In diesem Video der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose 10:12-11:19. Er beginnt mit der Betrachtung der unterschiedlichen Konsequenzen für Nadab und Abihu im Vergleich zu Eleasar und Itamar nach ihren Fehlern im Priesterdienst, wobei Gottes Verständnis für menschliche Umstände hervorgehoben wird. Anschließend werden die detaillierten Speisegesetze aus 3. Mose 11 vorgestellt, die zwischen reinen und unreinen Tieren für die Ernährung unterscheiden.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 10:12-11:19
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit 3. Mose 10, Vers 12 bis 11, Vers 19.
[0:37] Lasst uns gemeinsam beten.
[0:40] Herr, du möchtest dich auch heute mit deiner Liebe und deiner Herrlichkeit uns offenbaren, damit die Sünde, die Jesus für uns getragen hat, aus unserem Leben entfernt werden kann. Und wir möchten dir dafür danken und dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist jetzt schon sprichst. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:04] Wir sind in 3. Mose Kapitel 10 bei den Anordnungen zur Ausführung des Priesterdienstes.
[1:12] Gerade haben wir gelesen, dass Nadab und Abihu gestorben sind durch das Feuer, das vom Herrn ausging, als sie betrunken in das Heiligtum hineingingen und fremdes Feuer dorthin brachten.
[1:24] Wir lesen in 3. Mose 10, Vers 12: "Und Mose redete mit Aaron und mit seinen übrig gebliebenen Söhnen Eleasar und Itamar: Nehmt das Speisopfer, das von den Feueropfern übrig bleibt, und esst es ungesäuert beim Altar."
[1:39] "Denn das ist hochheilig. Ihr sollt es an heiliger Stätte essen, denn es ist das, was dir und deinen Söhnen bestimmt ist von den Feueropfern des Herrn."
[1:47] "Denn so ist es mir geboten worden. Ebenso die Brust des Webopfers und die Keule des Hebopfers. Du und deine Söhne und deine Töchter sollen sie an reiner Stätte essen."
[1:59] "Denn dies ist dir und deinen Kindern bestimmt von den Friedensopfern der Kinder Israels. Die Keule des Hebopfers und die Brust des Webopfers soll man mit den Feueropfern der Fettstücke herbringen, um sie als Webopfer vor dem Herrn zu geben."
[2:14] "Dies soll dir und deinen Söhnen mit dir als ein ewiges Anrecht zufallen, wie es der Herr geboten hat."
[2:23] Mose versuchte eifrig nach dem Bock des Sündopfers, und siehe, er war verbrannt worden.
[2:27] Da wurde er zornig über Eleasar und Itamar, die Söhne Aarons, die noch übrig geblieben waren, und sprach: "Warum habt ihr das Sündopfer nicht gegessen an heiliger Stätte? Denn es ist hochheilig, und er hat es euch gegeben, damit ihr die Schuld der Gemeinde tragt, um für sie Sühne zu wirken vor dem Herrn."
[2:43] Man kennt meistens die Geschichte von Nadab und Abihu, aber Eleasar und Itamar machten an diesem Tag auch einen Fehler, einen gewisserweise auch schwerwiegenden Fehler.
[2:52] Sie tun nicht genau das, was eigentlich getan hätte werden sollen.
[3:00] Vers 18 sagt: "Sein Blut ist nicht in das Innere des Heiligtums hineingebracht worden. Ihr hättet es im Heiligtum essen sollen, wie ich es geboten habe."
[3:10] Doch gibt es einen Unterschied. Gott behandelte Nadab und Abihu anders als Itamar und Eleasar. Offensichtlich waren Nadab und Abihu ganz gleichgültig gewesen. Sie hatten sich betrunken, hatten etwas Fremdes hineingebracht.
[3:30] Itamar und Eleasar hatten auch einen Fehler gemacht, aber Gott sah in ihnen die Möglichkeit, es zu lernen, es besser zu machen, Vergebung zu bekommen und in diese Aufgabe hineinzuwachsen.
[3:41] Nicht alles, was verkehrt läuft, ist immer von der gleichen Qualität.
[3:48] Es gibt echte Rebellionen, es gibt Fehler, weil wir Dinge vielleicht auch vergessen haben, sie nicht verstanden haben, zu kurz kommen. Und Gott sieht das, und Gott kennt die Gründe und die Ursachen.
[4:02] Und er weiß, warum er in einem Fall Nadab und Abihu sofort sterben lassen, aber Itamar und Eleasar weiter Priester hat sein lassen.
[4:10] Und gerade Eleasar wird später noch ein sehr wichtiger Priester.
[4:18] Und Aaron sprach zu Mose: "Siehe, heute haben sie ihr Sündopfer und ihr Brandopfer vor dem Herrn geopfert, und es ist mir dieses geschehen. Sollte ich heute vom Sündopfer essen, wäre es auch recht gewesen in den Augen des Herrn?"
[4:30] Als Mose dies hörte, war es recht in seinen Augen, was Aaron sagt: "Es ist so eine Katastrophe in meinem Leben gekommen."
[4:38] "Mose, siehst du nicht, dass da jetzt etwas Wichtigeres gibt, als nachzuprüfen, ob alles richtig gewesen ist?"
[4:47] Und da sehen wir etwas auch von dem Wesen Gottes, der auch die Umstände betrachtet, der sieht, was wir vielleicht auch emotional gerade durchmachen, und dass wir vielleicht auch aufgrund eines emotionalen Traumas und Schocks vielleicht einen Fehler machen, etwas nicht genauso machen, wie es hätte gemacht werden sollen.
[5:04] Aber Gott kann das beurteilen, und Gott wirkt an uns, und Gott zeigt uns das Stück für Stück. Und wir können hier auch von Aaron lernen, und auch Mose hat von Aaron gelernt an diesem Punkt.
[5:18] Und der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen: "Redet zu den Kindern Israels und sprecht: Das sind die Tiere, die ihr essen dürft von allen Tieren auf Erden."
[5:25] "Alles, was ganz gespaltene Klauen hat und wiederkäut unter den Tieren, dürft ihr essen."
[5:34] Wir haben gesehen in 1. Mose Kapitel 1 und auch Kapitel 2 und 3, dass Gottes ursprünglicher Plan war eine pflanzenbasierte Ernährung, dass er dann im Zuge der Sintflut auch tierische Nahrung erlaubt hat unter bestimmten Auflagen. Und hier werden einige Auflagen ganz besonders spezifiziert.
[5:56] "Aber von den Wiederkäuern und denen, die gespaltene Klauen haben, solltet ihr folgende nicht essen: Das Kamel."
[6:01] "Denn obgleich es wiederkäut, hat es doch keine gespaltenen Klauen; darum soll es für euch unrein sein."
[6:06] "Ebenso den Klippdachs, denn der zwar wiederkäut, hat ja doch keine gespaltenen Klauen."
[6:10] "Darum soll er für euch unrein sein. Und den Hasen."
[6:14] "Denn obgleich er wiederkäut, hat er keine gespaltenen Klauen; darum soll er für euch unrein sein."
[6:19] "Ferner das Schwein: Es hat ganz gespaltene Klauen, aber es ist kein Wiederkäuer; darum soll es für euch unrein sein. Von ihrem Fleisch solltet ihr nicht essen, auch ihr Aas nicht anrühren, denn sie sind für euch unrein."
[6:32] "Diese Tiere dürft ihr essen von allem, was im Wasser lebt: Alles, was Flossen und Schuppen hat, in den Wassern, im Meer und in den Flüssen, das dürft ihr essen."
[6:41] "Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat im Meer und in den Flüssen, unter allem Getier, das sich in den Wassern regt, und von allem, was im Wasser lebt, das soll für euch ein Gräuel sein. Ein Gräuel sollen die für euch sein."
[6:52] "Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr verabscheuen. Alle Wassertiere, die keine Flossen und Schuppen haben, sollen für euch ein Gräuel sein. Von den fliegenden Tieren aber sollt ihr diese verabscheuen."
[7:04] "Man sollte sie nicht essen, weil sie ein Gräuel sind: Den Adler, den Lämmergeier und den Seeadler, die Weihe und die Habichtarten, den Raben in allen seinen Arten, den Strauß, die Eule, die Möwe und die Falkenarten, das Käuzchen, den Kormoran, den Ibis, die Ohreule, den Pelikan, den Aasgeier, den Storch, die Reiherarten, den Wiedehopf und die Fledermaus."
[7:26] Lasst uns gemeinsam beten.
[7:30] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du unsere Umstände kennst. Danke, dass du trotz unserer Fehler und der Dinge, die wir falsch machen, auch weißt, warum manches in unserem Leben geschieht und was uns belastet, was uns bedrückt. Und danke, dass du ein Gott bist, der nicht alle Sünden über einen Kamm schert, sondern dass du in das Herz hineinschaust und uns so behandelst, wie es das Beste ist.
[7:56] Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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