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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefgründigen Verse aus 2. Samuel 22:42-23:15. Er führt uns durch Davids Lobgesang und seine letzten Worte, die Gott als lebendigen Fels und treuen Bundespaktpartner preisen. Die Botschaft ermutigt zu heldenhaftem Glauben und zeigt auf, wie Gott durch wenige, die ihm vertrauen, große Siege bewirken kann, selbst in den schwierigsten Zeiten.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 369. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du jeden Tag für uns da bist. Danke, dass du ein Gott bist, mit dem wir über Mauern springen können, dass wir mit dir gegen Heerscharen rennen können, dass du bereit bist, uns zu vergeben, uns zu verändern und uns Siege zu schenken in unserem Alltag. Danke, dass wir auch diese persönliche Erfahrung machen dürfen wie David, dass unser Fels, dass wir uns auf ihn verlassen können und dass du für uns da bist an jedem neuen Tag. Sprich du heute durch deinen Heiligen Geist, durch dein Wort zu uns, und wir danken dir dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:23] Wir sind in 2. Samuel 22, in dem Lied, dem Psalm, den David gedichtet hat, als Gott ihm Ruhe und Frieden vor allen seinen Feinden gegeben hat. Er spricht gerade davon, wie seine Feinde zu Gott schreien, aber dann von ihm, von David, vernichtet worden sind, weil Gott nicht auf sie gehört hat. Wir lesen uns Vers 42: „Sie schrien, aber da war kein Retter; zum HERRN, aber er antwortete ihnen nicht. Und ich zerrieb sie wie den Staub der Erde, wie Straßenkot zertrat ich sie. Du hast mich gerettet aus den Streitigkeiten meines Volkes und bewahrtest mich zum Haupt der Heiden. Du hast mich bewahrt zum Haupt der Heiden. Ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir. Die Söhne der Fremden schmeicheln mir. Sie gehorchen mir aufs Wort. Die Söhne der Fremden verzagen und kommen zitternd aus ihren Burgen.“

[2:20] David hat hier gesagt, dass Gott ihn herausgerettet hat, nicht nur aus den Kämpfen und Streitigkeiten, die er mit fremden Völkern hatte, sondern auch sogar mit den Streitigkeiten seines eigenen Volkes. Auch wir erleben oft Streit und Auseinandersetzung im Volk Gottes. Gott kann uns auch in solchen. Er will uns und wird uns in solchen Situationen bewahren und beschützen, wenn wir unser Vertrauen allein auf ihn richten.

[2:49] „Der Herr lebt! Gepriesen sei mein Fels! Und Gott, der Fels meines Heils, sei hoch erhoben!“ Was für ein Glaubensbekenntnis! Der Herr lebt! David wusste, der Gott Israels ist nicht ein toter Gott, nur eine Theorie von irgendjemandem ausgedacht, sondern Gott hilft wirklich. Er ist wirklich ein Fels, ein Fundament, auf das man sich stützen kann. Ich darf sagen – und ich hoffe, ihr hoffentlich auch –, dass Gott lebendig ist, dass er in unserem Leben eingegriffen hat. „Der Gott, der mir Rache vergilt und mir die Völker unterwarf, der mich meinen Feinden entkommen ließ. Du hast mich erhöht über meine Widersacher. Du hast mich errettet von dem Mann der Gewalt. Darum will ich dich, o HERR, loben unter den Heiden und deinem Namen lobsingen.“

[3:33] David sagt, dass er auch vor den Heiden, vor denen, die Gott nicht kannten, bezeugen möchte, dass Gott groß ist. David wusste, dass er, weil er so viel mit Gott erlebt hatte, auch die Verpflichtung hatte, anderen von Gott zu erzählen und von seiner großen Macht und seiner großen Güte. „Er, der seinem König große Siege verliehen hat und Gnade erweist seinem Gesalbten David und seinem Samen bis in Ewigkeit.“

[4:01] Liebe Freunde, unser Gott möchte auch uns große Siege verleihen und Gnade erweisen. Wollen wir uns heute vornehmen, an diesem Tag Gott genau darum zu bitten und diese Verheißung in Anspruch zu nehmen.

[4:19] Und dies sind die letzten Worte Davids. „Es spricht David, der Sohn Isais. Es spricht der Mann, der hoch erhoben wurde, der Gesalbte des Gottes Jakobs, der liebliche Psalmendichter in Israel.“ David hat eine ganze Reihe von Psalmen gedichtet. Und wir werden, wenn wir später mal in einigen Monaten zum Buch der Psalmen kommen, ganz viele dieser Psalmen dann auch hier nachlesen.

[4:43] „Der Geist des HERRN hat durch mich geredet, und sein Wort war auf meiner Zunge.“ Hier bei dem schönen Vers der Inspiration beschreibt. David wusste, was er gesagt hat, war nicht nur seine eigenen Gefühle und eigenen Gedanken und eigene Meinung, sondern er wusste, dass, wenn er zum Beispiel Psalmen aufgeschrieben hat oder gedichtet hat, dass er vom Heiligen Geist inspiriert gewesen ist, dass das, was er schrieb und was er formulierte, Gottes Wort war, das durch seine eigene Erfahrung hindurch den Menschen jetzt gegeben werden sollte.

[5:21] „Der Gott Israels hat geredet zu mir, hat der Fels Israels gesprochen: Ein gerechter Herrscher über die Menschen, ein Herrscher in der Furcht Gottes, der ist wie das Licht am Morgen, wenn die Sonne aufgeht, ein Morgen ohne Wolken, wenn durch ihren Glanz das junge Grün nach dem Regen aus der Erde sprießt.“ Das war eine wunderschöne Beschreibung. Hier sieht man das große poetische Talent, das Gott dem David gegeben hat. Sicherlich haben wir auch schon diesen Moment erlebt, wenn man früh am Morgen, vielleicht Sommermorgen, aufsteht und die Sonnenstrahlen genauso auf das Grün fallen, wo vielleicht nach dem Regen des Abends und der Nacht sich das Licht jetzt so bricht in den Wassertropfen. David hat nicht nur hier ganz wunderschöne Bilder aus der Natur gefunden, um die Größe und Güte Gottes zu beschreiben und die Schönheit eines Charakters, der mit Gott in Übereinstimmung ist.

[6:26] „Ja, steht mein Haus nicht fest bei Gott? Denn er hat einen ewigen Bund mit mir gemacht, in allem wohlgeordnet und sicher. Wird er nicht alles gedeihen lassen, was mir zum Heil und zur Freude dient?“ Was für ein wunderschöner Vers! Möge dieser Vers dich heute und nicht nur heute, jeden Tag begleiten.

[6:41] Gott möchte mit mir und mit dir einen Bund schließen, nicht nur einen Bund für ein paar Tage oder Wochen oder Monate, Jahre. Er möchte einen Bund schließen für die Ewigkeit. Und dieser Bund ist fest. Wenn wir uns auf Gott verlassen, dann stehen wir auf festem Felsen, dann ist alles wohlgeordnet und sicher, und dann dürfen wir wissen – David formuliert es als rhetorische Frage –, dann dürfen wir wissen, dass alles, was uns wirklich zur Freude dient, was wirklich uns zum Heil dient, es wird Gott wachsen lassen und gedeihen lassen. Wenn wir uns Gott übergeben, dann müssen wir keine Angst haben, dass es unserer Freude und Erlösung mangelt. Im ganzen Gegenteil: Wenn wir unser Leben Gott in die Hände geben, dann wird er dafür sorgen, dass wir genügend Freude und genügend Heil haben, mehr als wir uns das vorstellen können.

[7:24] „Aber die Nichtswürdigen sind alle wie weggeworfene Dornen, die man nicht in die Hand nimmt. Der Mann, der sie anrühren muss, wappnet sich mit Eisen oder Speerschaft, und sie werden vollständig mit Feuer verbrannt an ihrem Ort.“

[7:37] Dies sind die Namen der Helden Davids: „Joseb-Baschebet, der Tachmoniter, das Haupt der Drei. Das ist Adino der Ezniter. Er siegte über 800, die er auf einmal erschlagen hatte. Und nach ihm Eleasar, der Sohn Dodos, des Ahohiters. Er war unter den drei Helden mit David, als sie die Philister verhöhnten. Diese sammelten sich dort zum Kampf. Als die Männer von Israel weggezogen waren, er jedoch erhob sich und schlug die Philister, bis seine Hand müde wurde und die Hand am Schwert klebte. Das bewirkte der HERR an jenem Tag eine große Rettung. Und das Volk kehrte um hinter ihm her, doch nur zu plündern. Und nach ihm Schamma, der Sohn Ages, des Harariters. Als die Philister sich zu einer Schar sammelten, dort war ein Ackerstück voll Linsen. Und als das Volk vor den Philistern die Flucht ergriff, da stellte er sich mitten auf das Ackerstück und verteidigte es und schlug die Philister. Und der HERR bewirkte eine große Rettung.“

[8:34] Diese Helden waren Helden, weil sie auch alleine mit Gott Großes bewirken, wenn das ganze Volk am Fliehen war, so wie David Goliath. Das waren Menschen, die glaubten, dass Gott durch wenige wie auch durch viele retten kann, so wie Jonathan und sein Waffenträger in 1. Samuel 14. Das waren hier Helden, die sich dem Feind entgegenstellten, notfalls alleine.

[8:55] Wir brauchen heute in unserer Zeit, in der das Böse scheinbar so überhandnimmt, Menschen, die Glauben haben, die heldenhaften Glauben haben, die sich dem Widersacher entgegenstellen im Namen und in der Kraft Gottes. Und wenn sie auch alleine sind oder in Kleingruppen, große Siege für Gott und sein Volk bewirken können durch Gottes Kraft.

[9:20] „Und die drei unter den 30 Obersten zogen ab und kamen zur Erntezeit zu David in die Höhle Adullam, während eine Schar von Philistern im Tal Refaim lagerte. David aber war zu der Zeit in der Bergfeste, und eine Besatzung der Philister befand sich damals in Bethlehem. David hatte ein Gelüste und sprach: Wer mir Wasser zu trinken geben würde aus dem Brunnen von Bethlehem, der unter dem Tor ist!“

[9:46] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass du dir so sehr wünschst, dass wir den ewigen Bund mit dir erleben, einen Bund, der wohlgeordnet und sicher ist, einen Bund, der ein fester Felsen ist. Herr, wir möchten auch diese Erfahrung jeden Tag machen, dass wir sagen können wie David: Der Herr lebt! Er hat mir den Sieg geschenkt. Herr, schenk du uns heute den Sieg über Sünde und Versuchung. Zeig uns heute, wie schön es ist, welche Freude es macht, mit dir eng verbunden zu sein. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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