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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Gebote aus 3. Mose 18 und 19. Er erklärt, wie Gottes Richtlinien für sexuelle Reinheit, soziale Gerechtigkeit und Nächstenliebe auch heute noch Gültigkeit haben. Dabei betont er die Wichtigkeit, Gottes Wort nicht zu minimieren und seine Prinzipien im Alltag durch die Kraft des Heiligen Geistes zu leben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit 3. Mose 18, Vers 22 bis 19, Vers 16. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:37] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns Richtlinien gibst und Gebote, die uns zeigen, wie das Leben gelingen kann. Aber dass du uns nicht nur diese Gebote gibst, sondern dass du uns auch durch Jesus und den Heiligen Geist die Kraft schenkst, dass wir diese Gebote durch Glauben auch tun können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind in 3. Mose 18 bei einigen Vorschriften, die die Ehe schützen sollen. In Vers 22 lesen wir: "Du sollst bei keinem Mann liegen, wie man bei einer Frau liegt, denn das ist ein Gräuel."

[1:17] Dieser Satz scheint dem Zeitgeist, den wir heute haben, sehr zu widersprechen, aber das Wort Gottes gilt in Ewigkeit. Und bei aller Liebe und bei aller Freundlichkeit, die wir jedem einzelnen Menschen, ganz egal, was sein Hintergrund ist und was seine Orientierung ist, entgegenbringen müssen, dürfen wir doch nicht die Worte Gottes minimieren, sondern sie gelten heute genauso wie damals.

[1:46] "Auch solltest du bei keinem Vieh liegen, dass du dich mit ihm verunreinigst, und keine Frau soll sich vor ein Vieh stellen, um sich mit ihm einzulassen. Es ist eine schändliche Befleckung. Ihr sollt euch durch all diese Dinge nicht verunreinigen, denn durch das alles haben sich die Heiden verunreinigt, die ich vor euch her austreibe, und dadurch ist das Land verunreinigt worden, und ich suchte ihre Schuld an ihnen heim, so dass das Land seine Einwohner ausspeit. Ihr aber sollt meine Satzungen und Rechtsbestimmungen halten und keinen dieser Gräuel verüben, weder der Einheimische noch der Fremdling, der in eurer Mitte wohnt. Denn alle diese Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, so dass das Land verunreinigt worden ist, damit euch nun das Land nicht ausspeit, wenn ihr es verunreinigt, wie es die Heiden ausgespieen hat, die vor euch gewesen sind."

[2:33] Gott macht hier deutlich, dass der Niedergang der Kanaaniter im Land später auch Israel unter anderem ganz besonders an ihren sexuellen Sünden hin. Und wir haben so etwas schon gesehen bei der Vernichtung von Sodom und Gomorrha, dass solche Sünden eine zentrale Rolle gespielt haben. Sicherlich gab es noch andere Sünden, aber hier wie auch dort wird deutlich, dass sexuelle Verfehlungen einen entscheidenden Einfluss haben auf die Verderbtheit der Gesellschaft.

[3:06] "Denn jeder, der einen dieser Gräuel tut, die Seelen, die dergleichen verüben, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes. So haltet denn meine Verordnungen, dass ihr keinen von den gräulichen Gebräuchen übt, die man vorher geübt hat, und euch nicht durch sie verunreinigt. Ich, der Herr, bin euer Gott."

[3:24] Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Rede mit der ganzen Gemeinde der Kinder Israels und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott."

[3:37] Diese Idee findet sich im Neuen Testament genauso, wie der 1. Petrus 1. Könnt ihr sehen, dass von diesem Anspruch Gottes an uns sich gar nichts geändert hat im Neuen Testament.

[3:48] "Jederzeit: Ihr solltet jeder Ehrfurcht vor seiner Mutter und seinem Vater haben und meine Sabbate halten, denn ich, der Herr, bin euer Gott."

[3:55] Sieht man sehr schön, dass die weiteren Vorschriften in 2. Mose und auch in 3. Mose letztendlich dazu dienen, die Zehn Gebote besser zu erklären und ihnen Nachdruck zu verleihen.

[4:06] "Ihr sollt euch nicht an die Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen, denn ich, der Herr, bin euer Gott."

[4:13] "Und wenn ihr dem Herrn ein Friedensopfer schlachten wollt, solltet ihr es so opfern, dass es euch wohlgefällig macht. Ihr sollt aber an dem Tag – es soll aber an dem Tag gegessen werden, an dem ihr es opfert, und am folgenden Tag. Was aber bis zum dritten Tag übrig bleibt, das soll mit Feuer verbrannt werden. Wenn aber dennoch am dritten Tag davon gegessen wird, so ist es ein Gräuel und wird nicht als wohlgefällig angenommen werden. Und wer davon isst, wird seine Schuld tragen, weil er das entweiht hat, was dem Herrn heilig ist, und eine solche Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volk."

[4:44] "Wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand, den Rand eines Feldes nicht vollständig abernten und keine Nachlese nach deiner Ernte halten. Auch solltest du nicht nachlesen in einem Weinberg, noch die abgefallenen Ähren des Weinbergs auflesen, sondern du sollst es dem Armen und dem Fremdling lassen, denn ich, der Herr, bin euer Gott."

[5:05] Hier zeigt sich so eine Grundeinstellung, die nicht alles nur für sich behalten möchte, sondern die großzügig ist, die gerne auch etwas abgibt und die nicht allzu überpenibel ist, wenn es um den eigenen Besitz geht.

[5:17] "Ihr sollt nicht stehlen und nicht lügen, noch einander betrügen. Ihr sollt nicht falsch schwören bei meinem Namen, so dass du den Namen deines Gottes entweihst. Ich bin der Herr. Du sollst deinen Nächsten weder bedrücken noch berauben. Der Lohn des Tagelöhners soll nicht über Nacht bei dir bleiben bis zum Morgen. Du sollst den Tauben nicht fluchen und dem Blinden keinen Anstoß in den Weg legen, sondern du sollst dich fürchten vor deinem Gott. Ich bin der Herr."

[5:44] Hier sehen wir, wie die Gerechtigkeit Gottes sich in unserem Alltag zeigen soll, dass wir anderen nicht zum Nachteil gereichen, dass wir ihnen helfen, dass wir auch, wenn Menschen eine Behinderung haben, ihnen nicht dadurch schaden oder sie ihren Nachteil oder die Behinderung, die sie haben, ausnutzen, sondern dass wir ganz gerecht mit ihnen umgehen, so wie wir es auch uns wünschen würden, dass man mit uns umgeht, wenn wir in dieser Lage wären.

[6:13] "Du sollst nicht als Verleumder umhergehen unter deinem Volk. Du sollst auch nicht auftreten gegen das Blut deines Nächsten. Ich bin der Herr."

[6:19] In dieser Zeit ist es ganz besonders wichtig, dass wir uns daran erinnern, dass wir nicht falsch Zeugnis reden gegen andere Menschen, ganz egal, ob es unsere Brüder und Schwestern oder auch fremde Menschen sind, dass wir nicht Verleumdung weitertragen, auch nicht über soziale Medien, sondern dass wir dem Wort Gottes folgen, so wie es hier steht.

[6:35] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass dein Wort uns hilft, im Alltag ein wirklich gottgefälliges christliches Leben zu führen. Und wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir diese Dinge, die wir heute gelesen haben, durch deine Kraft auch in unserem Alltag zeigen und ausleben können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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