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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch 3. Mose 22 und 23, wo die Reinheitsgebote für Opfertiere und die Feste des Herrn detailliert werden. Er beleuchtet die Bedeutung makelloser Opfer und die Unterscheidung zwischen freiwilligen Gaben und Gelübden. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Sabbat als ewiges Zeichen des Bundes und den weiteren Festen wie Passah und dem Fest der ungesäuerten Brote, die prophetisch auf Jesu Erlösungswerk hinweisen. Entdecken Sie, wie diese alten Gebote und Feste auch heute noch tiefe spirituelle Wahrheiten offenbaren.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 140. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus unser Opfer ist und danke, dass er jetzt unser Hohepriester bei dir ist. Und danke, dass wir über ihn mehr lernen dürfen durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[0:57] Wir sind gerade in 3. Mose 22 bei den Bestimmungen über die Makellosigkeit der Opfertiere. In Vers 23 lesen wir: „Einen Stier oder ein Schaf, das ein zu langes oder zu kurzes Glied hat, kannst du als freiwillige Gabe opfern, aber zur Erfüllung eines Gelübdes wäre es nicht wohlgefällig.“ Interessant ist hier auch, dass es eine Abstufung gibt zwischen dem, was man freiwillig tut und was man in Erfüllung eines Gelübdes dann zu geben hat. „Ihr sollt auch dem Herrn kein Tier darbringen, das zerquetschte oder zerdrückte oder abgerissene oder abgeschnittene Hoden hat. Ihr sollt auch in eurem Land so etwas gar nicht tun. Auch von der Hand eines Fremdlings sollt ihr nichts dergleichen eurem Gott zur Speise darbringen, denn sie haben eine Verstümmelung, einen Makel an sich. Sie werden euch nicht wohlgefällig angenommen.“ Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Wenn ein Rind oder ein Lamm oder eine Ziege geboren wird, so soll es sieben Tage lang bei seiner Mutter bleiben. Erst vom achten Tag an und danach ist es wohlgefällig als Opfergabe zum Feueropfer für den Herrn. Ihr sollt aber kein Rind noch Schaf zugleich mit seinem Jungen schlachten am gleichen Tag.“ Das wäre schon eine ziemlich grausame Sache und das sollte man nicht tun. „Wenn ihr aber dem Herrn ein Lobopfer darbringen wollt, dann opfert es so, dass es euch wohlgefällig angenommen wird. Ihr sollt es am gleichen Tag essen und nichts übrig lassen bis zum Morgen. Ich bin der Herr.“ Ihr aber solltet meine Gebote halten und sie tun. Ich bin der Herr.

[2:40] Gott wünscht sich wirklich echten Gehorsam. Das Halten der Gebote ist für Gott nicht eine Option, sondern das, was sein Wille für unser Leben ist, weil er der Herr ist. „Und sie sollen meinen heiligen Namen nicht entweihen, sondern ich will geheiligt werden in der Mitte der Kinder Israels. Ich bin der Herr, der euch heiligt.“ Wir sollen Gott heiligen, wir sollen ihn als besonders sehen in unserem Leben. Wir sollen ihm den allerersten Platz einräumen, weil gleichzeitig Gott uns heiligt und zu besonderen Menschen macht, die leuchten in dieser dunklen Welt. „Der ich euch aus dem Land Ägypten geführt habe, um euer Gott zu sein. Ich bin der Herr.“ Gott befreit uns von der Sünde, aus der Knechtschaft der Sklaverei, damit er unser persönlicher, dein Gott und mein Gott sein kann. Die Erlösung bringt uns in eine Beziehung, in eine echte Freundschaftsbeziehung zu Gott. Und dann werden wir ihm gerne gehorchen, weil er das Beste für uns will und seine Gebote für uns zum Besten sind.

[3:51] Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Das sind die Feste des Herrn, zu denen ihr heilige Festversammlungen einberufen sollt. Dies sind meine Feste. Sechs Tage lang sollt ihr arbeiten, aber am siebten Tag ist ein Sabbat der Ruhe, eine heilige Versammlung. Da sollt ihr kein Werk tun, denn es ist der Sabbat des Herrn in allen euren Wohnorten.“ Der Sabbat war, wie wir hier sehen, im Vergleich zu allen anderen Festen, die jetzt noch ausgezählt werden in diesem Kapitel 23, nicht an das Opfern von Tieren im Heiligtum gebunden. Denn der Sabbat existiert schon seit einer Zeit, als es noch nicht einmal Sünde gab und noch nicht einmal auf der Erde, und deswegen auch keinen Erlösungsplan auf der Erde umgesetzt werden musste. Der Sabbat datiert nämlich von der Schöpfungswoche am siebten Tag, als Gott ruhte, als noch keine Sünde und auch keine Opfer auf dieser Erde bekannt waren. Da gab es schon den Sabbat und deswegen ist der Sabbat unabhängig von den Opfergesetzen. Auch wenn er hier natürlich auftaucht, weil er immer gültig war, ist er nicht davon abhängig, dass Menschen nach Jerusalem gehen, oder nach Silo gehen sollten, dort wo das Heiligtum dann sein würde, um das Opfer zu bringen.

[5:12] Das sind aber die Feste des Herrn, die heiligen Versammlungen, die ihr zu festgesetzten Zeiten einberufen sollt. Dies sind meine Feste. Die folgenden Feste sind nicht immer am siebten Tag, am Sabbat, sondern zu bestimmten Daten, wo man den Monat und den Tag angeben kann, so ähnlich wie es auch in unseren modernen Kalendern bestimmte Festtage, Feiertage gibt, die ein bisschen datengebunden sind. „Im ersten Monat, am 14. des Monats, zur Abendzeit, ist das Passah des Herrn.“ Das ist das Fest, das an den Auszug aus Ägypten erinnert, wie wir in 2. Mose 12 und 13 gelesen haben. „Am 15. Tag desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für den Herrn. Das sollt ihr sieben Tage lang ungesäuertes Brot essen. Am ersten Tag sollt ihr eine heilige Versammlung halten, da sollt ihr keine Werksarbeit tun.“ Also einen quasi Sabbat, auch wenn der nicht an einem Samstag, einem siebten Tag der Woche, gewesen ist. Sollte an jedem 15. ersten Feiertag – Entschuldigung, ein Festsabbat sein. „Und ihr sollt dem Herrn sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag ist eine heilige Versammlung, da sollt ihr keine Werktagsarbeit verrichten.“

[6:26] Und der Herr redete zu Mose und sprach: „Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und seine Ernte einbringt, sollt ihr die Erstlingsgabe von eurer Ernte zum Priester bringen. Der soll die Gabe weben vor dem Herrn zum Wohlgefallen für euch. Am Tag nach dem Sabbat soll sie der Priester weben.“ Dies bezieht sich auf den ersten Festsabbat vom Fest der ungesäuerten Brote. Das Fest der Erstlingsgabe sollte ja die Makellosigkeit, die Sündlosigkeit unseres Erlösers ausdrücken, der am 14. Nisan starb, am Freitag dann im Grab ruhte, weil es ein Samstag, ein Sabbat war, und dann am ersten Tag nach diesem Sabbat, der zugleich dann ein Festsabbat war, weil es der erste Tag des Festes der ungesäuerten Brote war, am Tag darauf, am 16. Nisan, am Tag der Erstlingsgabe, sollte unser Erlöser auferstehen als die Erstlingsgabe von den Toten. „Ihr sollt aber an dem Tag, an dem ihr eure Gabe webt, dem Herrn ein Brandopfer von einem makellosen einjährigen Lamm und das dazugehörige Speisopfer, zwei Zehntel Feinmehl mit Öl angerührt, ein Feueropfer dem Herrn zum lieblichen Geruch, sowie das dazugehörige Trankopfer, ein Viertel Hin Wein, darbringen.“

[7:54] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns den Erlösungsplan offenbarst und dass du uns den Sabbat geschenkt hast, der seit den Tagen der Schöpfung bis in alle Ewigkeit das Zeichen des Bundes sein wird zwischen uns und dir. Und Herr, wir möchten von ganzem Herzen Woche für Woche diesen Sabbat halten. Im Namen Jesu. Amen.


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