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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 4. Mose 15 und den Beginn von Kapitel 16. Er erklärt die Unterschiede zwischen unabsichtlicher und vorsätzlicher Sünde und deren Konsequenzen, illustriert durch das Beispiel des Sabbatschänders. Zudem wird die Bedeutung der Quasten an den Gewändern als ständige Erinnerung an Gottes Gebote hervorgehoben, bevor die folgenschwere Rebellion Korachs eingeführt wird.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 170.

[0:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dein Wort und dass du uns Hoffnung gibst, wo wir vielleicht selbst keine mehr haben, und dass du uns daran erinnerst, dass wir deine Gegenwart benötigen. Herr, heute an diesem Tag liegen noch Kämpfe vor uns, aber wir wollen nur die Kämpfe, in die du uns hineinführst, und in dem wir sicher sein können, dass du uns vorangehst. Und so bitten wir jetzt, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst, dass du in unserem Leben präsent bist, so wie du es gewünscht hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:22] Wir sind in 4. Mose 15. Gott hat Anweisungen gegeben für den Opferdienst im Land Kanaan. In Vers 22 heißt es: "Und wenn ihr aus Versehen eines dieser Gebote nicht haltet, die der Herr zu Mose geredet hat, von allem, was der Herr euch durch Mose geboten hat, von dem Tag an, als der Herr anfing zu gebieten, und weiterhin für ihre künftigen Geschlechter: Wenn es vor den Augen der Gemeinde verborgen aus Versehen geschehen ist, soll die ganze Gemeinde einen Jungstier als Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den Herrn, samt seinem Speis- und Trankopfer, wie es verordnet ist, und einen Ziegenbock als Sündopfer. Und der Priester soll so für die ganze Gemeinde der Kinder Israels Sühnung erwirken, und es wird ihnen vergeben werden, denn es war ein Versehen, und sie haben ihre Gaben dargebracht als Feueropfer für den Herrn, dazu ihr Sündopfer vor dem Herrn für ihr Versehen.

[2:17] So wird der ganzen Gemeinde der Kinder Israels vergeben werden, dazu auch dem Fremdling, der unter euch wohnt, denn das ganze Volk hat es aus Versehen getan. Wenn aber eine einzelne Seele aus Versehen sündigt, so soll diese eine einjährige Ziege als Sündopfer darbringen. Und der Priester soll für diese Seele, die ohne Vorsatz aus Versehen gesündigt hat, Sühnung erwirken vor dem Herrn, indem er für sie Sühnung erwirkt. Wird ihr vergeben werden. Es soll ein und dasselbe Gesetz gelten, wenn jemand aus Versehen etwas tut, sowohl für den Einheimischen oder den Kindern Israels als auch für den Fremdling, der in eurer Mitte wohnt.

[2:56] Wenn aber eine Seele vorsätzlich handelt, ist es ein Einheimischer oder ein Fremdling, so lästert sie den Herrn. Eine solche Seele soll ausgerottet werden mitten aus ihrem Volk." Interessanter Vers. Was das bedeutet, wird gleich im nächsten Kapitel durch die nächste Geschichte, die wir gleich dann heute noch beginnen werden, sehr anschaulich illustriert. Interessant ist auch diese Idee, dass vorsätzliche Sünde Gotteslästerung ist. Wenn man also genau weiß, was Gott gesagt hat, und es trotzdem nicht tut, dann ist das Gotteslästerung. Und das hilft uns, berühmte Passagen Daniel 7 und Offenbarung 13 über das kleine Horn, das Tier aus dem Meer, noch besser zu verstehen, dass da die Gotteslästerung dort nicht einfach nur in bestimmten Sünden und bestimmten Meinungen besteht, sondern unter anderem auch darin, dass man eigentlich dort die Wahrheit kennt und sich dennoch dagegen entscheidet. "Denn sie hat das Wort des Herrn verachtet und sein Gebot gebrochen. Eine solche Seele soll unbedingt ausgerottet werden. Ihre Schuld ist auf ihr." Wer Gottes Wort verachtet, wer Gottes Gebot bricht, der trägt Schuld, und wenn er Gottes Gnade nicht annimmt, kann eben auch nicht vergeben werden.

[4:28] Und als die Kinder Israels in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der am Sabbat Holz sammelte. Da brachten ihn die, welche ihn beim Holzsammeln ertappt hatten, zu Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde. Und sie legten ihn in Gewahrsam, denn es war nicht genau bestimmt, was mit ihm geschehen sollte. Da sprach der Herr zu Mose: "Der Mann muss unbedingt getötet werden. Die ganze Gemeinde soll ihn außerhalb des Lagers steinigen." Das führte ihn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus, und sie steinigten ihn, dass er starb, wie der Herr es Mose geboten hatte.

[5:03] Die direkte Nähe zu den Versen vorher macht deutlich, dass hier jemand nicht aus Versehen, nicht aus, weil es plötzlich so passiert ist, sondern mit purer Absicht, um zu provozieren, und jemand war, der Gottes Gnade verachtete.

[5:20] Und der Herr redete zu Mose und sprach: "Rede zu den Kindern Israels und sage ihnen, dass sie sich eine Quaste an die Zipfel ihrer Obergewänder machen in ihren künftigen Geschlechtern, und eine Schnur von blauem Purpur an der Quaste des Zipfels befestigen. Und die Quaste soll euch dazu dienen, dass ihr bei ihrem Anblick an alle Gebote des Herrn denkt und sie befolgt, dass ihr nicht den Trieben eures Herzens nachgeht und euren Augen, denen ihr nachgeht, sondern an alle meine Gebote gedenkt und sie tut und eurem Gott heilig seid. Ich, der Herr, bin euer Gott, der ich euch aus dem Land Ägypten geführt habe, um euer Gott zu sein. Ich, der Herr, euer Gott."

[6:02] Gott wünscht sich, dass wir uns an sein Wort erinnern, und zwar nicht immer nur an jedem Sabbat oder immer nur, wenn wir an die Morgen- oder Abendandacht machen, sondern dass wir auch im Alltag und ständig daran erinnern. Und offensichtlich ist es Gott sehr recht, wenn wir uns vielleicht sogar Hilfsmittel nehmen, die uns immer wieder daran erinnern, so Gedankenstützen, die uns Tag für Tag, im Moment für Moment, im Alltag helfen, an Gottes Geboten festzuhalten und nicht unseren eigenen Trieben nachzugehen, nicht unseren eigenen Augen, sondern dem, was Gott uns gesagt hat. Wahrscheinlich geht es uns allen so, dass wir leicht vergesslich sind, aber Gott möchte uns helfen, dass wir uns an seine Worte erinnern.

[6:47] Und Korach, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levis, nahm mit sich Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, Söhne Rubens. Und sie haben sich gegen Mose samt 250 Männern aus den Kindern Israels, Vorsteher der Gemeinde, Berufene der Versammlung, angesehene Männern. Und sie versammelten sich gegen Mose und gegen Aaron und sprachen zu ihnen: "Ihr beansprucht zu viel, denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und der Herr ist in ihrer Mitte. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des Herrn?" Sie selbst begannen eine Revolution und beschuldigen Mose und Aaron, sich auch zu erheben. Das ist ein ganz typisches Muster, das man immer und immer wieder findet: Der Rebell beschuldigt andere mit den Motiven, die ihn eigentlich selbst antreiben.

[7:48] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte erinnere uns heute den gesamten Tag an dein Wort, immer und immer wieder, dass es tausend Wege gibt, dass wir im Alltag uns daran erinnern, was dein Wort sagt, und dass wir unter keinen Umständen wissentlich dagegen sündigen. Erfülle uns dazu mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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