Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die Bedeutung von 4. Mose 17 und 18. Er erklärt, wie Aarons blühender Stab Jesus als den wahren Hohepriester symbolisiert, der den Tod besiegt hat und unsere Klagen beendet. Das Video betont, dass Gott uns Gaben und Aufgaben schenkt, die wir als Ehre annehmen sollen. Zudem werden die spezifischen Rollen der Priester und Leviten im Dienst Gottes und die göttlichen Bestimmungen für ihre Versorgung erläutert.
Gott auf (m)einer Seite: 4. Mose 17:19-18:11
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 4. Mose, BibelPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 173. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass Jesus unser Hohepriester ist, weil er uns retten möchte. Und Herr, lass uns von ihm lernen, dass jede Arbeit und jedes Werk in deiner Mission nicht dazu dient, uns selbst zu erhöhen, sondern um anderen Menschen das ewige Leben zu zeigen und sie zu dir zu führen. Sprich deswegen auch heute durch dein Wort zu uns und erfülle uns mit deinem Heiligen Geist. Amen.
[1:11] Wir sind in 4. Mose 17, und Mose hat gerade die Häupter der einzelnen Stämme aufgefordert, einen Stab zu bringen. Und auch Aaron soll als Priester einen Stab für den Stamm Levi bringen. In Vers 19 lesen wir: "Und lege sie in die Stiftshütte für das Zeugnis, wo ich mit euch zusammenzukommen pflege. Der Stab des Mannes Aaron, den ich erwählen werde, der wird dann sprossen. So werde ich das Murren der Kinder Israels, womit sie gegen euch gemacht haben, vor mir zum Schweigen bringen." Gott möchte, dass das Klagen und Beschwerden und die Beschwerden aufhören. Und er tut etwas, womit alles Murren zu Ende gebracht werden kann. Und Mose redete zu den Kindern Israels. Da gaben ihm alle ihre Fürsten zwölf Stäbe, jeder Fürst einen Stab nach ihren Vaterhäusern. Auch Aarons Stab war unter ihren Stäben. Und Mose legte die Stäbe vor den Herrn in das Zelt des Zeugnisses. Und es geschah am nächsten Morgen, als Mose in das Zelt des Zeugnisses trat: Siehe da, sprosste der Stab Aarons, des Hauses Levi. Er hatte ausgeschlagen und Blüten getrieben und trug reife Mandeln. Und Mose trug alle Stäbe von dem Herrn hinaus zu allen Kindern Israels, und sie sahen sie, und jeder nahm seinen Stab. Der Herr sprach zu Mose: "Trage den Stab Aarons wieder vor das Zeugnis, dass er aufbewahrt als ein Zeichen für die Widerspenstigen, damit ihr vor mir aufhört und sie nicht sterben müssen."
[2:55] Gott möchte, dass die Klagen und die Beschwerden in unserem Leben aufhören. Und wodurch tut er das? Indem er zeigt, wer der wahre Hohepriester ist, wer von Gott eingesetzt ist, um Hohepriester für uns alle sein zu können. Und hier in diesem Gleichnis wird deutlich, welches das Kriterium ist: Der Stab, der blüht, zeigt den wahren Hohepriester an. Ein Stab ist totes Holz, und doch war bei dem Stab Aarons waren dort Blüten, Mandeln. Aus dem toten Holz war Leben entstanden. Wer ist der wahre Hohepriester, der unser Murren und Klagen beenden kann? Es ist Jesus, der von den Toten auferstanden ist, der den Tod besiegt hat und für immer lebt, um für uns einzutreten. Im Hebräerbrief finden wir genau diese Verse. Jesus ist unser Priester, derweil er tot war und den Tod besiegt hat, weil er ewig lebt. Deswegen ist Jesus dein und mein persönlicher Hohepriester. Und alle unsere Klagen und all unser Murren findet ein Ende, wenn wir unseren Blick auf Jesus richten im himmlischen Heiligtum.
[4:14] Und Mose macht es so, wie der Herr es ihm geboten hatte. So machte er es. Und die Kinder Israels sprachen zu Mose: "Siehe, wir sterben dahin, wir kommen um, hier kommen alle um. Jeder, der sich der Wohnung des Herrn naht, stirbt. Sollen wir denn ganz und gar untergehen?" Sie hatten ein falsches Bild von Gott. Sie hatten schon am Berg Sinai die Idee, dass Gottes Gegenwart sie umbringen möchte. Wenn wir Angst vor Gottes Gegenwart haben, dann deswegen, weil Sünde in unserem Herzen ist, wie es seit den Tagen Adams immer so gewesen ist. Lasst uns auf Jesus schauen, damit er diese Sünde aus unserem Herzen wegnehmen kann, damit wir uns mit Freuden dem Heiligtum nahen und nicht mit Angst.
[5:02] Und der Herr sprach zu Aaron: "Du und deine Söhne und das Haus deines Vaters mit dir sollen die Versündigung am Heiligtum tragen. Und du und deine Söhne mit dir sollen die Sünde eures Priesterdienstes tragen. Der Priester trägt die Sünde. Jesus trägt unsere Sünde. Lass auch deine Brüder, den Stamm Levi, den Stamm deines Vaters, mit dir nahen. Sie sollen sich dir anschließen und dir dienen, du aber, deine Söhne mit dir, ihr sollt vor dem Zelt des Zeugnisses dienen. Und jene sollen deine Anordnung und den Dienst der ganzen Stiftshütte ausführen, dass zu den Geräten des Heiligtums und zum Altar sollen sie sich nicht nahen, damit sie nicht sterben, sie und ihr dazu. Sondern sie sollen sich dir anschließen, dass sie den Dienst an der Stiftshütte verrichten, entsprechend der ganzen Arbeit an der Stiftshütte. Aber kein Fremder soll sich nahen. Verrichtet ihr nun den Dienst am Heiligtum und den Dienst am Altar, damit künftig kein Zorn mehr über die Kinder Israels kommt."
[6:02] Wir hatten gesehen im vorigen Kapitel, dass vor Gott alle Menschen gleich sind, ob Israelit oder nicht. Alle sollten dieselben Opfer bringen, und derselbe Erlösungsplan galt für alle. Aber nicht jeder kann die größten und wichtigsten Aufgaben im Werk Gottes übernehmen, sondern nur diejenigen, die Gott speziell beruft. Die Tatsache, dass wir alle durch dasselbe Evangelium erlöst werden, bedeutet nicht, dass wir alle dieselben Positionen und dieselben Aufgaben im Werk Gottes haben. "Und siehe, ich habe die Leviten, eure Brüder, aus der Mitte der Kinder Israels herausgenommen als eine Gabe für euch, als dem Herrn gegeben, damit sie den Dienst an der Stiftshütte verrichten." Wenn die Leviten eine Gabe für die Priester waren und gleichzeitig eine Gabe für Gott, dann war deutlich, dass die Priester Stellvertreter des Herrn waren vor dem Volke. Sie sollten das Volk vor Gott repräsentieren, aber sie sollten auch Gott vor dem Volk repräsentieren. "Du aber, deine Söhne mit dir, ihr sollt euren Priesterdienst ausüben in allem, was am Altar zu tun ist und innerhalb des Vorhangs und so den Dienst tun. Denn als Gabe gebe ich euch den Dienst eures Priestertums. Wenn aber ein Fremder sich naht, muss er getötet werden." Wenn Gott uns einen Dienst aufträgt, dann ist das ein Geschenk. Jede Mission, jeder Auftrag, jedes Talent, dass Gott uns gibt, das wir einsetzen sollen in seinem Werk, ist ein Geschenk von ihm. Und du und ich, wir müssen uns fragen: Schätzen wir die Gaben, die Aufgaben, die Gott uns gibt, als Geschenke, die er uns macht, als besondere Ehre, die er uns erweist, dass wir für ihn arbeiten dürfen?
[7:49] "Und der Herr sprach zu Aaron: 'Siehe, ich habe dir meine Hebeopfer zu verwahren gegeben, von allem, was die Kinder Israels heiligen. Habe ich sie dir und deinen Söhnen als Salbungsteil gegeben, als eine ewige Ordnung. Das sollst du haben vom Hochheiligen, von den Feueropfern des Altars, alle ihre Opfergaben nach all ihren Speisopfern und Sündopfern und Schuldopfern, die sie mir darbringen. Sollen dir und deinen Söhnen als Hochheiliges gehören. An einem hochheiligen Ort sollst du das essen. Alles, was männlich ist, darf davon essen, denn es soll dir heilig sein. Und dies soll dir auch gehören: das Hebeopfer ihrer Gabe, von allen Webopfern der Kinder Israels. Ich habe sie dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als eine ewige Ordnung gegeben. Jeder, der in deinem Haus rein ist, soll davon essen.'" Lasst uns gemeinsam beten.
[8:42] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass Jesus unser Hohepriester ist, dass er den Tod besiegt hat und jetzt für immer lebt, um für uns einzutreten. Danke, Herr, für jede Gabe, jede Aufgabe, die du uns schenkst und dass du uns damit beschenken möchtest. Gib, dass wir sie mit Blick auf dich so ausführen, dass all unser Klagen und all unser Murren in dir sein Ende findet. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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