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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die detaillierten Opfervorschriften aus 3. Mose 6 und 7, insbesondere für das Speis-, Sünd- und Schuldopfer. Er erklärt die symbolische Bedeutung dieser Rituale und wie sie auf die ewigen Prinzipien des Evangeliums hinweisen. Der Sprecher betont die transformierende Kraft der Berührung mit Gottes Wort und Jesus Christus, die zur Heiligung führt und auch heute noch relevant ist.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit Seite 118.

[0:38] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass deine Liebe jeden Morgen neu ist und dass sie niemals aufhört und dass deine Liebe wie ein Feuer in unser Herz hineinkommen möchte. Wir möchten dich bitten, dass du nach deiner Verheißung auch jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:05] Wir sind in 3. Mose Kapitel 6 und gerade bei den verschiedenen Vorschriften für die Ausführung der einzelnen Opferarten und gerade bei dem Gesetz vom Speisopfer ab Vers 8 heißt es: „Und dann hebe eine davon, eine Handvoll ab von dem Feinmehl des Opfers und von seinem Öl, auch allen Weihrauch, der auf dem Speisopfer ist, und lasse es auf den Altar in Rauch aufgehen. Es ist ein lieblicher Geruch, der Teil, der zum Gedenken bestimmt ist für den Herrn. Das Übrige davon sollen Aaron und seine Söhne essen. Ungesäuert soll das gegessen werden an einem heiligen Ort im Vorhof der Stiftshütte sollen sie es essen.“ Nicht nur das Allerheiligste und das Heilige in der Stiftshütte, sondern auch der Vorhof war ein heiliger Ort. Überall dort, wo Erlösung erklärt wird, denn das war ja der ganze Sinn dieser Opfervorschriften, dort ist Gott gegenwärtig und deswegen ist dieser Ort ein heiliger Ort. „Es soll ungesäuert gebacken werden. Ich habe es ihnen gegeben als ihren Anteil an meinen Feueropfern. Es ist hochheilig, wie das Sündopfer und wie das Schuldopfer. Alles, was männlich ist unter den Nachkommen Aarons, darf davon essen. Es ist auf ewig, es ist ein auf ewig festgesetzter Anteil an den Feueropfern des Herrn für eure künftigen Geschlechter. Alles, was mit ihm in Berührung kommt, soll heilig sein.“

[2:46] Eine interessante Idee, dass durch das Anrühren Heiligkeit entsteht. Das war natürlich symbolisch. Kein Mensch wird moralisch heilig, indem er ein bestimmtes Opfer anrührt. Und doch sollte damit deutlich gemacht werden, dass wenn wir uns mit heiligen Dingen beschäftigen, Dingen, die die Erlösung beschreiben, wenn wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, ja, wenn wir zu Jesus kommen, dann werden wir durch die Berührung geheiligt. Menschen wurden gereinigt und geheilt, wenn sie Jesus berührt haben im Glauben. Und wenn wir nicht nur von den Worten der Bibel hören, sondern buchstäblich unserem Leben mit ihnen in Berührung kommen, wirklich selbst tasten, ob diese Worte wirklich diese Kraft haben, dann werden auch wir durch sie geheiligt werden.

[3:45] „Und der HERR redete zu Mose und sprach: Dies ist die Opfergabe Aarons und seiner Söhne, die sie dem Herrn darbringen sollen, jeder am Tag seiner Salbung: ein Zehntel Efa Feinmehl als beständiges Opfer, die eine Hälfte am Morgen, die andere am Abend. Es soll in der Pfanne mit Öl angemacht werden. Eingerührt soll man es darbringen, in Kuchenform, in Brocken zerlegt soll man das Speisopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den Herrn. Und zwar soll es der Priester bereiten, der an Aarons Stelle gesalbt wird von seinen Söhnen, als eine ewige Satzung. Es soll ganz in Rauch aufgehen für den Herrn.“

[4:23] Diese Vorschriften waren nicht nur für eine oder zwei Generationen. Hier zeigten sich Prinzipien des Evangeliums, die für alle Zeiten gelten sollten. Das Evangelium ist ein ewiges Evangelium, auch wenn sich später dann im Neuen Testament diese Vorschriften aufgelöst haben, weil das Opfer, auf das hingewiesen wurde, gekommen war in Jesus Christus. Sind doch die Prinzipien, die dahinterstecken, die wir immer weiter studieren können, ganz wichtig, unvermindert gültig auch heute an diesem Tag.

[5:02] „Jedes Opfer eines Priesters soll ein Ganzopfer sein, es darf nicht gegessen werden. Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und sprich: Dies ist das Gesetz vom Sündopfer. Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schlachtet, soll auch das Sündopfer geschlachtet werden vor dem Herrn. Und es ist hochheilig. Der Priester, der es als Sündopfer darbringt, darf es essen. Es soll an heiliger Stätte gegessen werden im Vorhof der Stiftshütte. Alles, was mit seinem Fleisch in Berührung kommt, soll heilig sein. Wenn aber etwas von seinem Blut auf ein Kleid spritzt, sollst du das, was bespritzt worden ist, an heiliger Stätte waschen. Ist es in einem irdenen Gefäß gekocht worden, so soll es zerbrochen werden. Ist es in einem ehernen gekocht worden, so muss es gescheuert und mit Wasser gespült werden. Alles, was männlich ist unter den Priestern, darf davon essen. Es ist hochheilig.“

[6:03] In der Bibel gibt es das Heilige, das Hochheilige und dann gibt es zweimal in der Bibel die Idee: Heilig, heilig, heilig, sozusagen heilig hoch drei. Ihr könnt mir selbst danach suchen, es gibt zwei Stellen in der Bibel, wo das so ausgedrückt wird. Nur Gott selbst ist die eigentliche Quelle der Heiligkeit, aber durch ihn werden hier auch Opfer und Gegenstände hochheilig, um deutlich zu machen, welche besonderen Beziehungen sie symbolisch zu verstehen.

[6:37] „Dagegen soll man keine Sündopfer essen, von dessen Blut in die Stiftshütte eingebracht wird zur Sühnung zu erwirken im Heiligtum. Es soll mit Feuer verbrannt werden.“

[6:49] „Und jetzt ist das Gesetz vom Schuldopfer, welches hochheilig ist. Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten. Der Priester soll sein Blut ringsum an den Altar sprengen. Auch soll er von ihm alles verbrennen: den Fettschwanz samt dem Fett, das die Eingeweide bedeckt, dazu die beiden Nieren mit dem Fett daran, das an den Lenden ist, samt dem Leberlappen über den Nieren soll man es wegnehmen. Und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als ein Feueropfer für den Herrn. Es ist ein Schuldopfer. Alles, was männlich ist unter den Priestern, darf es essen. Es soll an heiliger Stätte gegessen werden. Es ist hochheilig, wie das Sündopfer, so das Schuldopfer. Für beide gilt ein und dasselbe Gesetz. Es gehört dem Priester, der die Sühnung damit erwirkt. Und dem Priester, der jemandes Brandopfer darbringt, ihm gehört auch die Haut des Brandopfers, das er gemacht hat. Ebenso alle Speisopfer, die im Ofen gebacken, im Topf oder in der Pfanne bereitet werden, sie fallen dem Priester zu, der sie darbringt. Alle Speisopfer, seien sie nun mit Öl vermengt oder trocken, gehören allen Söhnen Aarons, dem einen wie dem anderen.“

[8:00] „Und dies ist das Gesetz vom Friedensopfer, das man dem Herrn darbringen soll.“

[8:05] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, mit so vielen Dingen versuchst du uns dein Evangelium zu zeigen auf anschauliche Art und Weise. Du hast versprochen, dass wenn wir in Berührung kommen mit deinem Wort, in Berührung kommen mit Jesus durch deinen Heiligen Geist, dass dein Wort uns zeigt, dass Jesus uns heiligt. Und darum bitten wir an diesem Tag in seinem Namen. Amen.


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