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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Thessalonicher 3, Vers 7 bis 18. Er erklärt Paulus‘ Ermahnungen zu Fleiß und Eigenverantwortung, die sich gegen Müßiggang und Irrlehren richten. Dabei wird die Notwendigkeit betont, sich von unordentlichem Verhalten zu distanzieren, ohne dabei die brüderliche Liebe zu verlieren. Eine inspirierende Botschaft für ein geerdetes und gottgefälliges Leben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit 2. Thessalonicher Kapitel 3, Vers 7 bis 18. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben und dass es ein fester Anker für unsere Seele ist, dass wir wissen dürfen, wie du bist, was du denkst und wie du unser Leben verändern und leiten möchtest. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir gestärkt werden durch den Heiligen Geist. Und hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:10] Wir sind in 2. Thessalonicher Kapitel 3. Paulus gebietet den Geschwistern in der Gemeinde von Thessalonich, dass sie sich von den Geschwistern zurückziehen sollen, die sich nicht an das halten, was Paulus ihnen klar geoffenbart hat durch das Wort Gottes. Die die ihnen überlieferte Lehre nicht mehr so geglaubt haben, sondern anderen Theorien anhängen wollen. Paulus sagt: Distanziert euch davon, von diesen Irrlehren und damit auch von den Irrlehrern, die das verbreiten.

[1:50] Wir lesen weiter in 2. Thessalonicher 3, Vers 7: „Ihr wisst ja selbst, wie ihr uns nachahmen sollt, denn wir haben nicht unordentlich unter euch gelebt.“ Paulus hat in dem Vers 6 auch deutlich gemacht, dass er ihnen geboten hat, sich von allen fernzuhalten, die unordentlich wandeln, und erklärt jetzt, was damit gemeint ist.

[2:14] „Wir haben auch nicht umsonst bei jemand Brot gegessen, sondern mit Mühe und Anstrengung haben wir Tag und Nacht gearbeitet, um niemand von euch zur Last zu fallen. Nicht, dass wir kein Recht dazu hätten, sondern um euch an uns ein Vorbild zu geben, damit ihr uns nachahmt.“ Paulus sagt: Ich hätte durchaus das Recht gehabt, als Missionar, als Vollzeitmissionar, von euch eine Unterstützung zu fordern, aber das habe ich nicht getan, sondern ich habe quasi die extra Mühe auf mich genommen, um mit eigenen Händen zu arbeiten, um euch deutlich zu machen, dass ihr auch weiter eurer Arbeit nachgehen sollt und trotzdem an Jesus glauben könnt und sollt. Das Evangelium verlangt nicht von allen Gläubigen, dass sie ihre Arbeit aufgeben, dass sie sich einfach nur noch dem Müßiggang hingeben. Damit hat Paulus schon sehr, sehr früh einen deutlichen Pflock eingeschlagen gegen das Mönchtum, das dann später aufgekommen ist, das offensichtlich aus diesen frühen Ideen sich irgendwann entwickelt hat, dass man irgendwie ja nicht mehr arbeiten muss als Christ.

[3:26] „Denn als sie bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen. Wir hören nämlich, dass etliche von euch unordentlich wandeln und nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. Solchen gebieten wir und ermahnen sie im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus, dass sie mit stiller Arbeit ihr eigenes Brot verdienen.“

[3:46] Das Christentum, wie es die Bibel lehrt, wie es Paulus gepredigt hat und vorgelebt hat, ist eine Botschaft, die uns zu fleißigen, aufrichtigen Menschen macht, die ihren Aufgaben auch nachgehen, die nicht dem Müßiggang frönen, die nicht einfach nur den Tag hineinleben, die nicht einfach nur in schwärmerischen Ideen schwelgen, sondern die ihre Pflichten erfüllen, die treu sind, die dort, wo sie gebraucht werden, das tun, was auch getan werden muss, die Mühe nicht scheuen, die sich nicht selbst irgendwie in den Mittelpunkt stellen wollen, sondern ihre Aufgaben, die sie haben, getreulich erfüllen, mit stiller Arbeit ihr eigenes Brot verdienen, die sich nicht von anderen Menschen abhängig machen, sondern die mit ehrlicher Arbeit auch ihr Leben sich selbst unterhalten.

[4:40] „Ihr aber, Brüder, werdet nicht müde, Gutes zu tun.“ Das eine ist, dass wir mit eigener Arbeit auch für uns sorgen sollen. Das andere ist, dass wir gleichzeitig auch für andere da sein sollen.

[4:51] „Wenn aber jemand unserem brieflichen Wort nicht gehorcht, den kennzeichnet und habt keinen Umgang mit ihm, damit er sich schämen muss. Doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.“

[5:06] Das ist sehr wichtig in der Zeit, in der wir leben. Wenn Menschen auch in unserer Gemeinde, wenn Menschen im Volk Gottes Lehren verbreiten, die dem biblischen Wort nicht entsprechen, wenn sie einen Lebenswandel haben, der dem Wort Gottes klar widerspricht, dann müssen wir uns von dieser Tatsache distanzieren. Wir müssen deutlich machen, dass wir mit der Sünde keine Gemeinschaft haben. Und doch dürfen wir den Betreffenden niemals als unseren Feind sehen. Wir dürfen keinen persönlichen Hass auf ihn entwickeln. Im Gegenteil, wir sollen ihn als einen Bruder sehen, als eine Schwester sehen, und das impliziert auch, dass man manchmal in Liebe, im Geist Jesu, auch eine Zurechtweisung aussprechen muss.

[5:56] „Er aber, der Gott des Friedens, gebe euch den Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen.“ Paulus wünscht nicht nur den Thessalonichern, sondern auch uns, dass wir zu allen Zeiten, egal welche Schwierigkeiten wir vielleicht privat oder auch in der großen Welt gerade erleben, auf jede Weise echten Frieden Gottes. Das wünsche ich auch dir, lieber Freund, liebe Freundin, dass du den echten Frieden Gottes erlebst.

[6:31] „Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Dies ist das Zeichen in jedem Brief. So schreibe ich auch.“ Hier wird deutlich, dass Paulus diesen Brief nicht größtenteils selbst geschrieben hat, sondern nur diese letzten Worte hier. Jemand anders hat auf sein Diktat diesen Brief aufgeschrieben.

[6:53] „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen. Amen.“

[7:00] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns in diesem 2. Thessalonicherbrief zum einen gezeigt hast, dass wenn wir in Anfechtungen sind, wenn wir verfolgt werden, dass es ein gerechtes Gericht gibt, dass wir wissen dürfen, dass bei der Wiederkunft alles so entschieden wird, wie es wirklich der Wahrheit entspricht, und dass wir mit Freude uns auf die Wiederkunft vorbereiten dürfen, wenn Jesus unserem Herzen wohnt. Du hast uns gezeigt, dass wir die biblische Prophetie dringend verstehen müssen, dass wir das, was du uns darüber schon offenbart hast, nicht vergessen dürfen, damit wir nicht Schwärmern und Irrlehrern und denen, die das Wort Gottes verfälschen, auf den Leim gehen, sondern dass wir Liebe zur Wahrheit haben. Und du hast uns auch gezeigt, dass wir nicht in Schwärmerei verfallen sollen, dass wir nicht unnütze Dinge treiben sollen, sondern dass wir unsere Zeit, die wir haben, auskaufen sollen, nutzen sollen, dass wir auch ganz nüchtern und besonnen sein sollen, dass wir unsere Arbeit verrichten sollen, dass wir ein stilles Leben leben sollen und dass wir auch für uns selbst sorgen sollen, dass wir uns nicht von anderen einfach nur aushalten lassen sollen, sondern dass wir wirklich selbst auch fleißig sind, arbeitsam und auf dich vertrauen. Herr, mach uns zu solchen Christen, die dem Maßstab des Neuen Testamentes, so wie wir es hier lesen in den Briefen, auch wirklich gerecht werden durch deinen Heiligen Geist und dadurch ein Zeugnis werden für andere Menschen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[8:51] [Musik] Amen.


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