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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp setzt seine Serie „Gott auf (m)einer Seite“ mit Folge 119 fort und widmet sich 3. Mose Kapitel 7. Er beleuchtet detailliert die Vorschriften für Friedens- und Dankopfer, insbesondere die Regeln zum Verzehr von Opferfleisch und das Verbot von Fett und Blut. Dabei betont er die Wichtigkeit der genauen Einhaltung göttlicher Bestimmungen und die ewige Gültigkeit dieser Prinzipien.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:19] [Musik] hmm

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Folge 119. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du hast versprochen, dass wenn unser Herz offen ist und mit deinem Wort in Berührung kommt, dass du uns durch dein Wort, durch deinen Heiligen Geist, heiligen möchtest, zu besonderen Menschen machen möchtest. Nicht weil wir klüger oder stärker oder schöner sind, sondern weil wir dich kennen und immer besser kennenlernen dürfen. Und darum bitten wir dich jetzt, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[1:14] Wir sind in 3. Mose Kapitel 7 bei den Ausführungen über die Vorschriften zur Darbringung der verschiedenen Opferarten im Heiligtum. Und gerade geht es um das Friedensopfer. Wir lesen ab Vers 12.

[1:32] Wenn er es zum Dankopfer opfern will, so bringe er zu seinem Dankopfer hinzu ungesäuerten Kuchen, da mit Öl angerührt, und ungesäuertes Fladenbrot mit Öl gesalbt, und eingerührtes Feinmehl für mit Öl angerührte Kuchen. Zusätzlich zum Kuchen soll er gesäuertes Brot als seine Opfergabe darbringen zu seinem Dank-Friedensopfer hinzu. Davon soll er je ein Stück von jeder Opfergabe dem Herrn als Hebopfer darbringen. Das soll dem Priester gehören, der das Blut der Friedensopfer sprengt. Das Fleisch des Dank-Friedensopfers soll aber am Tag seiner Darbringung gegessen werden. Man darf nichts davon übrig lassen bis zum Morgen.

[2:19] Dank muss jeden Tag frisch sein. Dank ist eine Sache, die sich nicht verschieben lässt, sich nicht vertagen lässt. Jeden Tag haben wir die Gelegenheit, neu Gott Dank zu sagen für das, was er in unserem Leben täglich tut.

[2:36] Gut, aber das Opfer, das er darbringt auf einem Gelübde oder es ist freiwillig, so soll es am Tag seiner Darbringung gegessen werden, und was davon übrig bleibt, darf am folgenden Tag gegessen werden. Was aber vom Opferfleisch bis zum dritten Tag übrig bleibt, das soll man mit Feuer verbrennen. Wenn aber dennoch am dritten Tag von dem Fleisch seines Friedensopfers gegessen wird, so wird es nicht als wohlgefällig angenommen werden. Es wird dem, der es dargebracht hat, nicht angerechnet, sondern gilt als Gräuel, und die Seele, die davon isst, wird ihre Schuld tragen.

[3:12] Jemand könnte vielleicht denken: "Nun, ich habe am ersten Tag davon gegessen, und es war eine gute Sache. Ich habe am zweiten Tag davon gegessen, es war eine gute Sache. Dann kann ich auch am dritten Tag noch davon essen."

[3:23] Aber Gott möchte, dass wir genau sind und seine Bestimmungen ernst nehmen. Genau dieselbe Handlung, die am ersten und zweiten Tag angenehm vor Gott wohlgefällig ist, ist am dritten Tag ein Gräuel, weil Gott es so sagt. Wir können also nicht einfach davon ausgehen, nur weil wir früher etwas so gemacht haben oder weil eine bestimmte Handlung in einem bestimmten Kontext richtig ist, dass sie automatisch in einem anderen Kontext dann auch richtig ist, sondern Gottes Wort allein ist der Maßstab, der unser Tun bewertet und uns zeigt, was vor Gott angenehm und was eben ein Gräuel ist.

[4:00] Auch wenn das Fleisch mit irgendetwas Unreinen in Berührung kommt, so darf man es nicht essen, sondern es muss mit Feuer verbrannt werden. Sonst aber darf jedermann von diesem Fleisch essen, wenn er rein ist. Die Seele aber, die ihre Unreinheit an sich hat und doch von dem Fleisch des Friedensopfers isst, das dem Herrn gehört, die selbe soll ausgerottet werden aus ihrem Volk. Auch wenn eine Seele irgendetwas Unreines anrührt, es sei die Unreinheit eines Menschen oder eines unreinen Viehs oder irgendeinen unreinen Gräuel, und isst doch von dem Fleisch des Friedensopfers, das dem Herrn gehört, die selbe soll ausgerottet werden aus ihrem Volk.

[4:40] Die Lektion, was er deutlich macht: Unreinheit und Herzensfrieden können nicht gleichzeitig bestehen.

[4:50] Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Rede zu den Kindern Israels und sprich: Ihr sollt kein Fett essen von Stieren, Schafen und Ziegen. Das Fett von Aas oder Zerrissenem darf zu allerlei Zwecken verwendet werden, aber ihr sollt es auf keinen Fall essen. Denn jeder, der Fett isst von dem Vieh, von welchem man dem Herrn Feueropfer darzubringen pflegt, die Seele, die es isst, soll ausgerottet werden aus ihrem Volk. Ihr sollt auch kein Blut essen in allen euren Wohnungen, weder von Vögeln noch vom Vieh. Jeder, der irgendwelches Blut isst, soll ausgerottet werden aus seinem Volk."

[5:25] Diese Vorschriften sind übrigens auch noch im Neuen Testament eins zu eins buchstäblich so gültig. Ihr könnt selbst in Apostelgeschichte 15 die Stelle finden, in der das so bestimmt wird.

[5:40] Interessant ist hier, dass das Essen und Trinken von Blut verboten ist, dass allerdings diese Gegenstände oder diese Dinge für andere Zwecke sehr wohl verwendet werden durften.

[5:52] Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Rede zu den Kindern Israels und sprich: Wer dem Herrn ein Friedensopfer darbringen will, eigenhändig soll er die Feueropfer des Herrn bringen. Das Fett samt der Brust soll er bringen, die Brust, um sie als Webopfer vor dem Herrn zu geben. Der Priester aber soll das Fett auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, und die Brust fällt Aaron und seinen Söhnen zu. Dazu sollt ihr die rechte Keule von euren Friedensopfern dem Priester als Opfer geben, und zwar soll derjenige von den Söhnen Aarons, der das Fett darbringt, die rechte Keule zum Anteil erhalten. Denn ich habe die Brust des Webopfers und die Keule des Hebopfers von den Kindern Israels, von ihren Friedensopfern, genommen und habe sie dem Priester Aaron und seinen Söhnen gegeben als ein ewiges Anrecht von den Kindern Israels."

[6:48] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dankbar sein, dass wir jeden einzelnen Tag etwas haben, wofür wir dankbar sein dürfen. Gib, dass wir das niemals aus den Augen verlieren und nicht aus den Erfahrungen von vorgestern leben, sondern jeden Tag neu dir Dank darbringen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[7:16] [Musik]


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