In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 3. Mose Kapitel 9 und 10. Er erklärt die ersten Opfer Aarons und seiner Söhne, bei denen Gottes Herrlichkeit sichtbar wurde, und die tragische Geschichte von Nadab und Abihu, die durch „fremdes Feuer“ starben. Der Sprecher zieht Parallelen zum Erlösungsplan durch Jesus und betont die Bedeutung von Gehorsam, Heiligkeit und der Bewahrung des Körpers als Tempel des Heiligen Geistes.
Gott auf (m)einer Seite: 3. Mose 9:10-10:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 3. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:33] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 122. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir wünschen uns, dass du uns auch heute an diesem Tag deine Herrlichkeit zeigst in deinem Wort. Wir danken dir, dass du versprochen hast, dass du durch deinen Heiligen Geist uns in alle Wahrheit führen möchtest. Sprich du jetzt zu uns, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:03] Wir sind gerade in 3. Mose Kapitel 9, beim ersten Opfer, bei dem ersten Opfer, das Aaron und seine Söhne im neu aufgestellten und jetzt neu eingeweihten Heiligtum da bringen sollten.
[1:19] In Vers 10 lesen wir: „Aber das Fett und die Nieren und den Leberlappen des Opfers ließ er auf dem Altar in Rauch aufgehen, so wie der Herr es Mose geboten hatte. Und das Fleisch und die Haut verbrannte er mit Feuer außerhalb des Lagers.“
[1:37] Danach schächtete er das Brandopfer, und die Söhne Aarons brachten das Blut zu ihm, und er sprengte es ringsum an den Altar. Und sie brachten das Brandopfer in seine Stücke zerlegt samt dem Kopf zu ihm, und er ließ es auf dem Altar in Rauch aufgehen. Und er wusch die Eingeweide und die Schenkel und ließ sie über dem Brandopfer auf dem Altar in Rauch aufgehen. Danach brachte er die Opfergabe des Volkes herzu, und er nahm den Bock, das Sündopfer des Volkes, und schächtete ihn und opferte ihn als Sündopfer, wie das vorige.
[2:12] Danach brachte er das Brandopfer herzu und opferte es nach der Vorschrift. Der Hohepriester Aaron tat alles genau so, wie es getan werden sollte. Er vollführte den Opferdienst gemäß dem Wort Gottes.
[2:31] Wir dürfen wissen, dass Jesus, unser Hohepriester, den gesamten Erlösungsplan exakt nach der Vorschrift, exakt nach dem Wort Gottes ausgeführt hat, genauso wie wir es lesen.
[2:50] Er brachte auch das Speisopfer herzu und nahm eine Handvoll davon und ließ es auf dem Altar in Rauch aufgehen, außer dem Brandopfer des Morgens.
[2:58] Danach schächtete er den Stier und den Widder als das Friedensopfer für das Volk, und die Söhne Aarons brachten das Blut, das sprengte er ringsum an den Altar. Aber die Fettstücke von dem Stier und von dem Widder, den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und die Nieren und den Leberlappen, alle diese Stücke legten sie auf die Bruststücke, und er ließ die Fettstücke auf dem Altar in Rauch aufgehen. Aber die Brust und die rechte Keule webte Aaron als Hebopfer vor dem Herrn, wie es Mose geboten hatte.
[3:30] Danach streckte Aaron seine Hand aus zu dem Volk hin und segnete es. Und er stieg herab, nachdem er das Sündopfer, das Brandopfer und das Friedensopfer dargebracht hatte. Und Mose und Aaron gingen in die Stiftshütte hinein.
[3:47] Als sie wieder herauskamen, segneten sie das Volk. Da erschien die Herrlichkeit des Herrn dem ganzen Volk, und es ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte das Brandopfer und die Fettstücke auf dem Altar. Als das ganze Volk dies sah, jubelten sie und fielen auf ihr Angesicht. Schon wieder fällt Feuer vom Himmel, wie am Sinai.
[4:10] Die Herrlichkeit Gottes offenbart sich erneut, so wie damals am Sinai, als das Gesetz Gottes gegeben wurde, Ausdruck seines Charakters. Und wir haben ja schon gesehen, 2. Mose 33 und 34, dass sein Charakter seine Herrlichkeit ist: die Liebe, die die Sünde verzehrt. Denn die Opfer waren ja jetzt stellvertretend Träger der Sünde von den Priestern und von dem Volk. Und als der Plan der Erlösung sozusagen hier, der in Symbolen ausgeführt wird, nach der Vorschrift ausgeführt wird, als man sich genau nach dem geschriebenen Wort hielt und all das tat, was Gott gesagt hatte, da erschien die Herrlichkeit. Wenn wir dem Erlösungsplan genauso glauben, das Wort zu Wort, wie es geschrieben steht, dann werden wir die Herrlichkeit Gottes in unserem persönlichen Leben erleben. Wir werden sehen, wie seine Liebe die Sünde verzehrt.
[5:13] Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer dar vor den Herrn, das er ihnen nicht geboten hatte.
[5:27] Ein Feuer, das nicht seine Herrlichkeit darstellt. Da ging Feuer aus von dem Herrn und verzehrte sie, so dass sie starben vor dem Herrn. Eben gerade noch hat das Feuer der Herrlichkeit Gottes die Sünde verzehrt, und jetzt verzehrt es die Sünde in den Sündern, die an der Sünde festgehalten haben.
[5:52] Und Mose sprach zu Aaron: „Das hatte er gemeint, als er sprach: Ich will geheiligt werden durch die, welche zu mir nahen, und geehrt werden vor dem ganzen Volk.“ Und Aaron schwieg still.
[6:05] Mose aber rief Mischaël und Elzafan, die Söhne Usiëls, des Onkels Aarons, und sprach zu ihnen: „Tretet dazu und tragt eure Brüder vom Heiligtum hinweg vor das Lager hinaus.“
[6:16] Sie traten herzu und trugen sie in ihren Leibrock vor das Lager hinaus, wie Mose befohlen hatte. Und Mose sprach zu Aaron und seinen Söhnen Eleasar und Itamar:
[6:28] „Ihr sollt euer Haupthaar nicht entblößen, noch eure Kleider zerreißen, damit ihr nicht sterbt und der Zorn über die ganze Gemeinde kommt. Aber das ganze Haus Israel, die sollen weinen über diesen Brand, den der Herr angezündet hat. Ihr aber solltet nicht vor den Eingang der Stiftshütte hinausgehen,
[6:47] damit ihr nicht sterbt, denn das Öl der Salbung des Herrn ist auf euch.“ Und sie handelten nach dem Wort Gottes.
[6:54] Was für ein schrecklicher Moment! Die eigenen Kinder sind gestorben, mitten in der Ausführung des Dienstes, und das in offener Sünde. Das war vermutlich für Aaron einer der schwersten Momente seines Lebens.
[7:14] Gott ist die Liebe, aber er ist auch ein verzehrendes Feuer für die Sünder. Niemand von uns kann sich sicher sein, dass, wenn er mit unvergebener Sünde, wenn er in Rebellion sich anmaßt, Gottes Werk zu tun, dass er von Gott gesegnet wird. Wir haben auch im Neuen Testament eine Geschichte, die ganz ähnlich einen ähnlichen Zusammenhang darstellt, und ihr könnt selbst in der Apostelgeschichte diese Geschichte einmal suchen und diese beiden Geschichten miteinander vergleichen.
[7:48] Der Herr aber redete mit Aaron und sprach: „Du und deine Söhne mit dir sollen weder Wein noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das ist eine ewige Ordnung für eure künftigen Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und Reinen, und damit ihr die Kinder Israels alle Ordnungen lehrt, die der Herr ihnen durch Mose geredet hat.“ Die Bibel ist sehr deutlich.
[8:17] Kein Priester soll Alkohol trinken, und Alkohol hat keinen Platz im Heiligtum. Wir wissen aus der Bibel – und ihr könnt das nachlesen in Offenbarung 1, dort steht, dass wir durch das Blut Jesu zu Königen und Priestern gemacht worden sind, und in 1. Petrus 2, Vers 9, und 1. Korinther 6 – auch dort könnt ihr die Verse finden, die sagen, dass wir ein Tempel des Heiligen Geistes sind. Lasst uns nicht mit Alkohol und anderen Drogen unseren Tempel zerstören, sondern lasst uns die Liebe Gottes suchen, die sich in seiner Herrlichkeit zeigt.
[8:50] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass deine Herrlichkeit sich offenbaren möchte. Wir haben auch gesehen, dass wir nicht gegen dich sündigen dürfen in Anmaßung und glauben, dass nichts passieren könnte. Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns ein echtes Verständnis davon schenkst, wie wichtig es ist, dir zu folgen, so wie du es gesagt hast, und dass wir Sünde nicht in unserem Leben tolerieren, sondern sie dir übergeben, damit du sie verzehren kannst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.