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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Bedeutung der Friedens- und Sündopfer aus 3. Mose Kapitel 3 und 4, Vers 6. Er erklärt, wie diese alttestamentlichen Rituale auf Jesus Christus und sein vollkommenes Opfer hinweisen, das uns wahren Frieden und Vergebung schenkt. Zudem wird die biblische Anweisung, weder Fett noch Blut zu essen, als eine bis heute gültige Satzung für Gläubige hervorgehoben.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 114. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du jeden einzelnen Tag durch dein Wort zu uns sprichst, dass dein Wort wie Nahrung für uns ist, dass wir uns abhängig machen dürfen von dir und dass du auch heute eine Botschaft für uns hast aus deinem Wort. Und wir bitten, dass du sprichst durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:05] Wir sind in 3. Mose und fangen heute mit 3. Mose Kapitel 3 Vers 1 an. Wir haben gestern gesehen, wie das Speiseopfer dargebracht werden sollte. Wenn aber seine Gabe ein Friedensopfer ist und er es von den Rindern darbringt, sei es ein männliches oder ein weibliches, so soll er ein makelloses vor den Herrn bringen.

[1:30] Nicht nur dann, wenn man in Sünde und Schuld gefallen ist, wenn man sein eigenes Versagen erkannt hat, nicht nur dann, wenn man wieder die Beziehung zu Gott richtig machen möchte, wenn man wieder wohlgefällig vor dem Herrn sein wollte, sondern auch dann, wenn es einem gut ging, wenn es einem gut geht, wenn man Frieden im Herzen hat, müssen wir uns immer bewusst machen, dass wir auch diesen Frieden nur erleben können, weil der Messias, das Lamm Gottes, für uns gestorben ist.

[2:03] Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers stützen und das schächten vor dem Eingang der Stiftshütte. Und die Söhne Aarons, die Priester, sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen. Das Brandopfer war ja direkt am Altar geschächtet worden, das Friedensopfer hier vor dem Eingang der Stiftshütte.

[2:24] Dann soll er von dem Friedensopfer ein Feueropfer für den Herrn darbringen: das Fett, das die Eingeweide bedeckt, auch alles, was an den Eingeweiden hängt, dazu die beiden Nieren samt dem Fett daran, das an den Lenden ist, und den Leberlappen samt den Nieren soll er es wegnehmen. Und die Söhne Aarons sollen es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, samt dem Brandopfer, das auf dem Holz über dem Feuer liegt, als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn.

[2:55] Diese Formulierung „zum lieblichen Geruch“ für den Herrn soll uns deutlich machen, dass Gott überaus große Freude an verbranntem Fett oder auch verbranntem Fleisch, wie im Falle des Brandopfers, hat. Das soll deutlich machen, dass jedes Opfer mit den verschiedenen Aspekten, die dargestellt werden durch die verschiedenen Opfersorten und -arten, dass jedes Opfer auf seine Art und Weise hinwies auf den großen Erlösungsplan durch Jesus Christus. Und das ist es, was Gott solche Freude bereitet, dass durch dieses Opfer, das Jesus freiwillig gebracht hat, er uns, mir und dir, vergeben kann. Gott freut sich darüber, obwohl er so sehr gelitten hat, obwohl es ihm selbst immense Schmerzen gemacht hat, dass sein Sohn gestorben ist am Kreuz. Aber er freut sich, dass er uns retten kann. Und deswegen sind diese Opfer ein lieblicher Geruch, denn jedes Opfer, so schmerzhaft es auch war, war ein Hinweis darauf, dass für die Ewigkeit Menschen gerettet werden können.

[4:07] Wenn aber seine Gabe, die er dem Herrn als Friedensopfer darbringt, vom Kleinvieh ist, es sei ein männliches oder weibliches Tier, so soll er ein makelloses herbeibringen. Bringt er ein Schaf als seine Opfergabe dar, so bringe er es vor den Herrn und stütze seine Hand auf den Kopf seines Opfers und schächte es vor der Stiftshütte. Die Söhne Aarons aber sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.

[4:27] Danach bringe er von dem Friedensopfer das Fett des Herrn, dem Herrn als Feueropfer dar: den ganzen Fettschwanz, dicht beim Rückgrat soll er ihn abtrennen, dazu das Fett, das die Eingeweide bedeckt, samt allem Fett, das an den Eingeweiden hängt, auch die beiden Nieren mit dem Fett daran, das an den Lenden ist, samt dem Leberlappen samt den Nieren soll er es wegnehmen. Und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als Speise, ein Feueropfer für den Herrn.

[4:58] In Johannes 4 könnt ihr den Vers selbst gerne finden, spricht Jesus davon, was für ihn eine Speise ist, nämlich den Willen des Herrn auszuführen. Es ist eine besondere Freude für Gott, auch für Jesus, wenn Gottes Wille, der gerecht und der liebevollen Wahrheit ist, wenn der geschieht. Und in diesem Sinne sind auch die Opfer eine Speise.

[5:29] Besteht aber seine Opfergabe in einer Ziege, so bringt er sie vor den Herrn und stütze seine Hand auf ihren Kopf und schächte sie vor der Stiftshütte. Die Söhne Aarons aber sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen. Und davon bringe er sein Opfer dar als Feueropfer für den Herrn, nämlich das Fett, das die Eingeweide bedeckt, samt allem Fett, das an den Eingeweiden hängt, dazu die beiden Nieren mit dem Fett daran, das an den Lenden ist, samt dem Leberlappen samt den Nieren soll er es wegnehmen. Und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als Speise, ein Feueropfer zum lieblichen Geruch. Alles Fett gehört dem Herrn.

[6:06] Das ist eine ewige Satzung für eure künftigen Geschlechter an allen ihren Wohnorten, dass ihr weder Fett noch Blut essen sollt. Etwas, das auch im Neuen Testament – ihr könnt es in der Apostelgeschichte 15 finden – seine Gültigkeit nicht verloren hat. Jeder Christ, der Bibel glaubt, darf weder Fett noch Blut zu sich nehmen bei der Nahrung im Essen oder Trinken.

[6:27] Und der Herr redete zu Mose und sprach: Redet zu den Kindern Israels und sprich: Wenn sich eine Seele aus Versehen versündigt gegen irgendeines der Gebote des Herrn, dass sie etwas tut, was man nicht tun darf, so soll als Vorschrift gelten:

[6:43] Es ist möglich, dass wir sündigen und nicht einmal genau gemerkt haben, dass das passiert ist, dass uns nicht bewusst ist, dass wir eine Sünde begangen haben. Auch dafür ist das Evangelium da.

[6:57] Wenn der gesalbte Priester sündigt, so dass er eine Schuld auf das Volk bringt, so soll er für seine Sünde, die er begangen hat, einen makellosen Jungstier dem Herrn als Sündopfer darbringen.

[7:06] Durch diese Vorschrift alleine sollte deutlich werden, dass der Priester stellvertretend für das ganze Volk steht. Das Volk sollte wissen: Der Priester identifiziert sich so sehr mit uns, dass wenn er sündigt. Wir haben gesagt: Jesus ist unser Priester. Und wenn wir ihn als unseren Priester annehmen, dann gilt, so wie damals hier die Sünde des Priesters für das ganze Volk, dann gilt seine Sündlosigkeit für alle, die ihn als Priester annehmen, für das Volk Gottes.

[7:40] Und er soll den Jungstier zum Eingang der Stiftshütte bringen vor den Herrn und seine Hand auf den Kopf des Stieres stützen und den Jungstier schächten vor dem Herrn. Und der gesalbte Priester soll von dem Blut des Jungstiers nehmen und es in die Stiftshütte bringen. Und der Priester soll seinen Finger in das Blut tauchen und von dem Blut siebenmal vor dem Herrn an die Vorderseite des Vorhangs im Heiligtum sprengen.

[8:06] Bei diesem Opfer, beim Sündopfer, gelangt jetzt das Blut in das Heiligtum hinein.

[8:13] Lasst uns gemeinsam beten. Herr, es gibt in unserem Leben bestimmt Dinge, von denen wir nicht einmal wissen, dass sie verkehrt sind oder wo es uns nicht bewusst ist, dass wir eigentlich sündigen. Und trotzdem sind es Dinge, die dir nicht gut gefallen können. So bitten wir dich, dass du uns durch dein Evangelium vergibst, dass du durch das Blut, das Jesus vergossen hat, uns reinwäschst von allem, was uns von dir trennt, dass du uns die Augen öffnest für Dinge, die nicht gut sind in unserem Leben, dass wir sie durch deine Kraft ändern können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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