In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Reinheitsgesetze aus 3. Mose 11-13. Er erklärt die Vorschriften zu reinen und unreinen Tieren, die Reinigung nach einer Geburt und die Diagnose von Hautkrankheiten wie Aussatz. Dabei zieht er Parallelen zum Neuen Testament und zeigt auf, wie diese alttestamentlichen Gesetze auf Jesus als das wahre Lamm Gottes hinweisen, der allen Menschen Erlösung schenkt, unabhängig von ihrem Reichtum oder ihrer Stellung.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 11:47-13:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 125.
[0:38] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du hast uns gesagt, dass wir heilig sein sollen, weil du heilig bist. Wir wissen, dass wir das nur sein können, wenn du uns jeden Tag erneut durch deinen Geist führst, wenn du uns bewusst machst, was du alles für uns getan hast und tun möchtest. Und darum bitten wir dich jetzt auch im Namen Jesu. Amen.
[1:06] Wir sind in 3. Mose 11. Wir haben uns gerade das Gesetz und die Verordnung über die Tiere, die reinen und die unreinen Tiere, angeschaut und lesen jetzt in Vers 47: „Damit man unterscheidet zwischen dem Unreinen und dem Reinen und zwischen den Lebewesen, die man essen und denen, die man nicht essen soll.“
[1:32] Und der HERR redete zu Mose und sprach: „Redet zu den Kindern Israels und sprich: Wenn eine Frau schwanger ist und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage lang unrein sein. Sie soll unrein sein wie in den Tagen, an denen sie abgesondert ist wegen ihres Unwohlseins. Und am achten Tag soll man das Fleisch der Vorhaut beschneiden.“
[1:54] Ich bin kein Mediziner, aber soweit ich weiß, ist der achte Tag ein besonders günstiger Tag in der physiologischen Entwicklung auch des Kindes, um so eine Prozedur durchzuführen. Gott ist Jahrhunderte, ja, Jahrtausende der wissenschaftlichen Erforschung des menschlichen Körpers voraus.
[2:17] „Und sie soll 33 Tage lang im Blut ihrer Reinigung daheim bleiben. Sie soll nichts Heiliges anrühren und nicht zum Heiligtum kommen, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind. Gebiert sie aber ein Mädchen, so soll sie zwei Wochen lang unrein sein wie bei ihrer Absonderung. Und sie soll 66 Tage lang daheim bleiben im Blut ihrer Reinigung. Und wenn die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind für den Sohn oder für die Tochter, so sollte sie zu dem Priester am Eingang der Stiftshütte ein einjähriges Lamm als Brandopfer bringen und eine junge Turteltaube oder eine Taube als Sündopfer. Und er soll es vor dem HERRN darbringen und für sie Sühne erwirken, so wird sie rein von ihrem Blutfluss. Das ist das Gesetz für die Frau, die einen Knaben oder ein Mädchen gebiert.“
[3:09] „Kann sie aber den Preis eines Schafes nicht aufbringen, so nehme sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, eine als Brandopfer und die andere als Sündopfer. Und der Priester soll für sie Sühne erwirken, damit sie rein wird.“
[3:26] Im Neuen Testament finden wir eine Geschichte von einer Frau, die ihren Sohn im Tempel darstellen wollte, ihren erstgeborenen Sohn. Und sie konnte den Preis eines Schafes nicht aufbringen. Die Rede ist von Maria, die den kleinen Jesus, der am achten Tag beschnitten worden ist, dann nach ungefähr 40 Tagen im Tempel in Jerusalem darstellen möchte. Ihr könnt die Geschichte im Lukas-Evangelium finden, in Lukas 2, und dort auch entsprechend nachlesen.
[4:00] Interessant ist, dass Maria so arm war, dass sie kein Geld für ein Lamm hatte, für ein Lamm, das hier als Opfer, als Brandopfer, dargebracht werden sollte. Stattdessen brachte sie tatsächlich das Lamm Gottes selbst in das Heiligtum.
[4:21] Vielleicht sind wir nicht in der Lage, ein Lamm darzubringen, aber Gott selbst sorgt für das Lamm, das uns wirklich erlöst. Jesus ist für uns gekommen, um uns von aller Schuld zu erlösen, ganz gleich, ob wir reich oder arm, talentiert sind oder wenig können. Er ist für uns alle da. Niemand ist zu arm oder zu gering, als dass nicht Jesus ihm ein Freund und Heiland sein könnte.
[4:58] Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach: „Wenn sich bei einem Menschen an der Haut seines Fleisches ein Hautmal oder ein Ausschlag oder ein heller Fleck zeigt und es entsteht an der Haut des Fleisches eine Aussatzplage, so soll man ihn vor den Priester Aaron oder vor einen seiner Söhne unter den Priestern bringen. Wenn der Priester das Aussatzmal an der Haut seines Fleisches besieht und findet, dass die Haare im Mal weiß geworden sind und dass das Mal tiefer liegend erscheint als die Haut seines Fleisches, so ist es eine Aussatzplage.
[5:34] Sobald der Priester das sieht, so soll er ihn für unrein erklären.“ Aussatz war im Alten Testament und auch im Neuen eine Illustration für die Sünde.
[5:46] „Und der helle Fleck auf der Haut seines Fleisches weiß ist und nicht tiefer liegend erscheint als die übrige Haut des Fleisches und seine Haare nicht weiß geworden sind, so soll der Priester den, der die Plage hat, sieben Tage lang einschließen. Und am siebten Tag soll der Priester das besichtigen. Ist das Mal in seinen Augen gleich geblieben wie zuvor und hat nicht weiter gefressen hat, so soll ihn der Priester nochmals sieben Tage lang einschließen. Und wenn ihn der Priester am siebten Tag nochmals besieht und findet, dass das Mal blasser ist und nicht in der Haut weiter gefressen hat, soll der Priester ihn für rein erklären, denn es ist Schorf. Und er soll seine Kleider waschen, und dann ist er rein.“
[6:27] Der Priester entschied, was Schorf und was Aussatz ist. Unser Hohepriester Jesus entscheidet, was Sünde ist und was nicht.
[6:37] „Wenn aber der Schorf sich weiter um sich greift an der Haut, nachdem er vom Priester gesehen worden ist zu seiner Reinigung, so soll er sich dem Priester nochmals zeigen. Wenn dann der Priester sieht, dass der Schorf an der Haut weiter um sich gegriffen hat, soll ihn der Priester für unrein erklären, denn es ist Aussatz. Zeigt sich der Aussatz an einem Menschen, so soll man ihn vor den Priester bringen. Sieht der Priester an der Haut ein weißes Hautmal und dass die Haare weiß geworden sind und dass rohes Fleisch ein Mal ist, so ist es ein alter Aussatz in der Haut seines Fleisches. Darum soll ihn der Priester unrein erklären und nicht einschließen, denn er ist schon unrein.“
[7:16] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen können, ganz egal, ob wir viel bringen können oder wenig an Talenten, an Geldern, an Gaben. Danke, dass du alles gegeben hast, damit jeder von uns Erlösung, echte Erlösung, haben darf. Dafür danken wir im Namen Jesu. Amen.
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