In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Davids demütiges Gebet aus 2. Samuel 7, nachdem Gott ihm eine ewige Dynastie verheißen hat. Er betont Gottes weitreichende Pläne und die Bedeutung der Erlösung für jeden Menschen. Anschließend werden die militärischen Erfolge Davids aus 2. Samuel 8 behandelt, die zeigen, wie Gott sein Versprechen erfüllt und Davids Königreich vergrößert. Die Sendung ermutigt dazu, Gottes Verheißungen zu vertrauen und seine Taten zu bezeugen.
Gott auf (m)einer Seite: 2. Samuel 7:18-8:10
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 2. Samuel, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 349. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Danke sagen für die Freude, die du schenkst, dass wir über deinem Wort nachdenken können, über deinem Gesetz. Ich möchte dich bitten, dass wir das erleben, was auch David erlebt hat, dass wir in der Nähe deines Gesetzes nicht mehr darauf achten, ob wir in unserem Rang und unserer Position wahrgenommen werden, sondern dass du uns eher erniedrigst und dass wir uns nicht über andere heben. Das möchten wir dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort das in uns bewirkst, durch den Heiligen Geist, dass du zu unserem Herzen sprichst und wir etwas von dir heute lernen dürfen für unseren Alltag. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:13] Wir sind in 2. Samuel 7. David hatte den Vorschlag gemacht, dem Herrn ein Haus, einen Tempel, zu bauen. Aber Nathan, durch einen Traum von Gott instruiert, zeigt ihm, dass Gott einen viel weitergehenden Vorschlag hat. Nämlich, er möchte ihm, David, ein Haus bauen, eine Dynastie, die nicht nur für einige Generationen anhalten soll, sondern für etwas, was sich nicht einfach durch normale Menschen erfüllen wird, sondern durch den Messias, Gott, der Mensch wird, der Sohn Davids sein wird und auf alle Ewigkeiten auf dem Thron Davids sitzen wird. Und David möchte sich dafür bedanken. Wir lesen in Vers 18:
[2:03] „Da kam der König David und setzte sich vor dem Herrn nieder und sprach: Wer bin ich, Herr, du mein Herr, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?“
[2:15] Wir erinnern uns, in 1. Samuel 7 hatte Samuel einen Stein aufgestellt: Eben-Ezer. „Bis hierhin hat uns der Herr geholfen.“ Wenn wir zurückschauen auf unser Leben, dann können wir feststellen – ich kann das zumindest sagen –: Bis hierhin, bis zu diesem heutigen Tag und diesen Aufnahmen, hat der Herr mir geholfen. Kannst du das auch sagen von ganzem Herzen? Und wenn wir zurückschauen, dann stellen wir auch fest, dass das nicht verdient gewesen ist, sondern unverdient. Wir müssen mit David sagen: Wer bin ich gewesen? Wer bin ich eigentlich, dass du, Herr, du das ganze Universum gemacht hast, der dir all diese Dinge ausgedacht hast, der – wer bin ich, dass du für mich wirkst und für mich da bist? Ist es nicht erstaunlich? Gott ist gut und hat ein direktes Interesse an dir und mir. Dafür wollen wir ihm von Herzen Danke sagen, oder?
[3:10] „Und das war noch zu wenig in deinen Augen, HERR, mein Herr, sondern du hast über das Haus deines Knechtes noch von ferner Zukunft geredet, und zwar, HERR, mein Herr, als Weisung für den Menschen.“ David kann es gar nicht fassen. Gott hat ihn nicht nur ein bisschen geführt, sondern er hat ihm versprochen, in der Zukunft weiter beizustehen, und zwar nicht nur in der nächsten Zukunft, sondern hat ihm den Plan der Erlösung skizziert, bis in die Ewigkeit. Gott hat uns nicht nur bis hierhin gebracht, denn wenn wir nur in die Vergangenheit schauen, dann können wir vielleicht immer die Frage stellen: Ist Gott morgen immer noch so wie in der Vergangenheit? Aber Gott zeigt uns nicht nur das, was er schon getan hat, sondern Gott zeigt uns auch die Zukunft, damit du und ich, damit wir lernen zu vertrauen, dass derselbe Gott, der uns bis hierhin gut geführt, obwohl wir es nicht verdient haben, auch in der Zukunft Pläne für uns hat, die alles übertreffen, was wir uns menschlich vorstellen können.
[4:06] Wir sehen, David hatte verstanden, die Prophezeiung an ihn war nicht nur für seine eigene Familie, sondern für den Menschen an sich eine Weisung, ein Gesetz. Diese Prophezeiung für das Haus Davids, die hatte Evangeliumscharakter, die war für die ganze Menschheit wichtig. Das hat David jetzt begriffen, und es war ihm unglaublich, dass sein eigenes Leben für die ganze Menschheit von Bedeutung sein sollte.
[4:36] Du und ich, wir können einen viel größeren Einfluss auf diese Weltgeschichte ausüben. Wenn du ganz fest daran klammern, dass Gott Pläne für unser Leben hat, die weit über das hinausgehen, was wir uns vorstellen können.
[4:50] Was kann David weiter zu dir sagen? „Du kennst deinen Knecht, HERR, mein Herr.“ Was sollen wir sagen? Gott kennt uns ja ohnehin ganz persönlich. „Um deines Wortes willen und nach deinem Herzen hast du all dieses Große getan, um es deinem Knecht zu verkünden.“
[5:07] Was Gott uns sagt, zeigt uns, was in seinem Herzen ist. Seine Worte offenbaren seinen Charakter und sein Wesen.
[5:15] „Darum bist du, HERR, Gott, auch so hoch erhaben, denn dir ist niemand gleich, und es gibt keinen Gott außer dir, nach allem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.“ Obwohl Gott so demütig ist, muss jeder, den du wirklich kennenlernst, sagen: Alle anderen Götter, die in großen Tempeln wohnen, mit Zedernholz und mit Backsteinen gebaut – was immer die im Alten Orient sich ausgedacht haben – sind nicht der Einzige, der wirklich der real existierende Gott ist. David sagt: Mit allem, was ich gehört habe, mit allem, was ich erlebt habe, gesehen habe, muss ich sagen: Du bist der wahre Gott.
[5:49] „Und wer ist wie dein Volk Israel, die einzige Nation auf Erden, um deren willen Gott hingegangen ist, sie als Volk für sich zu erlösen, um sich einen Namen zu machen und so großartige und furchtgebietende Taten für dein Land zu tun vor dem Angesicht eines Volkes, das du dir aus Ägypten von den Heidenvölkern und ihren Göttern erlöst hast.“
[6:08] Das, was Gott so großartig macht, seinen Namen so berühmt, ist seine Erlösung, die er jedem Menschen anbietet, nicht das Haus, in dem er wohnt, sondern die Erfahrung, die Erlösung, die Feste der Erlösung seiner Gläubigen. Das macht seinen Ruhm, nicht die äußerlichen Dinge, die wir für ihn tun, sondern wenn wir erzählen, was Gott für dich und mich getan hat. Lieber Freund, liebe Freundin, Gott hat Großes für mich getan, und er hat mich aus all meiner Not erlöst. Und wenn wir diese Erfahrungen erzählen, dann ehren wir Gott viel mehr, als wenn wir ein tolles Haus für ihn bauen.
[6:49] „Und du hast dir dein Volk Israel fest gegründet, damit es auf ewig dein Volk sei, und daher bist du ihr Gott geworden.“
[6:55] Diejenigen, die die Erfahrung der Erlösung gemacht haben und an ihr festhalten, werden auf ewig Gottes Volk sein. Und auf ewig wird der Sohn Davids über sie regieren.
[7:10] „So erfülle nun, HERR, Gott, auf ewig das Wort, das über deinem Knecht und über sein Haus geredet hast, und tue, wie du geredet hast.“
[7:20] Wahrer Glaube nimmt Gott beim Wort, auch die Prophezeiungen, und sagt: Gott, das hast du gesagt, das soll es in meinem Leben und auch im Leben anderer, „damit man ewiglich deinen Namen erhebe und sage: Der HERR der Heerscharen ist Gott über Israel, und das Haus deines Knechtes David möge vor dir Bestand haben.“
[7:42] Die Erfüllung der Prophetie macht Gottes Namen groß. Deswegen sollten wir Prophetie predigen und Prophetie verkündigen und auch die Erfüllung der Prophetie.
[7:50] „Denn du, HERR der Heerscharen, du Gott Israels, hast dem Ohr deines Knechtes offenbart und gesagt: Ich will dir ein Haus bauen. Darum hat dein Knecht den Mut gefunden, dieses Gebet zu dir zu beten.“
[7:59] Warum beten wir zu dir? Weil Gott zu uns gesprochen hat. Deswegen dürfen wir in den Thronraum des Allmächtigen gehen. Wenn uns das wirklich bewusst ist, zu wem wir beten, dann können wir vielleicht mit David aussagen:
[8:22] „Darum hat dein Knecht den Mut gefunden, dieses Gebet zu beten, weil du gesprochen hast, weil du uns eingeladen hast, weil du gesagt hast, dass dein eigener Sohn uns vertritt am Thron.“ Deswegen haben wir den Mut, im Glauben freimütig zu treten.
[8:37] „Und nun, HERR, mein Herr, du bist Gott, deine Worte sind Wahrheit, und du hast deinem Knecht so viel Gutes zugesagt.“
[8:44] Dein Wort ist Wahrheit, und alles hast du, dem so viel Gutes versprochen? Sind nicht Gottes Verheißungen so wahnsinnig unglaublich gut und unfassbar schön?
[8:58] „So lass es dir nun wohlgefällig sein, das Haus deines Knechtes zu segnen, dass es ewiglich vor dir sei. Denn du selbst, HERR, mein Herr, hast das gesagt. So möge denn das Haus deines Knechtes mit einem Segen gesegnet werden ewiglich.“
[9:11] Immer wieder fällt auf, wie hier David sagt: HERR, mein Herr. Er hat eine persönliche Beziehung zu diesem Gott, und er wünschte sich den Segen für alle Zeit. Wünschst du dir, für ewig gesichert zu sein? Haltet fest an Gott und habt ihn als euren persönlichen Erretter und Heiland.
[9:30] Und danach geschah es, dass David die Philister schlug und sie demütigte. Und David nahm die Zügel der Regierung aus der Hand der Philister.
[9:41] Hier wendet sich das Blatt. Seit den späteren Tagen der Richter hatten die Philister die Oberhand gehabt. Saul hatte immer wieder auch mal sich wehren können, aber auch am Ende seines Lebens wieder schwer verloren. Aber hier zeigt sich, das Blatt wendet sich, und David beginnt dauerhaft die Oberherrschaft über die Philister zu haben.
[10:00] Er schlug auch die Moabiter und machte sie mit der Messschnur. Er legte sie auf die Erde und maß sie mit zwei Strängen ab, die betreffenden zu töten und eine volle Stranglänge, um sie am Leben zu lassen. So wurden die Moabiter David untertan und entrichteten ihm Tribut. David schlug auch Hadad-Eser, den Sohn Rehobs, den König von Zoba, als er hinzog, um seine Macht am Euphratstrom wiederherzustellen. Und David nahm von ihnen 1.700 Reiter und 20.000 Mann Fußvolk gefangen. David lähmte alle Wagenpferde, kehrte aber 100 Wagenpferde übrig. Und die Aramäer von Damaskus kamen Hadad-Eser, dem König von Zoba, zu Hilfe. Aber David schlug von den Aramäern 22.000 Mann. Und er legte Besatzung in Aram von Damaskus, so dass die Aramäer David untertan wurden und ihm Tribut entrichteten. Denn der Herr half David überall, wohin er zog. Nicht nur kämpft er gegen die unmittelbaren Nachbarn, sondern auch in Gebieten, in denen bisher die Israeliten vorher nie vorgedrungen waren, hat er jetzt Erfolg und vergrößert das Königreich Israel.
[11:06] Und David nahm die goldenen Schilde, die den Knechten Hadad-Esers gehörten, und brachte sie nach Jerusalem. Und von Betach und Berotai, den Städten Hadad-Esers, nahm der König David sehr viel Erz. Als aber Toï, der König von Hamat, hörte, dass David die ganze Heeresmacht Hadad-Esers geschlagen hatte, sandte er Toï seinen Sohn Hadoram zum König David, um ihn nach seinem Wohlergehen zu fragen und ihn zu beglückwünschen, weil er gegen Hadad-Eser gekämpft und ihn geschlagen hatte. Denn Hadad-Eser war ständig im Kriegszustand mit Toï. Hadoram hatte silberne, goldene und eherne Geräte bei sich.
[11:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, gib uns das Bewusstsein dafür, was für ein Vorrecht es ist, dass wir zu dir beten dürfen und dass wir wissen dürfen, dass wir zu dir kommen dürfen im Gebet, weil du uns eingeladen hast, weil du zu uns gesprochen hast, dass auch wir sagen können wie David: Deswegen haben wir Mut gefasst, zu dir zu beten, weil du uns versprochen hast, für uns da zu sein, weil du uns verheißen hast, unser Gott zu sein, und weil du uns die Erlösung anbietest, und weil wir so viel Erlösung und Errettung in unserem Leben schon erfahren haben. Dafür danken wir dir von Herzen, dass du nicht nur für die Vergangenheit gesagt hast, sondern in der Zukunft für uns da sein wirst. Das danken wir im Namen Jesu.
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