im ganzen Land Ägypten alles, was auf dem Feld war, vom Menschen bis zum Vieh. Auch zerschlug der Hagel alles Gewächs auf dem Feld und zerbrach alle Bäume auf dem Land. Nur im Land Goschen, wo die Kinder Israels waren, hagelte es nicht.

[2:03] Da sandte der Pharao hin und ließ Mose und Aaron rufen und sprach zu ihnen: Diesmal habe ich mich versündigt. Der Herr ist gerecht, ich aber und mein Volk sind schuldig. Hier haben wir ein Sündenbekenntnis. Bittet aber den Herrn, dass es nun genug sei mit dem Donner und dem Hagel, so will ich euch ziehen lassen, und ihr sollt nicht länger hier bleiben.

[2:26] Er verspricht das, was Gott gefordert hat. Da sprach Mose zu ihm: Wenn ich zur Stadt hinauskomme, so will ich meine Hände zum Herrn ausstrecken, dann wird der Donner und kein Hagel mehr sein, damit du weißt, dass die Erde dem Herrn gehört.

[2:43] Jetzt in der siebten Plage sollte sich das Ganze in Wohlgefallen auflösen, dass der Pharao aufgrund seines Sündenbekenntnisses sich zu Gott bekehrt und das Volk ziehen lässt, das Gottes Wort annimmt. Vers 30: Ich weiß aber, dass ihr, du und deine Knechte, euch vor Gott dem Herrn noch nicht fürchtet.

[3:06] Der Pharao hat seine Sünde bekannt, aber er hat keine Gottesfurcht. Und ein Sündenbekenntnis ohne Gottesfurcht wird nicht weit tragen. Es waren aber der Flachs und die Gerste zerschlagen, denn die Gerste hatte Ähren und der Flachs Knospen getrieben. Aber der Weizen und Spelt waren nicht zerschlagen, denn die wachsen später. Gott hatte dafür gesorgt, dass es noch Hoffnung für die Ägypter gab.

[3:33] Nun ging Mose vom Pharao weg zur Stadt hinaus und streckte seine Hand aus zum Herrn, und der Donner und der Hagel ließen nach, und der Regen fiel nicht mehr auf die Erde.

[3:44] Als aber der Pharao sah, dass der Regen, der Hagel und der Donner nachließen, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz, er und seine Knechte. So wurde das Herz des Pharao verstockt, dass er die Kinder Israels nicht ziehen ließ, so wie der Herr durch Mose geredet hatte.

[4:01] Wodurch ist der Pharao verstockt worden? Durch seine eigene Haltung. Ihm fehlte die Gottesfurcht, sodass selbst sein Sündenbekenntnis keine Dauer hatte. Er fürchtete sich vor den Folgen der Sünde, nicht vor der Sünde selbst. Wie oft haben wir schon in unserem Leben Sünde bekannt, ohne echte Gottesfurcht zu haben? Wie oft haben wir vielleicht unsere Schuld zugegeben, nur weil wir Angst vor den Konsequenzen hatten, aber nicht Angst vor der Sünde, und sind dann bald wieder in dasselbe zurückgefallen? All das verhärtet nur unser Herz. Es ist eine gefährliche Sache. Deshalb ruft uns die Bibel auf, dass wir Gottesfurcht haben sollen, so zum Beispiel in Offenbarung 14, Vers 7, und an vielen anderen Stellen.

[4:50] Da sprach der Herr zu Mose: Geh zum Pharao, denn ich habe sein Herz und das Herz seiner Knechte verstockt, damit ich diese meine Zeichen unter ihnen tue und damit du vor den Ohren deiner Kinder und Kindeskinder verkündigst, was ich in Ägypten gewirkt und wie ich meine Zeichen unter ihnen getan habe, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin.

[5:32] Das Wirken Gottes sollte nicht nur für diese Generation, sondern für alle folgenden Generationen ein Zeichen der Kraft und des Evangeliums sein. Wenn Gott wirkt, dann sollen auch die nachfolgenden Generationen noch davon profitieren. So gingen Mose und Aaron zum Pharao und sprachen zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Wie lange willst du dich noch weigern, dich vor mir zu demütigen? Lass mein Volk ziehen, damit es mir dient!

[5:58] Wenn du dich aber weiterhin weigerst, mein Volk ziehen zu lassen, siehe, so lasse ich morgen Heuschrecken in dein Gebiet kommen, und sie sollen die Fläche des Landes so bedecken, dass man die Erde nicht sehen kann. Und sie sollen den Überrest auffressen, der gerettet worden ist von dem Hagel und von dem Hagel übrig geblieben ist, und sie sollen alle eure grünen Bäume auf dem Feld kahl fressen.

[6:18] Bei jeder Plage gab es immer noch etwas, das übrig geblieben war, immer noch Hoffnung, die immer mehr reduziert wird durch jede weitere Plage, die kommt. Und sie sollen dein Haus und die Häuser aller deiner Knechte und die Häuser aller Ägypter anfüllen, wie es deine Väter und Vorväter nie gesehen haben, seitdem sie im Land sind bis zu diesem Tag. Und er wandte sich um und ging von Pharao hinweg.

[6:39] Da sprachen die Knechte des Pharao zu ihm: Wie lange soll uns dieser zum Fallstrick sein? Lasst die Leute ziehen, damit sie dem Herrn, ihrem Gott, dienen! Merkst du noch nicht, dass Ägypten zugrunde geht?

[6:54] Selbst die Ägypter erkennen, dass der Weg der Sünde und der Rebellion nur Unheil bringt.

[7:00] Da holte man Mose und Aaron wieder zum Pharao. Er sprach: Geht hin, dient dem Herrn, eurem Gott! Wer soll denn hingehen? Und Mose sprach: Wir wollen mit unseren Jungen und Alten, mit unseren Söhnen und Töchtern, mit unseren Schafen und Rindern ziehen, denn wir haben ein Fest des Herrn.

[7:18] Die Erlösung soll allen gelten, nicht nur einigen Auserwählten. Da sprach er zu ihnen: Der Herr sei ebenso mit euch, wie ich euch samt euren Kindern ziehen lasse. Seht, da habt ihr Böses im Sinn!

[7:33] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, dass Sünde unser Leben immer mehr kaputt macht, unser Herz immer mehr verhärtet. So bitten wir dich von ganzem Herzen, dass die Kraft des Evangeliums heute an diesem Tag unser Herz erreicht und ganz durchströmt und dass wir erleben dürfen, dass du ganz frei machst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.