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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Episode von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose 23:35-24:14. Er erklärt die Bedeutung des Laubhüttenfestes als Fest der Freude und Erinnerung an Gottes Führung, sowohl prophetisch als auch historisch. Anschließend werden die Anweisungen für das beständige Licht im Heiligtum und das Schaubrot im Detail betrachtet, bevor die Episode mit der ernsten Geschichte des Lästerers endet.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 1 von der 42. Lasst uns gemeinsam beten:

[0:41] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns den Erlösungsplan Schritt für Schritt offenbarst in deinem Wort und wir jeden Tag etwas Neues lernen dürfen, dass du durch deinen Geist zu uns sprechen möchtest. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.

[0:57] Wir sind in 3. Mose 23, immer noch bei den Festen, den Festsabbaten, die über das jüdische Jahr verteilt die einzelnen Phasen des Erlösungsplanes darstellen sollten.

[1:10] Wir sind gerade beim Laubhüttenfest, dem letzten Fest. In Vers 35 heißt es: "Am ersten Tag ist eine heilige Versammlung. Da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten.

[1:22] Sieben Tage lang sollt ihr dem Herrn ein Feueropfer darbringen, und am achten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten und dem Herrn ein Feueropfer darbringen. Es ist eine Festversammlung, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten."

[1:38] "Das sind die Feste des Herrn, zu denen ihr heilige Versammlungen einberufen sollt, um dem Herrn Feueropfer, Brandopfer, Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer darzubringen, jeden Tag das, was vorgeschrieben ist, zusätzlich zu den Sabbaten des Herrn und zu euren Gaben und zusätzlich zu allen euren Gelübden und allen euren freiwilligen Gaben, die ihr dem Herrn gebt."

[2:01] Hier ist ein sehr wichtiger Punkt: In Vers 37 werden die Feste beschrieben, diese sieben Feste, angefangen mit dem Passah und endend mit dem Laubhüttenfest, die den Zweck haben, dass Opfer gebracht werden sollen, und zwar jeden Tag das, was vorgeschrieben ist.

[2:16] Und diese Feste, die auch immer des Kapitels Sabbate genannt werden, weil keine Werktagsarbeit verrichtet werden darf, sind zusätzlich zu den Sabbaten des Herrn, zu den Sabbaten, die immer am siebten Tag der Woche, am Samstag, stattfinden, die wir gesehen haben, nicht an Opfer gebunden sind.

[2:34] Und das hat eine wichtige Bedeutung und eine Implikation, denn mit dem Wegfall der Opfer im Neuen Testament, weil Jesus unser wahres Opfer all die Schlacht- und Speisopfer hat aufhören lassen, wie dann später Daniel 9 sagt, fallen auch die exakten Ausführungen dieser Feste weg.

[2:58] Was nicht wegfällt, ist der wöchentliche siebentägige Sabbat, der nicht an Opfer gebunden ist und der auch schon dann stattfand, als es noch gar keine Opfer gab.

[3:08] "So sollt ihr nun am 15. Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingebracht habt, das Fest des Herrn halten, sieben Tage lang. Am ersten Tag ist ein Feiertag, und am achten Tag ist auch ein Feiertag.

[3:22] Ihr sollt aber am ersten Tag Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Zweige von dicht belaubten Bäumen und Bachweiden.

[3:30] Ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor dem Herrn, eurem Gott. Und so sollt ihr dem Herrn das Fest halten, sieben Tage lang im Jahr. Das soll eine ewige Ordnung sein für eure Geschlechter, dass ihr dieses im siebten Monat feiert."

[3:48] Das Ende des jüdischen Zeremoniejahres, oder das letzte Fest, besser gesagt, das letzte Fest in diesem Jahreszyklus, war ein Fest der Freude, ein Fest des ausgelassenen Jubels.

[4:00] Ein Fest, das theologisch, also als Illustration, hinweisen sollte auf die große Freude, die die Erlösten einmal haben werden, wenn sie von diesem sterblichen Leid erlöst, für immer und ewig bei dem Herrn sein können und mit ihm leben können.

[4:23] "Sieben Tage lang sollten laut Vers 42 alle Einheimischen in Israel in Laubhütten wohnen, damit eure Nachkommen wissen, dass ich die Kinder Israels in Laubhütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich, der Herr, bin euer Gott."

[4:40] Diese Feste hatten nicht nur einen ganz klaren prophetischen, typologischen Blick nach vorne, sie hatten gleichzeitig auch einen wichtigen Blick nach hinten.

[4:50] Sie sollten daran erinnern, was Gott auch schon getan hatte für sein Volk, damit auch zukünftige Generationen selbst noch einmal quasi nacherleben können, wie Gott sein Volk geführt hat.

[5:02] Auch wir sollten uns Zeit nehmen, die Geschichte des Volkes Gottes in der Bibel, in der Kirchengeschichte, in der Reformationszeit zum Beispiel und auch in der eigenen Geschichte nachzuempfinden, soweit es uns möglich ist, uns noch einmal hineinversetzen in die Situation damals, die Geschichten nachlesen, um zu sehen, wie Gott sein Volk bis hierhin geführt hat, damit wir Vertrauen fassen können für das, was noch kommt.

[5:28] "Und Mose verkündete den Kindern Israels die Feste des Herrn."

[5:33] Und der Herr sprach zu Mose und sprach: "Gebiete den Kindern Israels, dass sie reines Öl aus zerstoßenen Oliven zubringen für den Leuchter, um beständig das Licht zu unterhalten. Das Licht sollte nicht aufhören.

[5:47] Jesus ist das Licht der Welt. Er ist es, der draußen vor dem Vorhang des Zeugnisses in der Stiftshütte soll auch und es zurichten, damit es beständig brennt vor dem Herrn vom Abend bis zum Morgen, eine ewige Ordnung für eure Geschlechter. Auf dem reinen Leuchter soll er beständig die Lampen zurichten vor dem Herrn.

[6:05] Und du sollst Feinmehl nehmen und davon zwölf Kuchen backen. Jeder Kuchen soll aus zwei Zehnteln bestehen. Du sollst sie in zwei Schichten von je sechs Stück auf den reinen Tisch legen vor dem Herrn.

[6:17] Du sollst auf jede Schicht reinen Weihrauch legen, und er soll für das Brot sein als der Teil, der zum Gedenken bestimmt ist, ein Feueropfer für den Herrn.

[6:24] Sabbat für Sabbat soll er sie beständig vor dem Herrn aufschichten von den Kindern Israels. Das ist ein ewiger Bund.

[6:33] Und jeder Satz sollte insbesondere für das Brot, das Wort Gottes, verwendet werden.

[6:45] Jeder soll uns daran erinnern, dass wir vom Wort Gottes leben, so wie wir vom Brot nehmen.

[6:48] Und es soll Aaron und seinen Söhnen gehören. Die sollen das essen an heiliger Stätte, denn als ein Hochheiliges von den Feueropfern soll es ihm gehören als eine ewige Gebühr."

[7:02] "Und in einer israelitischen Frau, er war aber der Sohn eines ägyptischen Mannes, ging unter den Kindern Israels aus, und dieser Sohn der israelitischen Frau und ein Israeli stritten im Lager miteinander.

[7:13] Dann lästerte der Sohn der israelitischen Frau den Namen des Herrn und fluchte. Daraufhin brachte man ihn zu Mose. Seine Mutter aber hieß Schelomit und war die Tochter Dibris vom Stamm Dan.

[7:28] Sie behielten ihn in Gewahrsam, bis ihnen ein Bescheid gegeben würde durch den Mund des Herrn.

[7:32] Und der Herr sprach zu Mose und sprach: "Führe den Flucher hinaus vor das Lager, und lasst alle, die es gehört haben, ihre Hand auf sein Haupt stützen, und die ganze Gemeinde soll ihn steinigen."

[7:49] Lasst uns gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, wir freuen uns auf die Zeit mit dir, wenn wir einmal im Himmel sein können und Herr, wir danken dir auch für die Gelegenheit, über deine Führung in der Vergangenheit nachzudenken. Schenk uns heute an diesem Tag Gelegenheit, beides zu tun: über die Vergangenheit nachzudenken, wie du uns geführt hast, und Vorfreude zu haben auf die Zeit mit dir in der Ewigkeit. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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