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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 2. Timotheus 2:23-3:17. Er ermutigt dazu, törichte Streitfragen zu meiden und die Wahrheit mit Sanftmut zu lehren, um Irrende zur Buße zu führen. Der Sprecher warnt vor den Charakterzügen der Menschen in den letzten Tagen und betont die unerschütterliche Autorität und den Nutzen der gesamten Heiligen Schrift als Fundament für Glauben und gute Werke.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 1260. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns beauftragt hast, mit dir zusammen das Evangelium in diese Welt zu bringen. Wir möchten dir danke sagen, dass du uns auch im zweiten Timotheusbrief ermutigst, standhaft zu sein, dranzubleiben und aufzupassen, dass dein Wort nicht verfälscht wird. Schenk uns heute Kraft zu verstehen, wie wir echte Mitarbeiter in deiner Mission sein können, wie wir weitertragen können, was Apostel, Propheten, Reformatoren vor uns schon in deinem Dienst getan haben, dass wir den Staffelstab übernehmen können und gleichzeitig lernen, wie wir auch die nächste Generation für diese Aufgabe schon einbinden und ausbilden können. Herr, sprich du heute durch dein Wort zu uns und hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:39] Wir sind in 2. Timotheus Kapitel 2. Paulus ermutigt Timotheus auch im geistlichen Kampf standhaft zu sein, dranzubleiben, sich nicht in weltlichen Dingen zu verstricken, das Wort Gottes getreu geradezuschneiden und richtig auszulegen und ein Gefäß zu sein zur Ehre Gottes, durch das Gott wirken kann, überall, wo Gott uns hinstellt. Er ermutigt ihn und fordert ihn auf, die sündhaften Lüste zu verlassen und der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe und dem Frieden nachzujagen mit all denen, die dasselbe Ziel haben wie er.

[2:32] Wir lesen weiter in 2. Timotheus Kapitel 2, Vers 23: „Die törichten und unverständigen Streitfragen aber weise zurück, da du weißt, dass sie nur Streit erzeugen.“ Wir sind dankbar für jeden, der mit einem aufrichtigen Herzen Fragen stellt, und wir wollen jedem, soweit wir das können und verstehen, auch gerne Antwort geben. Aber wenn Menschen mit ihren Fragen nur Streit erzeugen wollen, wenn sie eigentlich nur debattieren wollen, dann müssen wir nicht auf jede Frage eingehen. Wir müssen, wir dürfen die törichten, ja, wir sollen die törichten und unverständigen Streitfragen zurückweisen. Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten. Er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen. Paulus sagt, jemand, der mit Gott zusammenarbeitet, der muss in der Lage sein, die Wahrheit auf eine freundliche und milde Art und Weise zu erklären. Er soll sich nicht angreifen lassen, er soll sich nicht provozieren lassen durch Bosheiten, sondern geduldig auch ertragen, was ihm an den Kopf geworfen wird, und gleichzeitig mit Liebe und mit Geduld die Wahrheit so erklären, sodass jeder, der letztlich doch aufrichtig ist, eine Chance bekommt, diese Wahrheit zu verstehen und wieder nüchtern zu werden aus den Irrlehren, die der Satan sie gefangen geführt hat. Denn Gott möchte, dass Menschen, die in die Irre gelaufen sind, doch noch zur Buße kommen, sie die Wahrheit erkennen, und deswegen dürfen wir Menschen nicht schnell abschreiben, sondern müssen genauso arbeiten, wie es hier in diesen Versen beschrieben ist.

[4:39] Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig. Paulus gibt hier eine Prophezeiung für die Endzeit und sagt, wie die Menschen sein werden. Das allererste ist der Egoismus: Sie werden sich selbst lieben. Und dann kommt eine ganze Reihe von Dingen, die noch weitergeht: lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten Feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen. Sie lieben das Vergnügen mehr als Gott. Dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab.

[5:40] Nicht alle Menschen, die vorgeben, Christen zu sein, sind wirklich Christen im Sinne der Bibel. Und Paulus sagt, dass insbesondere am Ende der Zeit wird es viele Menschen geben, die sagen, dass sie Christen sind, die vielleicht sogar von sich denken, dass sie Christen sind, die aber in Sünde leben und das sogar für normal halten, deren Charakter und deren Lebensstil ganz mit dem Wort Gottes im Widerspruch ist. Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten umgetrieben werden, die immer zu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.

[6:30] Auf dieselbe Weise aber, wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese Leute der Wahrheit. Es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben. Jannes und Jambres, das waren die ägyptischen Magier, die Zauberer, die am Anfang, als Mose und Aaron vor dem Pharao standen, die ersten Wunder und auch die ersten beiden Plagen noch imitieren konnten. Sie erweckten den Eindruck, als ob dort tatsächlich auch durch sie Stäbe in Schlangen verwandelt worden sind. Dem äußeren Schein nach handelt es sich um dieselben Wunder, wie sie Mose und Aaron getan haben. Aber Satan kann kein Leben erschaffen, er kann nur den Anschein erwecken. Und so wie damals der Anschein erweckt worden ist und dadurch der Pharao in seinem Herzen verhärtet worden ist, so gibt es heute Menschen, die den Anschein erwecken, als wäre in ihnen ein neues Leben entstanden, die den Anschein erwecken, als wären sie eine neue Schöpfung in Christus, aber die nur äußerlich sich zum Christentum bekennen und in Wirklichkeit immer noch den alten Menschen in ihrem Herzen regieren lassen und dadurch dafür sorgen, dass auch andere Menschen, so wie der Pharao, in ihrem Herzen verstockt werden.

[8:01] Menschen mit verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben. Aber sie werden es nicht mehr viel weiter bringen, denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war. Damals war es der Geist Gottes, der Finger Gottes, wie es in 2. Mose heißt, der die Kraft Gottes in den Plagen offenbart hat, als eine Plage nach der anderen kam, die dann nicht mehr imitiert werden konnte. Gottes Geist, Gottes Kraft in seinem Evangelium wird auch heute einen klaren Unterschied machen zwischen denen, die wirklich Jesus im Herzen haben, und denen, die sich nur äußerlich zu ihm bekennen, aber ihr altes Leben weiterleben. Jeder, der lange genug diese beiden Gruppen miteinander vergleichen wird, wird sehen, wer die echten, die wirklichen, die vom Heiligen Geist geführten Christen sind.

[8:55] Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz – das heißt, in dem, was man sich vorgenommen hat, geplant hat – im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren, in den Verfolgungen, in den Leiden, wie sie mir in Antiochia, in Ikonium und Lystra widerfahren sind. Solche Verfolgung habe ich ertragen, und aus allen hat mich der Herr gerettet. Paulus weiß, Timotheus ist ihm nachgefolgt und hat das miterlebt und mitgelitten, was auch Paulus erlebt und gelitten hat. Und als er sich daran erinnert, was er dort auf seinen Missionsreisen, zum Beispiel hier in Kleinasien, erlebt hat, dann ist er selbst ergriffen von der Größe der Verfolgung, aber umso mehr von der gewaltigen Kraft der Rettung Gottes. Solche Verfolgung hat er ertragen, und aus allen von ihnen hat Gott ihn gerettet. Das heißt, egal wie schwer die Verfolgung sein mag in unserem Leben, egal wie groß die Krise, wie stark das Problem sein mag, aus jedem Problem, aus jeder Krise, aus allen Schwierigkeiten kann und will Gott dich und mich erretten.

[10:14] Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. Es gibt niemanden, der von ganzem Herzen sein Leben Christus gibt, der nicht auf die ein oder andere Weise Schwierigkeiten erleben wird: Herausforderung, Widerstand und Verfolgung. Denn der Satan schläft nicht, und der Satan will nicht, dass das wahre Evangelium sich in der Welt verbreitet, und deswegen wird er Verfolgung anzetteln.

[10:46] Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen. Du aber bleibe bei dem, bleibe in dem, Verzeihung, was du gelernt hast und was dir zur Gewissheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei zu jedem guten Werk, völlig ausgerüstet.

[11:37] Paulus, der kurz vor seinem Tod steht und einem seiner besten und wichtigsten Mitarbeiter, Timotheus, somit die letzten Ratschläge gibt, erinnert ihn daran, an das Fundament des Glaubens, an die Bibel. Und er sagt ihm, dass dieses Wort Gottes in seiner Gänze inspiriert ist, gottgehaucht, wie es im Griechischen heißt. Alle Schrift ist von Gott eingegeben. Wir wollen nicht auf die hören, die sagen, dass die Bibel Gottes Wort enthält, sondern wir glauben ganz fest, dass die Bibel Gottes Wort ist. Und wenn wir nicht immer alles verstehen und wenn unser menschlicher Verstand manchmal an seine Grenzen kommt, dann können wir im Glauben doch darauf vertrauen, dass Gott keinen Fehler gemacht hat, dass die Aussagen, die Gedanken und die Ideen in diesem Buch allesamt von Gott inspiriert sind und einen mehrfachen Zweck erfüllen: Sie belehren uns, sie zeigen uns, was Wahrheit ist und zeigen uns, wie Gott ist. Sie überführen uns auch und zeigen uns, wo wir in unserem Leben falsch gedacht und falsch gehandelt haben, wo wir eben auf dem Irrweg gewesen sind. Und sie weisen uns zurecht, das heißt, sie weisen uns zum Recht, sie zeigen uns, wie wir wieder zurückkehren können zu dem, der dieses Buch inspiriert hat. Und sie erziehen uns auch in der Gerechtigkeit, denn niemand lernt alles auf einmal. Ein Mensch, der bekehrt ist, hat noch viel zu verstehen, noch viel zu lernen. Wer die Bibel studiert, wird die Erziehung genießen, die Gott jedem Menschen geben möchte, damit er dann völlig vorbereitet ist, jedes gute Werk zu tun, das Gott für ihn schon vorbereitet hat, geschaffen hat, damit wir in diesen guten Werken wandeln, wie Epheser 2, Vers 10 sagt.

[13:32] Und deswegen sagt er zu Paulus und zu dir – der Paulus zu Timotheus und zu dir und zu mir: Bleibe in dem, was du gelernt hast. Lass dich nicht von modernen Theorien über die Bibel vom Glauben wegführen. Glaube, dass dieses Wort von Anfang bis zum Ende, von Mose 1 bis zur Offenbarung 22, vom Heiligen Geist inspiriert ist. Halte fest an dieser Gewissheit, und dann, dann wirst du eine Grundlage haben, mit der du in diesem Leben an Jesus festhalten kannst und siegreich leben kannst und tatsächlich all das tun kannst, was Gott für dich vorbereitet hat.

[14:13] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, danke und danke für dein wunderbares Wort, das auf so vielfältige Art und Weise uns belehrt, uns überführt, zurechtweist und in der Gerechtigkeit, die du bist, erzieht. Danke, dass wir gewiss sein dürfen, dass dein Wort das Wort der Wahrheit ist, dass es von dir kommt, inspiriert ist und uns zu jedem guten Werk ausrüstet. Wir wollen das glauben und durch dich diese guten Werke auch tun und dein Wort täglich zu unserem Studium machen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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