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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zur Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose 27:16-34. Er erklärt die biblischen Vorschriften zu Gelübden, Zehnten und geweihten Gegenständen, wobei er die Bedeutung von Ehrlichkeit und Großzügigkeit im Umgang mit dem Herrn hervorhebt. Kramp zeigt auf, wie diese alttestamentlichen Gesetze, trotz ihrer altertümlichen Natur, auf den Erlösungsplan und Jesus Christus hinweisen und uns ein tieferes Verständnis des Evangeliums ermöglichen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 148. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr Dank sagen, dass du uns von jeder Sünde befreien kannst, dass wir, wenn wir zurückschauen, was du schon alles für uns getan hast, dir auch die Zuversicht haben dürfen, dass du auch uns in den gegenwärtigen Problemen helfen kannst. Darum bitten wir dich und dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Im Namen Jesu, Amen.

[1:09] Wir sind in 3. Mose 27, und es geht gerade um die Gelübde und um Zehnten. In Vers 16 lesen wir: „Wenn jemand dem Herrn ein Stück Feld von seinem Eigentum weiht, so soll es von dir geschätzt werden nach dem Maß der Aussaat. Der Raum für einen Homer Gerste soll 50 Schekel Silber gelten. Weiht er sein Feld vom Halljahr an, so soll es nach einer Schätzung gelten. Weiht er aber das Feld, nachdem Halljahr, so soll der Priester ihm das Geld berechnen nach den übrigen Jahren bis zum nächsten Halljahr. Das soll dann von seiner Schätzung abgezogen werden. Wenn aber der, welcher das Feld geweiht hat und es unbedingt wieder auslösen will, so soll er den fünften Teil über die Schätzungssumme hinaus dazulegen, dann bleibt es sein Eigentum. Will er aber das Feld nicht auslösen, oder wenn er das Feld einem anderen verkauft, so kann es nicht mehr ausgelöst werden, sondern das Feld soll, wenn es im Halljahr frei ausgeht, dem Herrn heilig sein wie ein mit dem Bann belegtes Feld. Es fällt dem Priester als Eigentum zu. Wenn aber jemand dem Herrn ein Stück Feld weiht, das er gekauft hat und das nicht zu seinen Eigentumsfeldern gehört, so soll ihm der Priester den Betrag nach seiner Schätzung berechnen bis zum Halljahr und soll am demselben Tag den Schätzwert geben als heilig für den Herrn. Aber im Halljahr soll das Feld wieder an den zurückfallen, von dem er es erworben hatte, an denjenigen, dem das Land als sein Eigentum gehörte. Alle deine Schätzung aber sollen nach dem Schekel des Heiligtums erfolgen. Ein Schekel macht 20 Gera. Doch soll niemand die Erstgeburt unter dem Vieh weihen, die dem Herrn schon als Erstgeburt gehört, es sei ein Rind oder ein Schaf, es gehört dem Herrn.“

[2:59] Gott möchte, dass wir ehrlich und aufrichtig sind, und wir sollen nicht Dinge, die sowieso schon Gott gehören, die wir ihm als unsere Pflicht zu geben haben, als eine besondere Extragabe darstellen, sondern eine Extragabe ist tatsächlich etwas, was noch extra dazukommt.

[3:19] Ist es aber ein unreines Tier, so soll man es auslösen nach einer Schätzung und den fünften Teil darüber geben. Will man es nicht auslösen, so soll es nach einer Schätzung verkauft werden. Nur soll man kein mit dem Bann Belegtes, nichts, das jemand dem Herrn gebannt hat, von allem, was ihm gehört, es sei Mensch oder Vieh oder das Feld seines Eigentums, verkaufen oder auslösen. Alles Gebannte ist dem Herrn hochheilig. Man soll auch keinen mit dem Bann belegten Menschen auslösen, sondern er soll unbedingt getötet werden.

[3:53] Dieses Gebot bezieht sich natürlich dann schon vorausschauend auf die Einnahme von Kanaan, wo ganze Städte und Völker von Gott selbst mit dem Bann belegt worden sind. „Alle Zehnten des Landes, sowohl von der Saat des Landes als auch von den Früchten der Bäume, gehören dem Herrn. Sie sind dem Herrn heilig. Will aber jemand etwas von seinem Zehnten auslösen, der soll den fünften Teil darüber geben. Und was den ganzen Zehnten von Rindern und Schafen betrifft, von allem, was unter dem Hirtenstab hindurchgeht, soll jeweils das zehnte Tier dem Herrn heilig sein. Man soll nicht untersuchen, ob es gut oder schlecht ist. Man soll es auch nicht vertauschen. Wenn es aber jemand irgendwie vertauscht, so soll es samt dem vertauschten heilig sein und darf nicht ausgelöst werden.“

[4:40] Gott ist der Zehnte heilig. Wir sollten versuchen, die Frage des Zehntens nicht irgendwie noch zu unserem persönlichen finanziellen Vorteil herauszuschlagen, sondern lieber geben, was immer gefordert ist, lieber großzügig darin sein, als zu versuchen, irgendwie mit Tricks dort etwas zu erwirtschaften. Das sind die Gebote, die der Herr Mose aufgetragen hat an die Kinder Israels auf dem Berg Sinai. Und hier endet das dritte Buch Mose. Es ist nicht das einfachste Buch der Bibel. So manche Satzung, so manche Vorschriften erscheinen uns vielleicht etwas fremd, da wir nicht mehr in solch einem Lager leben und auch in der Kultur nicht so zu Hause sind. Aber wenn wir das Leben von Jesus studieren und wenn wir den Erlösungsplan studieren, wie er in der gesamten Bibel und dann auch ganz explizit im Neuen Testament ausformuliert ist, dann sehen wir, wie unglaublich viele Vorschriften, Opfergesetze und weitere Satzungen in verschiedenen Aspekten auf diesen Erlösungsplan hingewiesen haben. Hier in 3. Mose haben wir das Evangelium in Typen, in Symbolen, in Gleichnissen. Und ich glaube, es lohnt sich, wenn wir über diese Andachten hinaus uns mehr Zeit nehmen werden, diesen Heiligtumsdienst und diese Satzungen genauer zu studieren und nach Jesus zu suchen in jeder einzelnen Vorschrift, auf jeder einzelnen Seite. Lasst uns das weiter tun, auch wenn wir jetzt dann in den nächsten Tagen und Wochen mit dem nächsten Buch weitergehen. Lasst uns Jesus im Alten Testament finden und dadurch den Erlösungsplan noch praktischer und anschaulicher verstehen.

[6:23] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass jedes Buch, jedes Kapitel, ganz egal, ob sie einfach oder schwer zu verstehen sind, eine Beschreibung deines Charakters und eine Beschreibung des Evangeliums sind und dass wir auf jeder Seite dich finden dürfen. Sei es durch Verheißung, sei es durch Verwarnung, durch Prophezeiung, durch Geschichten, die uns zeigen sollen, wie wir mit dir leben können oder auch welche Fehler wir vermeiden sollen. Herr, sprich du durch dein Wort zu uns und hab Dank dafür im Namen Jesu. Amen.


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